Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

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meckpommbi
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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon meckpommbi » 29. Juli 2013 16:00

ich denke beides frueher wurde weniger drauf geachtet und vermehrt haben sich die biester auch und eventuell ist die uebertragungsrate auch weiter nach norden gewandert wie die moerdersniggla

meine erste zecke hatte ich als jugendliche in einem fensterbaubetrieb vom holz das hiessen sie auch noch holzbock die zweite irgendwann hier

wobei in diesem jahr haben unsere katzen wenige ich glaube denen ist es auch zu trocken
gruss birgit

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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon Meli » 1. August 2013 13:53

vinbergssnäcka hat geschrieben:Vielleicht liegt es auch daran, das es die Zecken nicht im ganzen Land gibt:

http://www.biomus.lu.se/zoologiska-muse ... -i-sverige


Wenn ich den Artikel richtig verstanden hab, haben die eh nur die Fälle untersucht, in denen eine infizierte Zecke einen Menschen gebissen hatte um dann zu schauen, wie viele von den Gebissenen auch erkrankt sind. Die Gesamtzahl der Bisse ist dafür egal - aber sehr wichtig zu wissen, wenn man die generelle Gefahr wissen will, durch einen Zeckenbiss an Borreliose zu erkranken.

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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon EuraGerhard » 1. August 2013 15:30

Hallo,

selbst wenn man von einer mit Borellien infizierten Zecke gestochen wird, heißt das noch nicht, dass die Krankheit auch übertragen wird. Denn da die Borellien im Verdauungstrakt der Zecke leben, dauert es ab dem Stich einige Stunden, bis sie die Blutbahn des Opfers erreichen. Rechtzeitiges Entfernen der Zecke kann daher eine Borreliose-Infektion verhindern.

Ganz anders bei der FSME, in Schweden TBE genannt: Die FSME-Viren können unmittelbar nach dem Stich in die Blutbahn eindringen, da sie auch in der Speicheldrüse der Zecke sitzen. Überdies kann FSME, da es eine Viruserkrankung ist, im Gegensatz zur Borreliose auch nicht mit Antibiotika behandelt werden.

MfG
Gerhard

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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon Petergillarsverige » 1. August 2013 16:34

Wenn ich mit meinen Kindern (Zeltlager, Sonntagsschule) im Wald bin, nehme ich eine Tasche mit. Darin eine feine Zeckenpinzette, Alkoholtücher (Dr. Braun) und eine Lupe. Die Kinder informiere ich vorher über die blutrünstigen Tiere, die uns ans Blut wollen: Mücken: entweder sofort draufhauen oder 500 mal stechen lassen, dann ist man immun. Und zweitens Zecken: Drauf achten was auf einem rumkrabbelt, zwischendurch mal schauen. Eine entdeckte Zecke kann ich dann sofort entfernen. Später dann die Eltern anspitzen die Kinder noch genau zu checken.
Der Wald ist einfach herrlich und es ist jammerschade, dass diese Viecher einem die Freude trüben. Aber man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vor zwei Jahren lag eine Mitarbeiterin wochenlang im Bett wegen einer Zecke.
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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon HeikeBlekinge » 1. August 2013 22:31

aha...
im Wald.
Das Böse wohnt also im Wald!
Interessant.
www.lilla-koksgarden.se


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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon Petergillarsverige » 1. August 2013 22:39

Nun für mich wohnt das Böse im Finanzamt. :-)
Aber wenn man mit den Kindern in den Wald geht, dann ist ein Hinweis auf "blutsaugende" Ungeheuer doch immer ganz spannend.
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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon HeikeBlekinge » 2. August 2013 08:41

Lieber Peter!
Zecken wohnen (nicht nur) im Wald!
Du solltest die Kinder richtig aufklären :lol:
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Re: Borreliose-Gefahr geringer als vermutet

Beitragvon Petergillarsverige » 2. August 2013 10:06

Ach so meintest du das. Felder, Ufergebüsch und so natürlich auch. Von meinem Haus aus gehe ich eine Straße entlang und bin dann im Wald. Echt herrlich.
In der Eifel verlasse ich mein Haus, biege links ab und bin im Wald ohne das Grundstück verlassen zu haben.
Aber eines ist sicher: Solange du im Wasser schwimmst, erwischt dich keine Zecke!
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