Dagmamma werden für deutsche einwanderer

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priscilla
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Re: Dagmamma werden für deutsche einwanderer

Beitragvon priscilla » 10. Dezember 2008 09:27

In diesem Thread geht es nicht um irgendwelche Rechtschreibfehler von irgendjemanden, sondern darum, Tips für ein Vorhaben der Auswanderung, hier speziell um die Tätigkeit als Dagmamma, zu geben. Das Aufzeigen etwaiger Rechtschreibfehler geht doch sehr an der Thematik vorbei. Mal abgesehen davon sollte sich jeder selber an die eigene Nase fassen.... :roll:

@Hans21: Das ist eine sehr vernünftige Einstellung. Schwedisch richtig sprechen können, erfordert wahrscheinlich auch etwas Zeit. Aber informiert Euch dann auch mal darüber (wenn es soweit ist), welche Anforderungen an Dagmammas hier in Schweden gestellt werden. Das müssen nicht die gleichen sein, wie in Deutschland...

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Imrhien
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Re: Dagmamma werden für deutsche einwanderer

Beitragvon Imrhien » 10. Dezember 2008 12:53

Leute, Ihr habt doch alle recht. Streitet nicht wieder.
Tommy wollte niemanden kritisieren... Es geht nicht darum ob jemand Fehler beim Schreiben macht. Die machen wir alle, oder die Meisten unter uns. Mal mehr mal weniger. Ich arbeite als Deutschlehrerin und mache viele Fehler hier, die mich hinterher manchmal erschauern lassen..
Darum gehts nicht.
Es geht um die Art wie man spricht. Auch wenn es Landstriche gibt in denen man das Verb tun benutzt, es klingt, je nachj Zusamenhang trotzdem merkwürdig für andere und auch ich hätte da ein Problem. Die Frage ist doch was man will.
Ich als Deutsche hier in Schweden will, dass meine Kinder schwedisch lernen. Das tun sie in der förskola. Deutsch reden wir daheim und sie sollen später in den Muttersprachenunterricht. Dort erwarte ich gutes Deutsch.
Von einer Tagesmutter hier, wollte ich keinesfalls deutsch. Eine Tagesmutter hier müsste schwedisch können und in unserem Fall gutes Schwedisch, denn sie sollen es ja richtig lernen.
Wäre ich in Deutschland, wäre es mir vermutlich egal ob jemand mit starkem Akzent oder etwas anders deutsch spricht. Denn wir könnten das daheim ja ausgleichen. Sie würden es trotzdem überall hören. Hier bin ich darauf angewiesen, dass meine Kinder ausserhalb unseres Hauses gutes Schwedisch lernen, da wir es nicht verbessern können.
Das ist meine Meinung und soll keinesfalls Kritik an jemandem sein. Ich spreche damit niemandem sonstige Fähigkeiten als Tagesmutter oder so ab.
Es ist allerdings Fakt, dass wohl viele ebenso denken und somit ist es hier auch passend, da ja jemand nach seinen Chancen in Schweden gefragt hat. Bei mir hätte er/sie leider nicht so viele. Wie gesagt, rein unpersönliche eingennützige Überlegung.

Grüße
Wiebke

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Re: Dagmamma werden für deutsche einwanderer

Beitragvon Aelve » 10. Dezember 2008 13:00

Liebe Wiebke,

die Meinung, dass eine Tagesmutter mit den Kindern schwedisch sprechen sollte, würde ich, wenn ich dort leben würde auch teilen. Es ist aber ohnehin taktvoller, den Hinweis darauf zu geben dass schwedisch gewünscht wird, als jemanden lächerlich zu machen, indem man eine falsche oder ungewöhnliche Sprechweise ankreidet. Das ist eine Frage des Taktgefühls, wie man mit Fehlern anderer Leute umgeht. Nur weil es anonym hier ist, muß ich nicht meine gute Kinderstube vermissen lassen. Und wenn ich jemanden wegen einer falschen Aussprache nicht als Tagesmutter nehmen möchte, dann würde ich es aber nur im Stillen denken und nicht jemanden lächerlich machen wollen.


Sende Dir liebe Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
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Re: Dagmamma werden für deutsche einwanderer

Beitragvon Imrhien » 10. Dezember 2008 22:46

Hej Aelve,
ich gebe Dir recht, dass man sowas taktvoll sagen kann und niemanden verletzen darf nur weil man nicht weiss wer dahinter steht. Wenn ich aber gar nichts sage, verleite ich womöglich jemanden dazu aufgrund falscher Infos ein solches Geschäft zu starten und im schimmsten Fall damit baden zu gehen. Ich kritisiere niemanden oder werte jemanden ab nur weil er/sie Schreibfehler hat oder eine andere Art zu sprechen. Wenn es mich stört, denke ich mir in den meisten Fällen was dazu und lasse es gut sein, da die Menschen doch an sich sehr nett und interessant sein können. Und wie gesagt, ich mache selber Fehler... In dem Fall fand ich es richtig etwas zu sagen. Es geht immerhin um ein Geschäft mit dem jemand seinen Lebensunterhalt verdienen will. Da finde ich es nur gerechtfertigt alle Seiten aufzuzeigen. Das hat ja nichts mit der Persönlichkeit der Person zu tun. Es könnte ja auch sein, dass viele ganz und gar nicht so denken und es kein Hindernis ist. Man sollte bei sowas nur beide Seiten anschauen. Sonst ist man am Ende frustriert und enttäuscht.

Grüße
WIebke

Tommy2

Re: Dagmamma werden für deutsche einwanderer

Beitragvon Tommy2 » 10. Dezember 2008 22:51

Aelve, du scheinst en Realitätssinn etwas verloren zu haben. Wenn hier gefragt wird, ob es die Chance gäbe, in S als deutschsprachige Tagesmutter zu arbeiten, z.B. um deutschen Kindern ein muttersprachliches Umfeld zu vermitteln, und diese Anfrage in einem entsetzlichen Deutsch geschrieben ist, dann muss man ganz deutlich sagen, dass es da keine Chancen gibt.
Ob ich dabei Fehler mache oder nicht, hat überhaupt keine Bewandtnis.
Wenn ich das sehr deutlich ausgedrückt habe, dann ist das keine Beleidigung, sondern eine realistische Antwort auf eine konkrete Frage.
Aber vielleicht könntest du auf deine gesalbte Art und Weise was netteres ausdrücken, wie üblich ohne Hand und Fuss.


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