CO2-Grenzwerte für Autos: Schweden enttäuscht

Hier diskutieren wir Nachrichten, News, Nyheter aus und über Schweden. Alles was neu & interessant ist! Von TT, DagensNyheter, Expressen u.a.
Link zum Portal: http://www.schwedentor.de/land-leute/ak ... achrichten
Fhre Schweden: Mit Stena Line nach Skandinavien: Sassnitz-Trelleborg

Rallaren
Aktives Mitglied
Aktives Mitglied
Beiträge: 126
Registriert: 23. Juli 2013 14:08
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: CO2-Grenzwerte für Autos: Schweden enttäuscht

Beitragvon Rallaren » 16. Oktober 2013 17:45

Nein, es war ausdruecklich CO2. Ich habe den Bericht nicht gesehen, weil kein Fernseher. Habe aber die Vorschau gelesen. So viel dazu.

Nehmen wir mal an, es stimmt, der Mensch ist in der Lage, durch sein Verhalten das Klima zu verändern.
(man kann es glauben, muss es aber nicht. Ich halte es für einen typischen Fall der Selbstüberschätzung, jeder Vulkanausbruch hat mehr Auswirkungen auf das Klima als der Mensch)
Nun hören wir immer wieder, der Meeresspiegel soll steigen. Jetzt fällt den übereifrigen Aktivisten nichts anderes ein, als die Menschen, die in Europa schon den Umweltgedanken erfasst haben, noch mehr zu drangsalieren, sie zu noch mehr Umweltbewusstsein zu zwingen. Dabei werden sich aber Chinesen, Russen, Amerikaner in der nächsten Zeit ganz und gar nicht um die Umwelt sorgen.
Also wuerden doch, der Theorie folgend die Meeresspiegel weiter steigen. Unaufhaltsam. Ob nun der Kat 27 in Europa Pflicht wird, aus dem Auspuff nur klares Wasser kommt, es wird sich am vermutetden Anstieg nichts ändern. Gar nichts!
Wäre es dann nicht besser, den Kuestenschutz zu verbessern, die Häfen höher zu legen, die Bevölkerung vor den möglichen Folgen eines Anstieges zu schützen, Meerwasserentsalzung zu betreiben?
Oder wollen die Aktivisten dann sagen können: Ätschibätsch, wir haben es Euch ja gesagt? Und nichts, aber auch gar nichts ist in der Zwischenzeit zum Schutz der Bevölkerung getan, obwohl sie alles gemacht haben, was ihnen von Aktivisten und Panikmachern diktiert wurde?

Da aber das Klima sich auf der Erde unabhängig vom Menschen immer verändert hat, (Grönland heisst nicht umsonst so, der Meeresspiegel war in Bohuslän vor 3000 Jahren 8 meter höher, die Mammuts sollen aufgrund einer langen Wärmeperiode ausgestorben sein, und Ötzi hätte wohl damals nicht über die Alpen wandern können) und nun der Meeresspiegel aufgrund ganz normaler langfristiger Klimaschwankungen steigen könnte, hätte man dann nicht die bessere Vorsorge getroffen? Die sinnvollere?

Warum predigt uns ein Schriftgelehrter immer daß es einen Gott gibt? Weil er sonst arbeitslos wäre.
Und warum predigt ein Aktivist immer den menschengemachten Weltuntergang? Klar, er wäre auch arbeitslos, und könnte keine tollen Windkraftwerke mehr verscherbeln.
Man kann an Vogel-,Schweinegrippenpandemie glauben, muss es aber nicht.
Vielleicht bist Du noch zu jung, um den Hype um das Waldsterben erlebt zu haben. Nur noch Steppe wurde uns versprochen. Und was ist heute? Recht grün die Steppe.
Kannst Du verstehen, daß ich etwas skeptisch bin?
Wenn Wissenschaftler nun sagen, die Temperatur der Erde sei in den letzten 15 Jahren nicht angestiegen, der Mensch verändere das Klima, aber niemand weiß wie?
Nee, es gibt ganz andere Sachen, die vordringlicher sind, der Schutz des Regenwaldes, des Grundwasssers. Die Menschheit zu ernähren, als mit Nahrungsmitteln Auto zu fahren.
Ach ja, kommen wir aufs Auto zurück. Wir fahren ja schon lange kein Auto mehr. Wir haben ja kein Öl mehr. Das ist ist ja seid Anfang des Jahrtausends versiegt, gibt es nicht mehr. Wurde uns damals von Experten gesagt.
Man kann alles glauben, muß es aber nicht.
Man kann Politikern glauben, sollte es aber nicht.
Und keine Sorge, ich werde weiterhin meinen Müll trennen, obwohl ich weiß
daß er nur zu einem Drittel receycelt wird, ansonten auf Deponien gekipppt oder verbrannt wird.
Ich hab ja noch etwas Hoffnung, daß nicht alles Lüge ist.

Rallaren
Aktives Mitglied
Aktives Mitglied
Beiträge: 126
Registriert: 23. Juli 2013 14:08
Schwedisch-Kenntnisse: fließend
Lebensmittelpunkt: Schweden

Re: CO2-Grenzwerte für Autos: Schweden enttäuscht

Beitragvon Rallaren » 16. Oktober 2013 18:02

vibackup hat geschrieben:Mit anderen Worten: Verantwortlich ist immer der Andere!

Mit dieser Denkweise kriegt man nichts auf die Reihe.
Besserkann man es nicht sagen, volle Zustimmung.

//M

Es stimmt, mit ideologischer Denkweise kriegt man wirklich nichts auf die Reihe. Schuld sind ja immer nur die bösen Autofahrer, man selbst fährt ja nie Auto, und wenn, ausnahmsweise mal in hundert Jahren, dann natürlich nur den Elektromietwagen. Nur schade, daß man mit dem nicht nach Schweden oder Deutschland kommt.
Ich verantworte meine Taten schon selbst, und nehme mir das Recht heraus, eine eigene Meinung zu dem Thema zu haben. Nicht direkt mainstream, aber meine. Zumindest ist sie nicht nachgeplappert.


  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Neuigkeiten“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast