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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Deutschland
BeitragVerfasst: 15. November 2011 22:39 
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Hej,

ich wollte hier mal Dinge sammeln, die euch an Deutschland stören insbesondere bezogen auf die "Verblödung" der Deutschen im Alltag (Ich meine damit nicht, dass die Deutschen nicht intelligent/schlau wären, sondern eher ihr Verhalten):

Und ja, wir hatten das Thema schon, dass Schweden nicht das gelobte Land ist und dass viele Ausgewanderte wieder zurück wöllten. Spart euch euren Tipp-Aufwand, ich weiß wovon ihr redet ;)

Hier meine Beispiele:

- Brief von Bank XY:

Wir haben ihr Dispolimit verändert bla bla. Sie können ihr Konto weiterhin wie gehabt nutzen.

Muss man den Deutschen das mittlerweile erklären??

- Ordere einen Kaffee-to-go. Bin der einzige Kunde, kann also alles genau überblicken. Die zwar nette Verkäuferin stellt den Kaffee links auf das Portal, wo Zucker usw steht. Das beobachte ich genau (bin wie gesagt der einzige Kunde) und Sie: Kaffee hab ich da drüben links hingestellt.

Gibt's wirklich Leute, die da nicht mehr mitkommen? Ich sah nun wirklich nicht so aus.

- Ansage von der Deutschen Bahn: Dieser Zug fährt NICHT über Potsdam Hbf. Dabei stand an der Zugzielanzeige deutlichst via Potsdam-Medienstadt Babelsberg.

Sind die Leute nun zu bequem oder zu doof, das vorher zu checken?

- Wegbeschreibungen für Bekloppte.
Ich empfehle ich einen Ausstieg in der Yorckstraße (S2, 25, etwas weiter entfernt auch S1). Wenden Sie sich dort in Richtung Mehringdamm. An der ersten Kreuzung biegen Sie rechts in die Katzbachstraße ein. Die erste Straße, auf die die Katzbachstraße stößt, ist bereits die Kreuzbergstraße.

Das hät ich auch selber rausgefunden, aber wahrscheinlich bin ich schlauer als die meisten Deutschen mittlerweile.

(to be continued..)

P.S. Das soll niemanden beleidigen, sondern lediglich erklären, wieso ich die Deutschen verblödet finde.

Comments welcome.

Ha det gott,
aeki


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 15. November 2011 22:48 
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Deutschland ist doch schön.
Ich finde Deutschland schön.
Gruss Haui

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BildMan muss nicht jeden Berg selber besteigen,
aber man muss Wissen wer einen die Aussicht beschreibt


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 15. November 2011 23:06 
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Haui hat geschrieben:
Ich finde Deutschland schön.

Tatsächlich? Du musst/willst ja auch nicht mehr hier leben.
Wobei: Ich hatte auch noch nie etwas gegen das LAND Tyskland. Mit dem STAAT Tyskland habe/hatte ich in den letzten drei Jahrzehnten schon so meine Probleme...
Max :smt006

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Gut leben statt viel haben! (Felix Ekardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 15. November 2011 23:09 
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Na meine Meinung ist ja, das Land wäre schön, wenn die Deutschen weg wären :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 07:55 
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Hi Aeki,

das gilt dann auch fuer Schweden. Schweden ist wunderschön ohne Schweden....hihihi

Wenn man sich die Schulen und die Schulbildung in D anschaut, dann muss man sich nicht wundern, dass die Deutschen "verblöden", die jungen Leute lernen alles mögliche aber mit der Allgemeinbildung hapert es doch gewaltig. Aber das ist hier in S nicht besser. Allgemeinbildung gleich null und die meisten können noch nicht einmal ordentlich schreiben, weil hier alles mit Computer läuft. Nicht so wie ich damals seitenlang das "a" geuebt habe etc. ich kann wenigstens noch so schreiben, dass man meine Handschrift lesen kann.

Ich glaube der "Verblödungsunterschied" ist nicht allzu gross.

Gruss Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 10:44 
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Naja ich würde sagen, die "Deutschen" werden zu bequem bzw. gar zu faul um selbstständig zu handeln..

Wenn man etwas wissen will, denkt man nicht drüber nach, sondern sucht bei google...

Oder fragt andere...

Bestes Beispiel in der Uni.. Eine Bekannte sitzt am PC vor einer Uhr und einem Kalender.. Fragt lieber nach Datum, Uhrzeit und Fundort einer Datei, anstatt sich selber zu bemühen...

Und dies zieht sich doch überall durch..

Nächstes Beispiel Baustellenpraktikum (im Rahmen des Studiums)... Der Bauleiter bzw. Vorarbeiter sagt uns am Morgen, was zu tun ist.. Nachdem 2 der Arbeiter mit einer Arbeit fertig sind, machen sie, lasst es mich so sagen, nichts...
"Wir müssen den Vorarbeiter fragen was zu tun ist"...

Ich stand daneben und hab selbst als Praktikant die Arbeit gesehen, die gestandene Gesellen nicht..


Es wäre hoch gegriffen dass jetzt zu verallgemeinern, aber solche Beispiele finde ich immer öfter... Vermutlich auch durch gezielteres Betrachten...

Aber meiner Meinung nach sind die Deutschen träge und faul geworden um selber zu denken..


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 11:27 
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Ohne mir eine Beurteilung anmassen zu wollen ob "die Deutschen" verblöden, finde ich deine Beispiele ganz schön überheblich.

Schliesslich gibt es wohl auch Ältere, die sich nicht so locker über die Medien informieren können, ungeübte Zugfahrer, die nicht alle Potsdamer Bahnhöfe kennen oder die gern eine bestimmte Strasse finden wollen. Und was hätte die zu dem Kaffee sagen sollen, freundlicherweise gar nichts?

Deine Beispiele haben m.E. nichts mit abnehmender Allgemeinbildung zu tun. Meinst du mit deiner Abneigung gegen Erklärungen nicht eher, jeder andere solle gefälligst auch allein zurecht kommen?

LG
Tulipa

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man vet aldrig, vem som finns där ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 12:13 
Schwedenfreund
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Wohnort: Westküste
Was machst du denn eigentlich, wenn dich jemand nach dem Weg fragt oder wohin der Zug fährt?

Sagst (oder denkst) du dann auch, der ist wohl zu blöd, das selbst herauszufinden?
Ich helfe gern und freue mich, wenn ich jemandem einen Gefallen tun kann.

Vielleicht habe ich das ja in den falschen Hals bekommen. Aber wenn sich jemand über so etwas aufregt, werden "die Deutschen" wohl nicht (nur?) blöder, sondern auf jeden Fall weniger hilfsbereit.

LG
Tulipa

_________________
man vet aldrig, vem som finns där ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 12:37 
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Hej Tulipa,

das wäre allerdings sehr schade, denn ich finde die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist immer noch sehr hoch. Möchte das nicht missen wenn ich nach Hause komme und Hilfe brauche weil ich zu lange weg war.

Gruss Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 14:30 
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Hmmmmm....... ich könnte aekis liste noch erheblich erweitern - um sie dann auf Schweden anzuwenden :-)

Das Gras ist eben immer grüner auf der anderen Seite. Man sollte vielleicht 2 Wohnorte haben, oder einfach sehr viel reisen, um einen fairen Vergleich anstellen zu können. Oder einfach ein absolut objektives, unbestechliches Gedächtnis haben >SEUFZ<


/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 16:39 
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Wohnort: Varberg
Hej Pink Panther,

genau das werde ich hoffentlich ab nächstes Jahr haben, ich meine zwei Wohnsitze, ich freu mich schon riesig drauf.

Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 19:53 
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Was ist ein Kaffee-togo? ;)


Zuletzt geändert von Mark am 16. November 2011 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 19:58 
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Ich verstehe deine Beispiele nicht:
aeki hat geschrieben:
Brief von Bank XY:
Wir haben ihr Dispolimit verändert bla bla. Sie können ihr Konto weiterhin wie gehabt nutzen.
Das ist doch eine wichtige Information für den Kontoinhaber, daß das Dispolimit verändert wurde!

aeki hat geschrieben:
Ordere einen Kaffee-to-go. Bin der einzige Kunde, kann also alles genau überblicken. Die zwar nette Verkäuferin stellt den Kaffee links auf das Portal, wo Zucker usw steht. Das beobachte ich genau (bin wie gesagt der einzige Kunde) und Sie: Kaffee hab ich da drüben links hingestellt.
Wo ist das Problem? Verlangst du, daß die Verkäuferin gar nichts sagt?

aeki hat geschrieben:
Ansage von der Deutschen Bahn: Dieser Zug fährt NICHT über Potsdam Hbf. Dabei stand an der Zugzielanzeige deutlichst via Potsdam-Medienstadt Babelsberg...Sind die Leute nun zu bequem oder zu doof, das vorher zu checken?
Welche Leute, "das vorher zu checken", meinst du? Die von der Bahn oder die Bahnkunden? Es ist doch eine wichtige Information für den Reisenden, daß der Zug, obwohl er laut Zugzielanzeige (vermutlich normalerweise) über Potsdam fährt, eben diesmal nicht in Potsdam hält!

Die Wegbeschreibung ist m.E. nicht für Bekloppte, sondern von Bekloppten formuliert. Ich kenne den Zusammenhang nicht, aus dem du diese Wegbeschreibung zitierst, aber vermutlich stammt sie aus einer mit Textbausteinen gefütterten EDV. Genauso wie bei meinem Navi: "Dann Sie haben Ihr Ziel erreicht".

Anzeichen für eine Verblödung der Deutschen kann ich aus deinen Beispielen nicht erkennen. Und schon gar keine Gründe, Schweden besser zu finden als Deutschland.

Gruß,
Rüdiger


Zuletzt geändert von Rüdiger am 16. November 2011 20:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 20:09 
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Ah scheinbar gibt es auch Glühwein-togo :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 20:49 
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Hej aeki,

ich fürchte, da hast Du ein gewaltiges Eigentor geschossen mit deinem Beitrag


Gruß aus Unterfranken

gubbe


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 20:59 
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Beiträge: 591
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Mark hat geschrieben:
Was ist ein Kaffee-togo? ;)


Jedenfalls kein Kaffee aus einem westafrikanischen Staat. :lol:

Bei Wiki aus Trinkkultur in Europa entnommen:

Zitat:
...der Trend zum Coffee to go (Kaffee zum Mitnehmen) kann auch als Zeichen einer niedergehenden Kaffeekultur interpretiert werden.

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Hej då Rwitha

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 21:14 
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Beiträge: 66
aeki hat geschrieben:

ich wollte hier mal Dinge sammeln, die euch an Deutschland stören insbesondere bezogen auf die "Verblödung" der Deutschen im Alltag (Ich meine damit nicht, dass die Deutschen nicht intelligent/schlau wären, sondern eher ihr Verhalten):



Weshalb dieser Beitrag und wie kommt es, dass du bereits niederschreibst, was UNS an DE stört? Wenn mich etwas an DE stören wuerde, dann könnte ich dies auch selbst formulieren, mit deinen Beispielen, die du ja im Namen aller hier bringst, kann ich mich nicht identifizieren. Und ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass dies alle anderen User hier tun. Solche Beiträge gehören eigentlich ins "Nirvana" des Internets, aber doch nicht in ein seriöses Schwedenforum. Meine Meinung....


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 21:41 
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Mark hat geschrieben:
Was ist ein Kaffee-togo? ;)



Was auch eine tolle Frage ist..

Kaffee togo oder zum mitnehmen...

?? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 21:47 
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:lol:

@Speedy

Ich hab nicht von Schulbildung geredet, sondern vom verblödeten Verhalten der Deutschen im Alltag.

@Wundwasser

Jo, je mehr Selbstbewusstsein der Deutsche hat, desto weniger ist wohl der Verstand aktiv :D

@Tulipa

Nee von Allgemeinbildung hab ich nicht geschrieben (siehe Speedy).
Wenn mich jemand nach dem Weg/Zug fragt, ist das ja kein Anzeichen von Blödheit, sondern er kennt sich einfach nicht aus. Ich meine die Deutschen, die zu blöd oder faul sind, selber zu checken, wo der Zug hinfährt und wo man hin will. Also ich weiß das immer, auch wenn ich mich nicht auskenne. Dann könnte sich die Bahn auch den Extra-Service sparen, das für die Bekloppten nochmal durchzusagen.

@Pink_Panther

Ach ich bin in letzter Zeit viel zw. Berlin und Stockholm hin- und hergereist und kenne schon die Unterschiede. Das Gras ist auf beiden Seiten grün, nur muss man den Deutschen erklären, was grün ist ;)

@Rüdiger

Ich meine nicht, dass man nicht mitteilen soll, dass ein Dispo verändert wurde, sondern dass ein Konto danach noch voll nutzbar ist. Aber versteht in dem Land halt nur noch die Hälfte und vl. haben öfters Leute bei der Bank angerufen und nachgefragt, ob denn ihr Konto nach der Dispoänderung noch "funktioniert" und da war die Bank gleich mal präventiv ;)

Naja, also wenn ich genau beobachte wo sie den Kaffee hinstellt und das auch noch sieht, muss ich ja so hilflos oder blöd ausgesehen haben, dass ich das nicht selber raffe, aber vl. waren auch die Kunden davor Schuld ;)

Meine die Bahnkunden. Der Zug fuhr über Potsdam-Medienstadt Babelsberg (Anzeige am Display) und für die Bekloppten, die nur Potsdam lesen, hat die Bahn das gerne nochmal detailliert erklärt ;)

Nee, die Wegbeschreibung war schon aus einer echten E-Mail.

@gubbe

Ja ich bin zu blöd, zu verstehen, dass die neue Blödheit die neue Intelligenz ist, wa ? ;)

@GF.Skaraborg

Ok, war wohl etwas blöd formuliert. Zumind. stört mich das an den Deutschen, ähem nee es kotzt mich an :P
Wenn du das Nirvana des Internets siehts, schieb den Beitrag gerne dorthin ;)

@all

Gut, man soll nicht generalisieren und es sind vl. nicht alle so blöd. Aber mir fällt das auf auch wenn es Luxusprobleme sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 22:16 
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Weisst Du, wenn Du alle für bekloppt hälst, die etwas anders machen oder nicht ganz so fix dabei sind wie Du und Du dich über freundliches Verhalten (Bahn und Verkäuferin) aufregst, dann muss ich feststellen, dass Du doch eigentlich keine Probleme hast und das Leben geniessen kannst. Freu Dich! Wenn das alle Probleme sind, die man in Deutschland hat, dann gehts dem Land echt gut. Oh, ich vergass, es geht Deutschland gut. Und Schweden auch. Jedenfalls verglichen mit vielen vielen anderen Ländern auf der Erde. Ja, wir stellen uns manchmal etwas faul und bekloppt (deine Wortwahl, nicht meine) an. Aber dazu mag es auch andere Gründe als reine Dummheit geben. Es gibt tatsächlich Menschen, egal welcher Nationalität, die es nicht können, nie gelernt haben oder zu alt sind, oder krank oder einfach der jeweiligen Sprache nicht mächtig. Dass die Verkäuferin das so sagt, obwohl Du es sehen konntest, naja, sie wollte halt was sagen und ihr ist nichts besseres eingefallen. Sie wollte sicherlich nicht unterstellen, dass Du zu bläd bist. Smalltalk ohne Bedeutung, einfach nur um die Lücken zu füllen und freundlich zu sein. Ich empfehle einfach nicht hinzuhören und freundlich zu lächeln. Alles andere bringt nur den Blutdruck unnötig in die Höhe und ist gesundheistgefährdend.

ganz freundliche und hoffentlich nicht bekloppte Grüsse
Wiebke

ach ja, ich liebe Schweden und Deutschland und wäre manchmal froh in beiden Ländern leben zu können


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 22:29 
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Imrhien hat geschrieben:
...dann muss ich feststellen, dass Du doch eigentlich keine Probleme hast...


Naja Wiebke, er sagt ja selbst:

aeki hat geschrieben:
...auch wenn es Luxusprobleme sind.


Wußte gar nicht, dass es solche gibt. :shock:

@ aeki
Um es mal nur mit Deinen Worten zu sagen:

aeki hat geschrieben:
Also ich weiß das immer, auch wenn ich mich nicht auskenne.


aeki hat geschrieben:
...je mehr Selbstbewusstsein der Deutsche hat, desto weniger ist wohl der Verstand aktiv.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 22:32 
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@Imrhien

Mal nicht die Tragweiten vermischen ;) Verblödung im Alltag und weiterreichende Probleme sind mMn zwei Paar Schuhe.

Die Verkäuferinnen der Kette, die ich nicht nennen darf, machen das aber immer so; wäre bisschen blöd, immer den gleichen Smalltalk zu bringen, was? Wahrscheinlich hat sie einfach die Vorschrift ihres Chefs oder dessen Marketing-Team, dafür zu sorgen, dass der Kunde nicht mehr denken muss. Und vielleicht haben die Deutschen sich schon daran gewöhnt, nicht mehr denken zu müssen, ich will nicht wissen, wo das endet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 22:37 
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Ach weisst Du, das ist doch wirklich harmlos. Hast Du mal ne Leiter gekauft? Und da ist fast egal wo. Da stehen so viele Warnhinweise drauf, was man alles nicht mit der Leiter machen darf, dass man sie am Ende gar nicht mehr nutzen mag, denn das Ding muss ja lebensgefährlich sein. Oder der berühmte Gag einer Bedienungsanleitung einer Mikrowelle in USA, wo drin steht, dass man keine Tiere darin trocknen darf. Naja, leider war es kein Witz. Aber es gibt immer Menschen, die es nicht wissen. Tragischerweise. Da ist doch das was man so im ALltag erlebt echt harmlos. Lach drüber.
Und bau auf den Darwinismus. Wow, der wurde heute abend schon 2 mal erwähnt im Forum. Tja, funktioniert auch heute noch. Und mit etwas Glück gehören wir nicht zu denen die aussterben :)

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 16. November 2011 23:06 
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Juhu, wir sind blöd, aber wir sterben nicht aus. Wenn ich drüber lache, fang ich schnell an zu weinen, daher lass ich es lieber.

Amis sind noch schlimmer, das ist klar. Auf diesen Trockenpads, die man z.B. in Schuhkartons findet, steht ja DO NOT EAT. Die Amikids sind halt die blödesten.

Und von Amis haben's die Deutschen vl. auch abgeguckt.

Und mich amüsiert es ja sogar, nur wenn es nicht so traurig wäre, und ich nicht selber auch zu den Deutschen zählen würde, könnte ich auch damit leben ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 17. November 2011 00:02 
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Beiträge: 242
Wohnort: Jämtland
Also, Aeki,

viel Ahnung kannst aber nicht von Schweden haben - kannst du ja auch nicht, nach ein paar Reisen. Und Stockholm ist ja auch nicht unbedingt repräsentativ für ganz Schweden. Das, woran du dich in Deutschland störst, ist Pippifax! Da warten ganz andere Kaliber in Schweden auf dich - wenn du dich erst mal nach einigen Jahren eingelebt hast und wirklich alles verstehst! :lol: :lol: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 17. November 2011 10:18 
Schwedenfreund
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Beiträge: 905
Wohnort: früher Schweden, jetzt Mittelfranken
aeki hat geschrieben:
Juhu, wir sind blöd, aber wir sterben nicht aus. Wenn ich drüber lache, fang ich schnell an zu weinen, daher lass ich es lieber.

Mein Gott, muß Du wirklich hier alle Plattheiten los werden? :smt064
Deine Einstellung zu UNS "Deutschen" interessiert doch eigenlich keinen..... geh einfach nach Schweden und gut ist!
Und tschüss......


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 17. November 2011 23:58 
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Wohnort: Västerås
Gottfried hat geschrieben:
..... geh einfach nach Schweden und gut ist!
Und tschüss......


Damit dann die Schweden oder wir in Schweden lebenden Deutschen als Bekloppte bezeichnet werden? Weiss nicht ob mir das gefällt :smt064
Aber mal im Ernst, so schlimm ist das alles doch gar nicht.
Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? :lol:

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 00:10 
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@Pink_Panther

Natürlich is Sthlm anders als der Rest von Schweden. Berlin ist ja auch anders als der Rest von D(umm)land.
Ich kenne auch schon einige Probleme von Schweden, das lindert aber nicht meinen Jammer über die Deutschen :)

@Imrhien

In Schweden lebenede Deutsche sind ja nicht infiziert ;) Hab nicht gesagt dass das Problem toternst ist, jedoch nervt es mich trotzdem ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 17:50 
Alter Schwede
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Hej,
mal im Ernst: Ich verstehe tatsächlich was Du meinst, denke ich mal. Das grundlegende Problem ist aber doch, dass es das mittlerweile in den meisten Ländern gibt. Die Menschheit wird allgemein bequem. Nenn es die Erungenschaft moderner Technik oder was sonst. Man nimmt uns immer mehr das selbständige Denken ab. In manchen Ländern mehr und in anderen weniger. Mancher hier würde sagen, dass dies in Schweden schlimmer ist. Du sagst, es ist in Deutschland schlimmer. Darüber braucht man nicht streiten, das ist Ansichtssache.
Was aber hier wohl viele gestört hat, mich zumindest, war die Polemik mit der das beschrieben wurde. Ich finde es eine nicht besonders nette Provokation wenn man "alle" Deutschen als Bekloppte bezeichnet. Das würde ich übrigens ähnlich sehen, hättest Du so über Schweden geschimpft.
Ich gehe einfach mal davon aus (hoffe es), dass Du das alles auch weniger ernst siehst, und Dich daheim insgeheim ins Fäustchen lachst, wie wir uns so schön aufregen. Experiment gelungen :)

Grüsse
Imrhien


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 21:02 
Teilnehmer
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Registriert: 27. September 2009 17:52
Beiträge: 40
Wohnort: Berlin
@Imrhien

Dass die Technik Dinge leichter macht und man dadurch weniger denkt, seh ich durchaus als sinnvoll an. Würde behaupten, dass ich das selbst tue ;)
Meine Verblödungstheorie bezieht sich auf das Verhalten der Deutschen, wenn Technik gar nicht besonders im Spiel ist, also das immer extra deutlich erklären, damit wohl auch die Mehrheit der Deutschen noch mitkommt.

Zum Thema alle Deutschen sind bekloppt: Also dass ich nicht generalisieren will, hab ich ja geschrieben. Dennoch muss es schon eine größere Anzahl sein, sonst wäre ja nicht der Bedarf da und es hätte sich nicht so entwickelt, dass immer alles so extrem deutlich erklärt wird. Und die die sich hier am meisten drüber aufregen und dies verteidigen, sind ja meist die, für die es gemacht ist ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 21:29 
Neuling
Neuling

Registriert: 9. November 2011 21:02
Beiträge: 6
Wer blöd ist und was blöd macht ist alles Ansichtssache.
Fängt beim Thema Killerspiele an und hört bei dem Sinn von einem Motorad auf.
Fakt ist doch jedes Land hat stärken, Schwächen, Verbrecher, und Pluspunkte wie z.b.die persönliche Affinität zu weniger dicht besiedeltem Land und die Kultur.

Was mich an Deutschland stört sind eig. nur das was andere Menschen in anderen Ländern genauso stört.
Die Politik in manchen Sachen, Justiz sowie Arbeitslosigkeit, die Bildung(Wenn man bedenkt Deutschland ist fast Rohstofflos und steckt so wenig in Bildung & Förderung) und und und.
Aber man sagt ja, solange wie es geht soll es gut gehen und man wird mitgehen und sich nicht beschweren.
Never change a running system :smt064 .

Was hier besprochen wird sind aber tatsächlich Luxusprobleme.
In anderen Ländern gibts kein fliessend Wasser oder eine Heizung und wir beschweren uns wenn die Gaspreise nach oben gehen.

In diesem Sinne ein schönes We :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 21:31 
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Du hast selbst geschrieben die Amis sind noch blöder. Ja, woher glaubst Du weht hier in Schweden der Wind??? Auch aus Amerika, womöglich noch schlimer als in Deutschland. So war es bei uns vor ca. 20 Jahren, alles was aus den USA kam war super und geil.

Nun ist Schweden dran, das...sorry in meinen Augen in vielen Dingen der Entwicklung in Europa ungefähr 20 Jahre hinterher ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 18. November 2011 22:17 
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Speedy hat geschrieben:
Du hast selbst geschrieben die Amis sind noch blöder. Ja, woher glaubst Du weht hier in Schweden der Wind??? Auch aus Amerika, womöglich noch schlimer als in Deutschland. So war es bei uns vor ca. 20 Jahren, alles was aus den USA kam war super und geil.

Nun ist Schweden dran, das...sorry in meinen Augen in vielen Dingen der Entwicklung in Europa ungefähr 20 Jahre hinterher ist.


Woher du diese Erkenntnis hernimmst verbirgt sich mir.
Schweden wurde schon kurz nach dem WII "amerikanisiert" und hat vieles uebernommen. Dass fing bei der Musik an und ging ueber Fastfood bis zu den Vorlieben fuer amerikanische Strassenkreuzer. Man kann ruhig sagen dass Schweden schon seit langem mehr amerikanisiert ist als Deutschland, trotz dass Schweden nie amerikanische Besatzer hatte.

Wo Schweden 20 Jahre hinter Europa hinterher hinken soll kann ich auch nicht nachvollziehen. Nur mal ein paar Beispiele:
Schweden hatte flächendeckend so ziemlich als erster TV,
Schweden hatte Farbfernseher zu einer Zeit, da träumten noch viele Deutsche von einem S/W Gerät,
Schweden hatte Mobiltelefonie, da musste man in DE noch ueber die Vermittlung anrufen
Schweden hatte Melkmaschinen, in DE nahm man die Hände zum melken und so weiter....

man kann auf fast jedem Gebiet Beispiele bringen, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, da schaute alle Welt auf das "schwedische Modell" und versuchte nachzueifern, speziell auch Deutschland.

Milde ausgedrueckt kann ich die Ueberheblichkeit in deinem Posting nicht verstehen.... zumal du ja selbst hier in Schweden wohnst und eigentlich feststellen könntest, wie die Wirklichkeit aussieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 11:21 
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GF.Skaraborg hat geschrieben:

Milde ausgedrueckt kann ich die Ueberheblichkeit in deinem Posting nicht verstehen.... zumal du ja selbst hier in Schweden wohnst und eigentlich feststellen könntest, wie die Wirklichkeit aussieht.


Welche Errungenschaften Schweden einmal hatte, und wie es einmal war, ist Schnee von gestern und heute nicht mehr relevant. Wo ist Ericsson heute, was ist mit Volvo oder Saab? Wo ist das Sozial- und Gesundheitssystem? Was ist mit dem Schulsystem? Und, und und .....

Ich kann Speedys Frustration nur zu gut verstehen. Und dazu dieser unglaubliche Nationalstolz und Selbstbeweihräucherung. Ist schon mal jemanden aufgefallen, wie oft das Word "Sverige" oder "svensk" in den Medien auftaucht? Wo ich auch hinsehe, so stelle ich leider fest, daß good old Germany meist immer noch das Maß der Dinge ist :-)

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 13:43 
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Pink_Panther hat geschrieben:
daß good old Germany meist immer noch das Maß der Dinge ist :-)

Auch das noch!
Solange ich Deine Beiträge hier in diesem Forum lese, kann ich mich nicht erinnern, dass Du schon jemals auch nur ein gutes Haar an dem Land gelassen hast, in dem Du
offensichtlich lebst! - So - das wollte ich schon längst mal loswerden!
Was, bitte, willst Du eigentlich in Schweden? Vor welchen Problemen in Tyskland bist Du denn davongelaufen?
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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 14:11 
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Pink_Panther hat geschrieben:

Ich kann Speedys Frustration nur zu gut verstehen. Und dazu dieser unglaubliche Nationalstolz und Selbstbeweihräucherung. Ist schon mal jemanden aufgefallen, wie oft das Word "Sverige" oder "svensk" in den Medien auftaucht? Wo ich auch hinsehe, so stelle ich leider fest, daß good old Germany meist immer noch das Maß der Dinge ist :-)

/Paul

Und was ist an einem gesunden Nationalstolz falsch? Ich denke er ist sogar förderlich, fördert das Gemeinschaftsgefühl des Volkes, was nur gut sein kann. Nur weil man in D zum Nationalstolz ein zwiespältiges Vehältnis hat, kann man nicht uns Schweden vorhalten dass wir einen unglaublichen Nationalstolz haben.

Und Selbstbeweihräucherung? No comment.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 14:21 
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Pink_Panther hat geschrieben:
Ich kann Speedys Frustration nur zu gut verstehen. Und dazu dieser unglaubliche Nationalstolz und Selbstbeweihräucherung. Ist schon mal jemanden aufgefallen, wie oft das Word "Sverige" oder "svensk" in den Medien auftaucht? Wo ich auch hinsehe, so stelle ich leider fest, daß good old Germany meist immer noch das Maß der Dinge ist :-)
/Paul


Dann hole ich doch mal wieder die Standardphrase hervor und frage, weshalb wohnst du dann eigentlich noch in Schweden, wenn doch "Deutschland in fast allem dass Mass der Dinge ist" ? Antworte jetzt bitte nicht, es gibt auch schönes an Schweden, Landschaft, Natur, gesunde Luft.... soetwas kann man auch im Urlaub geniessen, dafuer muss man nicht in Schweden leben, dass ja so rueckständig ist, 20Jahre hinter dem uebrigen Europa. Wie es Speedy so nett ausdrueckte und dem du offensichtlich voll zustimmst.

Es wuerde dem Deutschen im allgemeinen garnicht einmal so schlecht anstehen, auch etwas mehr Nationalstolz zu zeigen. Wenn ich in den Schwedenforen so lese, schreiben sehr viele, DE ist unterste Schublade, sie wollen so schnell wie möglich weg aus dem Land usw. Sicher wohl nur eine Minderheit, nur sieht es mit dem "Nationalstolz" der Deutschen im uebrigen sehr mau aus. Dieser äussert sich meist nur, wenn Deutschland mal "Papbst" wurde oder die Nationalmannschaft mal wieder gut gespielt hat. Ansonsten wird ueberwiegend nur rumgemäkelt, kritisiert usw.

Deine Beispiele mit Ericsson, Volvo, Saab, dann kann man auch fragen, wo ist BMW, Ford, Opel, Siemens, AEG? Darum geht aber garnicht die Diskussion. Es geht um das heute. Und ohne dass KnowHow von BMW Deutschland wuerde auch in China kein BMW Werk erstellt. Oder das gleiche mit Volvo. Wer im Hintergrund Aktien in den Firmen hat ist doch vollkommen egal.

Das Sozial und Gesundheitssystem in Schweden ist zwar nicht dass absolute Highlite, aber welches ist es denn? Das deutsche mit Sicherheit nicht. Es muss doch ernsthafte Gruende geben, weshalb so viele gut ausgebildete deutsche Ärzte DE den Rucken kehren und nach Skandinavien gehen. Wenn hier das System um so viel schlechter wäre, wuerde sich kein Arzt nach Schweden verirren. Und was die Versorgung der Allgemeinheit angeht, so ist diese fast ueberall ausreichend. Und wenn ueber "Misstände" geschrieben wird liegt dies daran, dass Schweden mit seinem "Öffentlichkeitsprinzip" Fehler von Ärzten oder Schwestern publik macht, in DE wird in der Regel der Mantel des Schweigens darueber gelegt.
Wenn du das Sozialsystem DE/SE mal vergleichen wuerdest, dann könntest du feststellen, dass das schwedische "Netz" wesentlich feinmaschiger ist als das deutsche. Noch sind wir von den Auswuechsen des deutschen Hartz4 Modells hier in SE verschont und ich hoffe, es wird noch lange so bleiben.
Ob man das schwedische Schulmodell mag oder nicht, es erfuellt seinen Zweck und muss sich trotz seiner Schwachheiten hinter dem deutschen im Endergebnis nicht verstecken. Ich habe mehrere eigene Kinder von der Grundschule bis zur Uni begleitend unterstuetzt, und ich bin im grossen und ganzen zufrieden.

Nun hoffe ich doch, dass meine Argumente dich etwas zum nachdenken gebracht haben und du deinen Frust abbauen kannst, denn mit solch negativen Grundeinstellungen kann man hier in Schweden mit Sicherheit nicht heimisch werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 22:13 
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Hej,
es hat sich anscheinend nicht viel getan. Nur die Namen sind andere... Aber sobald einer öfter als einmal die Meinung vertritt, dass nicht alles in Schweden Gold ist und glänzt, wird man gefragt wieso man eigentlich noch hier lebt und warum man denn nicht in Deutschland lebt, das ja angeblich das gelobte Land sei.
Nein, ist Deutschland auch nicht. Das sehen wir durchaus. Aber auch Schweden ist es eben nicht!
Jedes Land hat Vor- und Nachteile. Und nur weil ich mich für ein Land entschieden hab (weiss eh niemand für wie lange) heisst das nicht, dass ich nichts mehr daran kritisieren darf. Im Gegenteil. Meiner Meinung nach gehört es fast schon zu den Bürgerpflichten, dass man mit offenen Augen durch das eigene Land geht und da mein ich das in dem man lebt und alles sieht was so passiert. Und das dann auch benennt und benennen darf. Sonst ändert sich nichts.
Man darf natürlich auch nicht nur schlechte Sachen sehen, das ist klar.
Warum man nicht woanders hin geht? Weil es dort nicht besser ist. ûberall gibt es Dinge, die einen stören. Es wären dort halt andere. Wir leben im Grossen und Ganzen doch sehr gut. Das Gesundheitssystem hier mag seine Schwächen haben, das Deutsche hat andere Schwächen. Dies wäre mir persönlich lieber, hat aber auch was mit Sozialisation zu tun. Das kenne ich eben schon. Insgesamt aber geht es uns doch in beiden Ländern gut, wir werden medizinisch versorgt wenn was ist und sind hinterher nicht völlig verschuldet. Im Normalfall jedenfalls.
Und man bekommt Schulbildung gratis. Auch viel wert. Ob sie dann super ist, naja, darüber lässt sich in beiden Ländern streiten.
Mich stört vieles in und an Schweden. Aber mir gefällt auch vieles. Und jetzt, gerade in unserer jetzigen familiären Situation will ich nicht weg. Jetzt ist es richtig hier.
Und dann gibt es noch die, die weg wollen, aber nicht können. Und das auch in allen Ländern. Oder warum gehen nicht alle, die so über Deutschland schimpfen weg?? Ist doch das Gleiche.
Ach und manchmal befreit es auch einfach mal zu meckern. Mir hiflt es jedenfalls besser damit umzugehen, wenn ich erst mal richtig gemeckert hab. Dann ist der Dampf raus und ich kann wieder weitermachen und die positiven Dinge sehen.
Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 20. November 2011 23:03 
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Imrhien hat geschrieben:
Man darf natürlich auch nicht nur schlechte Sachen sehen, das ist klar.

Genau das ist der Punkt! Und manchmal nervt eben die ewige/permanente/alleinige Meckerei - in diesem wie in jenem Land...
Ansonsten kann ich natürlich alles, was Du geschrieben hast, vorbehaltlos unterschreiben.
Max :smt006

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 00:00 
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@Wiebke

Es geht eigentlich garnicht darum, dass man hier keine Kritik äussern durfte. Im Gegenteil, Kritik ist doch erwuenscht und ohne Kritik wuerde es keine Veränderungen geben. Auch ich habe einiges zu kritisieren, genauso wie ich es wahrscheinlich auch in Deutschland machen wuerde.

Nur wo hört konstruktive Kritik auf. Ich finde spätestens dann, wenn Sätze wie " Wo ich auch hinsehe, so stelle ich leider fest, daß good old Germany meist immer noch das Maß der Dinge ist" oder "Nun ist Schweden dran, das...sorry in meinen Augen in vielen Dingen der Entwicklung in Europa ungefähr 20 Jahre hinterher ist" fallen. Ohne mit einem Wort weiter darauf einzugehen. Das ist keine Kritik mehr.....

Auch wenn die Phrase abgedroschen klingt "weshalb lebt derjenige noch in Schweden" so ist die Frage allerdings hochaktuell wenn solche Meinungen so rigoros wie oben angesprochen verbreitet werden. Und wenn du meinen Beitrag gut durchgelesen hast so wirst du feststellen können, dass ich durchaus von der "rosaroten" Schwedenbrille verschont bin. Auch ich kann ueber das eine oder andere hier meckern oder kritisieren. Und trotzdem bin ich hier verwurzelt und bin im grossen und ganzen zufrieden. Ob ich hier besser leben kann als in Deutschland, dazu kann ich mich nicht äussern, dafuer bin ich schon zu lange aus DE weg. Aber fuer meine Person hat sich Schweden als das Land in dem man ruhig und zufrieden leben kann gezeigt. Und das ist fuer mich die Hauptsache.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 01:32 
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Registriert: 1. September 2010 02:15
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GF.Skaraborg hat geschrieben:

Dann hole ich doch mal wieder die Standardphrase hervor und frage, weshalb wohnst du dann eigentlich noch in Schweden, wenn doch "Deutschland in fast allem dass Mass der Dinge ist" ?


Gegenfrage: Wenn alle dort wohnen würden, wo es am Besten ist, dann wäre dieses Land - welches es nun sein mag - doch sehr überbevölkert, oder nicht? Und als Steuerzahler kann ich sehr wohl auch Kritik äußern. Ich kann durchaus sehr gut in Schweden leben, trotz gewisser Mißstände, nur wenn manche hier im Forum das Land in den Himmel loben müssen, dann kann ich mich eben manchmal nicht halten. Dass Deutschland in den meisten Dingen gegenüber Schweden das Maß der Dinge darstellt gründet sich auf 12 Jahre Berufserfahrung in Schweden. Das kann mir keiner absprechen.

GF.Skaraborg hat geschrieben:
Es wuerde dem Deutschen im allgemeinen garnicht einmal so schlecht anstehen, auch etwas mehr Nationalstolz zu zeigen. Wenn ich in den Schwedenforen so lese, schreiben sehr viele, DE ist unterste Schublade, sie wollen so schnell wie möglich weg aus dem Land usw. Sicher wohl nur eine Minderheit, nur sieht es mit dem "Nationalstolz" der Deutschen im uebrigen sehr mau aus. Dieser äussert sich meist nur, wenn Deutschland mal "Papbst" wurde oder die Nationalmannschaft mal wieder gut gespielt hat. Ansonsten wird ueberwiegend nur rumgemäkelt, kritisiert usw.


Gewiss - in Maßen. Ich habe einen Trockner in meinem Badezimmer stehen - da steht ganz groß drauf "Sverigetorken" und "Sveriges Tvättmaskin" "tillverkad i Sverige". Was würden in Deutschland sagen, wenn auf der Waschmaschine "Deutschlandwaschmaschine" draufstehen würde? Ein wenig pathetisch, nicht wahr? Nur ein kleines Beispiel, welches für so viele andere Sachen in diesem Zusammenhang steht - siehe mein Beitrag oben. Nicht selten wird bei fehlender Konkurrenzkraft das Nationalgefühl angesprochen. Für meinen Geschmack doch etwas zu oft.

GF.Skaraborg hat geschrieben:
Deine Beispiele mit Ericsson, Volvo, Saab, dann kann man auch fragen, wo ist BMW, Ford, Opel, Siemens, AEG? Darum geht aber garnicht die Diskussion. Es geht um das heute. Und ohne dass KnowHow von BMW Deutschland wuerde auch in China kein BMW Werk erstellt. Oder das gleiche mit Volvo. Wer im Hintergrund Aktien in den Firmen hat ist doch vollkommen egal.


Als Kenner von Schweden müßtest du ja wissen, dass die Verkäufe dieser Firmen Notverkäufe waren. Die einstigen Aushängeschilder Schweden waren unrentabel geworden und brauchten Kapital- und Know-How-Zuschuss. Und jetzt wurden Saab und Volvo schon wieder verkauft. Eigentlich egal und vor allem sehr schade, aber nur als Antwort auf deine Aufzählung schwedischer Errungenschaften gedacht. Ich habe keine handfesten Quellen, aber ich habe mehrfach gehört, dass Schweden seine Blütezeit nach dem 2. Weltkrieg hatte - als unzerstörtes Industrieland. Danach sind dann die Linken an die Regierung gekommen und haben das Polster aufgebraucht - Kurzfassung! Würde ja ganz gut passen - die Errungenschaften, welche du aufgezählt hast, dann die Sozialisten/Sozialdemokraten welche ein beispielhaftes Sozialsystem (teilweise überzogen) aufgebaut haben, bis dann die Kassen leer waren. Kurz: Meiner Meinung nach lebt Schwedens Ruf von "gamla meriter" . Das aber sehr hartnäckig!



GF.Skaraborg hat geschrieben:
Das Sozial und Gesundheitssystem in Schweden ist zwar nicht dass absolute Highlite, aber welches ist es denn? Das deutsche mit Sicherheit nicht. Es muss doch ernsthafte Gruende geben, weshalb so viele gut ausgebildete deutsche Ärzte DE den Rucken kehren und nach Skandinavien gehen. Wenn hier das System um so viel schlechter wäre, wuerde sich kein Arzt nach Schweden verirren. Und was die Versorgung der Allgemeinheit angeht, so ist diese fast ueberall ausreichend. Und wenn ueber "Misstände" geschrieben wird liegt dies daran, dass Schweden mit seinem "Öffentlichkeitsprinzip" Fehler von Ärzten oder Schwestern publik macht, in DE wird in der Regel der Mantel des Schweigens darueber gelegt.
Wenn du das Sozialsystem DE/SE mal vergleichen wuerdest, dann könntest du feststellen, dass das schwedische "Netz" wesentlich feinmaschiger ist als das deutsche. Noch sind wir von den Auswuechsen des deutschen Hartz4 Modells hier in SE verschont und ich hoffe, es wird noch lange so bleiben.
Ob man das schwedische Schulmodell mag oder nicht, es erfuellt seinen Zweck und muss sich trotz seiner Schwachheiten hinter dem deutschen im Endergebnis nicht verstecken. Ich habe mehrere eigene Kinder von der Grundschule bis zur Uni begleitend unterstuetzt, und ich bin im grossen und ganzen zufrieden.


Ich würde mir niemals anmaßen ein Gesundheitssystem qualitativ zu beurteilen, dazu fehlen mir die Fachkenntnisse! Was die Quantität - also die Verfügbarkeit anbelangt, so kann ich durchaus sagen, dass es sich nicht mit dem deutschen messen kann. In Jämtland würde ich sogar hinter Länder wie z.B. Tschechien oder Polen stellen! Katastrophal! Wie kann es sonst passieren, dass ein Stockholmer Krankenhaus sich weigert, einem kleinen Mädchen den Arm zu gipsen, nur weil es leider dem jämtländischen Landsting angehört und dieser offensichtlich solche Sachen nicht bezahlt? Klingelt es? Gerade im Gesundheitswesen muß man nach Regionen unterscheiden - ich wohne vermutlich in einer der schlechtesten. Früher habe ich in Dalsland gewohnt, dort war es besser. Dennoch ist dies ein Teil von Schweden! Ich habe insgesamt 6 (!) Kinder in der Schule hier gehabt, kann mir also ein gutes Bild machen. Du willst wohl nicht ernsthaft das Niveau mit Deutschland vergleichen? Über Sozialhilfe kann ich mich nicht auslassen, ich habe nie welche bezogen - weder in Deutschland, noch in Schweden. Nur dass in Schweden bis kurz vor dem Regierungswechsel Sozialhilfeempfänger ein recht gutes Leben führen konnten - das lasse ich einfach mal unbewertet so stehen.[/quote]

GF.Skaraborg hat geschrieben:
Nun hoffe ich doch, dass meine Argumente dich etwas zum nachdenken gebracht haben und du deinen Frust abbauen kannst, denn mit solch negativen Grundeinstellungen kann man hier in Schweden mit Sicherheit nicht heimisch werden.


Ich bin heimisch hier - voll integriert. Frustriet bin ich manchmal, ja - aber das war ich auch in Deutschland. Ist wohl normal.
Nachdenken tue ich auch recht viel - ich versuche bei meiner Beurteilung gerecht zu sein. Subjektives vom Objektiven zu trennen, und - was jedoch sehr schwierig ist - regionale Gegebenheiten herauszufiltern. Nordschweden unterscheidet sich schon markant von dem südlichen Teil. Aber es ist eben auch Schweden!

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 01:53 
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maxfritzi hat geschrieben:
Auch das noch!


Geistreiche Einleitung!
maxfritzi hat geschrieben:
Solange ich Deine Beiträge hier in diesem Forum lese, kann ich mich nicht erinnern, dass Du schon jemals auch nur ein gutes Haar an dem Land gelassen hast, in dem Du
offensichtlich lebst! - So - das wollte ich schon längst mal loswerden!
Was, bitte, willst Du eigentlich in Schweden? Vor welchen Problemen in Tyskland bist Du denn davongelaufen?
Max :smt006
PS. Du brauchst nicht darauf zu antworten! Es interessiert mich nicht wirklich...


Ich antworte trotzdem - da du Dir schon die Mühe gemacht hast zu schreiben. Es scheint allerdings so, als ob du mit Scheuklappen durch das Leben läuft, zumal du gerne etwas abschiesst, aber dann vor der Antwort kneifst.
Was ich in Schweden mache? Ich versorge meine schwedische Familie. Probleme bewältige ich, ich laufe nicht davon.
Vielleicht willst du - und möglicherweise auch einige andere hier im Forum - wissen, weshalb ich so oft meinen negativen Senf dazu gebe?
Ganz einfach - was ich berichte ist MEIN Schweden! So wie ich es seit über 12 Jahren tagtäglich erlebe. Und ich wette, ich habe weit mehr erlebt als viele hier glauben. Ich frage mich manchmal, wieviele von denen, welche hier Schweden so in den Himmel loben, wirklich in Schweden arbeiten, Kinder in der Schule haben oder in einer Mietwohnung leben? Mit anderen Worten - wieviele ERLEBEN Schweden wirklich? Als Pensionär mit voller Brieftasche könnte ich auch Thailand Klasse finden - es wäre doch etwas ganz anderes wenn ich als Gleicher unter Gleichen auf einem Reisfeld arbeiten würde. Verstehst du, was ich meine?
Und: Vor 10 Jahren war ich noch kerngesund - was kümmerte mich das Gesundheitssystem da? Außerdem wohnte ich damals im südlicheren Teil, wo es ja noch ganz ok ist.

Ich wills keinem vermiesen, jeder soll in Schweden glücklich werden, wenn er will. Aber bleibt bitte bei der Wahrheit, und setzt nicht noch mehr Märchen über Schweden in die Welt, die gibt es schon zu Genüge. Das Schlaraffenland-Schweden gibt es schon lange nicht mehr!

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 13:34 
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Ein paar Antworten muss ich doch noch loswerden.

Du schreibst u.a.:
Dass Deutschland in den meisten Dingen gegenüber Schweden das Maß der Dinge darstellt gründet sich auf 12 Jahre Berufserfahrung in Schweden. Das kann mir keiner absprechen.
Nicht selten wird bei fehlender Konkurrenzkraft das Nationalgefühl angesprochen.


Nun weiss ja niemand, welche Berufserfahrung du hast, darueber schweigst du dich aus, ist aber im Zusammenhang relativ unintressant. Wenn man dagegen die Fakten betrachtet so muss man eingestehen, dass Schweden seit Jahren mehr exportiert als importiert. Die neuesten Ziffern fuer Jan-Juni 2011 weisen einen Export von 612millj. und einen Import von 571millj. auf. Diese Zahlen zeigen mehr als deutlich, wie stark Schweden ist, fehlende Konkurrenzkraft kann man daraus definitiv nicht schliessen. Und das Handelsnetto ist seit vielen Jahren ziemlich gleichbleibend, woraus sich schliessen lässt, dass die Konkurrenzkraft Schwedens sich seit vielen Jahren unabhängig von der Valutaentwicklung gehalten hat. Ich stand ueber 30Jahre hier in Schweden im Berufsleben, teils als Arbeitnehmer aber gut 20Jahre auch als Selbstständiger und kann nur konstatieren, dass Schweden sich sehr gut mit an der Spitze der grossen Wirtschaften gehalten hat.

Noch ein paar Worte zum sozialen. Weshalb pickst du nur einen Fall heraus und verallgemeinerst dass mit einer Wertung wie " Katastrophal!". Dass Unterschiede zwischen den Landstings bestehen ist unbestritten, nur ist eine Verallgemeinerung fehl am Platz. Du schreibst: " Was die Quantität - also die Verfügbarkeit anbelangt, so kann ich durchaus sagen, dass es sich nicht mit dem deutschen messen kann. In Jämtland würde ich sogar hinter Länder wie z.B. Tschechien oder Polen stellen!" Wieviele Beispiele aus der deutschen Presse möchtest du gerne haben, z.B. versuchte Ambulanzpersonal ein Unfallopfer in Hamburg in einer Klinik einliefern, die Aufnahme wurde von mehreren! Kliniken verweigert. Es gibt also hier wie dort Fälle, in denen dass System nicht reibungslos funktioniert. Aber deshalb gleich ein ganzes System als " Katastrophal!" zu bezeichnen finde ich weit uebertrieben.
Ich erdreiste mich auch, das Schulsystem als solches ernsthaft mit dem Niveau in DE zu vergleichen. Und kann nur konstatieren, was am Ende herauskommt ist auch in Schweden durchaus respektabel. Wie man dahin kommt, lässt sich allerdings schwer vergleichen, da in DE ja jedes Bundesland ein anderes System hat. Dass Schweden gute Unis hat ist wohl unbestritten, da muss es sich hinter DE nicht verstecken. Und wenn man das Ergebnis ansieht, wieviele Jugendliche eine Berechtigung zum studieren erworben haben, ja da sollte sich DE mal ein Scheibchen abschneiden. Trotzdem ist auch meine Auffassung, vieles könnte am schwedischen Schulsystem verbessert werden.
Du schreibst weiter: " Nur dass in Schweden bis kurz vor dem Regierungswechsel Sozialhilfeempfänger ein recht gutes Leben führen konnten - das lasse ich einfach mal unbewertet so stehen."
Weshalb sollen Sozialhilfeempfänger nicht auch ein gutes Leben fuehren duerfen? Sie tun das auch noch heute, sicher gibt es welche, die das System ausnutzen, das geschieht hier wie auch in DE. Aber muss ein soziales System Leute die aus irgendwelchen Gruenden ins Abseits geraten sind auch noch weiter in den Abgrund drängen? Wer Hilfe benötigt und sie in Anspruch nehmen will, soll sie auch bekommen. In dieser Hinsicht sollte Deutschland lieber dass "sozial" aus seinem System, sozialer Marktwirtschaft, streichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 15:01 
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Vielleicht solltet Ihr einfach mal die MEINUNG des Andren akzeptieren. Wie Ihr so schön schreibt, hat ja jeder SEINE Erfahrungen gemacht. Da diese offensichtlich unterschiedlich sind, hat auch jeder ( zu Recht) eine eigene Meinung gebildet. Ich würde vorschlagen, die einfach mal zu akzeptieren und nicht rechthaberische dem anderen zu beweisen, dass er, in seiner Sicht der Dinge falsch liegt. Und wie Wibke so schön schreibt: der Vorschlag, wenn es einem in Schweden nicht passt, könne man ja wieder in das Deutschland gehen, finde ich persönlich: zu einfach. Naja, wenigstens den Schuh brauche ich mir nicht anzuziehen, ich bin freiwillig zurück nach Deutschland.

_________________
Viele Grüsse

:smt024 Gottfried :smt024

Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen. (Heinrich Heine)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. November 2011 20:17 
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Wohnort: Västerås
:danke: Gottfried. Du hast es wieder mal richtig kurz und kackig ausgedrückt. Und vor allem so stimmig. Jeder hat eben andere Erfahrungen gemacht und die sind deshalb ja noch nicht falsch nur weil sie nicht dem üblichen Bild entsprechen.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 00:32 
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GF.Skaraborg hat geschrieben:
Ein paar Antworten muss ich doch noch loswerden.

Du schreibst u.a.:
Dass Deutschland in den meisten Dingen gegenüber Schweden das Maß der Dinge darstellt gründet sich auf 12 Jahre Berufserfahrung in Schweden. Das kann mir keiner absprechen.
Nicht selten wird bei fehlender Konkurrenzkraft das Nationalgefühl angesprochen.


Nun weiss ja niemand, welche Berufserfahrung du hast, darueber schweigst du dich aus, ist aber im Zusammenhang relativ unintressant. Wenn man dagegen die Fakten betrachtet so muss man eingestehen, dass Schweden seit Jahren mehr exportiert als importiert. Die neuesten Ziffern fuer Jan-Juni 2011 weisen einen Export von 612millj. und einen Import von 571millj. auf. Diese Zahlen zeigen mehr als deutlich, wie stark Schweden ist, fehlende Konkurrenzkraft kann man daraus definitiv nicht schliessen. Und das Handelsnetto ist seit vielen Jahren ziemlich gleichbleibend, woraus sich schliessen lässt, dass die Konkurrenzkraft Schwedens sich seit vielen Jahren unabhängig von der Valutaentwicklung gehalten hat. Ich stand ueber 30Jahre hier in Schweden im Berufsleben, teils als Arbeitnehmer aber gut 20Jahre auch als Selbstständiger und kann nur konstatieren, dass Schweden sich sehr gut mit an der Spitze der grossen Wirtschaften gehalten hat.

Noch ein paar Worte zum sozialen. Weshalb pickst du nur einen Fall heraus und verallgemeinerst dass mit einer Wertung wie " Katastrophal!". Dass Unterschiede zwischen den Landstings bestehen ist unbestritten, nur ist eine Verallgemeinerung fehl am Platz. Du schreibst: " Was die Quantität - also die Verfügbarkeit anbelangt, so kann ich durchaus sagen, dass es sich nicht mit dem deutschen messen kann. In Jämtland würde ich sogar hinter Länder wie z.B. Tschechien oder Polen stellen!" Wieviele Beispiele aus der deutschen Presse möchtest du gerne haben, z.B. versuchte Ambulanzpersonal ein Unfallopfer in Hamburg in einer Klinik einliefern, die Aufnahme wurde von mehreren! Kliniken verweigert. Es gibt also hier wie dort Fälle, in denen dass System nicht reibungslos funktioniert. Aber deshalb gleich ein ganzes System als " Katastrophal!" zu bezeichnen finde ich weit uebertrieben.
Ich erdreiste mich auch, das Schulsystem als solches ernsthaft mit dem Niveau in DE zu vergleichen. Und kann nur konstatieren, was am Ende herauskommt ist auch in Schweden durchaus respektabel. Wie man dahin kommt, lässt sich allerdings schwer vergleichen, da in DE ja jedes Bundesland ein anderes System hat. Dass Schweden gute Unis hat ist wohl unbestritten, da muss es sich hinter DE nicht verstecken. Und wenn man das Ergebnis ansieht, wieviele Jugendliche eine Berechtigung zum studieren erworben haben, ja da sollte sich DE mal ein Scheibchen abschneiden. Trotzdem ist auch meine Auffassung, vieles könnte am schwedischen Schulsystem verbessert werden.
Du schreibst weiter: " Nur dass in Schweden bis kurz vor dem Regierungswechsel Sozialhilfeempfänger ein recht gutes Leben führen konnten - das lasse ich einfach mal unbewertet so stehen."
Weshalb sollen Sozialhilfeempfänger nicht auch ein gutes Leben fuehren duerfen? Sie tun das auch noch heute, sicher gibt es welche, die das System ausnutzen, das geschieht hier wie auch in DE. Aber muss ein soziales System Leute die aus irgendwelchen Gruenden ins Abseits geraten sind auch noch weiter in den Abgrund drängen? Wer Hilfe benötigt und sie in Anspruch nehmen will, soll sie auch bekommen. In dieser Hinsicht sollte Deutschland lieber dass "sozial" aus seinem System, sozialer Marktwirtschaft, streichen.



Ich möchte hier nicht nachtreten, sondern nur allgemein hinzufügen:
Ich gehöre nicht zu der Sorte von Menschen, welche aus einem Einzelfall gleich eine allgemeingültige Regel ableiten. Die Beispiele, welche ich nannte, dienten lediglich zur Illustration. Es gab also schon mehrere Vorfälle gleicher oder ähnlicher Art - sonst würde ich es hier nicht nennen. Erstaunlich finde ich dennoch, dass meine Behauptung, Deutschland sei in den meisten Fällen immer noch das Maß der Dinge, hier im Forum einen solchen Aufschrei verursacht hat. Zum einen sollte man sich vielleicht einmal vergegenwärtigen, welche Position Deutschland in vielen Bereichen auf der ganzen Welt einnimmt. Gerade Ingenieurskunst und Handwerk. Ist es da so verwunderlich dass Deutschland die Nase gegenüber Schweden vorne hat? Zum anderen - welchen Schluß kann man aus dieser Betroffenheit ziehen? Warum ist das für viele hier im Forum so schlimm? Wenn meine Behauptung stimmen würde - was würde das für einige hier im Forum bedeuten? Falsches Land gewählt - falsche Wahl getroffen? Ein Verlierer zu sein? Lächerlich!!! Oder? Warum so betroffen?
Mir ist es egal, wer die Nase vorne hat - ich bin nicht deswegen nach Schweden ausgewandert. Es wäre sogar besser für mich, dann bräuchte ich ja nicht ständig nörgeln :-)

In diesem Sinne!

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 14:53 
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Deutschland soll soch so eine Servicewüste sein. Wenn man mich aber doch immer so lieb auf alles hinweist, dann ist das doch nett, oder? Ich glaub nicht dass das was mit verblödung zu tun hat und ich glab doppelt nicht dass das nur in Deutschland so ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 15:29 
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@Pink Panther

Nein, betroffen fuehle ich mich nicht. Weshalb auch, keines der beiden Länder ist vollkommen, weder Schweden noch Deutschland. Und ich habe Schweden auch nicht gewählt, weil ich mich in DE nicht wohl fuehlte. Es hätte damals auch jedes andere Land sein können, in dem ich meinen Beruf mit akzeptabler Bezahlung hätte ausueben können. Dass ich dann permanent hier geblieben bin liegt auf dem familiären Plan.

Ich glaube also, dass es weniger daran liegt, weshalb hier sich viele betroffen fuehlen, wie du es interpretierst. Ich glaube eher, dass die Pauschalierung und die ständige negative Ausstrahlung, die von deinen Postings herruehrt, diese Reaktionen hervorruft. Ich fuer meinen Teil erkenne gerne an, dass DE auf einigen Gebieten die Nase vorne hat, genauso wie auch Schweden auf einigen Gebieten gut ist. Nur dass DE dass Mass aller Dinge sein soll und dass Schweden 20 Jahre hinter Europa herhinkt, dass konntest auch du nicht belegen und ueberzeugen können mich deine Argumente auch nicht. Du behauptest einfach etwas, was in deinen Augen so aussieht und was ich auch akzeptiere als deine persönliche Meinung, nur dass als allgemeingueltige Feststellung in den Raum zu werfen wird immer auf Opposition stossen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 16:11 
Schwedenfreund
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Wohnort: früher Schweden, jetzt Mittelfranken
Ich bin hier nicht der Schiedsrichter und will es auch nicht sein, aber bitte fair bleiben. :smt064
Lieber GF, du analysierst ja nun genau was Paul so schreibt. Ihr scheint euch zu mögen.
Aber alle von Dir aufgeführten Zitate waren klar als MEINUNG :idea: zu identifizieren und nicht als
"allgemeingültige Feststellung". :goodman:
Und ja, ich kann Paul verstehen, das "Traum"-Land Schweden :flagge: (verzeih die Verallgemeinerung) kann
einen sehr frustrieren und übel mitspielen. Auch unter der Frustration kann man wohl kaum objektive
Vergleiche ziehen. Nur zu menschlich. Viele haben leider keine Möglichkeit und können sich einfach aus dem
System Schweden lösen und zurück nach Deutschland zu gehen.
Und noch einmal: Deutschland und seine Bewohner sind Klasse und braucht sich nicht hinter Schweden
zu verstecken! Einzelne Ausreißer gibt es natürlich…… Bild
aber die können ja auswandern ( Achtung : Scherz) ! :D :wink: :) :D :wink:

_________________
Viele Grüsse

:smt024 Gottfried :smt024

Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen. (Heinrich Heine)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 16:44 
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Gottfried hat geschrieben:
Ich bin hier nicht der Schiedsrichter und will es auch nicht sein, aber bitte fair bleiben. :smt064
Lieber GF, du analysierst ja nun genau was Paul so schreibt. Ihr scheint euch zu mögen.
Aber alle von Dir aufgeführten Zitate waren klar als MEINUNG :idea: zu identifizieren und nicht als
"allgemeingültige Feststellung". :goodman:

Und noch einmal: Deutschland und seine Bewohner sind Klasse und braucht sich nicht hinter Schweden
zu verstecken!


Jo Gottfried, Deinem letzten Satz will auch niemand widersprechen und ich glaube dass ist im gesamten Thread auch nicht gesagt worden, weder im positiven oder negativen Sinne, weder von Paul noch mir.
Richtig auch, was ich schreibe stellt immer meine Meinung dar, aus meiner Sichtweise und dem bisher erlebten. Nun war es ja so, dass die angesprochenen "allgemeingueltigen Feststellungen" nicht von mir kamen sondern von Speedy und Paul. So verallgemeinernt und alles ueber "einen Kamm" scherend liegt mir fern von mir zu geben. Und man sollte auch bedenken, einzelne Geschehnisse taugen wirklich nicht dazu, ein ganzes Land zu misskreditieren, dass sollte man nicht ueber Schweden noch ueber Deutschland tun.
Ob man allerdings Zahlen des statistischen Zentralbueros Schwedens als "meine Meinung" titulieren sollte?

Ob Paul und ich uns mögen kann ich so nicht beurteilen, ich kenne ihn nicht persönlich, bisher habe ich nur diskutiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. November 2011 17:14 
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Hej Gerhard!
Ich verstehe dich schon. :smt064
Ich bemerke halt, dass Du vieles sehr persönlich nimmst, als Unterstellung. Vielleicht?
Der Eindruck entsteht, dass Du die Texte analysierst und genau begründest, warum etwas so
ist und nicht anders..... Deine Beitrage sind ja wirklich informativ, gut hinterfragt und Du hast ja
wirklich was zu sagen.......
Ich für meinen Teil nehme die Dinge halt auch nicht sooo :wink: ERNST. Das mag an meiner
rheinischen Frohnatur liegen :wink: :wink: :wink:
:smt023 :smt023 :smt023 :smt023 :smt023 :smt023

_________________
Viele Grüsse

:smt024 Gottfried :smt024

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 00:04 
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GF.Skaraborg hat geschrieben:
@Pink Panther

Nein, betroffen fuehle ich mich nicht. Weshalb auch, keines der beiden Länder ist vollkommen, weder Schweden noch Deutschland. Und ich habe Schweden auch nicht gewählt, weil ich mich in DE nicht wohl fuehlte. Es hätte damals auch jedes andere Land sein können, in dem ich meinen Beruf mit akzeptabler Bezahlung hätte ausueben können. Dass ich dann permanent hier geblieben bin liegt auf dem familiären Plan.

Ich glaube also, dass es weniger daran liegt, weshalb hier sich viele betroffen fuehlen, wie du es interpretierst. Ich glaube eher, dass die Pauschalierung und die ständige negative Ausstrahlung, die von deinen Postings herruehrt, diese Reaktionen hervorruft. Ich fuer meinen Teil erkenne gerne an, dass DE auf einigen Gebieten die Nase vorne hat, genauso wie auch Schweden auf einigen Gebieten gut ist. Nur dass DE dass Mass aller Dinge sein soll und dass Schweden 20 Jahre hinter Europa herhinkt, dass konntest auch du nicht belegen und ueberzeugen können mich deine Argumente auch nicht. Du behauptest einfach etwas, was in deinen Augen so aussieht und was ich auch akzeptiere als deine persönliche Meinung, nur dass als allgemeingueltige Feststellung in den Raum zu werfen wird immer auf Opposition stossen.


Einfach und prägnant:
Nach 12 Jahren Geschäftskontakten mit deutschen Monteuren, welche teilweise in Schweden wohnen und mit Schweizern ist der Tenor: In Schweden gehen die Uhren einfach anders - nämlich langsamer. Auch ist Schweden in anderen Dingen einfach nicht mit Deutschland - oder auch der Schweiz vergleichbar. Gleiches gilt für das Schulwesen. Es ist also nicht nur MEINE Meinung, welche ich hier wiedergebe. Du aber scheinst ja die Wahrheit für Dich gepachtet zu haben, nicht wahr? Wann waren Deine Kinder denn in der Schule? Hier im Forum haben wir ja bereits festgestellt, dass Schweden bildungsmäßig bis zur 9. Klasse ca. 1 -2 Jahre - ja nach Fach - hinter D zurückliegt. Tut mir leid, aber ich kann dich hier wirklich nicht ernstnehmen - für weitere Diskussionen haben wir offensichtlich keine gemeinsame Basis. Und: Ich bin eigentlich nicht negativ, sonder objektiv. Ich kann nur kurz angebunden sein, wenn gewisse Leute hier Märchen erzählen! Das wars!

/Paul

P.S: Ja - Schweden ist tatsächlich in einigen Dingen besser als Deutschland.
P.P.S: Entgegen Deiner Ansicht, so würde es mich freuen, wenn Schweden tatsächlich in den meisten Bereichen besser wäre als D. Aus dem einfachen Grund, weil Schweden meine Heimat ist!


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 16:53 
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Jetzt vertragen wir uns alle mal wieder, gucken uns Südtirol an, lästern darüber und dann wenden wir uns wieder sachlich dem eigentlichem topic zu ;)
Was mich am meisten an Deutschland stört ist die wie bereits paar mal genannte Bürokratie...
Keines der Länder die ich kenne sind so penibel und Kleinkariert wenns um Verträge, Vorschriften udn Gesetze geht wie Deutschland...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 17:13 
Schwedenfreund
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Hi Blaire!
Du rufst zur Versöhnung auf und fängst gleich an zu stänkern :wink: :wink: :wink: ?
Bürokratie ist ein Naturgesetz, Deutschland kann das ganz gut aber gibt es irgendein Land, dass nicht unter der Bürokratie stöhnt ( naja, vieleicht außer Griechenland :D :D :D )?
„ Moses, der die Kinder Israels durch die Wüste führt und auf der Flucht vor den Ägyptern am Ufer des Roten Meeres landet: Er fleht zum Himmel, und tatsächlich schaut Gott aus den Wolken und sagt: "Warum jammerst du, Moses? Höre also: Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht: Ich werde das Meer teilen, damit dein Volk trockenen Fußes ins Gelobte Land kann." "Großartig", sagt Moses, "und die schlechte Nachricht?" - "Ich brauche erst die Umweltverträglichkeitsprüfung eines unabhängigen Sachverständigen!"“ (Quelle: unbekannt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 18:58 
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Pink_Panther hat geschrieben:
Nach 12 Jahren Geschäftskontakten mit deutschen Monteuren, welche teilweise in Schweden wohnen und mit Schweizern ist der Tenor: In Schweden gehen die Uhren einfach anders - nämlich langsamer. Auch ist Schweden in anderen Dingen einfach nicht mit Deutschland - oder auch der Schweiz vergleichbar. Gleiches gilt für das Schulwesen. Es ist also nicht nur MEINE Meinung, welche ich hier wiedergebe. Du aber scheinst ja die Wahrheit für Dich gepachtet zu haben, nicht wahr? Wann waren Deine Kinder denn in der Schule? Hier im Forum haben wir ja bereits festgestellt, dass Schweden bildungsmäßig bis zur 9. Klasse ca. 1 -2 Jahre - ja nach Fach - hinter D zurückliegt. Tut mir leid, aber ich kann dich hier wirklich nicht ernstnehmen - für weitere Diskussionen haben wir offensichtlich keine gemeinsame Basis. Und: Ich bin eigentlich nicht negativ, sonder objektiv. Ich kann nur kurz angebunden sein, wenn gewisse Leute hier Märchen erzählen! Das wars!

Und was wäre falsch daran dass die Uhren langsamer gehen würden? Ich persönlich kann diese Einschätzung nicht teilen. Wenn sie so viel langsamer gehen würden wäre Schweden nicht auf dem mehr oder weniger selben Stand wie Deutschland, nicht wahr? ;)

Also die Meinung der Forumler in allen Ehren, aber woher wollt ihr diese Einschätzung nehmen? Wer legt fest was fortgeschrittene Bildung ist?
Ich sehe beispielsweise dass die Analphabeten - Rate in D deutlich höher ist (4%) als in Schweden (unter 1%). Ich sehe auch, dass Kinder, die einem niedrigeren sozialen Milieu angehören in der Schule besser mitkommen und eingebunden werden als in D, was von unfassbarer Wichtigkeit ist für die Zukunft eines Landes.

Sicherlich gibt es Unterschiede, manche sprechen für D manche für S, aber diese Verallgemeinerung ist wirklich merkwürdig, beide Schulsysteme haben Vor und Nachteile, solche gravierenden aber sicher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 19:27 
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4% von deutschen

1% von den schweden

der vergleich hinkt ganz schön

auf statistiken soll man sich nicht verlassen

schweden sind "weltmeister" in statistiken verfassen :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 19:45 
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stavre hat geschrieben:
4% von deutschen

1% von den schweden

der vergleich hinkt ganz schön

auf statistiken soll man sich nicht verlassen

schweden sind "weltmeister" in statistiken verfassen :wink:

Na dann schau mal auf der Seite der OECD, da wird dir das Gleiche bestätigt....wenn du schon schwedischen Statistiken nicht traust, dann vielleicht internationalen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 20:34 
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Ist das Leben nicht schön?
Wird Zeit, dass der Schnee endlich fällt, damit die Gemüter wieder abgekühlt werden und die argen Hitzköpfe ihre Energie beim Schneeschaufeln loswerden können :lol: :lol: :lol: :lol:

Bei diesem Thema werden wir uns einfach nicht einig. Lasst doch jedem seine Meinung und einigen wir uns darauf, dass beide Länder vor und Nachteile haben und dass jeder sich das Land rausgesucht hat, in dem er wohnt, naja fast alle.
Und dass man eben auhc mal meckern darf, wenn man was nicht gut findet. Das befreit. Mich jedenfalls. :)

Und ansonsten find ich Gottfrieds Devise oder wie er es nennt gar nicht so schlecht. Nicht alles soooo schrecklich ernst nehmen. Wir haben grössere Sorgen als ob wir hier einer Meinung sind.

Ich bleibe bei meiner Meinung: Deutschland ist in vielen Dingen besser, Schweden aber auch!
Ich lebe da wo es eben gerade passt und wo ich Arbeit und somit Essen und Haus hab. Viel wichtiger ist doch wie es mir und meiner Familie geht, das Land drumrum spielt doch da weniger eine Rolle.

Schöne, kalte und leider noch dunkle Grüsse
WIebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 20:40 
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Imrhien hat geschrieben:

Ich bleibe bei meiner Meinung: Deutschland ist in vielen Dingen besser, Schweden aber auch!
Ich lebe da wo es eben gerade passt und wo ich Arbeit und somit Essen und Haus hab. Viel wichtiger ist doch wie es mir und meiner Familie geht, das Land drumrum spielt doch da weniger eine Rolle.

:danke:

Es gibt kein perfektes Land. Nur Idealisten und Nationalisten.

Trotzdem denke ich, das wir hier auch diskutieren sollen...dafür ist ein Forum ja da :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 24. November 2011 21:40 
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Gottfried hat geschrieben:
Hej Gerhard!
Der Eindruck entsteht, dass Du die Texte analysierst und genau begründest, warum etwas so
ist und nicht anders..... Deine Beitrage sind ja wirklich informativ, gut hinterfragt und Du hast ja
wirklich was zu sagen.......
Ich für meinen Teil nehme die Dinge halt auch nicht sooo :wink: ERNST.


Gottfried, es stimmt sicher, dass ich versuche so genau wie irgend möglich etwas zu begruenden, weshalb etwas so ist und nicht anders. Meine Beiträge gerade in solchen Fragen wie Gesundheitssystem sind dafuer gedacht, Einwanderern möglichst emotionsfrei etwas nahezubringen, Pauschalierungen oder "Sch...hausparolen" sind da sehr wenig hilfreich. Ich las hier: meine-erfahrungen-mit-dem-schwedischen-gesundheitssystem,14289-120.html?hilit=Meine%20Erfahrungen%20mit%20dem%20schwedischen
mit sehr grossem Intresse diesen Beitrag und konnte dann am weiteren Thread mit Bedauern feststellen, dass wieder die negativen Beiträge in der Mehrzahl waren.
Dabei ist es doch relativ einfach, man versucht zu verstehen, wie das System aufgebaut ist und verhält sich danach. Wirklich kompetente Postings gab es doch hier in diesem Forum schon genug, man muss sie nur lesen wollen. Und fuer sich anwenden. Dann bekommt man auch seinen gewuenschten Arzt bzw. seinen Arzttermin.
Dass es aber immer Mitglieder in Foren geben wird, die nur Nachteile sehen wollen und jeden kleinen Widerstand sofort persönlich gegen sich gerichtet sehen, wird es auch immer Beiträge geben, die pauschal negativ sind. Ob aus der "Revolverpresse" oder von "Kumpels Bekanntem" negative Fälle herausgestellt werden und dann auch noch als allgemein gueltig "verkauft" werden, keine Kritik duldend, dann wird es schwierig fuer einen Aussenstehenden sein Bild von Schweden objektiv zu bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 11:19 
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GF.Skaraborg hat geschrieben:
Ich las hier: meine-erfahrungen-mit-dem-schwedischen-gesundheitssystem,14289-120.html?hilit=Meine%20Erfahrungen%20mit%20dem%20schwedischen
mit sehr grossem Intresse diesen Beitrag und konnte dann am weiteren Thread mit Bedauern feststellen, dass wieder die negativen Beiträge in der Mehrzahl waren.
Dabei ist es doch relativ einfach, man versucht zu verstehen, wie das System aufgebaut ist und verhält sich danach. Wirklich kompetente Postings gab es doch hier in diesem Forum schon genug, man muss sie nur lesen wollen. Und fuer sich anwenden. Dann bekommt man auch seinen gewuenschten Arzt bzw. seinen Arzttermin.
Dass es aber immer Mitglieder in Foren geben wird, die nur Nachteile sehen wollen und jeden kleinen Widerstand sofort persönlich gegen sich gerichtet sehen, wird es auch immer Beiträge geben, die pauschal negativ sind. Ob aus der "Revolverpresse" oder von "Kumpels Bekanntem" negative Fälle herausgestellt werden und dann auch noch als allgemein gueltig "verkauft" werden, keine Kritik duldend, dann wird es schwierig fuer einen Aussenstehenden sein Bild von Schweden objektiv zu bekommen.


Grundsätzlich stimme ich dir ja zu, in dem was du hier schreibst. Allerdings vernachlässigst du 2 Dinge:
a) Schweden ist gross und sehr unterschiedlich. Es hat ein ausgeprägtes Nord-Sued-Gefälle. Nördlich des Dalälven herrschen andere Zustände wie suedlich davon. Und erst recht wenn man die "Schlagader" E4 verlässt und sich ins Inland begibt. Wärend in Deutschland Sachen wie Gesundheitssystem und Preise (nur 2 Beispiele!) recht homogen sind, gibt es hier schon eklatante Unterschiede. Du scheinst diesen Teil Schwedens nicht zu kennen und solltest daher akzeptieren dass Leute hier andere Erfahrungen gemacht haben als du.
b) Du musst schon differenzieren. Natuerlich gibt es die von dir genannten "Sch..hausparolen", und solche welche sie wiederkauen. Es gibt aber auch Leute, die einfach andere Erfahrungen mit Schweden gemacht haben. Anstatt genannte Beispiele als Einzelfälle abzutun und die Glaubwuerdigkeit dieser Menschen in Frage zu stellen könntest du dich ja auch einmal der negativen Seite Schwedens öffnen und zumindest die Möglichkeit ins Auge fassen - auch wenn du selbst noch nicht damit konfrontiert worden bist (und da kann man dich ja nur beglueckwuenschen). Wenn selbst die Presse in scheibender Stunde in grossen Schlagzeilen von einem "Vårdskandal" berichtet, dann kann ja durchaus was dran sein, oder? Oder man liest sich mal die "Vårdgaranti" durch und vergegenwärtigt sich die dort angegebenen Fristen. 3 Monate Wartezeit fuer einen Ortopedibesuch!Ich habe das am eigenen Leib erfahren und versuche es schon gar nicht mehr.
Es gibt auch andere Stellen, wo man sich unabhängig informieren kann, wenn man -wie du selbst sagst - sich die Muehe macht zu lesen. Bei der Pisa-Studie schneidet Schweden zum Beispiel (nun weiss ich es nicht mehr 100% genau - bitte nicht festnageln) nur durchschnittlich oder sogar leicht unterdurchschnittlich ab. Und selbst diese Position bekam es nur (!) weil es Punkte fuer die schulische Integration von Einwandererkindern sammelte - sonst wäre das Ergebnis noch schlechter gewesen. Nicht umsonst fordern Politiker dringend Massnahmen zur Verbesserung der Schulleistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Kann man alles recherchieren, wenn man möchte. Ausserdem, wie Stavre (schön dass es mehr Leute gibt, denen das aufgefallen ist!) schon bemerkte - liest sich Schweden auf dem Papier ganz gut! Von Statistiken abgesehen, so gibt es z.B. ueberall einen "Handlingsplan" (wie z.B. in der Schule gegen Mobbing), usw. Meine Erfahrung ist allerdings, dass dieser oft nur eine Alibifunktion hat. Um bei dem oben genannten Beispiel zu bleiben, so muss im Endeffekt dann doch meistens der Gemobbte die Schule wechseln, und die Uebeltäter kommen davon.
Und meine Meinung hier setzt sich zusammen aus einer eigenen Erfahrung sowie Gesprächen mit etlichen anderen Eltern, welche das gleiche Problem hatten. Wenn du, G.F. Skaraborg dann beispielsweise in einem solchen Fall kommst, und mich als negativen Stänkerer darstellst, welcher sich an einem Einzelfall aufhängt und dass das in Schweden ganz anders ist, dann geht mir - Entschuldigung - das Messer im Sack auf :-) Ich sage ja nicht, dass das ueberall so ist - aber du darfst ja dann auch nicht kommen und behaupten, dass das in Schweden so nicht vorkommt, oder?

In diesem Sinne,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 11:57 
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Registriert: 25. September 2006 20:15
Beiträge: 1431
Wohnort: jämtland
da gebe ich paul vollkommen recht

das mit der "Vårdgaranti" ,ist schon ein trauerspiel




die schwed. schüler können nur so gut sein,wie ihre lehrer es sind.

ich durfte es selber erfahren. man schlägt die hände über den kopf....

die schwed. schüler können einem nur leid tun....

aber das driftet jetzt ab.

gruß aus stavre


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 13:41 
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Beiträge: 66
@Paul

Generell, es liegt mir fern, dich als " negativen Stänkerer" darzustellen. Du hast negative Erfahrungen gemacht und ich gestehe dir zu, diese auch in Form von Kritik zu bringen. Da bist du beileibe nicht der einzige, auch ich habe meine negativen Erfahrungen machen muessen. Verstehe mich doch bitte nicht falsch, ich will dich nicht angreifen, den du bist ja nicht der einzige, der negative Eindruecke hier im Forum in verschiedenen Threads zum Ausdruck bringt. Nur diese generelle Pauschalierung, das muss doch nicht sein.

Von der Presse in Schweden sollte man nicht zu viel erwarten, Schweden ist ein kleines Land an der Einwohnerzahl gemessen und der Kampf der grossen Konkurrenten auf dem Zeitungsmarkt wird oft im Stil der deutschen "Bild" ausgetragen. Es gab und wird immer Skandale geben, hier sowie in Deutschland, jedes System hat Luecken. Deshalb muss aber dass System an sich nicht generell schlecht sein.

Du schreibst ueber das Nord/Sued Gefälle, dass ist absolut richtig und es beschränkt sich auf keinen Bereich. Naturgemäss nachvollziehbar, eine grosse Landfläche mit sehr wenig Einwohnern, langen Entfernungen. Gerade im Gesundheitswesen gibt es grosse Probleme, zum einen weil Personal fehlt, zum anderen durch die strukturschwachen Gebiete generell armen Gemeinden und Kreise. Das Steueraufkommen ist im Vergleich zu Mittel und Suedschweden sehr gering. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Ich bin gute 10Jahre in Nordschweden und Nordnorwegen beruflich unterwegs gewesen, man kann sagen, dass ich unter den Jahren mehr Zeit dort oben verbracht habe als zuhause. Die Zustände sind mir also wohlbekannt. So doof das jetzt auch klingen mag, man muss sich mit den Zuständen arrangieren oder aber Richtung Sueden ziehen. Was ja seit Jahrzehnten viele Jugendliche aber auch andere Nordschweden praktizieren. Denn eine Lösung wird es nicht geben können.
Wenn differenziert darueber hier berichtet wird ist es auch vollkommen in Ordnung, viele meinen ja, in Schweden ist von Sued bis Nord alles gleich, dass soll ausdruecklich verneint werden. Ich erhöhe jedesmal die Augenbrauen, wenn ich lese, dass eine ganze Familie nach Nordschweden auswandern will. Und frage mich, wissen die eigentlich wie das Alltagsleben in Nordschweden aussieht?

Nochmal, ich habe noch nie geäussert, dass negative Beispiele wie von dir oder anderen gebracht, nicht stimmen wuerden. Nur sind dies Einzelfälle und man kann daran nicht ein generelles Pauschalurteil ueber ein System oder ein Land fällen, dagegen opponiere ich.

@Paul + Elke

Die Vårdgarantie, dass diese meist nicht in Nordschweden eingehalten werden kann, ergibt sich auch aus obigen Erklärungen. Und ich akzeptiere auch, dass man die Garantie nicht ausnutzt, denn leider ersetzt die Kasse die Reisekosten und event. Nebenkosten ausserhalb des eigenen Landstings nicht oder nur zum Bruchteil. Wenn ich hier Bescheid bekomme, ich komme erst in 4 Monaten zum Ortopeden, dann suche ich im Umkreis bis Göteborg einen kuerzeren Termin und bezahle die relativ kurze Fahrt selbst. Allerdings haben wir die Wartezeiten in dem Umfange wie im Norden nicht. Von der Sicht aus gesehen sind die Verhältnisse im Norden nicht gerade berauschend.

Schule ist ein Thema, Lehrer und deren Kompetenz einen eigenen Thread wert. Da gibts unbestritten sicher viele neg. Erfahrungen, nur generell ist es nicht an allen Schulen so und generell verlassen mehr Schueler die Schulen mit einem Abschluss als in Deutschland. Und generell studieren mehr Studenten an schwedischen Unis (prozentuell von der Gesamtanzahl der Gymnasten) als in Deutschland.
Probleme an schwedischen Schulen gibt es, genauso wie in jedem anderen Land, aber generell ist das schwedische Schulsystem, an den Erfolgen gemessen, mit Sicherheit nicht schlechter als in Deutschland.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 14:17 
Schwedenfreund
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GF.Skaraborg hat geschrieben:
.. Nur diese generelle Pauschalierung, das muss doch nicht sein.
............ Und generell studieren mehr Studenten an schwedischen Unis (prozentuell von der Gesamtanzahl der Gymnasten) als in Deutschland.
Probleme an schwedischen Schulen gibt es, genauso wie in jedem anderen Land, aber generell ist das schwedische Schulsystem, an den Erfolgen gemessen, mit Sicherheit nicht schlechter als in Deutschland.

Kannst Du wirklich generelle Vergleiche im Bildungsniveau deutscher und schwedischer Schulen ziehen.......???
Aus meiner sehr persönlichen und familiären Erfahrung mit schwedischen Schulen, ist das Ergebnis sehr viel schlechter!

_________________
Viele Grüsse

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 14:49 
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Generell ja, individuell nein.
Wenn man die Summe der Schulabschluesse und die Zahl der Studenten kontra der Anzahl der Gymnasten nimmt, liegt laut OECD Schweden sogar noch vor Deutschland, was ich aber persönlich nicht ganz akzeptiere, da ich doch etwas mehr differenziere.

Alleine hier in unserer Kleinstadt sind die Unterschiede in der Qualität der vorhandenen Schulen messbar. Kommt dann noch die Konstellation unterstuetzungsbeduerftiger Schueler/schlechte Schule und/oder "schlechte" Lehrer dazu, so ist ein schlechtes abschneiden vorprogrammiert.

Dass Bildungsniveau ist generell messbar und wurde/wird ja auch von unabhängiger internationeller Seite durchgefuehrt und dass Ergebnis kann sich im Vergleich zu DE sehen lassen.

Auch wenn ich in gewissem Masse deiner Meinung bin, so ist wohl meine sowie deine Meinung subjektiv, ich finde das Bildungsniveau könnte durchaus höher sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 15:03 
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Ich finde es schön, dass wir uns einander etwas annähren und zu einem gepflegten Umgangton zurueckkehren können :goodman:

Letztendlich muss nicht jede Diskussion damit enden, dass jemand Recht und ein anderer Unrecht hat.
Ich verstehe nun auch, dass Du Gerhard, durchaus im Bilde bist (ziemlich logisch, nach 30 Jahren :-) ) was Schweden anbelangt - das ging ja aus Deinen letzten Postings deutlich hervor. Deine Bewertung kann ich in einigen Bereichen zwar dennoch nicht ganz nachvollziehen (siehe auch Gottfrieds Beitrag), aber das macht nichts - ich denke wir können trotzdem konstruktive Diskussionen miteinander führen.
Zu mir kann sagen: Ich hatte eine recht harte Zeit in Nordschweden, aber nun sind die meisten Dinge wieder im Ruder, und man lernt - wie du bereits weiter oben sagtest - sich mit einigen Misständen zu arrangieren. Die Chinesen sagen ja - was du nicht ändern kannst, sollst du lernen zu akzeptieren und damit gluecklich zu werden. Genau wie du oben sagtest - man runzelt die Stirn, wenn man hier liest, wie einige Unbedarfte nach Nordschweden auswandern möchten. Blauäugig meint man, mit Kompetenz und gutem Willen wird sich schon alles richten -weit gefehlt! Vielleicht poste ich auch deshalb so negativ - um andere vor negativen Erfahrungen zu bewahren. Hier oben braucht man vor allem Beziehungen und ein wenig Glueck um gluecklich zu werden. Oder man trifft mit seinem Profil genau die Nische, wo gerade Bedarf besteht.

Viele Gruesse,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 15:22 
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also bitte

wie kann man das deutsche gymnasium mit dem schwedischen gymnasium vergleichen.....

das sind doch himmelweite unterschiede

bin in D gymnasiast gewesen und habe hier ibn schweden an einem gymnasium unterrichtet.

die schüler konnten noch nicht mal die einfachsten rechenaufgaben rechnen,was in deutschland einer in der 6. klasse lernt, und das in der abgangsklasse.

so habe ich meinen deutschunterricht umfunktioniert und den grundliegendes rechnen beizubringen. die rechtschreibung war katastrophal, geographie null ahnung usw.
und dann wird man von der schulleitung angehalten gute zensuren zu geben,damit das image der schule nach außen hin stimmt.

"meine" schüler haben sich bei mir bedankt ,dass sie mal richtigen unterricht gehabt haben,wo man auch was gelernt hat was hängen blieb.

wie oben schon erwähnt,die schüler sind nur so schlau wie ihre lehrer sind

gruß elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 16:43 
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Vielen Dank Elke! Genau das ist es, was wir in Schweden (Süd) erlebt haben.
Von Nordschweden wollen wir nicht reden...ein Mitglied unseres Forums hat auch glaubhaft aus eigener Unterrichtserfahrung
berichtet. Katastrophal! Meines Wissens, war seine Frau auch Gymnasiallehrerin.
Was sich so alles Gymnasialniveau in Schweden nennt… ich kenne einen, der ist auf einem Jagdgymnasium! Die Schüler haben von Mathematik und Naturwissenschaften NULL Ahnung. Die hatten keine Geschichte, Erdkunde, Biologie, Physik, Chemie….und die wollen sich mit deutschen Abiturienten vergleichen????
Das Bildungsangebot im örtlichen Gymnasium beschränke sich darauf, am Freitag die Dachrinnen abzureißen, Mülltonnen in Brand zu stecken. Aber die armen Kinder waren ja unzurechnungsfähig und hatten keine Konsequenzen zu befürchten. Da kam die AMOR-Lehrerin, hat ihnen gesagt, dass das Verhalten nicht schön sei und der Kommune sehr viel Geld kostet…. Bis zu nächsten Freitag. Da haben die gleichen armen Kinder wieder alles demoliert! Und das Woche für Woche…… Toll!

_________________
Viele Grüsse

:smt024 Gottfried :smt024

Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen. (Heinrich Heine)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 16:59 
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Gottfried hat geschrieben:
Vielen Dank Elke! Genau das ist es, was wir in Schweden (Süd) erlebt haben.
Von Nordschweden wollen wir nicht reden...ein Mitglied unseres Forums hat auch glaubhaft aus eigener Unterrichtserfahrung
berichtet. Katastrophal! Meines Wissens, war seine Frau auch Gymnasiallehrerin.
Was sich so alles Gymnasialniveau in Schweden nennt… ich kenne einen, der ist auf einem Jagdgymnasium! Die Schüler haben von Mathematik und Naturwissenschaften NULL Ahnung. Die hatten keine Geschichte, Erdkunde, Biologie, Physik, Chemie….und die wollen sich mit deutschen Abiturienten vergleichen????
Das Bildungsangebot im örtlichen Gymnasium beschränke sich darauf, am Freitag die Dachrinnen abzureißen, Mülltonnen in Brand zu stecken. Aber die armen Kinder waren ja unzurechnungsfähig und hatten keine Konsequenzen zu befürchten. Da kam die AMOR-Lehrerin, hat ihnen gesagt, dass das Verhalten nicht schön sei und der Kommune sehr viel Geld kostet…. Bis zu nächsten Freitag. Da haben die gleichen armen Kinder wieder alles demoliert! Und das Woche für Woche…… Toll!



DAS sind auch meine Erfahrungen - leider! Ich wage leider schon gar nicht mehr, so etwas zu schreiben :-(
Unzählige "Utvecklingssamtal" ... in verschiedenen Schulen an verschiedenen Orten. Fast immer das gleiche Bild: Laute Musik und Lärm in den Gängen während der Unterrichtszeit, kein Lehrer kuemmert sich darum. Und in der Zeitung beschweren sich die Schueler darueber, dass sie während dem Unterricht nicht Musik hören oder Videos per Handy ansehen duerfen .....
Aber ich glaube die Buergerlichen Parteien versuchen so langsam, den Kampf gegen das Chaos aufzunehmen. Betragens- und Mittarbeitnoten waren ein Anfang.
Hoffen wir das Beste!

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 17:49 
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Wenn die Schulausbildung tatsächlich so schlecht ist...wieso geht Schweden dann nicht den Bach runter?

Mit so vielen schlechtausgebildeten & unwissenden Menschen, wie das hier beschrieben wird, hätte Schweden doch enorme wirtschaftliche Probleme?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:10 
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Gottfried hat geschrieben:
. . . und die wollen sich mit deutschen Abiturienten vergleichen????
Hejsan Gottfried,
wollen sie das :lol: ? Ich denke, wir Deutschen vergleichen - den (all)gemeinen Schweden interessieren andere Länder - auch und gerade diesbzgl. - wohl eher nicht.

@ Alle
Ich meine, es ist immer gut, Erfahrungen von vielen Seiten erzählt zu bekommen. Was mich oftmals stört ist dagegen der erhobene Zeigefinger wie auch so manche scheinbar "belehrende" Art eines Schreibers - wie z.B. die Einsicht "Vielleicht poste ich auch deshalb so negativ - um andere vor negativen Erfahrungen zu bewahren".

Ist ja gut, wenn man es selber so sieht und mag ja auch gute Absicht sein, aber noch immer ist jeder für seine Entscheidung selber verantwortlich - und zugegeben, so manche kann ich auch nicht nachvollziehen. Aber es ist nicht meine Entscheidung und ich bin auch für falsche Entscheidungen anderer nicht zuständig !!! (mein Helfersyndrom hat sich da sehr zurückentwickelt :wink: ) Darum will ich niemanden mit meiner Ansicht über sein Vorhaben behelligen. (Ja, OK - manchmal kann auch ich meine Klappe nicht halten :wink: .)

Aber sei´s drum, jeder hat die Möglichkeit, sich über fast alles zu informieren. Ich für meinen Teil habe mir daher abgewöhnt, öffentlich irgendwelche Missstände darzulegen, gehe dagegen auf persönliche Anschreiben dahingehend ein, und zwar Orts-, Persönlichkeits- und auch Zeitgebunden (ändert sich ja immer mal wieder so einiges).

Aber auch ich finde in diesem Thread sehr gut, dass es sehr tolerant und offen, vor allem ohne "Anmache" zugeht :danke: .

Weiter so,
meint
Hanjo

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Zuletzt geändert von Hanjo am 25. November 2011 18:18, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:11 
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DAS sind auch meine Erfahrungen - leider! Ich wage leider schon gar nicht mehr, so etwas zu schreiben :-(
Unzählige "Utvecklingssamtal" ... in verschiedenen Schulen an verschiedenen Orten. Fast immer das gleiche Bild: Laute Musik und Lärm in den Gängen während der Unterrichtszeit, kein Lehrer kuemmert sich darum. Und in der Zeitung beschweren sich die Schueler darueber, dass sie während dem Unterricht nicht Musik hören oder Videos per Handy ansehen duerfen .....
Aber ich glaube die Buergerlichen Parteien versuchen so langsam, den Kampf gegen das Chaos aufzunehmen. Betragens- und Mittarbeitnoten waren ein Anfang.
Hoffen wir das Beste!

/Paul[/quote]



habe vor unterrichtsbeginn sämtliche handys eingesammelt und nach unterichtsende wieder ausgegeben


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:17 
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stavre hat geschrieben:
habe vor unterrichtsbeginn sämtliche handys eingesammelt und nach unterichtsende wieder ausgegeben
Hejsan Elke,
ist das/Dein Verhalten in Deutschland leider nicht bereits für jeden Lehrer notwendig?

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:19 
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Hälsing hat geschrieben:
Wenn die Schulausbildung tatsächlich so schlecht ist...wieso geht Schweden dann nicht den Bach runter?

Mit so vielen schlechtausgebildeten & unwissenden Menschen, wie das hier beschrieben wird, hätte Schweden doch enorme wirtschaftliche Probleme?



tjaaa. dann guck mal hinter die kulissen


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:22 
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stavre hat geschrieben:
tjaaa. dann guck mal hinter die kulissen

Das ist jetzt aber echt sehr vage...was genau meinst du?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:27 
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stavre hat geschrieben:
tjaaa. dann guck mal hinter die kulissen
Na, dann müsste das auch für Deutschland und andere EU-Länder gelten - denn auch dort gingen und gehen heute noch viele Firmen in die Insolvenz.

Nein, ich denke das liegt nicht an den heutigen Schulsystemen bzw. den heutigen Schülern/-innen oder auch Lehrer/-innen, das hat mehr mit den heutigen Absatzmärkten und wenn mit Bildung, dann der aus früheren Jahrzehnten, zu tun, und zwar in allen Ländern der EU.
Gruß
Hanjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:50 
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ist das/Dein Verhalten in Deutschland leider nicht bereits für jeden Lehrer notwendig?[/color][/quote]


@ hanjo

das war dieses jahr in Ånge


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 18:59 
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es ist ja ales recht schön diese diskussion

nur ein 17 jähriger hat noch keine erfahrung was in D oder in S so abgeht

und nur sich aus medien oder internet was rauslesen, also nur theorien.....

ich hatte irgend so eine ahnung

deswegen fragte ich nach dem alter von hälsing

beitrag100753.html#p100753


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 20:10 
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stavre hat geschrieben:
es ist ja ales recht schön diese diskussion nur ein 17 jähriger hat noch keine erfahrung was in D oder in S so abgeht und nur sich aus medien oder internet was rauslesen, also nur theorien.....
ich hatte irgend so eine ahnung
deswegen fragte ich nach dem alter von hälsing
beitrag100753.html#p100753
Hej Elke,
:lol: ich musste echt lachen, als ich las, dass Hälsing erst 17 Jahre alt ist - denn immerhin ist er/sie recht selbstbewusst:
Hälsing hat geschrieben:
Aber ich denke schon, dass man auch als Heranwachsender schon seine Meinungen haben und auch kundtun darf, auch wenn sie vllt. nicht auf eigenen Erfahrungen beruhen.

Hätt er/sie aber eigentlich dabei sagen können,
meint
Hanjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 20:24 
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Hanjo hat geschrieben:
ist das/Dein Verhalten in Deutschland leider nicht bereits für jeden Lehrer notwendig?
Stavre hat geschrieben:
@ hanjo
das war dieses jahr in Ånge
Ja, Elke, das habe ich mir schon gedacht.

Was ich mit meiner Frage rein rhetorisch sagen wollte ist, dass ein solches Verhalten eines Lehrers/einer Lehrerin bereits seit Jahrzehnten in Deutschland gang und gäbe, vor allem notwendig gewesen und ich vermute mal auch heute noch ist. Also hier wie dort nichts Neues darstellt. Und auch in De waren schon damals viele Lehrer-/innen den "tobenden" Schülern gegenüber macht- und hilflos.

Ich sage das aus meiner persönlichen Erfahrung von 20 Jahren Vorträgen in Klassen 9 und 10 der Haupt- und Realschulen wie auch auf Gymnasien bis 1998 in NRW :wink: .

Mit lächelndem Gruß
Hanjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 21:38 
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Hanjo hat geschrieben:
Ja, Elke, das habe ich mir schon gedacht.

Was ich mit meiner Frage rein rhetorisch sagen wollte ist, dass ein solches Verhalten eines Lehrers/einer Lehrerin bereits seit Jahrzehnten in Deutschland gang und gäbe, vor allem notwendig gewesen und ich vermute mal auch heute noch ist. Also hier wie dort nichts Neues darstellt. Und auch in De waren schon damals viele Lehrer-/innen den "tobenden" Schülern gegenüber macht- und hilflos.

Ich sage das aus meiner persönlichen Erfahrung von 20 Jahren Vorträgen in Klassen 9 und 10 der Haupt- und Realschulen wie auch auf Gymnasien bis 1998 in NRW :wink: .

Mit lächelndem Gruß
Hanjo[/color]


Was mir auffällt Hanjo ist, dass du meist auf schwedenkritische Beiträge in der Art "Ja, das gibt es in Deutschland auch" antwortest. Ist dir das schon mal aufgefallen? Wenn man Statistiken betreibt, dann ist nicht nur das Vorhandensein eines Merkmals interessant, sondern vor allem auch seine Ausprägung. Mit anderen Worten: Wie häufig tritt das Merkmal auf? Wenn wir also etwas in Schweden im Vergleich zu Deutschland kritisieren, dann meinen wir natürlich, dass das im Vergleich zu Deutschland ausgeprägter ist. Dieser Eindruck ist empirisch.
Und was meine Belehrende Art betrifft - ein Beispiel: Ein Unbedarfter schenkt allen Deinen Schilderungen hier im Forum Glauben und wandert aus - nach Nordschweden. Und erleidet eine Bauchlandung, weil eben vieles von dem was er von Dir gehört hat, hier vollkommen anders ist. Da willst Du dann aber keine Verantwortung übernehmen, richtig? Er hätte sich ja vorher selbst informieren müssen (was ja auch stimmt). Wo informiert man sich denn? Vielleicht in einem Forum .......?
Wir werden sicherlich niemals das gleiche Bild von Schweden haben, du und ich. Ich verstehe mich allerdings nicht als deine Negation, sondern eher als Komplement - um es mal mathematisch auszudrücken. Der Leser darf sich dann ein eigenes Bild von beiden Seiten machen.

Viele Grüße,

Paul

P.S. Für tobende Schüler gab es doch in D immerhin Strafarbeiten, Nachsitzen, Einträge und Schulverweise. Ich will mal behaupten dass, mit diesen Mitteln ausgestattet, dann doch vieles am Lehrer lag. Hier in Schweden gab es - bis vor Kurzem - nichts davon (Elke - korrigiere mich?). Das ist schon mal was ganz anderes. Du siehst selbst, ich muß immer wieder deine Halbwahrheiten wiederlegen :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 22:57 
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Mir ist gerade aufgefallen, dass der Nachtrag in meinem vorigen Beitrag zweideutig war. Wenn ich schreibe, dass einiges doch am Lehrer gelegen haben könnte, dann meinte ich das ganz generell, da ich es von Hanjos Seite auch generell verstanden habe. Ich wollte NICHT ausdrücken, dass ich Hanjo auf irgendeine Art und Weise unfähig halte, oder mich auf andere Weise negativ über Hanjo äussern. Da möchte ich bitte nicht missverstanden werden - danke!

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 25. November 2011 23:25 
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Pink_Panther hat geschrieben:
. . . Was mir auffällt Hanjo ist, dass du meist auf schwedenkritische Beiträge in der Art "Ja, das gibt es in Deutschland auch" antwortest. Ist dir das schon mal aufgefallen? . . .
Viele Grüße,
Paul
:lol: Ja, und Du wirst lachen (oder auch nicht :D ) - es ist sogar Absicht.

Und wer liest, ist klar im Vorteil:
Hanjo hat geschrieben:
Ich für meinen Teil habe mir daher abgewöhnt, öffentlich irgendwelche Missstände darzulegen, gehe dagegen auf persönliche Anschreiben dahingehend ein, und zwar Orts-, Persönlichkeits- und auch Zeitgebunden (ändert sich ja immer mal wieder so einiges)
Ergo: Keine Schuldgefühle. Denn ich sage/schreibe ihm/ihr das, was er oder sie für seinen ausgewählten Wohnort und das, was er erfragt und folglich für sein/ihr Leben in Schweden an Infos braucht, wissen sollte (soweit ich darüber Kenntnis habe), auch das, was anders ist als er/sie es in De kennt - und natürlich auch das, was ich kritisiere - aber eben nicht mehr öffentlich, sondern persönlich. Und ich kann Dir sagen, es kommt öfter vor, als Du vllt. meinst. Daraus entstand übrigens die "Rosenfors-Connection", denn ich bin hier nicht der einzige, der so denkt und handelt :wink: .
Ich hoffe, das reicht Dir als Antwort auf Deinen freundlichen Hinweis.

Aber ich denke auch, dass man sich schon darüber weitgehendst im Klaren sein sollte, ob das, was man in dem anderen Land, dem anderen Staat, der anderen Gesellschaft, der anderen Gegend usw. antrifft, für sich selber das Richtige ist, man es akzeptieren und mitmachen kann oder nicht. Und wenn man sich dann vor der Tat (dem Umzug) informiert (und das nicht nur, ich meine sogar: eher weniger konkret in Foren, sondern direkt bei Menschen, die bereits dort in der Nähe leben) und entschieden hat, dann sollte man auch akzeptieren, was man hier vorfindet - oder wieder gehen - wie z.B. Gottfried (ich kenne mehr Beispiele) es getan hat (wir haben uns ja mal ausführlich persönlich unterhalten können). Und ich halte das dann auch keineswegs für schändlich, im Gegenteil.

Denn naturgemäß gibt es in Schweden auch genau wie in Deutschland Missstände, aber für mich - ja, und erst einmal nur für mich - im Großen und Ganzen hier weitaus weniger, als ich sie in Deutschland je erlebt habe und hier, wo wir leben (Småland), wohl je erleben werde. Und insofern habe ich hier nicht allzu viel zu kritisieren, habe mich aber auch sehr gut mit weitgehendst allem arrangiert. Und das kann und will ich eigentlich jedem anraten: Nehmt nicht alles Neue, was Ihr hier nicht sofort versteht, gleich krumm, sondern stellt einfach fest, dass es hier eben so ist, respektiert es und lebt damit (na ja, bis zu einer gewissen Grenze, ist klar).
Pink_Panther hat geschrieben:
P.S. Für tobende Schüler gab es doch in D immerhin Strafarbeiten, Nachsitzen, Einträge und Schulverweise. Ich will mal behaupten dass, mit diesen Mitteln ausgestattet, dann doch vieles am Lehrer lag. Hier in Schweden gab es - bis vor Kurzem - nichts davon (Elke - korrigiere mich?). Das ist schon mal was ganz anderes. Du siehst selbst, ich muß immer wieder deine Halbwahrheiten wiederlegen :-)
:lol: - wieso "immer wieder"? Habe ich da was verpasst? :wink:
Na ja, also ob Strafen hilfreich sind, darüber kann man geflissentlich streiten, ich denke nicht. Ich meine dagegen, dass, wenn man als Lehrer/-in Kompetenz hat und auch zeigt, wie Elke es wohl als gutes Beispiel tut resp. getan hat, Strafen nicht erforderlich sind.

:smt064 Und dass ich nicht alles weiß, dessen bin ich mir bewusst, lieber Paul - insofern bekenne ich mich zu meinen Halbwahrheiten :wink: .
Und weil ich Deinen Nachtrag eben erst gelesen habe: Nein, ich habe Dich nicht missverstanden :goodman: , denn ich bin kein Lehrer gewesen, sondern nur Referent für ein bestimmtes Thema - "Innere Sicherheit".
Gruß
Hanjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 26. November 2011 00:55 
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Echt witzig dass man auf Grund des Alters hier beurteilt wird. Habe das Forum eigentlich anders eingeschätzt. Ich bin mit beiden Ländern aufgewachsen ..aber naja, ihr wisst natürlich alles so viel besser weil ihr 10 - 20 Jahre älter seid...das Indivduum, ob es sich politisch interessiert oder engagiert, wird gar nicht beobachtet, hauptsache ein gewisses Alter ist erreicht...Respekt Leute, so weit ist unsere Gesellschaft also vorangeschritten :schwedentor2:

Als junger Mensch wird man gleich für eine Diskussion disqualifiziert...gefährliche Einstellung.

Ein Jugendlicher kann nicht Statistiken lesen, auswerten und posten, kann nichts über politische Themen sagen weil er ja nicht fähig ist sich darüber zu informieren und am politischen Leben mitzuwirken, kann nichts über die Schulsystem sagen (merkt ihr die Ironie?)...nur die Alten können das...klasse Einstellung. :smt064

Meine persönliche Meinung ist, dass jeder Mensch, egal ob alt oder jung, ob sehr alt oder sehr jung, Gutes zu einer Diskussion beitragen können und wichtig sind für die Gesellschaft. Schade dass diese Meinung so wenig geteilt wird hier, anscheinend sogar gar nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 26. November 2011 11:07 
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Wohnort: Småland
Hälsing hat geschrieben:
. . . Als junger Mensch wird man gleich für eine Diskussion disqualifiziert...gefährliche Einstellung.
. . .
Meine persönliche Meinung ist, dass jeder Mensch, egal ob alt oder jung, ob sehr alt oder sehr jung, Gutes zu einer Diskussion beitragen können und wichtig sind für die Gesellschaft. Schade dass diese Meinung so wenig geteilt wird hier, anscheinend sogar gar nicht.
Na Hälsing,
nun hau doch bitte nicht gleich alle in eine Pfanne.
Hanjo hat geschrieben:
Aber ich denke schon, dass man auch als Heranwachsender schon seine Meinungen haben und auch kundtun darf, auch wenn sie vllt. nicht auf eigenen Erfahrungen beruhen.
Ich halte Deine Beiträge jedenfalls für nützlich.
Mach weiter so.
Gruß
Hanjo

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 26. November 2011 13:52 
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Ein Jugendlicher kann nicht Statistiken lesen, auswerten und posten, kann nichts über politische Themen sagen weil er ja nicht fähig ist sich darüber zu informieren und am politischen Leben mitzuwirken, kann nichts über die Schulsystem sagen (merkt ihr die Ironie?)...nur die Alten können das...klasse Einstellung. :smt064

Meine persönliche Meinung ist, dass jeder Mensch, egal ob alt oder jung, ob sehr alt oder sehr jung, Gutes zu einer Diskussion beitragen können und wichtig sind für die Gesellschaft. Schade dass diese Meinung so wenig geteilt wird hier, anscheinend sogar gar nicht.


ich habe deswegen gefragt und recherchiert,da ich gemerkt habe,dass mit keiner lebenserfahrung aufwarten konntest.
das war nicht bös gemeint....nur auch nach einer erneuten nachfrage nicht ehrlich zu sein.da bin ich eben angefangen zu suchen.

bin etwas länger auf dieser welt,hälsing


glad helg


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 26. November 2011 14:32 
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Registriert: 28. August 2010 16:59
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stavre hat geschrieben:
ich habe deswegen gefragt und recherchiert,da ich gemerkt habe,dass mit keiner lebenserfahrung aufwarten konntest.
das war nicht bös gemeint....nur auch nach einer erneuten nachfrage nicht ehrlich zu sein.da bin ich eben angefangen zu suchen.

bin etwas länger auf dieser welt,hälsing

Brauche ich Lebenserfahrung um dich zu fragen wie du, trotz deiner schlechten Erfahrungen mit dem Bildungsstand junger Schweden, dir erklärst dass es der schwedischen Wirtschaft gut geht?

Im Gegensatz zu dir kann ich meinen Bildungsstand mit dem meiner Freunde und Verwandten in Schweden direkt vergleichen (lebe zZeit noch in D. und gehe auf ein allgemein bildendes Gymnasium).

Dass du sogar nach meinem Alter suchst beweist mir ehrlich gesagt, dass du keine Argumente auf meine Frage hattest. Nach der erneuten Nachfrage nicht ehrlich sein? Wo sind wir denn hier, bei der Polizei? Habe ich dir mein Alter zu sagen?

Und die Aussage ''schau mal hinter die Kulissen'' auf meine Frage zeugt für mich eher nicht von großer Lebenserfahrung, sondern von der von mir bereits oben erwähnten Argumentlosigkeit.

@Hanjo: Ich nehme meine Aussage zurück, da ich deinen Beitrag nicht gesehen habe. Das freut mich dass du anders denkst als der Großteil hier!

Liebe Grüße! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 28. November 2011 10:39 
Ich hab jetzt mal interessehalber hier quergelesen. Kann zu den Jugendlichen anmerken,
dass mein jüngster Sohn (grade 18) dazu philosophiert, dass bei denen eine fatale Zielvorgabe bestimmend ist:

Wer sich irgendwie engagiert, einsetzt, echauffiert wird schon mal scheel angesehen.
Das ist so dermaßen out!
Ich hab jüngere Jugendliche in meinem Projekt. Die sagen mir glatt: 'Veränderung? Geht doch gar nicht!!'

Ich finde es beängstigend!
Stephane Hessel, der 93jährige Ex-Diplomat und Autor von 'Empört euch' findet auch,
so ein Aufruf sei traditionel Sache der JUGEND, nicht unsrer Generation^^

Und das hat auch am Rande durchaus mit der beklagten Verblödung zu tun.
Ja, die findet statt und vermutlich überall.
Aber die Deutschen sind dazu auch noch mehrheitlich strunzkonservativ - besonders hier in Thüringen.

Ich bin grad am Verzweifeln an der Politik und genau diesen schrumpfhirnigen Mitläufern,
die den Haupt-Medien ALLES glauben und tatenlos zugucken wie ihr Vermögen -und das ihrer Kindeskinder-
durch unverantwortliche, gekaufte Politiker an wenige asoziale Raffer verscheuert wird.
Genau das trieb mich eben hier herein.
Und musste jetzt raus.

Danke und Verzeihung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 28. November 2011 20:55 
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Beiträge: 172
Wohnort: Varberg
..ja aber leider ist das hier in Schweden nicht anders.....

auch ich bitte um Verzeihung wenn ich nicht mit der "alles in Schweden ist so positiv Welle" schwimme.

Speedy


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 21. Januar 2012 00:30 
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Wohnort: bei Schwerin
Also ich hab auch mal quer gelesen...

Und ich bin überrascht...

Nirgendwo ist alles toll
Nirgendwo sind alle nett
Nicht alle jungen Leute haben keine Ahnung
und nicht immer ist Erfahrung der beste Ratgeber...
Das perfekte Schul- oder sonstige System gibts nicht...

Und es ist so schön einfach zu verblöden!
Nicht nur hier bei uns!
Sex und Blut und Killer und nachmittags zieht man sich dann beim fernsehen an den Problemen anderer hoch. Ganz Klasse!

Ich bin einfach nur froh, dass es junge und ältere und alte Leute überall gibt, die sich ernsthaft für verschiedene Themen interessieren, sich informieren und mitreden wollen und können!

_________________
Eine Umarmung ist ein großartiges Geschenk - passend für jede Größe...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 22. Januar 2012 19:02 
Neuling
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Registriert: 5. Januar 2012 21:32
Beiträge: 9
Was die Politik angeht..es ist schon traurig wie weit es gekommen ist.
zb. haben wir hier direkt im Ort eine Schule gehabt die 2002 komplett renoviert wurde.
2008 wurde sie abgerissen weil in einem anderen Ort, aufgrund der Kreisgebietsreform eine andere Schule zu wenig Schüler gehabt hätte... also fahren jetzt jeden Morgen um 06:10 2 Busse voll mit Grundschülern in die besagt Schule. Letzte woche haben wir einen Brief bekommen, in dem uns mittgeteilt wurde, das auch deise Schule mit ende des Schuljahres 2012/2013 geschlossen wird...
und nun? Der Bürgermeister meinte dazu nur sehr lapidar, es sei nur der Anfang. Na super...Wir haben 3 Kinder Jonas ist in der 1. Mia kommt in die 1. und der kleine ist erst 2. Also heist es Umziehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 23. Januar 2012 19:24 
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Registriert: 20. März 2009 12:38
Beiträge: 172
Wohnort: Varberg
Hi, wo in D wohnt ihr denn und wohin wollt ihr umziehen? Hier in Schweden ist die Situation in bestimmten Gegenden nicht besser. Ausserdem solltet ihr euch sehr genau mit dem schwedischen Schulsystem auseinandersetzen. Dazu gibt es hier im Forum schon eine menge Beiträge

Gruss Speedy


Nicole und Chris hat geschrieben:
Was die Politik angeht..es ist schon traurig wie weit es gekommen ist.
zb. haben wir hier direkt im Ort eine Schule gehabt die 2002 komplett renoviert wurde.
2008 wurde sie abgerissen weil in einem anderen Ort, aufgrund der Kreisgebietsreform eine andere Schule zu wenig Schüler gehabt hätte... also fahren jetzt jeden Morgen um 06:10 2 Busse voll mit Grundschülern in die besagt Schule. Letzte woche haben wir einen Brief bekommen, in dem uns mittgeteilt wurde, das auch deise Schule mit ende des Schuljahres 2012/2013 geschlossen wird...
und nun? Der Bürgermeister meinte dazu nur sehr lapidar, es sei nur der Anfang. Na super...Wir haben 3 Kinder Jonas ist in der 1. Mia kommt in die 1. und der kleine ist erst 2. Also heist es Umziehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 27. Januar 2012 00:22 
Aktives Mitglied
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Registriert: 1. September 2010 02:15
Beiträge: 242
Wohnort: Jämtland
In den ländlichen Teilen Schwedens ist das mit den Schulschließungen aber auch schlimm. Es ist für mich schwierig, einen direkten Vergleich mit D anzustellen, aber hier in Jämtland ist es schon sehr extrem. Ich weiss von meinem Einzugsgebiet dass Schüler z. T. 70 km EINFACH zur Schule pendeln müssen, nachdem eine Reihe von kleinen Dorfschulen geschlossen wurden. Und es geht munter weiter. Das ist natürlich immer schade. Die Dorfbewohner kämpfen bis zum Letzten um ihre Schulen, aber letzten Endes doch vergeblich :-(

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 6. Februar 2012 11:55 
Teilnehmer
Teilnehmer

Registriert: 28. März 2011 11:54
Beiträge: 11
Hmm, so wie ich das hier lese, ist an dieser Stelle etwas aufklärungsarbeit in Bezug auf Deutschlands schöne Ecken vorzunhemen :)

Ich glaube viele denken, nur weil wir nicht am Meer liegen oder weil es bei uns generell immer etwas kurios mit dem Wetter zugeht, das die deutschen auch Verhaltenstechnisch manchmnal daneben liegen, aber ich kann euch sagen, dem ist nicht so! Wer sich vielleicht mal selber ein Bild über das doch eigentlich schöne Deutschland machen möchte, für den habe ich hier genau das richtige! Vielleicht wart ihr einfach noch nicht anden richtigen Ecken ;) Schaut doch einfach mal vorbei, ihr werdet sicher überrascht sein :)

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschland
BeitragVerfasst: 6. Februar 2012 22:30 
Schwedenfreund
Schwedenfreund
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Registriert: 13. August 2005 10:17
Beiträge: 341
Wohnort: Småland
Blaire hat geschrieben:
Hmm, so wie ich das hier lese, ist an dieser Stelle etwas aufklärungsarbeit in Bezug auf Deutschlands schöne Ecken vorzunhemen :)
Ich glaube viele denken, nur weil wir nicht am Meer liegen oder weil es bei uns generell immer etwas kurios mit dem Wetter zugeht, das die deutschen auch Verhaltenstechnisch manchmnal daneben liegen, aber ich kann euch sagen, dem ist nicht so! Wer sich vielleicht mal selber ein Bild über das doch eigentlich schöne Deutschland machen möchte, für den habe ich hier genau das richtige! Vielleicht wart ihr einfach noch nicht anden richtigen Ecken ;) Schaut doch einfach mal vorbei, ihr werdet sicher überrascht sein :)
LG
Spaßfaktor on:
Was soll ich denn in Norditalien? :lol:
Spaßfaktor off

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