Dokumentarfilm Surströmming

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Michaela

Dokumentarfilm Surströmming

Beitragvon Michaela » 12. Juli 2005 23:09

Liebe Schwedenspezialisten!<p>Für einen Dokumentarfilm bin ich auf der Suche nach Informationen zu Surströmming. Zu welchen Anlässen wird Surströmming denn üblicherweise gegessen? Wie wird er hergestellt? Braucht eine Fabrik besondere Vorrichtungen? Kennt jemand einen Hersteller, der nur auf Surströmming spezialisiert ist? Wie sieht denn ein übliches Surströmming-Treffen aus? Ist es etwas Normales oder ist es jedesmal ein Ereignis Surströmming zu essen? Sollte man die Dosen wirklich nur im Freien öffnen? Steht das auf der Dose? Gibt es eine Gebrauchsanweisung? Kann man sich wirklich an der Tunke verbrennen? <br>An meinen Fragen seht Ihr, dass ich bis dato noch nicht viel weiß, aber je kurioser die Geschichten, die ich finde, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich das Thema Surströmming in meinen Dokumentarfilm einbauen werde, der sich allgemein mit kuriosen "Fisch-Geschichten" rund um den Globus beschäftigt.<br>Ich suche wirklich nach allem, was Ihr mir so erzählen könnt, gerne auch Anekdoten (oder Veranstaltungstipps zum Thema Surströmming, sowie jede Idee zu visualisierbaren Geschichten. <br>Freue mich auf Eure Unterstützung und erzähle gerne mehr, wenn jemand interessiert ist.<p>Viele liebe Grüße<br>Eure Michaela<br>
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Dietmar
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Re: Dokumentarfilm Surströmming

Beitragvon Dietmar » 16. Juli 2005 12:56

: Freue mich auf Eure Unterstützung und <br>: erzähle gerne mehr, wenn jemand <br>: interessiert ist.<p>Liebe Michaela,<p>hört sich spannend an :-) Tolle Idee jedenfalls!<p>Falls Du den Artikel nicht schon kennst: Einiges zum surströmming steht bei Wikipedia-Schweden unter dem schönen Namen "Sauerströmling". <br>Die Infos dort sind eine gute Grundlage. <p>Gerne erinnere ich mich an ein surströmming-fest bei den Studenten in Uppsala. Der Fisch hat mir nicht besonders geschmeckt (obwohl der Geruch wirklich ein besonderes Erlebnis ist!!!); es kam hauptsächlich auf das Trinken und Singen von snapsvisor an.<p>Der Humorist Rickard Fuchs schreibt in seinem Buch "Visst är det härligt att vara svensk" den schönen Satz: <br>"Viele Menschen behaupten, dass surströmming sehr schlecht riecht, aber der Geschmack übler ist. Während andere sagen, dass surströmming überhaupt nicht gut schmeckt, jedoch furchtbar stinkt."<p>Der Autor empfiehlt übrigens, die Kartoffeln nicht zu essen, sondern in die Nase zu stopfen...<p>Lycka till!<br>Dietmar

emmmmmilein

Re: Dokumentarfilm Surströmming

Beitragvon emmmmmilein » 27. November 2006 20:46

liebe michaela,
ich bin gerade dabei einige dosen surströmmling zu bestellen und experimente durchzuführen. leider hab ich bis dato noch keine adresse wo ich diesen stinkefisch bestellen kann. es gibt auch das problem dass einige fluggesellschaften sich weigern den fisch zu transportieren. es wäre super wenn mir jemanden eine adresse geben könnte um den fisch zu bestellen. oder vielleicht gibt es ja menschen die in nächster zeit mal nach schweden fahren und mir vielleicht so einen fisch mitbringen oder schicken könnten (natürlich gegen bezahlung). sollte dieses projekt gelingen lass ich dir dann gerne videomaterial von unseren experimentn zukommen.

danke
liebe grüße
eva

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Re: Dokumentarfilm Surströmming

Beitragvon Skogstroll » 27. November 2006 21:52

Hej Michaela,
Surströmmingsaison ist im Spätsommer. Es gibt ihn erst an einem bestimmten Tag (surströmmingspremiär, das genaue Datum weiss ich im Moment nicht), dann erscheinen in den Zeitungen mehrseitige Rezensionen, welcher nun der beste sei.
Entstanden ist er aus Salzmangel. Salz war teuer und knapp, und so hat man beim Einlegen etwas zu sehr sparen müssen, so dass er angefangen hat, im Fass zu gären.
Die Dosen sind Druckbehälter und sollten unbedingt entweder im Freien oder unter Wasser (oder beides) geöffnet werden. Ein Kollege von mir hat mal aus Unkenntnis eine Dose einfach so in der Küche geöffnet und anschliessend renoviert.
Eine besondere Tradition hat Surströmming auf Ulvö an der Ostküste. In Ulvöhamn gibt es ein Surströmmingmuseum, die Herstellung auf der Insel ist mittlerweile aber nur noch symbolisch. Die Insel ist aber sowieso toll und wärmstens zu empfehlen.
Ich persönlich esse ihn nicht mal so ungern, mit Kartoffeln, Zwiebeln, Knäckebrot und gräddfil ist er ganz ok. Aber Dietmar hat recht: Das Wichtigste am Surströmmingessen ist die Geselligkeit!

Hälsningar,
Skogstroll

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Re: Dokumentarfilm Surströmming

Beitragvon didi » 28. November 2006 08:18

Hej Michaela

gerade sehe ich dass Deine Anfrage schon etwas länger her ist. Aber interessante Angaben ueber Surströmming kannst Du auf folgender Seite finden : http://www.surstromming.se/engrossening ... rosche.htm

Ich hoffe dass Dir dieses etwas weiterhelfen kann. Wie weit ist Dein Film denn schon gediehen ?
Wäre nett etwas von Dir hier im Forum zu lesen.

Hejdå
Didi
Besucht uns doch mal auf unserer Homepage http://www.kornsjoegarden-camping.com


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