Brutto-Netto Gehalt in Schweden

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pippilotta
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Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon pippilotta » 4. April 2007 13:53

Hallo,

wir überlegen -mal wieder- nun doch endlich unsere Koffer zu packen und endlich nach Schweden zu gehen. Um das realisieren zu können, müssen wir uns natürlich als erstes auch um die Finanzen kümmern.... jetzt bin ich bei meiner Suche hier auf einige Links gestoßen... so verdient man laut einer pdf Datei hier, als "IT-Chefer" um die 46 000 Sek pro Monat... das ist ja schon mal wesentlich weniger als hier... laut dem Recher, den ich hier gefunden habe, blieben von dem Geld (ich gehe jetzt mal von diesen 46 000 Sek -> 5000 Euro pro Monat aus!) gerade mal 23 500 Sek pro Monat übrig (bin mal von Stockholms Kommun ausgegangen, da es auch am wahrscheinlichsten ist, daß wir dort wieder landen werden).

In Deutschland blieben von 5000 Euro brutto, etwa 3500 Euro netto übrig (also über 1000 Euro mehr)... nun klingt das natürlich viel... aber soweit ich weiß, ist das Nettogehalt in Schweden dann auch wirklich netto... also muß davon nur noch Miete/Hausfinanzierung und Lebensmittel zahlen!? Dann sähe das ganze ja schon anders aus... wenn ich von den 3500 Euro in Deutschland dann noch die private Krankenversicherung und die Kinderbetreuung abziehe, dann kämen wir schon auf das schwedische Nettogehalt....

Also, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich ;-) Im Prinzip möchte ich nur wissen ob meine Rechnung richtig war und ich alles richtig verstanden habe (also ob von 46 000 SEK wirklich "nur" 23 500 SEK übrig bleiben) und ob das, was am Ende übrig bleibt, auch wirklich "zur freien Verfügung" steht und nicht doch noch für diverse Dinge (zusätzlich erforderliche Versicherungen, weitere Steuern und Abgaben, Kinderbetreuung, etc...) gezahlt werden muß!?
Wir haben zwar ein Jahr in Stockholm gelebt und gearbeitet, aber alles unter unserem deutschen Arbeitgeber... das war natürlich wesentlich unkomplizierter ;-)

Ach ja, noch eine Frage zum Hauskauf... wo ist der Unterschied zwischen Villa und Fritidshus? Also ich meine, daß das eine ein Ferienhaus und das andere ein Wohnhaus ist, ist klar... aber ich meine, ob das unterschiedlich versteuert wird, oder ähnliches!?
Und die 1,5% jährliche Steuern, beziehen die sich auf den Taxeringsvärd, oder worauf? Und was ist mit den kommunalen Abgaben (gibt es da eine Liste?) Ist die Hausversicherung vergleichbar mit der hier in D?

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Liebe Grüße,

Pippilotta

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Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon Auswanderer » 4. April 2007 17:59

pippilotta hat geschrieben:wir überlegen -mal wieder- nun doch endlich unsere Koffer zu packen und endlich nach Schweden zu gehen. Um das realisieren zu können, müssen wir uns natürlich als erstes auch um die Finanzen kümmern.... jetzt bin ich bei meiner Suche hier auf einige Links gestoßen... so verdient man laut einer pdf Datei hier, als "IT-Chefer" um die 46 000 Sek pro Monat... das ist ja schon mal wesentlich weniger als hier... laut dem Recher, den ich hier gefunden habe, blieben von dem Geld (ich gehe jetzt mal von diesen 46 000 Sek -> 5000 Euro pro Monat aus!) gerade mal 23 500 Sek pro Monat übrig (bin mal von Stockholms Kommun ausgegangen, da es auch am wahrscheinlichsten ist, daß wir dort wieder landen werden).


46.000 im Monat ist in Schweden ein sehr gutes Gehalt.

pippilotta hat geschrieben:In Deutschland blieben von 5000 Euro brutto, etwa 3500 Euro netto übrig (also über 1000 Euro mehr)... nun klingt das natürlich viel... aber soweit ich weiß, ist das Nettogehalt in Schweden dann auch wirklich netto... also muß davon nur noch Miete/Hausfinanzierung und Lebensmittel zahlen!? Dann sähe das ganze ja schon anders aus... wenn ich von den 3500 Euro in Deutschland dann noch die private Krankenversicherung und die Kinderbetreuung abziehe, dann kämen wir schon auf das schwedische Nettogehalt....


http://www.ekonomifakta.se/sv/Fakta/Ska ... din_skatt/


Wenn du von 46.000 auf 23.500 herunter kommst, ist alles, was notwendig
ist, bezahlt. Insbesondere sind die "Sozialabgaben", die man von
Deutschland kennt, in den Steuern enthalten.

pippilotta hat geschrieben:Also, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich ;-) Im Prinzip möchte ich nur wissen ob meine Rechnung richtig war und ich alles richtig verstanden habe (also ob von 46 000 SEK wirklich "nur" 23 500 SEK übrig bleiben) und ob das, was am Ende übrig bleibt, auch wirklich "zur freien Verfügung" steht und nicht doch noch für diverse Dinge (zusätzlich erforderliche Versicherungen, weitere Steuern und Abgaben, Kinderbetreuung, etc...) gezahlt werden muß!?


Kinderbetreueung kostet ein bißchen, aber weniger als in Deutschland.

pippilotta hat geschrieben:Ach ja, noch eine Frage zum Hauskauf... wo ist der Unterschied zwischen Villa und Fritidshus? Also ich meine, daß das eine ein Ferienhaus und das andere ein Wohnhaus ist, ist klar... aber ich meine, ob das unterschiedlich versteuert wird, oder ähnliches!?
Und die 1,5% jährliche Steuern, beziehen die sich auf den Taxeringsvärd, oder worauf? Und was ist mit den kommunalen Abgaben (gibt es da eine Liste?) Ist die Hausversicherung vergleichbar mit der hier in D?


Die Steuer auf Häuser ist gerade abgeschafft worden und ich glaube
mit kr. 5000 pro Jahr für alle ersetzt worden.
Alla dessa dagar som kom och gick, inte visste jag att det var livet.

---Stig Johansson

Tommy
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Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon Tommy » 4. April 2007 22:04

46 kkr für eine IT-Chef setzt schon eine grössere Firma voraus. Hast du das in der Tasche? Glückwunsch!
Je nach Kommune kannst du dann mit 24-27 kkr Netto rechnen. Darin sind folgende Sachen enthalten:
Alle Steuern, Rentenversicherung, Krankenkasse bezüglich medizinischer Grundversorgung.
Nicht enthalten sind: Medikamente, Lohnfortzahlung im Krankenfall, Arbeitslosenversicherung.
Für Wohneigentum muss du jährliche Steuern bezahlen, ist gerade in der Umarbeitung.

jörgT
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Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon jörgT » 5. April 2007 10:55

Tommy hat geschrieben:Nicht enthalten sind: Medikamente, Lohnfortzahlung im Krankenfall, Arbeitslosenversicherung.


Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gehört zu den Leistungen der Krankenkasse - die ist in der Nettosumme enthalten.
Allerdings gelten Grenzen bei der Zahlung, so dass Du im Krankheitsfall mit weniger Geld rechnen musst.
Da Du mit 46 TSkr allerdings zu den Besserverdienenden zählst, dürftest Du trotzdem klarkommen ...
Jörg

Volli

Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon Volli » 5. April 2007 16:11

pippilotta hat geschrieben:
In Deutschland blieben von 5000 Euro brutto, etwa 3500 Euro netto übrig (also über 1000 Euro mehr)... nun klingt das natürlich viel... aber soweit ich weiß, ist das Nettogehalt in Schweden dann auch wirklich netto... also muß davon nur noch Miete/Hausfinanzierung und Lebensmittel zahlen!? Dann sähe das ganze ja schon anders aus... wenn ich von den 3500 Euro in Deutschland dann noch die private Krankenversicherung und die Kinderbetreuung abziehe, dann kämen wir schon auf das schwedische Nettogehalt....

Also, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich ;-) Im Prinzip möchte ich nur wissen ob meine Rechnung richtig war und ich alles richtig verstanden habe (also ob von 46 000 SEK wirklich "nur" 23 500 SEK übrig bleiben) und ob das, was am Ende übrig bleibt, auch wirklich "zur freien Verfügung" steht und nicht doch noch für diverse Dinge (zusätzlich erforderliche Versicherungen, weitere Steuern und Abgaben, Kinderbetreuung, etc...) gezahlt werden muß!? ...



BRUTTO-Einkommen - Steuern (persönl. Steuersatz) - Sozialabgaben (Arbeitnehmer-Anteil) = NETTO-Einkommen (Betrag, den der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer überweist - und der dann natürlich zur Verfügung steht).

Der Arbeitgeber behält die Steuern und Sozialabgaben ein und leitet diese entsprechend an die Behörden weiter (+ seinen Anteil an den Sozialabgaben).

Das dürfte allgemein in allen Ländern so üblich sein.

Was man sich letztendlich vom NETTO-Einkommen leisten kann bzw. übrig bleibt, hängt halt von den allgemeinen Lebenshaltungskosten (Miete etc.) und den Sozialleistungen des Staates ab (und die sind in Schweden wohl umfangreicher, zumindest in Bezug auf Kinderbetreuung etc.).

Gruß
Volli

pippilotta
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Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon pippilotta » 6. April 2007 11:45

Vielen Dank an alle! Ja, ich weiß, daß man in Schweden prinzipiell nicht soviel verdient wie hier.... mit Abstrichen können wir auch gut leben... sonst würden wir ja nicht darüber nachdenken ;-) Wir waren damals in Stockholm eben nur recht verwöhnt.... hatten unser deutsches Einkommen (was eben das doppelte von dem war, was es in Schweden gewesen wäre) und von der Firma wurde uns eine Wohnung mitten in Stockholm bezahlt! Die Wohnung in Stockholm können wir uns ziemlich sicher abschminken (haben drei Kinder und bräuchten somit doch eine etwas größere Wohnung), aber wir gucken uns eben im Umland um, was mit kleinen Kindern langfristig eh besser ist.... wir wollen eben vorher nur durchrechnen, ob es denn auch einigermaßen so hin käme... nicht, daß irgendwann das böse erwachen kommt!

Das das Auskommen im wesentlich von den Lebensumständen und den Ansprüchen abhängt, ist schon klar.... nur kann man in Stockholm z.b. recht wenig an den Immobilienpreisen schrauben und die übersteigen selbst unsere doch schon eher hohen Preise hier in HH!
Ich frage mich eben nur, wie der durchschnittliche Schwede das macht!? Ich meine, wenn 46000 Kronen schon in die Kategorie Großverdiener fällt, wie finanziert dann eine ganz normale Familie, mit einem durchschnittlichen Einkommen, ein Leben in und um Stockholm? Und die Wohnungen gehen da ja weg, wie heiße Semmeln... es gibt also genug, die das zahlen können und wollen!?
An Mietwohnungen kommt man nicht ran und eine Eigentumswohnung fängt bei etwa 500 000 Euro an (bräuchten ja schon irgenwie 5 Zimmer... das wäre schon ein echtes Schnäppchen!), genauso wie die Häuser in der Vorstadt.... und das finde ich dann mit 46 000 SEK monatlich schon recht knapp!?
Das das Leben auf dem Land wesentlich günstiger ist, weiß ich auch... nur findet man da recht wenig große IT Betriebe... unsere Angebote kommen hauptsächlich aus Stockholm, Göteborg und Uppsala.....
Alles gar nicht so einfach! Aber wir werden sicher schon einen Weg finden :-)

Vielen Dank und liebe Grüße!

Pippilotta

P.s. bin immer für Anregungen und weitere Informationen dankbar :-)

Stockholm-Info

Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon Stockholm-Info » 15. April 2007 09:08

?¢?,wohnungen in Stockholm sind ungefähr genauso häufig zu finden wie Grillkioske auf dem Mond...das ist leider so. Man muß schon kaufen oder 20 -30 Jahre Schlange stehen, wenn man in der Innenstadt wohnen möchte.

Wenn man aber in Schweden einen sicheren Arbeitsvertrag hat, lässt sich die schwedische Bank auf die Finanzierung einer Eigentumswohnung/eines Hauses, z.B. in Stockholm, ein. Nur so können sich die meisten Stockholmer ihre teuren Eigentumswohnungen überhaupt leisten, trotz vergleichsweise niedrigem Gehalt. So gut wie keiner hat dieses Geld einfach in der Tasche, praktisch alles ist finanziert. Und mit diesen finanzierten Immobilien kann man dann sogar "reich" werden, wenn man sie wieder verkauft, weil die Preise ja ständig steigen und was vor Jahren, sagen wir, z.B. 1 Million Kronen kostete, kostet jetzt 3 Millionen. Nicht schlecht. Eltliche meiner schwedischen Bekannten in Stockholm haben so einen guten Schnitt gemacht....ehrlich gesagt, ist das auch die einzige mir bekannte Möglichkeit, wie man als sog. Normalverdiener in Schweden/Stockholm "reich" werden kann. Dort, wo es Mietwohnungen gibt, also auf dem Lande/in Kleinstädten, kriegen die Familien, je nach Einkommen, auch noch Wohngeld dazu (bostadsbidrag), um die Miete finanzieren zu können. Die Politiker überlegen aber derzeit, diese Hilfe abzuschaffen bzw. sie nur noch Alleinerziehenden zu gewähren.

pippilotta
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Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon pippilotta » 19. April 2007 11:22

hallo,

danke für deinen beitrag :-)
ja, das das mit den mietwohnungen ein ding der unmöglichkeit ist, haben wir auch schon bemerkt (als mein mann damals gefragt wurde, wo wir denn wohnen würden, meinte sein chef nur "fuck" nobody lives in regeringsgatan! who did you kill for that?" für uns war das anfangs völlig normal (schöne mietwohnungen in der hamburger stadt sind zwar auch schwer zu finden, aber nicht unmöglich), aber wir haben dann schnell mitbekommen, daß das für stockholmer verhältnisse der hammer war!

somit sind wir von den mietwohnungen auch ab.... aber was mich eben wundert ist, wie jemand, der als "großverdiener" umgerechnet 2500 euro netto raus hat, eine wohnung finanzieren kann, die etwa 600 000 euro kostet (soviel müßte man für 5-7 zimmer in der stadt ja mindestens ausgeben!?). sind die kreditbedingungen in schweden so anders? wenn man hier in deutschland etwa 5000 euro netto im monat hat, dann bekommt man in etwa einen kredit über 400 000 euro (vorausgesetzt man hat nicht irgendwo noch in anderer form vermögen o.ä. liegen) und zahlt dann die nächsten 30 jahre bei einer tilgung von 1% etwa 1800 monatlich ab. wie kann das also ein schwede leisten, der nur 50% des geldes hat, aber 50% mehr aufnehmen muß?

sorry, das ich hier so über geld schreibe... ich weiß, daß das in deutschland verpönt ist (was ich zwar nicht verstehen kann, aber gut...), aber in unserem fall eben das a und o ist, denn nur so wissen wir am ende, ob die sache für uns machbar ist, oder nicht ;-)

vielen dank und lieben gruß,

pippilotta

blue

Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon blue » 19. April 2007 12:16

Hej Pippilotta,

kann dich auch nicht aufmuntern und auch nur diesbezüglich mein Leid klagen.
Wir werden aufgrund des Jobs in die Nähe von Göteborg ziehen (Stenungsund)und haben bisher erfolglos versucht ein Haus zu kaufen. Es sind nicht nur die horrenden Preise auch dieses Bietverfahren in denen die Ausgangspreise um 40% innerhalb von wenigen Stunden steigen sind ein Graus und läßt auch ei mir die Frage aufkommen wie macht das der normale Schwede? :roll:
Mal ganz davon abgesehen das diese Bietverfahren für uns unglaublich gewöhnungsbedürftig sind. :twisted:
Auch mein Mann wird zu den Toppverdienern hier zählen und wir werden hier in Größenordnungen überboten dass ich mich frage wovon? Außerdem müssen wir uns an den Gedanken gewöhnen dass Häuser fast 50% teurer sind als in D.
Das Rätsel um den Verdienst der Schweden wird größer wenn man sich die Einrichtungen bei visinings mal beschaut. Meistens sehr hochwertig mit einem Hauch von Luxus trotz 3 bewohnter Kinderzimmer, ganz zu schweigen von dem Boot im Vorgarten und der Golfausrüstung die lässig in den Garagen lehnt.

Pippilotta ich verstehe es auch nicht und bin hochgradig frustriert.
Ich habe mal salopp gesagt auch keinen Bock mich dermaßen wohnlich zu verschlechtern im Vergleich zu D. Hinzu kommt dass ich aus familieren Gründen (falls mal ein Elternteil nach Schweden geholt werden muß) ein Haus in etwas größerer Form suche als wir es in D bewohnen.
Aber das alles entpuppt sich als riesen Disaster.

Ich habe mal eine fikive Finanzierungskalkulation eines Maklers gesehen der laut Aufstellung nach Nebenkosten und Abgaben an die Bank für eine 4 köpfige Familie noch Restgeld zum Leben (also auch noch offen Kosten für Telefon Auto ect.)noch 200.000,00 SEK annimmt. Also über solche Zahlen ob sie reichen oder nicht kann man ja verschiedenster Meinungen sein, aber mit dem Geld in einer teuren Gegend 2 Kinder auszubilden und zu erziehen (ob mit oder ohne Boot :wink: )find ich schon ein wenig heikel. Geschweige denn Zwischenfinanzierungen zu fahren für mögliche kommende Hochzinszeiten

Naja aufbauen konnte ich Dich jetzt wohl nicht aber vielleicht hilft es Dir nach dem Motto...geteiltes Leid.... :wink:

Wir versuchen jetzt gerade mal die Schiene Baufirmen und Co.
Selbst da haben wir keine große Wahl, da die Grundstücke an die Hausbaufirmen gebunden sind, aber wenigstens entgegehen wir dann diesen irrsinnigen Bietverfahren in denen der Makler wie ein fette große Spinne zwischen Käufer und VErkäufer seine uneinsehbaren Fäden zieht.


Genauso frustierte Grüße
Heike

pippilotta
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Registriert: 4. April 2007 12:55

Re: Brutto-Netto Gehalt in Schweden

Beitragvon pippilotta » 19. April 2007 13:13

hej heike.

na dann bin ich ja froh, daß ich nicht alleine auf dem schlauch stehe und mich frage, wie das gehen soll ;-)
das mit dem bieten erzählte uns damals schon unsere vermieterin. umso mehr fragt man sich eben, wie das gehen soll!

zum "glück" sind wir hier in hamburg an hohe preise schon relativ gewöhnt (unter 500 000 euro für ein nettes einfamilienhäuschen in netter wohngegend braucht man hier auch nicht nachdenken... also wirklich nur nett und nicht super, oder gar luxuriös!), so daß wir ein vergleichbares häuschen im stockholmer umland mit unserem deutschen gehalt (startpreis so 4 000 000 sek) auch finanzieren könnten... aber eben auch nur mit unserem deutschen gehalt!

ja, die schweden legen sehr viel wert auf design ;-) das ist uns damals schon in stockholm aufgefallen! wenn man in die beleuchteten wohnungen geguckt hat, war immer alles top! auch kleidungstechnisch war immer alles sehr aufgestylt und chic!
golfen hat in schweden allerdings nicht den gleichen stellenwert wie hier... dort ist es eher ein sport für jederman (hat man uns zumindest damals so erklärt!?) ;-) aber die frage, wie die das alles gewuppt bekommen, stellt sich einem schon!

aber ich kann dich schon verstehen... gerade wenn man sich jobtechnisch umorientiert, hat man keine lust sich auch noch zu verschlechtern... eigentlich sollte man sich ja verbessern! wir sind gerne bereit gewisse abstriche zu machen, da wir mehr ruhe und gelassenheit suchen. die steht zur zeit bei uns im vordergrund und bedeutet für uns einen großen zugewinn an lebensqualität. das finanzielle rückt da ein wenig in den hintergrund... aber eben auch nur so weit, daß wir da nicht am minimum kratzen müßten!

also würde mich freuen, wenn ich wieder was von eurer haussuche erfahren würde... oder wenn du mal von einem schweden erfahren hast, wie die das alles geregelt bekommen ;-)

liebe grüße und hej då,

inka


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