Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

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Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 15. November 2008 20:58

Was wäre das Internet ohne Leute?

So hier auf dem Lande hat das Internet Vorteile.
Man kann Telefonnummern bekommen- Kinoprogramme-
Fahrkarten kaufen und alles mögliche was man nicht braucht.

Macht das Internet die Leute oder die Leute das Internet,
kann man sich ja fragen.

Die ungeahnten Möglichkeiten sich Weltweit zu verbinden.
Und zu glauben dass man das Meiste zu Wissen bekommen kann.
Woran man oft nicht denkt, ob das, was einem zuleibe kommt so richtig ist.

Oder nur aus dem Zusammenhang herausgezogen.

Das ist das eine.
Das andere ist das es oft Anonym ist.

Wer,was sagt weiss man eigentlich nicht.
Und die Leute können eigentlich sagen was sie wollen,
brauchen die Folgen aber nicht zu tragen.

Ekeligt ist es für die Jüngeren was sich über MSM so rumtreibt.
Und obendrein wird auch noch gefilmt.
Eine ganze Generation läuft sozusagen mit einer Spionkamera herum.
In meiner Jugend hat man durchs Schlüsseloch geschaut was bei den Mädels los war.

Heut zu Tage sind die Jüngeren sozusagen beim Frauenarzt dabei.
Online.

So die Möglichkeit, das Meiste zu sehen und zu sagen
bietet ja ungeahnte Möglichkeiten.

Und auch die Möglichkeit selber ist ein Problem.
Je mehr Leute Unverschämtheiten sagen, desto normaler wird die Unverschämtheit.
Die neuen Flegel im Internet.

Wenns richtig schlecht wird, ist man blöd wenn man anständig ist.

Da ist es besser mit den Ziegen.

Grüsst
H :smt006 ans

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Aelve
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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Aelve » 15. November 2008 23:12

Hallo Hans,

sehr gute Beschreibung des Internets von Dir.

Es ist wirklich erstaunlich, was man heute alles im Internet nachschlagen kann, früher benötigte man eine ganze Bibliothek und hatte trotzdem nicht die heutige Möglichkeit sich jedes Wort interpretieren zu lassen, jedes Buch beschreiben zu lassen, Adressen in wildfremden Ländern auf Anhieb zu erfahren. Selbst wenn man ein Wort falsch schreibt, dann bietet Google mehrere Alternativen an, damit man dann das richtige Wort erfährt und weitersuchen kann.
Man kann sich Städte via Satelit anschauen und sogar sein eigenes Haus betrachten und wie nah es am Nachbarhaus steht. Auf Webkameras kann man sich das Wetter seines Urlaubsortes anschauen, das Veranstaltungsprogramm, die Badetemperatur gar und gleich die passende Badekleidung via Internet erwerben.
Mit Internet ist man nicht mehr alleine, denn gleichzeitig surfen Millionen anderer Leute auch und manchmal trifft man sich, spricht miteinander und lernt sich kennen. Dafür war früher eine viel größere Anstrengung nötig. Heute ist von Deutschland nach Schweden nur ein Klick auf der Tastatur nötig.

Du hast es wieder einmal prima beschriebenm was das Internet heute alles erlaubt.

Grüße nach Schweden aus Deutschland von Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
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Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 15. Dezember 2008 21:04

Weihnachtsbaumanschaffung

Jedes Jahr dieselbe Sache.
Wo kommt der Weihnachtsbaum her.

Ich habe mehrmals zu I gesagt:

Liebling, wir kaufen einen unechten.
Den kann man auseinandernehmen
und abwaschen.
Es gibt auch Nadelgeruch auf Büchse.
Und kein Waldungeziefer.

I hat mich angeschaut und die Sache war von Fenster weg.

So voriges Jahr haben wir einen gekauft.
Einen dänischen Baum.
Wunderschönes Exemplar.
Gerechte Höhe ,dicht und rund.

Ja, dann war alles gut bis Heiligabend.
Da fing der Däne an die Nadeln zu verlieren.
Jedes Mal als wir vorbeigingen rasselte es.

Nackter und nackter wurde er.

Traurig sah das aus dann.

Mit Weihnachtskugeln und Kerzen alles so schön auf
braunen Skelett.

Man kann sich nicht vorstellen wievile Nadeln son dänischer Baum hat.
Überall waren die .

Im Bett.
Im Klopapier
Under dem Teppich.

Zu Ostern tauchten die letzten auf.

So dieses Jahr haben wir uns vorbereitet.

In der Nähe musste der Baum des Jahres geholt werden.
So dass er schell aufgeladen werden kann.
Einsam auch damit man nicht ertappt wird.

Und vermerkt.
Also mit einen kleinen Band.
Macht man dass nicht, so findet man den schönen Baum
nicht wieder wenns schneit.

Alle sehen dann gleich aus.

Mit Taschenlampe abends hab ich den Baum wiedergefunden.

Abgesägt und im Dustern nach Hause geschleppt.

Er steht und wartet auf uns im Wassereimer.

Ein Zuckerwürfel muss ins Wasser rein, damit er die gute Laune nicht verliert.

So weit alles gut.

Nun komm dann auch das Baumschmücken bald.

Alles muss ausgeprobt werden.
Die Kerzen muüssen leuchten.
Wenn eine kaputt ist geht keine.

Bis man die Kaputte gefundet hat, ist schon eine
ganz neue Beleuchtung angeschafft worden.

So dass man nächste Weihnacht nicht weiss welche ok ist.

Neune Birnen angeschaft und plötslich leuchtet alles.

Wurde das hell, doppelt so hell.

Dem Hundchen muss auch gelehrt werden,
dass er den Baum nicht anpinkelt.

Grüsst
H :smt006 ans

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 20. Dezember 2008 21:27

Weihnachtsgeschenke.

Ja, so scheint dann alles angeschaft zu sein.

Jedes Jahr sagen wir : Nächtses jahr nicht so viel.

Das funktioniert ja nicht.
Mal dies mal das wa sich da ansammelt.

Und dann beim kaufen für den Mittagstisch.
Ja, bis man alles zu sammenhat und der korb voll ist, dauert es seine Zeit.

Ich habe R vorgeschlagen dass ich hinter einem Pärchen
herschleiche, die die ihren Korb voll hat, unseres extra dazulegen
und mit derem Korb durch die Kasse.

Man spart Zeit.

Aber das hat R mir strengstens verboten.
Sie denkt an die Armen die rumlaufen nach ihrem Korb.

Und dann vergisst man ja noch etwas und das was nicht auf dem Zettel
war,wo kommt das her.

Das einzige was noch nicht da ist ist frischer Strömming.

Kleine Filets die gebraten werden und dann gebratenen einlegt werden.

Eine delikate Sache.

So weit alles gut
Grüsst
H :smt006 ans

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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Blåbärtroll » 21. Dezember 2008 22:28

... då kan jag bara önska - smaklig måltid och god jul, Hans!

Hälsningar


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Man vet ju aldrig riktig säkert ... ;)


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