Computerspiele, TV, Filme

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Imrhien
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Imrhien » 1. Dezember 2008 11:36

Den Einwand, dass viele Erwachsene keine Ahnung haben, ist meiner Meinung nach leider berechtigt. Nicht alle, zum Glück aber viele haben keine Ahnung und können es nicht beurteilen. Dabei finde ich dann Entscheidungen wie: "mein Kind darf das Teufelszuegs gar nicht haben" und 2 ach es schadet ja nicht und lehrt so viel" zu gleichermassen schlimm.
Die Einen überfordern ihre Kinder weil sie sie mit dem Gerät und den Eindrücken die für sie in der Regel zu viele und unangemessen sind, alleine lassen. Die anderen dürften ihren Kindern auch mal mehr zutrauen, denn sie lernen ja auch damit und wachsen mit ihren Aufgaben. Es kann durchaus ebenso viel Spass machen mit dem Kind ein Computerspiel zu spielen wie das gute alte Mensch ärger Dich nicht. Da kann man ebenso lachen und Freude haben und kommunizieren. Halt nur, wenn man es gemeinsam macht und die Eltern vorher (das ist wichtig) wissen was kommt und ob das für das Kind geeignet ist. Solange die Eltern mit den Kindern gemeinsam daran arbeiten und den Kindern noch einen Schritt vorraus sind, sehe ich nicht so eine grosse Gefahr. Und die zeitliche Begrenzung ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Man braucht, vor allem als Kind, die Zeit das zu verarbeiten. Es reicht ab und an mal ein wenig zu haben...


Nun wirds etwas OT:

Ich war mal auf einer Fortbildung für Pädagogen die mit Jugendlichen zu tun hatten. Es ging um Medienkompetenz. Da ich da relativ bewandert bin, viel spiele und so, dachte ich, dass ich was dazu lerne. Leider gab es in der Gruppe viele die niemals ein richtiges Spiel gespielt hatten. Sie kämpften nur mit Jugendlichen die es taten und verda... das Zeugs ohne zu wissen was die Jugendlichen daran fasziniert. Sie konnte es auch nicht verstehen als ich es erklärte. Erst als sie dann mal selber ein Ballerspiel spielen sollten, verstanden sie es. Wir spielten auch noch eines der schlimmen Sorte. So eins, das überall in den Medien als schlechtes Beispiel genannt wird.
Natürlich ist der Umgang damit besorgniseregend und man muss das beobachten. ¨Natürlich ist es bei solchen sachen noch wichtiger als bei der Sendung mit der Maus, auf das Alter der Kinder zu achten und sie nicht alleine zu lassen. Erstaunlich war, dass die Erwachsenen, die vorher am lautesten gegen die Spiele gewettert haben, plötzlich nach 30 Minuten Spiel, kaum noch aufhören konnten und immer wieder neue Runden Counterstrike spielen wollten. Mir reichte das nach 30 Minuten für den Spass. Die hatten Blut geleckt, wie man so sagt. Das zeigt einerseits wie gefährlich so ein Spiel sein kann, dass es süchtig machen kann. Andererseits verstanden manche da das erste mal was so faszinierend ist und dass nicht jeder der daran Spass hat, gleich eine Identitätsstörung hat. Sie stellten sich das erste mal auf die Ebene der Jugendlichen. Klar, dass sie es hinterher nicht einfach erlaubten oder gut fanden. Darum gehts nicht. Sie konnten aber verstehen. Das hilft manchmal auch schon.

Mir ist jedenfalls ein Jugendlicher, der mit seinen Eltern gemeinsam World of Warcraft spielt, und womöglich mit ihnen darüber redet, viel lieber, als einer der einsam seit er 8 ist, Command and Conquer spielt und nicht weiss wie sich das Spiel von der Realität unterscheidet oder der keine Hilfe dabei bekommt zu verstehen weshalb er das mag. Mir selbst tut es manchmal gut mich mit so einem Spiel abzureagieren. Das tue ich durchaus bewusst. Dann kann es auch mal eines der schlimmen Ballerspiele sein. Ich weiss aber genau, dass ich das aus dem gleichen Grund tue, den meine freundin hat, wenn sie sich mit Squasch richtig auspowert. Ist das echt so viel besser oder das andere so viel schlimmer???

Grüsse
Wiebke (die sich viele Gedanken darum macht wann, wie und was ihre Kinder am PC oder fernsehn dürfen und die hofft, dass es ihr gelingt, dass ihre Kinder einen guten Umgang damit erlernen)

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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon blueII » 1. Dezember 2008 13:22

Imrhien hat geschrieben:Den Einwand, dass viele Erwachsene keine Ahnung haben, ist meiner Meinung nach leider berechtigt.


Das trifft vielleicht zu, obwohl ich unserer Generation Eltern schon mehr zutraue als die davor, oder?
Aber den Sinn des Satzes möchte ich mal auf etwas anderes lenken.
Ich möchte jetzt mal größer Kinder oder gar Jugendliche ausschließen, da würde ich mir, was Spiele betrifft, noch zutrauen "mitreden" zu können. Indem Alter kommen wieder ganz andere Probleme auf z.b. wie und ob reglementiere ich den Internetzuganges etc.

Meine Sorge und Gedanken betrifft halt aktuell das Kigaalter - den da stecke ich als Mutter halt gerade drin und muß mich auseinandersetzen - was ist dem Kind zumutbar, was ist meinem Kind gerecht.
Und das finde ich in diesem Alter schwer nachzuvollziehen. Die Gedanken und Auffassunggabe eines Kindes scheint doch sehr unterschiedlich zu unserem zu sein.

Beispiel
Mit knapp 4 fiehl meiner Tochter das Buch "Die schöne und das Biest" in die Hände. Weil sie die "Prinzessin" so toll fand gab ich ihren Wunsch nach und kaufte es.
Als ich die Geschichte vorlesen wollte, unterbrach sie mich immer wieder mit Fragen, "warum ist der jetzt so böse, warum läuft sie nicht weg". Ich gewann den Eindruck, dass sie diesen Charakter des Biestes nicht begriff, der zwar nach außen hin knurrig ist und böse aussieht, aber eigentlich einen liebe und traurigen Kern hat...sie konnte es nicht verstehen.
Die Geschichte war zu diesem Zeitpunkt noch zu komplex und beunruhigte sie.
Beim Vorlesen fragt sie nach, beim fernsehen - behaupte ich mal, da ich es noch nicht erlebt habe - ist der Bann zu groß, um sich kurz für eine Frage abzuwenden und so fehlt jegliche Rückmeldung für mich und Gewissheit, das sie es nicht überfordert.
Denn ich bin schon der Meinung dass Kinder Fernsehen anders erleben als wir. Wirklicher, realer.

Das ist der Punkt wo ich als Erwachsener keine Ahnung habe.
Inwieweit kann mein Kind komplexe Zusammenhänge und Charaktere begreifen?
Die Filme sind ja meist etwas aufwendiger gestaltet, Charaktere und Szenen üppiger dargestellt und es entzieht sich total meiner Vorstellung, ob sie dazu in der Lage ist, dies zu Verarbeiten.
Ich denke, in einer bestimmten Altersgruppe können sie Gut und Böse unterscheiden, aber andere Eigenschaften werden noch nicht so wahrgenommen und somit können manche Sendungen sehr unverständlich für sie sein.

Aus diesem Grund tue ich mich sehr schwer mit der Entscheidung und bei PC Spielen besonders.

Bis jetzt liebt sie es auf der Tastatur in Word zu schreiben und zu "arbeiten" wie Papa. :lol:
Sie schafft es auch den Button "Drucker" mit der Maus zu treffen und ist stolz wenn dieser anspringt....bisdahin reicht ihr es zu meiner Erleichterung.
Manchmal diktiert sie sich dabei selbst laut einen Brief an Oma oder an den Cousin.
Wenn ich schnell genung bin, kann ich heimlich mitschreiben und absenden, sodaß die Emfänger es auch lesen können :lol:

Es ist verflixt schwer, aber irgendwann muß man den Kindern auch vertrauen können, dass stimmt.
Man wird sie ja auch nicht ewig zur Schule begleiten sondern nach mehrmaligen üben, muß man als Eltern die Kinder alleine laufen lassen---obwohl man bestimmt beim erstenmal vor Sorge graue Haare bekommt. :shock: :wink:

Trotz guter Heranführung muß man halt immer ein waches Auge haben.
Aber komplett sie davon fernzuhalten, wäre bestimmt falsch, wird ihnen doch woanders der Zugang gewährt und somit muß man irgendwann auf Eigenverantwortlichkeit zählen.

Wie man diese Aufgabe "hinkriegt" wird jeder selber erleiden müssen.
Wenn man sein Kind gut kennt und darauf achtet wie es etwas erlebt, wird jeder seinen Weg finden.
Aber deshalb ist es mir zur Zeit in diesem Alter noch sehr wichtig, es in meinem Beisein zutun und nicht in einem unkontrollierten Kinderzimmer :roll:

LG
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Tulipa » 1. Dezember 2008 19:41

Hallo ihr Lieben,
schaue erst jetzt wieder herein, danke für eure ausführlichen Antworten !

Zur Ehrenrettung bzw. Richtigstellung: weder in Kindergarten noch Schule habe ich mitbekommen, dass richtiges Fernsehen, also laufende Sendungen, gesehen werden.
Im Kindergarten werden zu besonderen "Festtagen" (letzter Tag vor den Ferien; wenn mal ganz wenige Kinder da sind; usw.) ab und zu ganze Filme vorgeführt, was ich auch i.O. finde, zumal die dann angemessen anspruchsvoll sind, wie z.B. die Astrid-Lindgren-Verfilmungen.
Im Kindergarten scheinen wie gesagt die Dataspel zum freien Spiel zu gehören, also immer dann, wenn nicht konkret anderes Programm ist, alle draussen sind oder essen, läuft der PC.

Mit "regelmässigen Fernsehserien im Schulunterricht" meinte ich ganz konkret ca. 30 je 40minütige Folgen einer uralten Klamaukserie, die meine Tochter in der Nollan = Förskoleklass geniessen durfte. Das pädagogische daran war, dass je ein Buchstabe vorgestellt wurde. Als ich das eine Mal dabei war, guckten beide Lehrerinnen die ganze Zeit mit und amüsierten sich köstlich, mit diesen Sendungen hätten sie auch schon lesen und schreiben gelernt ...

Wie mir erst heute die Lehrerin bestätigte, wird in der 1. Klasse derzeit gar kein TV im Unterricht geguckt. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass ich durch mein offenes Befremden oder Entsetzen doch etwas bewirke. Liegt sicher auch an meiner mangelnden Wortschatzvielfalt, dass Eltern etwas an ihrer Tätigkeit als hemsk oder fruktansvärd bezeichnen, kriegen Fröken/Lärare sicher nicht oft zu hören ...
LG
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon blueII » 1. Dezember 2008 20:08

Tulipa hat geschrieben:
Im Kindergarten scheinen wie gesagt die Dataspel zum freien Spiel zu gehören, also immer dann, wenn nicht konkret anderes Programm ist, alle draussen sind oder essen, läuft der PC.

Mit "regelmässigen Fernsehserien im Schulunterricht" meinte ich ganz konkret ca. 30 je 40minütige Folgen einer uralten Klamaukserie, die meine Tochter in der Nollan = Förskoleklass geniessen durfte. Das pädagogische daran war, dass je ein Buchstabe vorgestellt wurde.
LG
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:shock: das ist jetzt nicht Dein ernst. Also ich find das echt ein Hammer.
PC im Kigsa als freies Spiel.(und mal ehrlich, wenn der immer läuft dann sitzt da bestimmt nicht immer ein Pädagoge daneben, oder :wink:) ...und 40 Minuten fernsehen, um einen der noch Schreiben lernen soll, wahscheinlich irgendwelche tanzenden Buchstaben vorgeführt werden.

Aus meiner Sicht ----geht gar nicht!!

Bitte klärt mich auf, wenn ich irgendwelche altmodischen Gedanken habe, aber ich find das einfach nur schlimm.


:roll: Heike :roll:

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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Tulipa » 1. Dezember 2008 20:18

Hallo nochmal,
der Name der besagten Serie ist mir entfallen, aber fragt doch mal SchwedInnen so um die 40, von meinen Bekannten sagen fast alle, sie hätten die früher auch gesehen. Kein Zeichentrick, eben so Klaumauk mit verkleideten herumhopsenden Leuten, gerade dass die sich keine Torten ins Gesicht werfen ... diese Personen rufen ständig die betreffenden Buchstaben und Wörter die damit beginnen. Die Buchstaben erscheinen dann auch immer wieder im Bild.
Wichtig sei, erklärten die Lehrerinnen auf Nachfrage, dass Kinder ein Gefühl für den Buchstaben kriegten, schreiben lernen würden sie dann später. Und natürlich müsse Unterricht ja auch roligt sein, um Freude am Lernen zu wecken ...
LG
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Tulipa » 1. Dezember 2008 22:13

Hallo, nochmal ich !

Für die, die es interessiert: der Name der o.a. TV-Serie ist "Fem myror är mer an fem elefanter" = 5 Ameisen sind mehr als 3 Elefanten. Vielleicht gibt es ja Insider hier, die mehr dazu wissen, ich habe ja auch nur eine Folge davon gesehen.

Dann habe ich noch mal den O-Text meines Eingangspostings zu den von der Gesundheitszentrale empfohlenen Zeiten herausgesucht (irgendwie hatte ich im Kopf, dass da "lagom" steht, aber ausnahmsweise nicht):

"För en fyraåring kan en halvtimme eller en timme om dagen vid tv:n och datorn vara ett riktmärke." = Für ein 4j. Kind kann eine halbe bis zu einer Stunde pro Tag vor Fernseher und PC ein Anhaltspunkt sein. Daraufhin sprach ich die zuständige Kinderkrankenschwester an, warum denn dort nicht z.B. "möglichst wenig" steht. Sie sagte, klar wäre das besser, aber diese Zeitangabe sei als Obergrenze verdeutlich, weil Kinder in dem Alter hier VIIIEEEEL mehr sähen und das sei soweit sie wüsste in den USA und eben in Schweden so.
LG
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon blueII » 1. Dezember 2008 22:34

Tulipa hat geschrieben:Sie sagte, klar wäre das besser, aber diese Zeitangabe sei als Obergrenze verdeutlich, weil Kinder in dem Alter hier VIIIEEEEL mehr sähen und das sei soweit sie wüsste in den USA und eben in Schweden so.
LG
Tulipa



Hej Du nochmal Du :wink:

Das ist ja schön harmlos ausgedrückt, aber wenn sie das medizinisch verordnete Kontigent, schon in der Schule "ausschöpfen" und sozusagen "als gut" befinden und vorleben, welche Eltern bleiben dann noch selbstkritisch.

Seh ich dass jetzt vollkommen eng? Wie findest Du es denn?

Heike...ziemlich verwirrt :roll:

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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Tulipa » 1. Dezember 2008 22:35

Hallo, und noch eine Ergänzung !

Ich habe gerade in der BVC-Broschüre für 4-Jährige weitergelesen, aus der ich eben schon zitiert habe. Zum Thema "Tiden framför skärmen" = Zeit vorm Bildschirm spricht da ein Kind:

"Det är best när mamma och pappa tittar på tv med mej, då kan jag krypa upp och kramas när känner för det. Och när det blir för läskigt kan vi blunda tillsammans."
= Am besten ist es, wenn ich Fernsehen zusammen mit Mama und Papa sehe, da kann ich mich in ihren Armen verkriechen. Und wenn es gar zu grauslig wird, können wir zusammen die Augen zumachen.

... vielleicht könnte Mama oder Papa ja, statt so hilfreich dabei zu sein, auch ausschalten ...

LG
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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon blueII » 1. Dezember 2008 22:41

Danke, angekommen !!! 8)

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Re: Computerspiele, TV, Filme

Beitragvon Tulipa » 1. Dezember 2008 22:50

Hallo
und nein, selbstkritische Eltern treffe ich - kaum ? gar nicht ??

Als ich das mit den Dataspel vor ein paar Tagen beim Kindergarten-Elternabend ansprach "Varför har ni dator och vad gör ni med dom ?" stieg die Stimmung sichtlich, alle Eltern erzählten, was ihre Kinder da gerade an neuen Errungenschaften hätten oder fragten augenzwinkernd, ob es kein "slagsmål" = Schlägerei vorm PC gäbe. Als ich nach einer Weile wieder zu Wort kam und nachhakte, ob denn niemand das kritisch sähe, sagte ein älteres Fröken, sie sei ja auch nicht mehr die Jüngste und auch nicht so davon begeistert (Danke, soll ich das als tröstliches Kompliment auffassen, oder was ?) und ein anderes "så är vart samhälle" = so ist eben unsere Gesellschaft und ob sie mir mal ein paar Spiele zeigen solle, die seien wirklich pedagogisk und harmlos.

übrigens, wie jemand schon oben schrieb, fiebern auch meine Kinder täglich dem Sandmännchen und sonntäglich der Maus entgegen, aber da haben sie wenigstens immer etwas auf das sie sich freuen können !
LG
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