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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 14:57 
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Halle liebe Forenteilnehmer,

heute stellte ich mir selbst die Frage, und diskutierte sie auch mit einigen meiner Freunde, weil ich ehrlich gesagt wirklich ein wenig unsicher diesbezüglich bin.
Ich meine, es steht für mich so gut wie fest, dass ich auf jeden Fall auswandern werde, doch letztendlich ist das Ziel noch nicht wirklich festgelegt.
Es bot sich zwar immer an, beziehungsweise war es mein bisheriger Wunsch, ein Schwedenauswanderer zu werden, jedoch stellt sich mir die tiefgründige Frage, ob ich dort wirklich so gut aufgehoben bin.
Eine alternative dazu, die sich mir interessant darlegt, sind anglophone Länder, im engeren Fokus stehen England und (ja, sehr weit weg Kanada).
Nun gilt es ja eigentlich zu klären, was ich will, aber ich denke, dass ihr mir eventuell auch Ratschläge geben könnt, wo ich besser meinen Lebensmittelpunkt setzen könnte.
Für Kanada würde zum Beispiel sprechen, dass die Sprache absolut kein Problem für mich darstellt, ich spreche Englisch ziemlich fliessend, die ist bei schwedisch ja ganz und garnicht der Fall.Gegen Kanada spräche die Entfernung.

LG
Vreth
:danke:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 15:13 
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Registriert: 8. August 2010 10:19
Beiträge: 30
hallo,

bevor du mit kanada liebäugelst, die Frage, hast du dich schon mit den Einwanderungsbestimmungen und den Visabestimmungen für Kanada vertraut gemacht?
da kann man nicht einfach kommen wie in Schweden, da müssen bestimmte Kriterien wie Beruf, Alter, usw. stimmen.
Kannst dich ja mal auf folgenden Seiten des kanadischen Staates ( alles in Englisch, oder französisch) einlesen.
http://www.cic.gc.ca/
Danach kannst du weiter planen oder alles vergessen.
die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 1 bis 2 Jahre.
näheres zu kanada auch im kanadaforum; http://kanada.siteboard.eu/portal.php


Gruß

Elka67


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 19:51 
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Registriert: 16. April 2007 23:03
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Bitte entschuldige, wenn ich deine Frage zur Wahl des Auswanderungslandes kurz hinterfragen möchte.

Es hört sich nämlich so an, als wollest du vor Allem unbedingt aus Deutschland weg (warum?) - und wüßtest nur nicht, wohin du auswandern möchtest.

Die Frage ist aber, was du im Auswanderungsland willst und von ihm erwartest. Ein entspannteres Leben? Die Weite der Natur? Ein besseres Sozialsystem? Bessere Chancen im Beruf? Bessere Verdienstmöglichkeiten?

Da wir, als Forengemeinde, nicht wissen, was du dir vom Auswanderungsland erhoffst, und wie deine individuellen Verhältnisse (allein auswandern, mit Partner, mit Kindern, welcher Beruf, Höhe des Eigenkapitals, vorhandere Renten oder Vermögen etc.) sind, können wir dir wohl wenig weiterhelfen.

Klar: Wenn du bereits jetzt fließend Englisch sprichst und keine neue Sprache lernen willst, dann kommt Schweden wohl nicht in Frage.

Wie auch immer deine Entscheidung aussieht: Ich wünsche dir viel Glück bei deinen Plänen und einen guten Start im neuen Land.

LG,
Rüdiger


Zuletzt geändert von Rüdiger am 31. Oktober 2011 20:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 19:57 
Schwedenfreund
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Registriert: 14. August 2008 14:02
Beiträge: 336
Also die Sprache soll nicht ausschlaggebend sein. Schwedisch kann man innerhalb von kürzester Zeit lernen, wenn man nur fleissig ist. Sogar ich habe es geschafft und ich habe so gar kein Sprachentalent (das können meine Englisch-, Französisch- und Lateinlehrer bestätigen).
Ich würde mir viel mehr Gedanken darüber machen, wovon ich hier leben will. Womit kann/will ich arbeiten? Habe ich die Voraussetzungen mir hier ein Leben zu schaffen? Warum will ich eigentlich auswandern, was erwarte ich mir?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 20:24 
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@Rüdiger
Auf 'Teufel komm raus' will ich nicht auswandern, ich würde mir nur gerne meinen Lebensmitelpunkt in einem anderen Land setzen, nicht dass ich als gammeliger (fast) Abiturient jetzt die Weltweitsicht hätte, jedoch denke ich, dass ich mich in einem anderen Land..wohler fühlen würde, so tat ich dies zumindest wärend meines 3-Wöchigen Austausches in England.

Das mit der schwedischen Sprache ist ja eigentlich auch nicht so das grösste Problem, sprachlich talentiert bin ich ja, nur stelle ich mir irgendwo doch die Frage: "muss das sein?", wenn ihr irgendwie wisst, wie ich das meine :)

@irni,
danke auch für deine Antwort, aufgrund der Sprache, siehe obigen Text an Rüdiger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 21:45 
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Weshalb würdest du dich in einem anderen Land wohler fühlen? In England, in Schweden, oder in Kanada?

Warum solltest du gar ein "gammeliger" Abiturient sein?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 22:41 
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@Rüdiger, das ist schnell beantwortet:der Flair, die Lebensart (das Feeling) ist auf jeden Fall besser als hier in D, wie ich es erlebt habe.

Und ein 'gammeliger Abiturient' zielt darauf ab, dass ich ja nicht wirklich vorhersehen kann, was in..15-20 Jahren ist, vielleicht würde ich dann ja zurück wollen?Oder ihr sagt, dass es unsinnig sei, auszuwandern, und nicht lohne?Die Erfahrung fehlt halt irgendwo!

LG
Vreth


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 31. Oktober 2011 23:37 
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VrethLillmans hat geschrieben:
Oder ihr sagt, dass es unsinnig sei, auszuwandern, und nicht lohne? Die Erfahrung fehlt halt irgendwo!
Komisch: Meinen Eltern habe ich immer gesagt, daß deren Erfahrungen mich nicht interessieren...

Wenn du sagst, daß du frischgebackener Abiturient bist bzw. sein wirst: Mach' ein Auslandsjahr, wo immer du es kannst und wo immer es sein wird.

Die Entscheidung, ob du in dein Wunschland (möglicherweise unter Aufgabe der deutschen Staatsbürgerschaft) auswandern möchtest, muß ja nicht unbedingt jetzt und sofort gefällt werden.

LG, Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 1. November 2011 00:14 
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Rüdiger hat geschrieben:
Wenn du sagst, daß du frischgebackener Abiturient bist bzw. sein wirst: Mach' ein Auslandsjahr, wo immer du es kannst und wo immer es sein wird.

Die Entscheidung, ob du in dein Wunschland (möglicherweise unter Aufgabe der deutschen Staatsbürgerschaft) auswandern möchtest, muß ja nicht unbedingt jetzt und sofort gefällt werden.

Wohl war. Ich hatte nie den Wunsch "auszuwandern", wollte aber als Kind gerne in Australien wohne (Koalas und Kanguruhs), als Jugendlicher hab ich angefangen griechisch zu lernen, weil ich mich im GriechenlandUrlaub so wohl gefühlt habe... Ich war oft in England und wollte länger dableiben. Dann war ich mit nem Schweden zusammen, hab ein Auslandsjahr absolviert und bin dageblieben.

Nicht weil Schweden das gelobte Land ist, sondern weil ich mein Leben besser gelebt habe, nicht weil ich besser in die Gesellschaft passe, sondern weil ich meine Chancen besser nutze, meine Disziplin besser ist und ich meinen Lebensstil verbessert habe. Die Betonung liegt also auf mir und meinem Leben.

Die Moral von der Geschicht? Das einzigbeste Land gibt es nicht. Wie schon Rüdiger schrieb, guck wo es dich hintreibt, mach ein Auslandsstudium (einfacher gehts ja nun nicht), teste das Wohnen in einem Land dass dich interessiert. Ich bin seit über 5 Jahren hier und lerne noch immer über die Gesellschaft hinzu. Ich hatte bestimmte Vorstellungen, die teilweise völlig falsch waren.

Heutzutage muss man auch nicht mehr "auswandern", innerhalb Europas zieht man um, vielleicht einmal, vielleicht aber auch viele male.

_________________
Gnäll suger, handling duger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 1. November 2011 13:05 
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tjejen hat geschrieben:
Heutzutage muss man auch nicht mehr "auswandern", innerhalb Europas zieht man um, vielleicht einmal, vielleicht aber auch viele male.

+1 :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 1. November 2011 15:24 
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Registriert: 28. Juli 2010 12:51
Beiträge: 45
Hallo!

tjejen hat geschrieben:
Heutzutage muss man auch nicht mehr "auswandern", innerhalb Europas zieht man um, vielleicht einmal, vielleicht aber auch viele male.

Auch wenn das verwaltungsmäßig - dank der EU - völlig richtig ist, so ist ein Umzug in ein fremdes Land doch immer etwas Anderes als ein Umzug im eigenen Land. Als jemand, der mit beiden Arten von Umzügen reichlich Erfahrung hat, außer seinem Geburtsland Deutschland bereits in drei anderen europäischen Ländern für längere Zeit gelebt hat, und überdies derzeit den Umzug nach Land Nummer Vier (Schweden) vorbereitet, kenne ich mich ein bisschen damit aus. :wink:

Bei mir liegt das auch etwas in der Familie, die über die halbe Welt verstreut lebt.

VrethLillmans hat geschrieben:
@Rüdiger, das ist schnell beantwortet:der Flair, die Lebensart (das Feeling) ist auf jeden Fall besser als hier in D, wie ich es erlebt habe.

Ich will es Dir keinesfalls ausreden. Im Gegenteil, ich halte Auslandserfahrung für sehr wertvoll und möchte meine keineswegs missen. (Auch meine Tochter möchte nach dem Abi nächstes Jahr im Ausland studieren, und ich unterstütze sie sehr dabei.)

Aber sei Dir auch dessen bewusst, dass Du während eines dreiwöchigen Aufenthaltes in einem beliebigen Ausland hauptsächlich nur die guten Seiten kennenlernen wirst. Die dunklen Seiten - und jedes Land hat seine dunklen Seiten! - lernst Du erst bei einem längeren Aufenthalt, sagen wir mal: mindestens ein Jahr, wirklich kennen. So wirst Du wahrscheinlich, egal wo Du hingehst, ziemlich bald und sehr verwundert feststellen, wie effizient, bürgernah und unbürokratisch (sic!) doch die Verwaltung, das Bankwesen etc. in Deutschland funktionieren.

Auch das Gesundheitswesen, mit dem Du bei kurzzeitigem Aufenthalt wohl kaum in Kontakt kommen wirst, ist keineswegs immer das Gelbe vom Ei.

Speziell in England macht sich auch die Klassengesellschaft immer noch recht deutlich bemerkbar. Einer meiner Brüder ist nach England ausgewandert, er kann ein Lied davon singen. Und die langen dunklen Winter in Schweden oder Kanada sind auch nicht jedermanns Sache.

Die Sprache ist immer ein vergleichsweise kleines Problem, die lernt man, wenn man sich Mühe gibt, recht schnell. (Wenn es nicht gerade japanisch ist ... :wink: )

Aber noch einmal: Wenn Du die Gelegenheit hast, Auslandserfahrung zu sammeln, dann nutze sie! Nur brich nicht gleich alle Brücken ab. Es ist wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dass Du in der Regel erst mindestens fünf Jahre in einem EU-Land leben musst, bevor Du dort die Staatsbürgerschaft annehmen kannst.

MfG
Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 2. November 2011 20:06 
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Registriert: 1. September 2010 02:15
Beiträge: 242
Wohnort: Jämtland
An dem was Tjejen geschrieben hat, ist sehr viel dran. Allerdings muß man es sich erst einmal so richtig durch den Kopf gehen lassen, was man aber oft nicht tut ;-)

Wer mit seinem Leben nicht zufrieden ist, sollte sich im Klaren sein, dass er nur vor den Problemen wegläuft. Das Schlaraffenland gibt es nicht. Man hat höchstens in den ersten Jahren eine rosarote Brille auf und macht sich selbst was vor :-)

/Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 2. November 2011 23:09 
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Registriert: 15. November 2008 12:19
Beiträge: 154
Wohnort: Wohn-Haft D
Pink_Panther hat geschrieben:
Wer mit seinem Leben nicht zufrieden ist, sollte sich im Klaren sein, dass er nur vor den Problemen wegläuft.

Ob man das immer so pauschal sagen kann...:hmm:
Max :smt006

_________________
Gut leben statt viel haben! (Felix Ekardt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 3. November 2011 02:05 
Schwedenfreund
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Registriert: 4. Mai 2004 19:57
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Wohnort: Lund
Glaube ich auch nicht Max. Verbesserung kommt nicht ohne Veränderung.

Meiner persönlichen Erfahrung nach kann ich jedem empfehlen für eine Weile im Ausland zu leben, ob man das kurz, länger oder dauerhaft macht kann man jederzeit später entscheiden. Es wäre vielleicht interessant zu erfahren warum man auswandern will, welche Motivation sich dahinter versteckt, welche Länder man schon besucht hat. Dann lassen sich vielleicht auch bessere Ratschläge und Ideen geben. Ansonsten hat tjejen weiter oben schon die perfekte Starthilfe gegeben. :)

/Mark


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 Betreff des Beitrags: Re: Bessere Wahl
BeitragVerfasst: 6. November 2011 14:01 
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Registriert: 1. September 2010 02:15
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Mark hat geschrieben:
Glaube ich auch nicht Max. Verbesserung kommt nicht ohne Veränderung.

Meiner persönlichen Erfahrung nach kann ich jedem empfehlen für eine Weile im Ausland zu leben, ob man das kurz, länger oder dauerhaft macht kann man jederzeit später entscheiden. Es wäre vielleicht interessant zu erfahren warum man auswandern will, welche Motivation sich dahinter versteckt, welche Länder man schon besucht hat. Dann lassen sich vielleicht auch bessere Ratschläge und Ideen geben. Ansonsten hat tjejen weiter oben schon die perfekte Starthilfe gegeben. :)

/Mark


Veränderung wovon? Was kann man im Ausland ändern, das man nicht im Heimland ändern kann? Deine Frage nach dem Auswanderungsmotiv ist ja der Schlüssel. Was verspricht man sich von der Auswanderung? Meine Ansicht ist, dass in den allermeisten Fällen die Antwort darauf ist, dass man mit gewisse Rückschläge mit dem Heimatland in Verbindung bring (Manche sagen ja: Sch... Deutschland) und sich die Lösung dieser Probleme durch einen Wechsel des Heimatlandes erhoffen. Meiner Ansicht nach verschiebt man aber nur Probleme, bzw. tauscht sie gegeneinander aus. Damit will ich aber nicht bestreiten, dass das worauf du abstellst, durchaus eintreten kann - ein positiver Effekt durch Veränderung. Das beruht in meinen Augen dann aber eher auf einer Art Placebo-Effekt. Man gaukelt sich selbst etwas vor und fühlt sich besser. Oder man kann auch enttäuscht werden. Gerade vor dem letzteren will ich warnen. Sicherlich ist es hilfreich, wenn man - wie Du es bereits vorgeschlagen hast - sich genau im Klaren ist, warum man auswandern will, bzw, was man sich davon verspricht.

Mvh

Paul


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