Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

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Rwitha
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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Rwitha » 2. Oktober 2008 14:11

au ja :smt023
da würd es meinem Wauzi auch gefallen :wink:
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 4. Oktober 2008 18:01

Tiere und Menschen

Als Städler, mit einem kleinen Koffer in Berlin, seh ich mir
unser Tiere ein wenig anders an.

Wenn ich in aller Ruhe eine halbe Stunde bei den
Hühnern sitze, die R meint es ist wichtig für, fällt mir einiges auf.

Die Hühner schauen mich an als ob sie fragen ,"Was macht denn der hier?"
Was mir ein wenig schwerfällt begreiflich zu machen.

Scheinbar beruhigen sie sich bloss meine schöne Stimme zu hören.
Ob ich was zu sagen habe oder nicht.

Ich verdächtige R mich zu einem Platz zu schicken
wo mir keiner zuhört aber trotzdem zufrieden ist.

Hier sind ja die Hühner richtig menschlich.

Wenn eine kackelt hören die anderen zu und geben ihren Senf dazu.
Irgendwie kennt man die Sache auch unter Menschen.

Dann hackt die eine auf die andere, die dann auf die dritte losgeht.
Kurz nacher fangen sie wieder von vorne an.
Der Hahn kräht aber keiner hört zu.

Irgendwie kenn ich das.
Wahrscheinlich deshalb werde ich ins Hühnerhaus geschickt.

Auf jeden fall kann ich mich gut mit denen verstehen.

Die Ziegen sind jetzt meist draussen.
Der Bock muss noch am Seil sein, bis sie sich
alle an einander gewöhnt haben.

Snobben sitzt vor dem Zaun und schaut zu.

Er ist bange vor dem Stromzaun, er sich einen ausgewischt
bekommen von dem Schafszaun.

Für die Ziegen war der Strom zu schwach den wir
von den Kühen geliehen hatten.

Ein eigenes Aggregat muss angeschafft werden.
Dass kein Strom im Zaun ist weiss der Snobben ja nicht.

Ich sage auch nichts.

Wie bekannt, was man nicht weiss kann man nicht wissen.

Grüsst
H :smt006 ans

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 27. Oktober 2008 18:58

Der Herbst ist da

Jetzt ist er hier, der Herbst.

Man merkt es am ganzen Laub was da runterkommt.
Es liegt überall und muss irgendwie scheinbar weg.
Und so viel. Wo das alles herkommt.
Kein Nachbar verantwortlich.

Ich will ja umweltfreundlich sein und es liegen lassen.
So wie im Wald, dass sich die Würmer daran freuen können.

Nein, sagt R., das darf auf dem Rasen nicht bleiben.
Aber wenn man mit dem Rasenmäher drüber jagt
muss es doch gut sein, versuche ich.
Wage es nicht sagt R .

Ja. dann muss man wohl alles weg nehmen.
Ich hatte auch einen anderen Vorschlag alle Bäume abzusägen.
Aber R schaute mich nur an, so hab ich schnell gesagt.
Nur ein Witz nur ein Witz.

Eine Stund konnte man länger schlafen.
Ich liebe diese Stunde die wieder zurückkommt.

Unsere Tier die gedeien.
Die Ziegen sind wie Hunde .

Laufen einem immer nach und gucken was los ist.

Wie Kinder gemacht werden zeigt der Bock ja schamlos.
Ein wenig ungewöhnt all dieser Animalsex, aber die
Mädels schauen ja doch zu.

Und so oft dann auch.
Mitten am hellichten Tag.
Mit beiden hintereinander.

Haben wir Glück wirds Zicklein im Frühling geben.
Die Pilze sind da und wir leben immer noch.

Wie es mit den Elchen ist weiss ich nicht, aber vorsichtig
muss man im Wald sein.

So dass man nicht abgeknallt wird.

Jetz sind Ferien und da kommen Freundinnen zu Besuch.
Von den Mädels natürlich.

Ansonsten muss man aufpassen dass man nicht so nach Ziege richt.
Hier in der Gegend sind wir die einzigen die solche Viecher haben.

Lösung zu behaupten:
Ein neues männliches Rasierwasser.
Sandebo Wasser.

Deftig männlich und viril.

Grüsst
H :smt006 ans

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 31. Oktober 2008 11:06

Jetz läuft der Winter mal vorbei

Der erste Schnee.
Und jede Menge.
Gestern kam man kaum nach Hause.
Im Dustern und riesengrosse Flocken.

Den Weg konnte man kaum sehen.
Vorsichtig, wie ich bin,fahre ich dann nur 40Km.
Und die Anderen wollen schneller.

Dann liegen sie auf der Wiese und ich fahre ruhig weiter.

Es fäll mir schwer zu verstehen warum Menschen
ohne Sicht so schnelle fahren müssen.

Man ist ja dabei sich eine Platzkarte zur Ewigkeit anzuschaffen.

Aber Morgen wirds scheinbar wieder besser.
Die Kleinvögel werden schön gefüttert.
Alle möglichen Sorten.
Ich kenne nur die Meisen und Spatzen.

Einige hunderte warten auf ihre Mahlzeit.
Snobben ,das Hundchen, sitzt im Sessel und schaut die Vögel sich an.

Dann gehen wir mal zu den Ziegen und er wird immer mehr befreundet mit denen.
Truls ,der Bock, klaute mir gestern eine Pappschachtel mit Nägeln.
Schnell geschnappt und dann weg.

Hat sie dann aber fallen lassen als man hinter ihm herlief.

So lebt man mit die Tiere dann und merkt, dass sie sich von dem Menschenfolk
nicht allzusehr unterscheiden.

Wenn irgend etwas ist wird gemeckert.
Oder rumgekräht.

Grüsst
H :smt006 ans

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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Nyckelpiga » 31. Oktober 2008 11:18

Herrlich geschrieben Hans,

:smt041 :smt041 :smt041 :smt041 :smt041

da kommt man fast ins Träumen :wink:

Liebe Grüße Anja :smt006
Mit einem Lächeln im Gesicht geht alles gleich viel leichter ... !

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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Aelve » 31. Oktober 2008 11:26

Hallo,

ja , ich lese die schönen Gedanken von Hans auch immer mit dem größten Vergnügen.

Ich kann es mir alles immer so richtig bildlich vorstellen was er so beschreibt, sein Haus, sein Garten, seine Hühner, Hund und seine liebe Familie.

Nun sogar die fallenden Schneeflocken und die hupenden Autofahrer. :snow:

Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
( Goethe)
http://www.traumhausschweden.de

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 4. November 2008 20:45

Die Hühner

Wie die meisten hier im Forum wissen haben wir auch Hühner.

Kindahühner.
Eine Rasse von Östergötland.
Und es gibt 2 Hähne im Stall.

Kalle, der Grosse und Sverker der Kleine.
Sverker kam mit allen den anderen Hühnern zusammen.
Kalle kam mit dem Otto.
Otto und seine Hühner sind jetzt umgezogen.
Kalle wurde dann zum Grosshahn.
Krähen tut er und gewachsen ist er auch.

Sverker, das Hähnchen, wächst jetzt auch und gestern fing er an zu krähen.

Kalle hat seine Liebste, die Bettan.
Sverker hängt mehr mit den anderen zusammen.
Rutan, Bönan, Siri, Signe.

So es wird spannend wer letzten Endes der Hahn im Stall sein wird.
Sverker oder Kalle.

Sie sind sich aber nicht uneinig die Hähne.
Es kann ja sein dass Kalle mehr monogam ist und Sverker als
moderner Hahn polygam und sich polyamöröse Interessen anschaffen will.

Wer weiss.
Es wird sich zeigen.

Grüsst
H :smt006 ans

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 10. November 2008 11:10

Die zahmen Ziegen

Unsere drei Ziegen,Truls der Bock,Carmen und Isabella
haben sich bei uns eingewohnt.

Ihr Stall ist der Mittelpunkt des Ziegenlebens.
Dick mit Halm auf dem Boden schlafen die sehr gut.

Heute sind sie zusammen mit den Schafen herumgelaufen.
Die Ziegen laufen vor und die Schafsköpfe hinterher.

So wie bei den Menschen.
Drehen sich die Ziegen um, dann bleiben die Schafsköpfe stehen oder laufen weg.

Die Ziegen kommen wenn man sie ruft und laufen still hinteruns her.
Bald wird man ja mit denen im Walde spazieren gehen können.
Weglaufen tun sie nicht, sondern halten sich inder Nähe.

Vielleich treffen wir auch mal einen Elch.
Hier in der laufen ein Paar rum.
Aber immer wenn ich die sehe habe ich keine Kamera mit.

Scheinbar spionieren die und wissen das.
Jetzt hat er keine Kamera dann man los.

Zur Zeit regnet es und regnet.
Nur die Schafsköpfe sind draussen.
Die Ziegen bevorzugen ihr Zuhause.
Ich auch.

Grüsst
H :smt006 ans

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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Rwitha » 10. November 2008 11:21

:smt023 herrlich!!! :smt038 :elch:
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Aelve » 10. November 2008 11:23

Hallo Hans,

immer wieder schön von Deinem lustigen Landleben zu lesen.

Liebe Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
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