Die schwedische Migrationsbehörde ermittelt gegen einen ihrer Angestellten wegen des Verdachts der passiven Bestechung. Es geht um den Vorwurf, der Mann habe Flüchtlingen gegen Bezahlung Aufenthaltsgenehmigungen erteilt. Ein Asylbewerber aus Afghanistan brachte den Fall ins Rollen, als er mit seinem Handy heimlich ein Gespräch aufzeichnete, in dem der Behördenangestellte dem Flüchtling anbot, er könne das Bleiberecht für umgerechnet 4 500 Euro kaufen. Ein Sprecher des Amtes erklärte, man nehme den Fall äußerst ernst und bemühe sich um rasche Aufklärung. Wegen der Schwere der Vorwürfe habe die Behörde inzwischen auch die Polizei eingeschaltet.
(Mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden)