Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

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blueII
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon blueII » 14. November 2008 23:59

Aelve hat geschrieben:
Dazu kam, dass die Kinder von den schwedischen Mitschülern mit offenen Armen empfangen wurden bzw. das Gefühl hatten, sie würden freudig aufgenommen werden. Das zeigt mir, wie human in Schweden Schule gehandhabt wird. Da wird kein Kind fertiggemacht, kein behindertes Kind ausgegrenzt, keine Schikane betrieben.


meine ersten Wochen mit Kind in Schweden:
Ich gehe zu einer offenen Spielgruppe.
Nach den ersten Wochen wird meine Kleine von einem größeren rüde von der Rutsche geschupst.
Sie schreit und weint, hat sich richtig weh getan. In der nächsten Stunde reißt genau der gleiche Junge ihr so stark an den Haaren, dass sie ihr Gleichgewicht verliert und fällt.
Ich spreche die Leiterin an und bitte sie den Jungen zur Rechenschaft zu ziehen, meine Sprachkenntnisse reichen nicht aus, um es selbst zu tun.
Ich bekomme die Antwort: "Der Junge ist bekannt für sein rauhes Verhalten, aber der Arme hat im Moment eine schwere Phase. Wir versuchen IHM zu helfen. Das kann aber nicht von heute auf morgen passieren.
Ich soll doch froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist."

Ein anderer Vorfall.
Wochenlang haben wir im Winter keine Kinder getroffen, endlich auf einem Klettergerüst sitzen ein paar 6 jährige Mädels. Tabea läuft hin und ruft auf deutsch: Hallo, wer seid Ihr??. Die Kinder kichern, äffen sie nach, in dem sie die deutsche Sprache falsch nachsingen und beginnen hänsellieder zu singen. Meine Kleine versteht ohne zu verstehen und trottet frustriert ab.
Kinder sind grausam, wenn ihnen keine Grenzen gesetzt werden, auch in Schweden!!!!!!!!!!!!


Aber Madicken, meine Frage an Dich:
Genau solch eine Schule wäre natürlich ein Traum.
Ich bin auf der verzweifelten Suche nach so einer Einrichtung in unserem Umkreis, aber leider wird der Radius zur Zeit immer größer, ohne Erfolg.
Ich habe den Verdacht, dass solche Modelle in Schweden eventuell noch auf kleinen Dorfschulen funktionieren.
Ist Eure Schule so eine.?..würde meine Suche natürlich stark eingrenzen.
Kann ich meine Hoffnung mehr in diese Richtung lenken?
Denn unsere Schule umfaßt mittlerweile 26-30 Schüler pro Klasse und Lehrer, bei solch einer Quote kann ich mir weiß Gott nicht vorstellen, dass so ein "offenes" System funktioniert.

Danke und Gruß
Heike

ForumfürAelve

Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon ForumfürAelve » 15. November 2008 00:28

Sag mal Aelve,

kannst Du nicht mal ein eigenes Forum oder einen eigenen Thread aufmachen, der nur von Dir und Deinen Ansichten zur allgemeinen Schulpolitik in verschiedenen Ländern handelt? Mich, der ich hier versuche, konkrete Angaben zum wirklichen schwedischen Schulalltag zu finden, nervt es langsam, hier hauptsächlich Deine unglaublich langen Postings mit Deiner schulbezogenen und ziemlich theoretischen Weltanschauung vorzufinden, die schwedische Schulrealität allenfalls aus der Ferne oder vom Hörensagen kennt. Das hilft nicht wirklich weiter...

Thomas

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Aelve » 15. November 2008 00:40

Thomas,
dann lese sie doch einfach nicht, meine postings.

Ich werde mir von Dir, der Du Dich laufend unter anderem Namen anmeldest nichts vorschreiben lassen. Hier haben Eltern gefragt, ob es sich lohnt wegen des besseren Schulsystems nach Schweden zu gehen und diesen Leuten will ich berechtigterweise Mut zusprechen. Gehe Du doch in ein Lehrer-Frust-Forum, wenn Dir hier einige Beiträge nicht zusagen.

Aelve
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Blåbärtroll » 15. November 2008 00:43

Hallo und hej!

Es war/ist fuer mich sehr interessant, hier ueber die unterschiedlichsten Erfahrungen, Wuensche und Vorstellungen zu lesen. Ich sehe es so, dass die Faktoren fuer ein erfolgreiches Lernen und fuer eine erfolgreiche Erziehung zahlreich sind.

Mir fällt dabei das Elternhaus, die Lehrer, die Bedingungen in der Schule (sowohl materiell, strukturell als auch räumlich), die Ziele der Kommunen, der Länder und letztendlich des Staates auf dem Gebiet der Bildung (und somit die finanzielle Ausstattung!) ein. Sofern eine oder mehrere Komponenten nicht optimal sind, wird bzw. ist Bildung erschwert.
Die genannten Punkte lassen sich sicher noch erweitern und genauer unter die Lupe nehmen.

Das ist sowohl in D als auch in S der Fall. Die beiden Bildungssysteme zu vergleichen heisst, alle diese Faktoren mit einzubeziehen. Dabei sind dann noch zwei unterschiedliche Wertegemeinschaften und Kulturen einzubeziehen, die das Bildungssystem beeinflussen. Das fängt beim Lehrplan fuer die Vorschulen (S) an und setzt sich weiter in der Schule fort.

Die Bewertung der beiden Schulsysteme ist auch von den persönlichen Lerngewohnheiten geprägt.
Wer sich wohlfuehlt, durch Zeugnisnoten motiviert zu werden und sich mit anderen darueber zu vergleichen, hat eine andere Vorstellung von Schule, als diejenigen, die sagen, Wissen ist in erster Linie begruendet darin, die eigene Neugier, den Durst nach neuen Kenntnissen und Fähigkeiten zu stillen. Und auch hier gibt es noch Mischformen, die mal dem einen oder dem anderen mehr Gewicht geben, bzw. ganz andere Motive fuer das Lernen sehen.

Das eine als nur negativ und das andere als nur positiv darzustellen, empfinde ich als einseitig. Es sollte denjenigen, die hier bewerten bewusst sein, das sie nur ein Teil des Puzzles bereits zusammengesetzt haben, vielleicht die eine Ecke, die anderen Bereiche wurden durch andere Personen bereits gepuzzelt oder sind dabei zusammengesetzt zu werden. Die Erfahrungen, die ihr gemacht habt, sind sicher persönlich und deshalb vielleicht eher negativer oder aber positiver Natur.
Als Pädagoge habe ich in Deutschland meine positiven und negativen Erfahrungen gemacht und mache diese zur Zeit auch in Schweden.

Wer schwedisch versteht, kann sich gern mal ein wenig ueber das aktuelle Geschehen informieren - ueber die folgenden Links:

http://www.lararnastidning.net/
http://www.skolverket.se/

Wer die Möglichkeit hat, zu wählen, wie seine/ihre Schule sein soll, der Bildungsweg verlaufen soll, hat sowohl in D als auch in S Chancen, das fuer ihn/sie richtige zu finden. Schulen mit den unterschiedlichsten pädagogischen Richtungen gibt es in beiden Ländern. Wobei die Auswahl in Großstädten grösser ist, als auf dem platten Land.

Ich freue mich auf einen weiteren freundlichen Gedankenaustausch.
Gern auch als PN.

Gruesse

der Blåbärtroll
Man vet ju aldrig riktig säkert ... ;)

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auch in Schweden gibt es "Mobbing"-Aelve

Beitragvon vinbär » 15. November 2008 03:04

Liebe Aelve,
in Schweden gibt es auch solche und solche Lehrer und jede Schule ist auch wieder anders.
Meine damals 6 jährige Tochter wurde nach unserem Umzug an einer schwedischen Grundschule monatelang von einer Gruppe Jungs geschupst, getreten, geschlagen und als Ausländerin beschimpft. Als sie endlich sich traute sich mitzuteilen, meinte die Lehrerin nur, na dass passiere ja immer auf dem Schulhof und vor den Toilettenräumen, das wäre ausserhalb ihres zuständigen Bereiches. Typische Einstellung.Keiner nimmt die Verantwortung auf sich. Leider war nur nie jemand auf dem Schulhof ansprechbar. Rektor meinte, diese Gruppe sei bekannt, aber was solle man tun, er sei machtlos, alle hätten das Recht sich frei zu bewegen und diese Gruppe käme aus einem schwächeren sozialen Umfeld, so dass wir mithelfen muessten, diese "auf den rechten Weg zu bringen". In dem sie meine Tochter schlagen duerfen???
Wenn wir das so nicht akzeptieren wollten, so sollten wir laut dem Rektor eine Schule mit höherem Ausländeranteil wählen, dann wäre wohl Mobbing kein Problem. Alles in einem wundervollen freundlichen einlullendem Gespräch, in dem man schon am Anfang weiss, dass es reines Gesuelze ist, wie auch jedes Utvecklingssamtal. Hat ein Kind Probleme so werden diese bagatellisiert, ist es duktigt, dann sind wir alle happy. Rauskommen tut das Gleiche-nichts. Was meinst Du wie gerne meine Tochter da in die Schule ging????
Ich halte diese Gespräche fuer Zeitverschwendung, ich weiss dass meine Kinder einen Apfel alleine essen können und dass sie in der Gruppe funktionieren, dass sie es inzwischen hoffentlich roligt haben bla bla.
Ich vermisse hier oben in der Schule, neben einem höheren Niveau, die Unterstuetzung in der Erziehung zu eigenständigen, selbstdenkenden, reflektierenden, kritikfähigen Menschen, die einen Anspruch an sich selber stellen und lernen Verantwortung zu uebernehmen. Aber das wäre wahrscheinlich nicht erwuenscht.
Liebe Aelve, eure Erfahrungen waren scheusslich, aber Du hast keine Kinder in einer schwedischen Schule, Deine Erfahrungen aus Deutschland sind so lange her, dass ich wahrscheinlich mein Abitur noch nicht hatte. Ich ging uebrigens gerne in die Schule. Es stört und "kränkt" mich einfach (gerade wegen unseren schlechten Erfahrungen), dass Du immer ein System glorifiziert das Du einfach nicht kennst, nicht kennen kannst, auch wenn ein paar Familien vom Hören-Sagen berichten.....Es gibt auch schlechte Schulerfahrungen aus Schweden, mir wäre auch lieber gewesen, wir hätten die nicht gemacht.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

glada

Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon glada » 15. November 2008 09:33

Meine damals 6 jährige Tochter wurde nach unserem Umzug an einer schwedischen Grundschule monatelang von einer Gruppe Jungs geschupst, getreten, geschlagen und als Ausländerin beschimpft. Als sie endlich sich traute sich mitzuteilen, meinte die Lehrerin nur, na dass passiere ja immer auf dem Schulhof und vor den Toilettenräumen, das wäre ausserhalb ihres zuständigen Bereiches.


Jede Schule hat einen sogenannten "mobbningsplan". Meist sind bei solchen Problemen entweder ein "kurator" oder die "skolsköterska" Ansprechpartner.

Ich hatte an der Schule mal mit einem Jungen zu tun, der mir einzählte, dass er sich seit der Zeit im Kindergarten von einigen Klassenkameraden gemobbt fühle. Ich hatte mit seinem Vater ein sehr interessantes Gespräch darüber, der genau wusste, wovon er spricht.
Meine Kollegen meinten darauf angesprochen, "nu får han verkligen släppa denna historia, det är så länge sedan". Ich habe energisch weitergebohrt, auch weil ich es dem Jungen, der damals in die Dritte ging, versprochen hatte. Es passierte aber nicht viel!
Ich habe damals erleben dürfen, wie meine Kollegen reagieren, wenn irgendetwas, was nicht sein darf, in Erscheinung tritt und wie dann versucht wird es wegzudiskutieren. Natürlich wird er weiterhin gemobbt - mal mehr, mal weniger - und reagiert mit Gewalt, oftmals an Unbeteiligten.

http://www.noll-tolerans.se/
http://www.dn.se/div/mobbning/index.html

Kinder und Erwachsene können sich an BRIS wenden (Barnens rätt i samhället)
Kinder: 0200-230230
Erwachsene: 077-1505050

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon Aelve » 15. November 2008 09:57

Lieber Vinbär und lieber Glada,

selbstverständlich spreche ich niemanden seine schlechten Erfahrungen ab. Es sind Menschen, mit denen man es zu tun hat und letztendlich kommt es darauf an, auf wen man zufällig gerade trifft. Wahrscheinlich hat jeder Mensch solche Erfahrungen hinnehmen müssen, sei es beim Arzt, sei es mit Nachbarn, bei Behörden oder Schule. Hat man Pech, dann trifft man leider gerade
auf Leute, die nicht engagiert sind, die bequem sind,sich einer Sache anzunehmen, die etwas deckeln. Was man nicht anrührt, macht keine Arbeit. Das ist schlimm, es kommt immer wieder dazu, dass man sich letzt endlich durchsetzen muß. Und Kinder können grausam sein, das weiß man auch, wenn die ein anderes Kind auf den Kieker haben, dann können sie knallhart und gemein sein. Das kommt überall vor, deshalb kann man seine eigenen Erlebnisse nicht als allgemein gültig ansehen, vielleicht hättet Ihr auf einer anderen Schule es genau so vorgefunden, wie die Erfahrungen meiner Bekannten.
Ich finde den Beitrag von Blåbärtroll sehr aufschlußreich und entdecke da sehr viel von dem, worüber wir hier diskutieren.
Jedes Erlebnis, jede Meinung, jeder Ansatz ist ein Puzzleteil, ein System zieht das eine nach sich, das andere System bringt wiederum andere Probleme mit sich.

Ich finde es gut, dass hier jeder mal aus seiner Sicht seine Erlebnisse erzählt. Wenn man sich austauscht, dann bekommt man auch Ideen, wie man was bewältigen kann. Man wird auf Dinge gebracht, auf die man sonst nicht gekommen wäre, denn oft dreht man sich mit seinen eigenen Problemen im Kreis. Durch Erlebnisse anderer ist man in der Lage, Problemlösungen zu suchen und auch zu finden.

Und vielleicht merkt man auch, dass es woanders auch nicht besser ist und dass einem bewußt wird, dass man mit seinen Sorgen nicht alleine ist.

Grüße Aelve
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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon blueII » 15. November 2008 10:35

Aelve hat geschrieben:Hier haben Eltern gefragt, ob es sich lohnt wegen des besseren Schulsystems nach Schweden zu gehen und diesen Leuten will ich berechtigterweise Mut zusprechen.
Aelve


und das ist fahrlässig, Aleve!! Wer Dir blind glaubt rennt ins Unglück.
Ich hoffe, dass es jetzt genug persönlicher Diskussion mit Dir war, um auch spätere Leser, die sich den dann alten Thread mal hervorholen, dies bemerken.

Sage den Eltern, die Dir am Herzen liegen in welcher Schule sie solch eine Betreuung vorfinden und wo es den Deutschlehrer als Begleitung noch als Dreingabe gibt.
Nenne Roß und Reiter. Dann sollen sich die Auswanderungswillige dort eine Job suchen und alles ist gut.
Ansonsten rate ich zur Vorsicht und kritischer Betrachtung.
******************************************************************************

Nein, ich drehe den Spieß jetzt einfach mal um:
Wenn ihr hauptsächlich für Eure Kinder umzieht, dann kommt nicht in mein Gebiet.
Hier mobben die Kinder Schweden-Deutsche, Deutsche-Schweden, Schweden-Schweden.....wie in Deutschland auch (nur leider wird gerne dabei weggeschaut)
die Kinder bekommen kein "Übersetzungunterstützung wie Aelve es beschreibt, im Gegenteil
- ein Kindergarten erklärte mir, dass ich zuhause dem Kind schwedisch beibringen müßte
- wir wurden bei einem Tanzkurs der Komune!! abgelehnt (Kindertanz kein Hochleistungsballett), weil unsere Tochter zu dieser Zeit noch kein schwedisch verstand.
- ein Mutter mußte letztens ihren Sohn wegen Mobbingattacken von der Schule nehmen, er war nicht der Täter.
- unsere Klassen sind überfüllt
- bei fehlenden Platz in Daggi oder Schule werden einfach Baucontainer aufgestellt und notdürftig zu Klassenzimmer eingerichtet

und zum guten Schluß.
Das Kinder hauen, treten, gewalt anwenden ist traurig aber kommt vor. Aber hast Du aus den Beiträgen von mir, Vinbär und Glada nicht was anderes herausgelesen, als nur "ihr habt jemand getroffen, der nicht angagiert ist?"

Glada, sehr interessant. Was ist das für eine Telefonnummer?
Ist das eine Kontaktstelle um Probleme zu melden, um erfaßt zu werden oder kann man auch Hilfe erwarten?
Und wenn ja in welcher Form?
Hast Du es schon mal mit dem Kurator versucht? Welche Reaktionen hast Du bekommen?

lg
Heike

glada

Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon glada » 15. November 2008 10:56

Hallo Heike,

an dieser Schule gibt es keinen kurator, weil sie zu klein ist.

BRIS ist ein Verein, an den sich Kinder, Jugendliche und Eltern wenden können, wenn sie Fragen, Probleme oder Sorgen haben. Es werden auch Hilfen vermittelt.

Gruß

Oliver

http://www.bris.se/?

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Re: Erziehung, Schule in Deutschland und Schweden

Beitragvon blueII » 15. November 2008 11:10

aha, kannte ich bisher noch nicht, danke Oliver.

Danke auch an Blåbärtroll für Ihren interessanten Beitrag mit Links. Werde mir die Seiten mal in Ruhe anschauen.

Wenn ich manchmal denke, so und jetzt setzte ich diesem ganzen Thread die Ignoriertaste vor laute fruchtlosem im Kreise diskutieren mit Einzelnen, kommt doch wieder frischer Wind und Interessantes. tack :lol:

LG
Heike


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