Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

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blueII
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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon blueII » 9. Juni 2008 21:46

Hej Hans

das große Abenteur von Stadt zum Land scheint ja für euch Alle einen guten Weg abzuzeichnen. Selbst Deine anfänglichen Bedenken der vielen Tätigkeiten um und am Haus sind in Luft aufgelöst und Du hast eine neue Erfüllung? gefunden.

Besonders was die Kinder auf dem Land so erleben und leben dürfen ist einfach unbeschreiblich.

Viel Glück mit Sigge, auf das sie eine lange Wegbegleiterin ist.

LG
Heike

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 23. Juli 2008 11:23

Sigge af Sandebo

Die Gewitterzeit ist vorbei.
Der Rechner lebt noch aber ein Telefon hat das zeitliche gesegnet.

Sigge, unsere Dohle, hat die Angriffe der anderen überlebt.
Die Dohlenmeute ist vom Hof weg und Sigge ist mit uns allein.

Sigge geht mit uns spazieren und folgt uns von Baum zu Baum.
Wenn wir mit Snobben, der auf der Schafsweide frei laufen kann ,
einen Ausflug machen, ist Sigge dabei.

Auf der Schulter sitzt er und plaudert mit uns.
Wenn er im Käfig seinen Mittagsschlaf gemacht hat ,
kommt er raus und teilt uns mit;:
Ich bin da kra -kra.
Er fliegt den ganzen Tag frei und verlässt den Hof nicht.

Snobben ,der Hund, muss auf sein Fressen aufpassen.
Sigge ist da und schnappt sich ein Häppchen.

Baden tut er auch in der Wasserschale.

Langsam aber sicher lernen wir die Leute kennen.

Heute habe ich den Jäger getroffen und jetz kann man Wild bestellen.
Rehe- Hasen-Elch, wenn man Glück hat auch Wildschwein.

Wir werden dann so richtig wild.

Jetz kommt das schöne Wetter und das Hühnerhaus wird fertig.
Muss nur Fuchssicher gemacht werden.

Einige Kartoffelpflanzen gedeihen und bald kann man frische Kartoffeln ernten.

Ich habe das Rasenmähen überlebt.

Grüsst
H :smt006 ans

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 6. September 2008 20:19

Sigge af Sandebo

Die Dohle ist weg.

Er/Sie hat scheinbar einen Partner gefunden.
Hoffentlich.

Keine Federn in der Nähe.
Ich verdächtige trotzdem den Habicht und die Katze.
Kann es aber nicht beweisen.

Das Hühnerhaus ist nun fertig.
Welch ein geklatsche mit der Kalkfarbe.

Ich habe einen Tropfen ins Auge gekriegt.
Und das tat wirklich weh.

Eine Woche lang
Wirklich.
Nächste Woche kommen die Hühner.

Kinda Hühner.
Sehr selten.

Es gib nur ca.250 in ganz Schweden.
Registriert in der "Genbanken"

Grüsst
H :smt006 ans

nobse

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon nobse » 6. September 2008 23:40

Das wundert mich wirklich ungemein, es gibt wirklich sehr wenig Hühner in Schweden- Haushühner wohlgemerkt.
Eure Dohle ist dem normalen Trieb gefolgt. Jetzt ist Zugzeit und die Dohle ist eine Art Strichvogel. Sie sammeln sich zum Winter hin und ziehen dann gemeinsam mit Saat - und Nebelkrähen durch die Gegend . Was mich wundert ist, dass es sie zu euch raus verschlagen hat. Sie ist eher ein Vogel der großen Gebäude. Du hast bestimmt ein Foto von ihr ,oder?
Ansonsten wohnt ihr sehr idyllisch , wir konnten uns ja ein Bild machen . Grüße deine Familie von uns.

irni
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Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon irni » 7. September 2008 14:46

Wow!!
Ich habe mit Begeisterung deine Schilderungen gelesen Hans!
Du kommst ja anscheinend recht gut mit dem Landleben zurecht, keine lappsjuka (?)
Warum es in Schweden so wenig Haushühner gibt. Ich kann nur sagen bei uns ist es ganz einfach wegen der Raubtiere. Es ist immer so unheimlich sorglich wenn jeden zweiten Tag eines der Tiere verschwindet oder nur mehr einige Federn zu finden sind. Bei uns sind das Füchse, Luchse und natürlich der Marder und ein Habicht. Kaninchen verschwinden am laufenden Band sogar aus Käfigen und auf die kleinen Katzenkinder muss man auch ununterbrochen achtgeben, damit nicht ein Vogel sie erwischt.
Von anfangs drei Hühnervölkern in der Nachbarschaft ist nur mehr ein sehr dezimiertes übrig und das muss sich mit einem richtigen Gefängnis begnügen-Gitter wohin du schaust, nichts mit dem freien Picken im Gemüsegarten :D
Aber ich muss eingestehen, ich mag Hühner nicht so besonders. Mir reicht der Hendldreck aus meiner Kindheit als man kaum barfuss gehen konnte. Aber da hatte auch jedes Haus eigene Eierleger!

nobse

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon nobse » 7. September 2008 14:55

Diese Vermutung mit den "Raubtieren" habe ich auch . Du bestätigst sie.

nysn

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon nysn » 7. September 2008 21:07

Am Anfang dieses Strangs hat Rüdiger geschrieben:

Herrlich! Du wunderbarer Lyriker! Trotz Deiner spärlichen Wortfolge erzählst Du ganze Geschichten. Erzähl´ doch bitte ein paar mehr!


Dem schließe ich mich gerne an!

Vielleicht kommt Sigge ja im nächsten Sommer zurück, gar noch mit "Familie"! :D

S-nina

nobse

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon nobse » 7. September 2008 21:19

ja Hans hat irgend etwas besonderes, ich kann es nicht deffinieren und freue mich ihn persönlich zu kennen.

nobse

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon nobse » 8. September 2008 06:07

So idyllisch lebt Hans mit seiner Familie

Hans

Re: Der Umzug. Von Stadt aufs Land.

Beitragvon Hans » 26. September 2008 19:09

Der Herbst ist hier

Ich habe denSommer überlebt.
Mit Mäher und Muskelstärke ist der
Rasen bezwungen worden.

Unsere zahme Dohle Sigge war eines Tages weg.
Ich habe nicht geglaubt dass ich das Vieh so vermisse.
Das Spazierengehen und die Löffelklauerei.

Langsam aber sicher haben wir uns eingelebt und die Kontakte
mit den Nachbarn gedeien auch.

R meine Lebensgefährtin, hat sich ja Hühner angelacht.
Die wohnen jetzt in Hühnerhaus was ich fertig gemacht hab.

Ansonsten hab ich Hühner nur im Zoo oder in der Gefriertruhe getroffen.
Aber diese Kindahühner sind richtig nett zu mir.
Setzen sich auf den Arm und kackeln ein bisschen.
Noch einige auf dem Lande die mit mir plaudern.

Als ob das nicht reicht, sind auch noch 3 Ziegen eingezogen.
Göingegetter.
Ein Bock und zwei Ziegen.
Dass die so hüpfen konnten wusste ich auch nicht.
Truls, wie der Bock so heisst, machte Hochsprung über seine Stallwand.
Nachts ging er dann los.
Und im Schein des Mondes suchten wir nach ihm.
Aber er hat sich ja erschreckt.
Allein im Dustern.

Das war nicht so das Richtige für ihn.
So er kam angetrottelt und hab ich die Nacht die Wände
erhöht so dass er drinbleibt.

Bockig wollte er auch werden.
Man uns gesagt wenn er das tut, einfach runterringen und stillhalten.

Resagt und getan.
R auch.

So hat er uns dumm angeschaut, wie nur ein Bock es kann.
Hats dann seingelassen und jetzt sind wir die besten freunde.

Grüsst
H :smt006 ans
carmen1.jpg
Dateianhänge
sverker2.jpg


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