Deutsche Bäckereien in Schweden

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HeikeBlekinge
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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon HeikeBlekinge » 12. Mai 2009 09:26

Da muss ich dir zustimmen, Barbara.
Ich backe auch ueberwiegend selber. Mit echterm Sauerteig, selbst angesetzt, keine Backmischung. Ich kaufe aber doch an und zu ein schwedisches Brot, denn immer hat man ja nicht die Zeit oder zwischen Teigansatz und Backen, was ja nun 2 Tage in Anspruch nimmt, ist das alte Brot alle geworden.
Bei schwedischen Brotsorten sollte man dann auf Vollkorn und osötat achten. Und sich nicht von den dunklen Broten täuschen lassen die dann nur mit dunklem Sirup gebacken wurden. Da habe ich durchaus schon schmackhafte Sorten gefunden.

Was mir persönlich immer bei schwedischen Broten fehlt ist eine knackige Kruste. Da stehen die Schweden scheints nicht so drauf.

Uebrigens ist Sauerteig ansetzen und verwahren nicht so schwierig wie immer behauptet wird. Mit den richtigen Mehlsorten, die auch in S erhältlich sind - aber da muss man halt hinterkommen, bekommt man sein Brot ohne Fertigbackmischung prima hin. Ein wenig Geduld und Liebe zum Produkt vorausgesetzt. Dann weiss man was drin ist, und das muss auch nicht teuer sein!


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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon raisalynn » 12. Mai 2009 13:08

Backt ihr nie mit Hefe?

Ich backe auch größtenteils selbst, aber eben mit Hefe. Manchmal kaufe ich auch und auch ich muss sagen, dass nicht alle Brote soo schlecht schmecken, klar mit einem deutschen Bäckereibrot können sie nicht mithalten, aber es geht. (Schimpfen kann man hingegen getrost über die schwedischen Wurstwaren, traue mich garnicht, die zu kaufen).

Gruß
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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon Faxälva » 12. Mai 2009 17:54

...ich backe mein Brot auch selbst und mit Sauerteig.... den Sauerteig setze ich fuer sich an und friere ihn dann Portionsweise ein ...funktioniert utmärkt... nur den Tag vor dem Backen zum Auftauen stellen.... ansonsten kauf ich nur finnisches Brot von Fazer, das schmeckt mir am Besten...

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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon Samweis » 12. Mai 2009 18:35

Hallo,

HeikeBlekinge hat geschrieben: Mit den richtigen Mehlsorten, die auch in S erhältlich sind - aber da muss man halt hinterkommen, bekommt man sein Brot ohne Fertigbackmischung prima hin. Ein wenig Geduld und Liebe zum Produkt vorausgesetzt. Dann weiss man was drin ist, und das muss auch nicht teuer sein!

Genau. Ich nehme als Grundmischung normalen rågsikt. Den Sauerteig mache ich natürlich mit reinem Roggenvollkornmehl. Die Grundmischung wird dann je nach Geschmack und "Zielbrot" abgewandelt mit etwas mehr Roggenvollkorn oder Dinkel, Gerstenmehl, vetegroddar usw.
Was den Preis angeht, kann natürlich ein Beutel Haselnüsse den Preis schnell verdoppeln. :wink:
Oder Sonnenblumenkerne.

raisalynn hat geschrieben:Backt ihr nie mit Hefe?

Ich esse gerne Brot mit hohem Roggenantiel - mit Hefe wird das nix.

raisalynn hat geschrieben:(Schimpfen kann man hingegen getrost über die schwedischen Wurstwaren, traue mich garnicht, die zu kaufen).

:lol: Schwedische Wurstwaren erinnern mich immer daran, dass es in der schwedischen Geschichte eine traurige Periode gab, in der Schweden durch Getreide-Hilfslieferungen aus dem Rest Europas ernährt wurde.
Wahrscheinlich hat man sich da angewöhnt, Wurst aus Getreide statt aus Fleisch zu machen. Eine Grillwurst kommt ja hier kaum auf 45% Fleisch. Da wird ja sogar etwas mit der Aufschrift "Bratwurst" verkauft, das bei 50% liegt....

Andererseits ist das ja auch positiv zu sehen: Da hier ja ausschließlich Schweineleber verwurstet wird (die ja einen recht ordinären Geschmack hat), kann man froh sein, dass sich davon nur etwa 15% in einer Leberwurst oder leverpastej finden. Mit einem Leberanteil wie eine gute Kalbsleberwurst oder eine Geflügelleberwurst wäre die leverpastej wohl nur etwas für ganz harte... :wink:

Viele Grüße

Samweis

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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon Skoghult » 13. Mai 2009 13:21

In Sachsen-Anhalt (ehemals Bezirk Magdeburg) gab es in der 80er Jahren Bockwurst da war Sauerkraut drin.

:roll:


:smt006
Gruss Marie-Luise

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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon Lindwedler » 27. Oktober 2017 09:51

Kann man ohne Bäckerlehre und ohne Gesellenbrief in Schweden eine Bäckerei eröffnen und Brot(Brötchen backen, wenn man sich die Fachkenntnis irgendwie angeeignet hat?

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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon JulianH » 18. November 2017 23:42

Selbst backen ist doch das Beste :) . Das schmeckt am besten und man hat auch die Möglichkeit zu variieren. Aber dennoch ist es nicht schlecht zu wissen, wo man deutsche Bäcker findet.

Flomi
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Re: Deutsche Bäckereien in Schweden

Beitragvon Flomi » 22. Februar 2018 14:47

Lindwedler hat geschrieben:Kann man ohne Bäckerlehre und ohne Gesellenbrief in Schweden eine Bäckerei eröffnen und Brot(Brötchen backen, wenn man sich die Fachkenntnis irgendwie angeeignet hat?


Die Frage würde mich auch interessieren!


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