Debatte Moschee in Östersund

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Debatte Moschee in Östersund

Beitragvon Pink_Panther » 18. Februar 2011 20:36

Hier ein Artikel über den Plan, eine Moschee in Östersund zu bauen.
Richtig interessant sind allerdings die Leserbeiträge ;-)

http://op.se/ostersund/1.2762810-ostersund-kan-fa-sin-forsta-moske

Ich persönlich finde den Plan eigentlich gut. Ich wohne im Haus, wo sich die Muslime momentan treffen - eine Behelfsmoschee sozusagen und kann nichts Negatives über diese Menschen sagen. Immer höflich, nie laut oder unordentlich. Außer, dass Versammlungen dieser Größenordnung die Kapazität des Hauses (des Kellerlokals) sprengen.
Aber dafür können ja die Muslime nichts.

Leider entlädt sich der Unmut der Bevölkerung über denFalschen: Es sind nicht die Muslime selbst, welche Schwedens exzessive Einwanderung zu verantworten haben, sondern die lieben Politiker. Wann werden die Leute das endlich kapieren? Lest selbst, was sich hinter der feinen Fassade zusammenbrodelt ...

/Paul

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Re: Debatte Moschee in Östersund

Beitragvon Bjoern82 » 18. Februar 2011 20:59

Pink_Panther hat geschrieben:
Leider entlädt sich der Unmut der Bevölkerung über denFalschen: Es sind nicht die Muslime selbst, welche Schwedens exzessive Einwanderung zu verantworten haben, sondern die lieben Politiker. Wann werden die Leute das endlich kapieren? Lest selbst, was sich hinter der feinen Fassade zusammenbrodelt ...

/Paul


Sehe ich ähnlich, aber kann den Unmut der Schweden absolut nachvollziehen, und das nicht auss rassistischen Gruenden, denn Ich habe es in Suedschweden und hier in Östersund genau so erlebt wie wir es aus D kennen.
Ist schon sehr komisch das hier Migranten die von Sozialhilfe leben sich einen dicken BMW oder Mercedes (und damit meine ich ab 100 000Kr aufwärts) leisten können, die teuersten Klamotten tragen etc..
Ich will auch garnicht damit weitermachen...
Mich interessieren eigentlich mehr die Beweggruende fuer diese Menschen grade hierher zu kommen.
Weil, wenn in deren Herkunftsländern alle so denken wuerden, das man hier wie die Made im Speck lebt, dann werden die Probleme hier bald noch schlimmer werden wie sie ohnehin schon sind.
Ist auch komisch das Dänemark,Norwegen oder Finnland keine annährend hoche, vergleichbare Anzahl an Migranten haben...
Ich glaube die schwedische Regierung, leidet ähnlich wie die deutsche an einer Art "Selbstzerstörungsmechanismus" oder etwas ähnlichem, denn verstehen kann diese Politik keiner.

Wobei ich es in Deutschland schon in soweit verstehen kann, das die Migrationspolitik auf die Geschichte zurueckzufuehren ist, und und immernoch eine Art "wiedergutmachung" zu leisten ist...
Aber Schweden hat nie in seiner Geschichte vergleichbares getan wie Deutschland...

Naja, wollen wir einfach hoffen das sich diese Leute eines Tages wirklich anpassen, und ihr neues Land akzeptieren wie es ist, und nicht in jedem Ort ihre Bet-Häuser errichten muessen...
Ich als Deutscher erwarte hier schliesslich auch keine deutsche Kirche oder nen Edeka...

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Re: Debatte Moschee in Östersund

Beitragvon janaquinn » 19. Februar 2011 12:02

Uiih, da wird ja, sowohl in der Zeitung als auch im Forum, ganz tief in die Tasche mit den Vorurteilen gegriffen. Ich wohne in Södertälje, eine der Kommunen, welche die höchste Dichte an Migranten hat, wovon ein grosser Teil übrigens keine Muslime, sondern koptische Christen sind.
Mein Chef selber stammt aus Syrien, er arbeitet hart, täglich bis zu 15-16h und ja er hat ein tolles Auto, kann Urlaub in Dubai machen und nein, er unterdrückt seine Frau nicht.
Und warum sollten Muslime denn keine Moschee haben, schliesslich herrscht, soviel ich weiss, auch in Schweden Religionsfreiheit, also was spricht dagegen.
Und woher willst du genau wissen, Björn, dass die Leute, die BMW oder Mercedes fahren, wirklich Sozialhilfe bekommen, hast du sie gefragt oder es kontrolliert?
Diese Leute kommen hierher, weil sie
1. entweder in ihrem Land verfolgt werden. Muslim ist nicht gleich Muslim. Wie bei den Christen gibt es auch im Islam unterschiedliche Gruppen, Schiiten und Sunniten, die untereinander verfeindet sind. Teilweise kam es im Irak zu ethnischen Säuberungen unter Saddam bzw. in der Türkei bei den Kurden.
2. sind es auch Christen, koptische Christen. Anfang 2011 kam es in Alexandria zu einem Anschlag auf eine koptische Kirche, wo es auch Todesopfer gab. Desweiteren ist bekannt, dass Christen in einigen muslimischen Ländern verfolgt und getötet werden.
3. aus ähnlichen Gründen wie die Deutschen auch, teilweise werden sie als Spezialisten direkt ins Land geholt und bleiben einfach "hängen"...

Ich habe in meinem beruflichen Leben in D. sehr viel mit Muslimen zusammengearbeitet und sie schätzen gelernt, sie haben mir ihre Religion näher gebracht und wir haben viele interessante Gespräche gehabt. Noch heute habe ich Kontakt zu einigen von ihnen und bin ihnen bis heute dankbar, dass ich keinerlei Vorurteile habe.

Und Schweden hat sich in seiner Geschichte auch nicht unbedingt mit Ruhm besudelt, egal ob es dabei um Waffenlieferungen an Nazi-Deutschland, bis 1943 gab es pro-deutsche Wirtschaftabskommen ect.

Und so leid es mir tut, aber genau diese Vorurteile sind der Grund, warum es zu immer mehr Paralell-gesellschaften kommt, denn nicht nur die Muslime sollten sich integrieren, es muss ihnen auch die Möglichkeit, neben allen Integrationswillen, gegeben werden ihre Religion auszuüben. Nur weil sie in Schweden leben bzw. dessen Grenze übertreten werden sie nicht automatisch Atheisten oder Christen.
Nebenbei angemerkt, viele Muslime sprechen schneller und besser schwedisch als manch dt. Einwanderer, müssen aber Taxi fahren, weil sie eben nicht Andersson oder Nilsson heissen.

@Paul: danke für den Link, die Kommentare bestätigen genau das, was ich täglich in Södertälje erlebe, wenn ich wir uns mit meinem Chef (und engen Freund) und dessen Familie treffen....

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Re: Debatte Moschee in Östersund

Beitragvon Bjoern82 » 19. Februar 2011 19:50

janaquinn hat geschrieben:Und woher willst du genau wissen, Björn, dass die Leute, die BMW oder Mercedes fahren, wirklich Sozialhilfe bekommen, hast du sie gefragt oder es kontrolliert?

JANA


Weil ich, und/oder Bekannte diese Leute indirekt kennen, aber du bist gern eingeladen selbst mal zu fragen....
Wenn du diese Kultur ja so berauschend findest, ist es ja bestimmt spannend fuer dich sich damit auseinander zu setzen...

Es ist ueberwiegend der gleiche sch..ss wie in Deutschland auch..: Sie handeln mit Autos (Weiss nicht wie oft die mich wegen meinem Auto schon dichtgelabert haben), verkaufen Alkohol und geschmuggelte Zigaretten, Drogen, handeln mit teurer IT Ware etc....
Ich will das nicht verallgemeinern, ist vielleicht auch genau so ein Ballungszentrum wie Malmö oder Stockholm,
aber traurig ist es allemal, da es in so ziehmlich jeder Stadt genau das gleiche ist...

janaquinn hat geschrieben:Ich habe in meinem beruflichen Leben in D. sehr viel mit Muslimen zusammengearbeitet und sie schätzen gelernt, sie haben mir ihre Religion näher gebracht und wir haben viele interessante Gespräche gehabt. Noch heute habe ich Kontakt zu einigen von ihnen und bin ihnen bis heute dankbar, dass ich keinerlei Vorurteile habe.

JANA


Ich kenne aus Deutschland und Afghanistan mehr als genug "Moselms", war mit dem Freizeitverein -Y- insges. 10 Monate in Afghanistan, hab da Freunde und Kameraden verloren, meine eigene Gesundheit eingebuesst, habe 6 Jahre in Deutschland mit einer Kurdischen Fa. zusammen gearbeitet die als Sub-Unternehmer fuer uns tätig war.
Glaub mir mal, ich kenne diese Menschen besser als du glaubst :goodman:


Und es sind nicht die Menschen an sich,

sondern die -Religion- die:

1. Absolut nicht ins Europäische, geschweigedenn Nordeuropäische Bild passt,

2. Mehr als nur "Intensiv" praktiziert wird ( Siehe die Imahme bei uns in D)

3. Zur Gewalt gegen jeden, der dieser Religion nicht angehört, und sie infrage stellt aufgerufen wird,

4. Die Bereitschaft fuer diesen Glauben zu sterben...

etc..

Ich könnte noch ewig so weiter machen....


Fuer mich haben diese Menschen RELIGIÖS den geistigen Stand eines im 15 Jahrhundert lebenden Menschen,
denn damals waren die Christen ähnlich radikal, aber mit der Zeit wird man(n) eben erwachsen und muss keine Ehrenmorde oder Religiöse Morde begehen.
Ich weiss selbst was allein die Katholische Kirche fuer eine Mordgeschichte hinter sich hat, und darauf können wir genauso wenig stolz sein.

Aber das ist 200 Jahre her...

Und diese Menschen leben heute noch in ihrer religiösen Scheinwelt, und gefährden damit unsere ganze Gesellschaft, bzw, splitten und zerstören sie...
Man sieht es ja auch nicht oft genug im Fernsehen...

Wenn ich schon sehe wie sie in ihren Moscheen zu dutzenden auf ihre Knie fallen, wie in trance, dann habe ich irgendwie das Gefuehl das wir mit diesen "Gästen" frueher oder später noch ganz gewaltige Probleme bekommen...



janaquinn hat geschrieben:
Und Schweden hat sich in seiner Geschichte auch nicht unbedingt mit Ruhm besudelt, egal ob es dabei um Waffenlieferungen an Nazi-Deutschland, bis 1943 gab es pro-deutsche Wirtschaftabskommen ect.


JANA


Dann muesste halb Europa ja heute noch dafuer grade stehen...
Ist ja schon schlimm genug das es die BRD nach mittlerweile 3 Generation und fast 70 Jahren noch tut....


Gruss aus Östersund


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