Elterngeld in Schweden

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Anna100

Elterngeld in Schweden

Beitragvon Anna100 » 20. Oktober 2010 09:02

Hej und hallå :D
Eine frage bezueglich des elterngeldes in schweden!!!


Eltern haben ein Anrecht auf insgesamt 480 Tage Erziehungsurlaub für ein Kind. Das Elterngeld wird für insgesamt 480 Tage gezahlt und beträgt 80% des letzten Einkommens vor der Geburt. Diese Lohnersatzleistung wird von der Sozialversicherung gezahlt.

Gilt das auch fuer kinder die in deutschland geboren sind? wohnen in schweden und habe 2 kinder. ein kind ist in deutschland geboren und das andere in schweden. habe die information von der schwedischen fsk erhalten, dass nur elterngeld/elternzeit fuer das 2. -in schweden geborene kind -beantragt werden kann.
gibt es eine seite ( gern auch auf schwedisch) auf der man das nachlesen kann?

tack på förhand

Fjosok

Re: Elterngeld in Schweden

Beitragvon Fjosok » 20. Oktober 2010 10:01

Hej Anna,

ich weiß von einem Fall, da hat die FK eine Bescheid geschickt, dass dem in Deutschland geborenen Kind Föraldraledighet und entsprechende -tage zustehen. Wie sie das berechnet haben weiß ich nicht, aber die vollen 480 Tage werden es wohl nicht sein können. Vielleicht gibt es einen Altersschlüssel oder so nach dem das berechnet wird...?
Sprich mal persönlich mit jemandem bei der FK, die wissen und verstehen auch selbst nicht alles und es hängt leider manchmal von der Person ab mit der man spricht...

Hälsningar
Fjosok

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Re: Elterngeld in Schweden

Beitragvon Imrhien » 20. Oktober 2010 12:43

Hej,

die Tage selber stehen dem Kind, bzw. den Eltern zu. Das ist gar nicht das Problem. Das Problem ist das Geld.
Man erhält für diese Tage, für das nicht in Schweden geborene Kind, nur den niedrigsten Betrag. Das ist kaum der Rede wert, wenn man dafür auf Gehalt verzichtet. Wir haben das gleiche Problem mit den beiedn älteren Kindern. Uns wurde das damals nie irgendwo erklärt und mein Mann machte schön Elternzeit. Zum Glück nicht sooo viel. Als dann das Geld erstattet wurde, haben wir dumm geschaut, denn 80% vom Gehalt und der niedrigste Mindestbetrag ist halt schon ein kleiner Unterschied. Auf mehrfache Nachfrage haben wir dann die Info erhalten, dass wir zwar die Tage nehmen dürfen, aber zur Berechnung des Geldes keine Grundlage vorhanden sei und wir daher eben so berechnet werden als wären wir ohne Arbeit.
Für Euch gilt vermutlich die gleiche Regelung. Daher, entweder drauf verzichten und nur für das 2. Kind beantragen...

Ach, eine Sache... Ihr könntet noch mal genau nachfragen. Ich bin mir grade nicht sicher... aber es könnte sein, dass diese Regelung nur für diese ersten 100 Tage gilt. In unserem Fall hat sich das trotzdem nicht gelohnt, weil wir das Geld ja brauchen für Haus und so. Aber wenn man die 100 Tage verzichten kann, dann könnte es sein, dass mna danach dann mehr bekommt. Aber da würde ich noch mal nachfragen...

Grüße
Wiebke


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