Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

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vibackup
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon vibackup » 25. Oktober 2015 15:30

Keek hat geschrieben:Seid ihr sicher, dass ihr noch beim Thema seid? :smt064

Nixpix. Weit abgekommen. Cool, oder?
:D

//M

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Auswanderer » 26. Oktober 2015 13:30

Petergillarsverige hat geschrieben:Ist ganz klar nicht der Fall. Hitler, Stalin etc. haben sich als Humanisten verstanden. In ihren Augen war ihre Mission "human".


Das ist lächerlich. Sowohl die Behauptung, als auch die Wortspielerei, wie damals Franz Alt (sonst nicht immer unvernunftig) als er meinte, wenn man für Umweltschutz ist, also die Umwelt konservieren will, muss man sonst politisch konservativ meinen.

Petergillarsverige hat geschrieben:Wenn ich einen bestimmten Menschen mit AH vergleichen würde, wäre das nicht hinnehmbar. Hab ich nicht gemacht. Wenn ich auf den Fehler hinweise, dass Humanismus eben doch eine Religion ist, darf ich das.
Es ist nunmal so, dass die Nichtreligiösen sehr katholisch sind, sie glauben sie hätten die Wahrheit gepachtet. :-)


Eine Person zu beleidigen sei nicht hinnehmbar, aber alle Humanisten schon? Vielleicht dachte Hitler, einen Juden zu ermordern geht gar nicht, aber wenn ich alle umbringe, dann kann man mir nichts vorwerfen. Das ist bescheuert. Wenn man sagt "alle Schwarze sind doof, alle Juden sind geizig" usw. ist das ganz klar eine rassistische Aussage. Ebenso der Vergleich alle Humanisten mit Hitler.

Ich meine es ernst. Entweder kommt gar nichts mehr von dir zu diesem Thema, oder eine ECHTE Entschuldigung, oder ich schalte den Staatsanwalt ein. Ernsthaft.

Noch einmal: ERNSTHAFT.

Es steht auch dem Betreiber frei, solche pauschale Verunglimpfungen zu entfernen.
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Gottfried » 26. Oktober 2015 13:59

Auswanderer hat geschrieben:..... oder ich schalte den Staatsanwalt ein. Ernsthaft.

Das ist, glaube ich, ein Novum!
Öfter mal was Neues.....
Viele Grüsse

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon HeikeBlekinge » 26. Oktober 2015 14:39

Was juckt dich das eigentlich?
Keiner kennt dich hier, Peter ganz sicher auch nicht.
De fakto kann man einen Nick ohne echten Bezug zu einem wahren Namen oder einer tatsächlichen Person wohl kaum beleidigen, geschweige denn wird ein STAATSANWALT seine Zeit damit vergeuden.

:lol:
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Auswanderer » 26. Oktober 2015 14:53

HeikeBlekinge hat geschrieben:Was juckt dich das eigentlich?
Keiner kennt dich hier, Peter ganz sicher auch nicht.
De fakto kann man einen Nick ohne echten Bezug zu einem wahren Namen oder einer tatsächlichen Person wohl kaum beleidigen, geschweige denn wird ein STAATSANWALT seine Zeit damit vergeuden.


Sagen wir, jemand postet hier unter Pseudonym, ist aber klar, dass er z.B. ein Schwarzer ist, oder Jude, oder beides (wie z.B. Sammy Davis Jr.). Ich denke schon, dass sich der Staatsanwaltschaft dafür interessiert, wenn eine Gruppe, die er angehört, pauschal verunglimpft wird und er sich darüber beschwert.
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Rallaren » 26. Oktober 2015 19:08

Petergillarsverige hat geschrieben:Nun, Humanismus ist auch eine Religion. Adolf konnte sich auch auf den Humanismus stützen. Das bringt es nicht.
Mein Glaube drangsaliert mich nicht, er befreit.
Wir lassen die Diskussion darüber besser.

Warum ist bei Dir bloss alles eine Religion? Auch Gottlose haben Deiner Meinung nach eine Religion. Dem ist nicht so.
Wenn Hitler sich nun Humanist nannte, war er das dann auch? Sein ganzes abscheulisches Lebenswerk hatte doch so gar nichts mit einer humanistischen Lebenseinstellung (nicht Religion) zu tun.
Dass der selbstgeschaffene Gott den Religiösen nicht bedrängt, das ist wohl klar. Sonst hätte er sich diesen Gott ja nicht ausgesucht.
Der Nichtreligiöse wird aber von Religiösen bedrängt, denn sie meinen, man kann ohne einen Gott nicht (sinnvoll) leben.
Doch, es geht.

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon vibackup » 26. Oktober 2015 19:31

Hej Leute!

Wollen wir nicht mal runter kommen?
Ich glaube jetzt geht es ein bisschen weit, wir müssen aufpassen, dass wir - bei allen Meinungsverschiedenheiten - nicht über das Ziel hinaus schießen.
Mein Vorschlag: wir konstatieren, dass Peter hier eine Behauptung geäußert hat, die er nicht belegen kann (offenbar), und gut ist.
Dass er seine Weltanschauung als gut und richtig ansieht, ist sein gutes Recht, und dass er sie verteidigt, wenn er sie infrage gestellt sieht, auch. Dass ihm dabei mal der Hut hochgeht - nun, das geht wohl jedem mal so.
Lass uns deshalb die Kirche im Dorf lassen.
Für eine Drohung mit einem Staatsanwalt sehe ich hier (und ich betrachte mich als Humanisten) keinen Grund. Denn im Ernst: wenn wir so weitermachen wird das eine Hexenjagd hier im Forum, und das wollen wir nicht. Oder?
Es soll doch um Sachfragen gehen, nicht um Personangriffe.
Meine fünf Öre,

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Petergillarsverige » 26. Oktober 2015 21:16

Zunächst mal: Das ist das nette Schwedenforum.
Ein Forum ist fürchterlich langweilig, wenn alle der gleichen Meinung sind und jeder die Aussagen des anderen abnickt. Ihr müsst doch wohl neidlos zugeben, dass meine Beiträge dieses Forum schon einige Male in Schwung gebracht haben. :-)
Ich bin anderer Meinung als die meisten hier. Ich hab für eine Meinung Gründe, sogar fundamentale Gründe. :lol:
Mal der Reihe nach:
Ich behaupte: Die ganz großen Verbrecher dieser Welt Hitler, Stalin etc. haben ihre Verbrechen "human" umgedeutet. Nehmt z.B. den Euthanasieerlass, das Ermächtigungsgesetz: "der Gnadentod gewährt werden kann.“ Hier wird doch brutalstes Handeln "human" deklariert. Es gibt da ganz fürchterliche Beispiele in der Geschichte. Also: Wenn sich jemand als "Humanist" oder als "human" bezeichnet, heißt das nicht, dass er das auch ist. Nun erlebe ich "Humanisten" oder Atheisten, die enorm missionarisch auftreten. Da kann man sich eine Scheibe abschneiden. :-) Da gibt es sogar Menschen die singen Lieder über die "Selbstorganisation der Materie", das könnten von der Melodie her Kirchenlieder sein. So erlebe ich dieses Handeln als Religion, man möchte sich an etwas Höheres zurückbinden, auch wenn man zugibt, dass dies keine Person ist. Das ist der Nachteil des Humanismus als Religion: Der Christ, Jude etc. weiß sich in der Verantwortung eines höheren Gottes, vor dem er sich verantworten muss. Der Atheist glaubt (fälschlicher Weise) "Deckel auf den Sarg - das war's".
Betrachtet man die Sache evolutiv, so hat jedes Volk eine Religion hervor gebracht. Religion ist als etwas natürliches, es gehört zum Menschen. (Ich sehe das natürlich anders)
In aller Deutlichkeit: Ich habe nicht alle Humanisten mit Hitler verglichen.
Das andere bezieht sich auf das "Soldaten sind Mörder - Urteil" - bitte nicht umdeuten. (Ich finde es natürlich auch nicht richtig, dass man alle Soldaten als Mörder bezeichnen darf.) Offensichtlich gehen hier einige nur Aufgrund von Vokabeln hoch, nicht wegen dem Inhalt.
Meine fünf Öre??? Ist das ein schwedisches Sprichwort?
Schweden ist nicht nur ein schönes Land - das ist ein Virus!

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Auswanderer » 27. Oktober 2015 11:41

Petergillarsverige hat geschrieben:Ich behaupte: Die ganz großen Verbrecher dieser Welt Hitler, Stalin etc. haben ihre Verbrechen "human" umgedeutet. Nehmt z.B. den Euthanasieerlass, das Ermächtigungsgesetz: "der Gnadentod gewährt werden kann.“ Hier wird doch brutalstes Handeln "human" deklariert. Es gibt da ganz fürchterliche Beispiele in der Geschichte. Also: Wenn sich jemand als "Humanist" oder als "human" bezeichnet, heißt das nicht, dass er das auch ist.


Dann bitte erklären, warum du Hitler überhaupt in dieser Diskussion erwähnt hast.

Petergillarsverige hat geschrieben:In aller Deutlichkeit: Ich habe nicht alle Humanisten mit Hitler verglichen.


Dann bitte erklären, warum du Hitler überhaupt in dieser Diskussion erwähnt hast.

Zitat: "Nun, Humanismus ist auch eine Religion. Adolf konnte sich auch auf den Humanismus stützen. Das bringt es nicht."

Das ist, in aller Deutlichkeit, ein Vergleich aller Humanisten mit Hitler. Eine letzte Warnung: Wenn nicht eine deutliche Entschuldigung, ohne wenn und aber, kommt, und zwar vor Freitag diese Woche, mache ich ernst.

Die Behauptung, er habe seine Taten human umgedeutet, ist Wortklauberei. Die Behauptung, du hast doch nicht einen solchen Vergleich gemacht, ist eine Lüge.

Hier gilt das Grundgesetz, nicht eine religiöse Diktatur.

Ich meine es ernst. Bitter, bitter ernst. Persönliche Beleidigungen, auch als Mitglieder einer Gruppe, gehen eindeutig zu weit. Meine letzten Worte hierzu im Forum. Wir sehen uns vielleicht vor Gericht.
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Dietmar » 27. Oktober 2015 12:17

Jetzt mach mal halblang.

Ta det lugnt!

Man kann weltanschauliche Meinungsverschiedenheiten auch klären, ohne nach Staatsanwalt und Gericht zu rufen. Oder?


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