"Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

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Steppenwolf
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon Steppenwolf » 24. Juni 2008 21:32

Ich find "Bullerbü-Romantik" toll. Und man kann sie ja auch erleben in Schweden und wenns nur im Skansenpark ist. :D Für mich völlig verständlich, dass Leute von einem Ort träumen der schöner ist als der wo sie wohnen. Ich finde man muss ihnen diese Illusion nicht nehmen wenn sie sich dfamit wohlfühlen.

Aber bei realistischer Betrachtung finden die Deutschen ja nicht nur Lindgren und Liebesschnulzen gut. Die schwedischen Krimis sollen ja auch sehr beliebt sein. Und das geht in eine ganz andere Richtung.

Als ich letzten Dezember in Deutschland war kam ein Wallander-krimi im Fernsehen. Selten sowas ödes und morbides gesehen...

nobse

Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon nobse » 24. Juni 2008 22:21

Olle "Pisse-Nisse " war für mich der Größte! Da haten wir noch einen Schwarz- Weißfernseher.

Aber mal ehrlich . Ich denke ,ich bin gegen das Bullabüsyndrom gefeit. Trotzdem lässt man sich doch gerne mal "einlullen". Ist doch nicht nur bei Astrid so, geht uns doch mit deutschen Filmen auch so. Ich denke da nur an die "Feuerzangenbowle" ,der größte Blödsinn den es je gab ,aber 20 mal habe ich mir ihn bestimmt schon angesehen.
Und wie sagte Heinrich Spoel in diesem Film:

Da stelle mer uns janz dumm …"

Ich denke das macht jeder mal gerne.

mecki19
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon mecki19 » 25. Juni 2008 06:45

Hallo, ich finde die schwedischen Kinderfilme wunderbar, genauso wie z.B. die Feuerzangenbowle oder das Wirtshaus im Spessart. Das ist einfach schöne Unterhaltung, bei der ich nicht denken muß. Ich lasse mich einfach einlullen und habe viel Spass daran.
mit freundlichen Grüßen

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janaquinn
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon janaquinn » 25. Juni 2008 06:53

Hej,
ich finde, das Bullerbü-Syndrom ist für den Urlaub klasse, da kann man sich fallen lassen und einfach nur geniessen. Wenn mein Mann ab Freitag Urlaub hat, werden wir uns auch ein wenig in diesem Bullerbü-Schweden erholen und abschalten.
Im normalen Alltag, beim Job ect.. finde ich es eher....naja gefährlich.
Wie in dem Artikel schon so richtig geschrieben wurde, man ist nicht immer nett zueinander und ein Gross-Bullerbü gibt es auch nicht.
Aber, wenn jemand Schweden nur als Urlaubsland sieht.... WILLKOMMEN IN BULLERBÜ!!!!
Astrid Lindgren-Filme und Bücher stehen bei uns auch hoch im Kurs....Taima liebt vorallem Emil und Madita. Da kann sie noch seeeeeehr viel lernen, eigentlich stehen diese beiden Bücher bei uns auf dem Index... :lol:

LG JANA...ab Freitag auch in Bullerbü :lol:
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon amarok » 25. Juni 2008 07:56

janaquinn hat geschrieben: ... ich finde, das Bullerbü-Syndrom ist für den Urlaub klasse, da kann man sich fallen lassen und einfach nur geniessen.


Da stimme ich Dir zu und genau deswegen fahren wir auch nach Schweden. Da lassen wir uns fallen, wenn wir abends bei Lagerfeuer, am See, irgendwo im nirgendwo, im Wald, auf der Lichtung gegenüber steht ein Blockhaus oder rotes Schweden-Häuschen, mit einem Gläschen Wein in der Hand sitzen. Und wer das nicht mehr kann ... :( . Wäre für mich undenkbar, das Leben ständig nur von seiner rationalen Seite zu nehmen.
Der Wald lebt, er kann atmen und sprechen und erzählt die Sage von der Urmutter allen Lebens. (jakutisch)

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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon Skogstroll » 25. Juni 2008 08:25

Ich denke schon, dass das Bild der Deutschen von Schweden einigermassen verzerrt ist. Das war nicht immer so, d.h. es war auch schon früher verzerrt, aber in die andere Richtung: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2245/ueberschrift.html.
Nur auf ein wirklich realistisches Schwedenbild bin ich ausserhalb Schwedens noch nicht so richtig gestossen.

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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon Sápmi » 25. Juni 2008 08:37

amarok hat geschrieben:Da stimme ich Dir zu und genau deswegen fahren wir auch nach Schweden. Da lassen wir uns fallen, wenn wir abends bei Lagerfeuer, am See, irgendwo im nirgendwo, im Wald, auf der Lichtung gegenüber steht ein Blockhaus oder rotes Schweden-Häuschen, mit einem Gläschen Wein in der Hand sitzen.


Stimmt schon, aber genau genommen kann man dieses Fallenlassen natürlich nicht nur in Schweden. Naja, zum Glück, denn wenn alle gestressten Urlauber nach S fahren würden, wär's dort auch bald nicht mehr gemütlich.
:D
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon Sápmi » 25. Juni 2008 08:38

Skogstroll hat geschrieben:Nur auf ein wirklich realistisches Schwedenbild bin ich ausserhalb Schwedens noch nicht so richtig gestossen.


Das ist völlig normal. Ich glaube, dass es von kaum einem Land der Welt ein wirklich realistisches Bild im jeweiligen Ausland gibt. :wink:
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon sinlalu » 25. Juni 2008 09:19

mecki19 hat geschrieben:Hallo, ich finde die schwedischen Kinderfilme wunderbar, genauso wie z.B. die Feuerzangenbowle oder das Wirtshaus im Spessart. Das ist einfach schöne Unterhaltung, bei der ich nicht denken muß. Ich lasse mich einfach einlullen und habe viel Spass daran.



Ich auch! Lindström - na ja...
Aber ganz ehrlich, ich mag Filme in denen nicht nur die Gewalt vorherrscht und alles mit dem Computer gemacht wird. Darum bin ich aber doch nicht so weltfremd, dass ich glaube, dass alle Schweden nur lieb sind und sich den ganzen Tag anlächeln... Aber ein bischen Bullerbü ist Schweden für mich trotzdem - das fängt bei roten Holzhäusern an und hört irgendwo auch wieder auf :lol:


Liebe Grüße Silke
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Re: "Bullerbü-Syndrom" der Deutschen

Beitragvon Gottfried » 25. Juni 2008 09:35

Wer glaubt, Schweden sei Bullerbü...... :wink:
der glaubt auch:

das Hausmeister das Haus meistern und
Zitronenfalter Zitronen falten...... :wink: :lol:

:smt006


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