Boom für Freischulen

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Skogstroll
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Re: Boom für Freischulen

Beitragvon Skogstroll » 20. August 2008 08:06

frasimi74 hat geschrieben:@ Skogstroll
Ist ja sehr interessant. Ich arbeite bei einem großen
Hersteller von Öl- und Gasbrenner, Heiz- und Solarsystemen
sowie Wärmepumpen in Deutschland.

Wie ist es denn mit der Nutzung von Photovoltaik-Anlagen
in Lappland. Reicht die Zeit mit Tageslicht aus, um einen
hohen Nutzungsgrad zu erzielen?

LG Frank


Im Prinzip nein. Ab etwa Stockholm und weiter südlich rechnet man mit einer Einstrahlung, die der mitteleuropäischen vergleichbar ist. Weiter nördlich hat man immer dann viel Strom zur Verfügung, wenn man ihn eigentlich gar nicht braucht. Netzgekoppelte Anlagen spielen also praktisch keine Rolle - was allerdings auch mit der mangelnden Förderung durch den schwedischen Staat zu tun hat.
Sehr populär sind aber kleine Inselanlagen, z.B. auf dem Dach der sommarstuga, wo man sonst gar keinen Strom hätte und wo man sich ohnehin nur im Sommer aufhält. Auch mancher Bootsbesitzer schraubt sich sowas aufs Deck, und auch sjöfartsverket beleuchtet einen Teil seiner Wasserstrassenschilder solar.

Skogstroll

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frasimi74
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Re: Boom für Freischulen

Beitragvon frasimi74 » 20. August 2008 14:22

Hej Skogtroll,

das mit dem Nutzungsgrad hatte ich mir eigentlich
schon so gedacht.

Was netzgekoppelten Anlagen anbetrifft, wäre
es in Deutschland genauso, wenn der Staat nicht
mit aller Macht die Förderung so hoch halten und
zusätzlich eine Garantie für 20 Jahre aussprechen würde.

Ob dies richtig oder falsch ist, darüber kann sich jeder
seine eigene Meinung bilden. Es ist hier bei uns im Süden
inzwischen nur so, dass bald auf jedem zweiten Hausdach
so eine Anlage hängt. Und vor allem auf landwirschaftlichen
Gebäuden mit großen Dachflächen sind wir sicherlich
bei 70-80% der Dächer. Alles massiv stattlich gefördert.

Und die Krux an dem Ganzen ist, dass die Stromversorger
teilweise nichts mit diesem Strom anfangen können, da sie
keine Netzlast aufbauen können. So werden mit Hilfe dieses
Strom teilweise Generatoren angetrieben, die fast zum Spass
Wasser den Berg hoch pumpen, nur um ihn zu verbrauchen.

Und zudem stellen sich die Stromversorger natürlich auch gerne
quer und versuchen so, den Anteil an alternativem Strom so gering
wie möglich zu halten.

So, jetzt haben wir das eigentliche Thema des Threads aber
komplett verlassen. :oops:

Frank
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