Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon HeikeBlekinge » 7. Oktober 2015 23:25

blubb, blubb, blubb

Eine Luege stimmt nicht -grins- welche grammatik!

Disskussion!? lach
www.lilla-koksgarden.se


>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Petergillarsverige » 8. Oktober 2015 06:58

@ Rallaren

Wenn du in der Seelsorge mitkriegen würdest, was Pornographie und Prostitution in den Menschen kaputt macht, hättest du möglicherweise Verständnis dafür, warum ich anspringe wie ein VW Motor.
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Dietmar » 8. Oktober 2015 08:36

HeikeBlekinge hat geschrieben:blubb, blubb, blubb
[...]
Disskussion!? lach


Mit solchen "blubb"-Beiträgen fördert man aber auch nicht gerade eine ernsthafte Diskussion. Oder? ;-)

Und überhaupt: Jede/r darf sich hier im Forum doch zu _den_ Themen äußern, die ihn oder sie interessieren. Es sollte keinen Zwang geben, dass man bei allen oder möglichst vielen unterschiedlichen Themen mitmischen muss... finde ich.
Diese Freiheit nehme ich übrigens auch für mich in Anspruch, wie an anderer Stelle neulich erklärt. Und sie gilt natürlich auch für alle Mitglieder.

Gruß
Dietmar

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Rallaren » 22. Oktober 2015 16:16

Petergillarsverige hat geschrieben:@ Rallaren

Wenn du in der Seelsorge mitkriegen würdest, was Pornographie und Prostitution in den Menschen kaputt macht, hättest du möglicherweise Verständnis dafür, warum ich anspringe wie ein VW Motor.

Na, das ist bei dem Thema eher ein Ferrarimotor :D
Ich denke, Auswanderer hat bisher nichts Verwerfliches gesagt (was ich bisher gelesen habe)
Er sieht das Thema anders, freie Selbstbestimmung, auch in der Sexualität. Und das Recht hat wohl jeder, solange man nicht anderen seine Meinung/Willen aufzwingt oder geltendes Recht bricht. Diese Gefahr sehe ich eigentlich nur bei Religiösen und bei Ideologen.
Das Leben ist zu kurz, um sich von Religionen, Moralisten oder Ideologen drangsalieren zu lassen. Solange man Respekt gegenüber anderen Menschen zeigt und deren Recht auf freie Entfaltung als Maxime hat.
Eben ein Humanist ist. Das reicht schon, da braucht es keine Hilfe von ausserhalb. Wenn die Eiferer bloß endlich die Gelassenen in Ruhe lassen würden.

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Petergillarsverige » 22. Oktober 2015 21:48

Nun, Humanismus ist auch eine Religion. Adolf konnte sich auch auf den Humanismus stützen. Das bringt es nicht.
Mein Glaube drangsaliert mich nicht, er befreit.
Wir lassen die Diskussion darüber besser.
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Auswanderer » 23. Oktober 2015 16:44

Rallaren hat geschrieben:Das Leben ist zu kurz, um sich von Religionen, Moralisten oder Ideologen drangsalieren zu lassen. Solange man Respekt gegenüber anderen Menschen zeigt und deren Recht auf freie Entfaltung als Maxime hat.
Eben ein Humanist ist. Das reicht schon, da braucht es keine Hilfe von ausserhalb. Wenn die Eiferer bloß endlich die Gelassenen in Ruhe lassen würden.


Genau. Wie Salvor Hardin in Asimovs Foundation sagte, "Never let your sense of morals prevent you from doing what is right."
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Auswanderer » 23. Oktober 2015 16:51

Petergillarsverige hat geschrieben:Nun, Humanismus ist auch eine Religion.


Wenn die Religiösen nichtreligiöse Menschen kritisieren wollen, das schlimmste, was sie ihnen vorwerfen können, ist die Behauptung, sie seien doch religiös. Spricht Bände.

Petergillarsverige hat geschrieben:Adolf konnte sich auch auf den Humanismus stützen.


Quellen? Adolf Hitler war kein Humanist. Im Gegenteil, er war religiös. Er war auch Vegetarier.

Wenn Ihnen keine besseren Argumente einfallen, ihre "Gegner" (für Sie reicht anscheinend, anderer Meinung zu sein), dann entlarven Sie die Unfähigkeit Ihrer Person und wohl auch Ihrer Religion.

Petergillarsverige hat geschrieben:Wir lassen die Diskussion darüber besser.


Erst Leute, die anderer Meinung sind, mit Hitler vergleichen, dann das letzte Wort haben wollen? So hätten Sie es gern. So bekommen Sie es aber nicht. Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und auch wenn es gute Gründe geben kann, nicht unter dem Klarnamen zu posten, sind die Klarnamen auf richterliche Genehmigung der Staatsanwaltschaft schon zugänglich. Humanisten pauschal mit Hitler zu vergleichen ist ganz klar strafbar. Verstanden?
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Petergillarsverige » 24. Oktober 2015 08:32

Ist ganz klar nicht der Fall. Hitler, Stalin etc. haben sich als Humanisten verstanden. In ihren Augen war ihre Mission "human". Wenn ich einen bestimmten Menschen mit AH vergleichen würde, wäre das nicht hinnehmbar. Hab ich nicht gemacht. Wenn ich auf den Fehler hinweise, dass Humanismus eben doch eine Religion ist, darf ich das.
Es ist nunmal so, dass die Nichtreligiösen sehr katholisch sind, sie glauben sie hätten die Wahrheit gepachtet. :-)
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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon vibackup » 25. Oktober 2015 12:00

Petergillarsverige hat geschrieben:Nun, Humanismus ist auch eine Religion.

Humanismus ist eine Lebenseinstellung, die sich auf nichtbeweisbare Prämissen gründet, genau wie eine Religion, einverstanden. Man "glaubt" also, wenn man Humanist ist. Wobei Christentum und Humanismus sich nicht wechselseitig ausschließen, sondern der Humanismus ja teilweise seine Wurzeln in dem christlichen Menschen- und Weltbild hat. Die Idee, dass alle Menschen Gottes Geschöpfe sind und von ihm geliebt werden, legt ja die Idee nahe, dass alle Menschen gleich viel wert sind.
Nun hat das Christentum weder ein Monopol dafür, noch hat es historisch diese Ideen erfunden, sondern ist seinerseits von griechischen und römischen Philosophen geprägt worden, in deren Umfeld es gewachsen ist, aber sicher kann man von einer nahen Verwandtschaft ausgehen.
Insofern kann man argumentieren, dass Christentum eine Form des (religiösen) Humanismus sei.

Ob nun Humanismus eine Religion sei, darüber lässt sich trefflich streiten.
Ich finde die Einteilung, die die deutsche Wikipedia vorschlägt, sinnvoll, die zwischen religiösen und philosophischen Weltanschauungen unterscheidet, wobei für religiöse Weltanschauungen ein transzendentes Element gefordert wird.

Oder aber man nimmt philosophische Anschauungen als eine Art ideologische Basis für das "Was" und "Warum", und Religionen (oder Spielarten derselben, das Christentum ist in dieser Hinsicht ja nicht einheitlich, wenn man die unterschiedlichen Deutungen und Richtungen anschaut) beantworten die Frage des "Wer"; so könnten diese sich in unterschiedliche philosophische Richtungen einordnen lassen, wobei unterschiedliche Glaubensrichtungen derselben Religion wahrscheinlich in unterschiedlichen Philosophien landen und dort Glaubensrichtungen anderer Religionen treffen würden...

Petergillarsverige hat geschrieben:Adolf konnte sich auch auf den Humanismus stützen.

Das fordert wohl eine neue Definition von Humanismus, aber nach allem, was ich weiß, hat er nie die Absicht gehabt, das zu tun. Sein Ziel war - soweit es eine stringente Theorie gab - die Bevorzugung der sog "arischen Rasse" und die Auslöschung bzw Unterdrückung der anderen Rassen.
Aber ich nehme gerne Belege die über eine bloße Behauptung hinausgehen, entgegen.

Es ist auch dann noch eine problematische Behauptung; definitiv konnte er sich nicht auf die heutige und auch nicht auf die damalige Vorstellung von Humanismus stützen.

Marx hat in der Tat den Begriff des Humanismus verwendet, ihn allerdings mit einem sehr eigenen Inhalt gefüllt; aber auch von Marx zu Stalin ist es ein weiter Weg.
Stalin ist ja noch weiter gegangen als Lenin, der ja bereits 1922 folgendes formulierte:
Leninbrief an Kurski, Mai 1922 hat geschrieben:The courts must not ban terror—to promise that would be deception or self-deception—but must formulate the motives underlying it, legalise it as a principle, plainly, without any make-believe or embellishment.

Stalin führte schließlich das Konzept des "Sozialismus in einem Staat" ein, im Gegensatz zur Weltrevolution als einziges Ziel, was die Terrormaßnahmen als Mittel rechtfertigte, um diese Keimzelle des Sozialismus gegen die äußeren Angriffe zu verteidigen.
Hier wurde sehr deutlich zwischen Klassen, wertvollen und wertlosen Menschen unterschieden, von Humanismus ist da nicht mehr so viel über.
Ich würde sogar so weit gehen, zu bezweifeln, ob man hier im marxistischen Sinne noch von Humanismus reden kann.
Aber komm gerne mit Belegen, dass Stalin sich als Humanist (und nicht nur als "human", was ich auch bezweifele) verstanden hat, und das während seiner Regierungszeit.

//M

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Re: Doch kein Gesetz gegen Gehaltsunterschiede

Beitragvon Keek » 25. Oktober 2015 14:05

Seid ihr sicher, dass ihr noch beim Thema seid? :smt064


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