Beschweren in Schweden

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nysn

Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon nysn » 18. Mai 2009 10:45

Also prüft man erstmal, wo die Abweichungen liegen, warum ist pötzlich ein Ausgabenposten so hoch gestiegen. Wenn Du Dir dann alle Belege kommen läßt, wirst Du sicherlich merken, dass die etwas falsch gemacht haben, denn ich habe so schon jede Menge Fehler entdeckt und die Abrechung mußte berichtigt und neu erstellt werden. Freundlich, aber bestimmt mußt Du auf Dein Recht der Überprüfung und Aufklärung bitten, ich wäre da kompromisslos und habe es nie bereut, denn dann werden solche Firmen auch vorsichtiger, weil sie wissen, dass sie überprüft werden.

Tja, liebe Aelve,

wir sind hier in Schweden und nicht in Deutschland.

Wir haben es hier mit einem kommunalen Unternehmen zu tun - die machen im Prinzip was sie wollen. Sie hätten z. B. den Zähler gar nicht austauschen dürfen ohne uns vorher darüber zu informieren. Sie hätten uns einen Beleg vorlegen müssen mit dem Zählerstand des alten Zählers und dem Anfangsstand des neuen - außerdem darüber, dass der alte sowie der neue Zähler kalibriert wurden.
All das ist z. B. nicht geschehen und darüber hat das Unternehmen angeblich keine Unterlagen mehr. Die Wahrheit ist nämlich, dass die den alten Zähler schon seit Jahren nicht mehr kalibriert haben, weil das bei Fernwärmeanlagen sehr kostenintensiv ist und es ist nicht sicher, dass sie das für den neuen Zähler tatsächlich gemacht haben (da warten wir noch auf Unterlagen).

Freundlich und bestimmt kannst du da gar nichts machen - eine Verbraucherzentrale, an die man sich z. B. in Deutschland wenden könnte ist hier auch Fehlanzeige (da auch kommunal und nur stundenweise ein bis zwei Tage die Woche besetzt). Eine Rechtschutzversicherung hat man hier auch nicht und wenn man auf privater Ebene gegen die Kommune klagen möchte, dann risikieren wir enorme Kosten, die dann am Ende so hoch sind, dass sie unser "gutes Recht" nicht aufwiegen würden.

Das gleiche Unternehmen ist z. B. auch das, das in unserer Kommune 90 % aller Mietwohnungen besitzt und verwaltet. Am Wo-Ende stand in der Zeitung, dass ein Mietshaus (mit Geschäften) an einen Mieter verkauft wurde, und zwar weit unter Marktpreis. Ein anderer Mieter, der das später bemerkt hatte, wollte sich darüber beschweren - natürlich auch aussichtslos.

Es ginge hier zu weit, Details aufzulisten - was man/frau aber generell sagen kann, ist dass es in Schweden für Privatpersonen sehr viel schwerer und um einiges teuerer sein kann als in Deutschland ihr Recht zu bekommen - gerade Kommunen sind ein Geflecht von internen Netzwerken/Seilschaften und oft schwer zu durchschauen.

Was man in Deutschland oft als die so "gelassene Art der Schweden" missversteht ist in vielen Fällen auch einfach nur Resignation - man weiß von vornherein, dass man keine Chance hat, daher lässt man es.

Sorry, aber das sind meine Erfahrungen. Ich wünsche dir, dass ihr nie Probleme mit der Kommune oder sonstigen Behörden in Schweden erfahren müsst.

S-nina

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Aelve
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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Aelve » 18. Mai 2009 11:32

Hallo S-Nina,

hast Du Dich schon einmal mit deutschen Behörden auseinander setzen müssen? Ich ja!! Und ich kann Dir berichten, dass Du da in D absolut schlechte Karten hast, denn die Mitarbeiter halten zusammen wie Pech und Schwefel.
In Schweden gibt es doch einen Ombudsmann, an den kann man sich wenden. Glaubst Du, dass Du in D mit der Verbraucherzentrale punkten kannst?
Da mußt Du erstmal Mitglied werden, damit Du dort Auskünfte und Ratschläge bekommen kannst. Habe ich alles selber schon durchgemacht, Du rufst in der Verbraucherzentrale an, kannst mit niemanden sprechen und mußt erst eintreten genauso wie beim Mieterbund.
Selbst ist der Mensch, nur was man selber weiß und sich durchfragt, kann man evtl. durchsetzen.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich die Heizungsrechnung richtig überprüfen, falls es nicht stimmig ist, dann würde ich die Zahlungen einstellen, das ist wie in D, nur so kannst Du was erreichen. Solange Du bezahlst, sehen die keine Notwendigkeit, Dir irgendwie zu helfen. Also ohnehin alles schriftlich erledigen mit Terminangabe und danach Zahlung einstellen, falls die keine Unterlagen rausrücken.
Ich habe gerade einen Versicherungsfall laufen, wo sich auch die Vers. weigert den Schaden zu zahlen unter immer neuen Ausflüchten.
Geht nur noch mit RA, anders läuft hier auch in D nicht viel, weil man ja nicht alles weiß und kann.

Ich bin der Meinung, dass es an der eigenen Durchsetzungskraft liegt und wie gut man informiert ist und sich auskennt, wie man seine täglichen Probleme, die gerade in den letzten Jahren immer immenser wurden wg. der allgemeinen Finanzschwäche, dann letztendlich löst.

Grüße Aelve
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.
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Soistes

Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Soistes » 18. Mai 2009 11:43

Hej,

besser als S-Nina kann man es nicht sagen:

Zitat
"Was man in Deutschland oft als die so "gelassene Art der Schweden" missversteht ist in vielen Fällen auch einfach nur Resignation - man weiß von vornherein, dass man keine Chance hat, daher lässt man es."

Genau. So ist es. Alles "Gute" kommt hier von oben und vor allem über die Köpfe hinweg.

Sich an Allmänna reklamationsnämnden (allgemeine Reklamationsbehörde) oder konsumentrådgivning (Verbraucherberatung der Kommune) führt praktisch immer zu gar nichts.

nysn

Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon nysn » 18. Mai 2009 11:54

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich die Heizungsrechnung richtig überprüfen, falls es nicht stimmig ist, dann würde ich die Zahlungen einstellen, das ist wie in D, nur so kannst Du was erreichen. Solange Du bezahlst, sehen die keine Notwendigkeit, Dir irgendwie zu helfen. Also ohnehin alles schriftlich erledigen mit Terminangabe und danach Zahlung einstellen, falls die keine Unterlagen rausrücken.


Hej Aelve,
ich möchte mich jetzt nicht mit dir auf einen Vergleich Schweden - Deutschland einlassen - das hat uns in der Vergangenheit ja desöfteren auf die Trollwiese geführt.

Zu der obigen Vorgehensweise möchte ich dennoch was sagen, weil es auch für andere Foris, die in Schweden leben, interessant sein könnte:

Genau so kann/darf man in Schweden nämlich nicht verfahren - man darf kein Geld zurückhalten - man muss erst mal bezahlen. Ansonsten hat der Gläubiger das Recht direkt den Gerichtsvollzieher (Amt für Beitreibung) Kronofogden mit der Beitreibung zu beauftragen - und die Kosten, die dabei entstehen, musst du als Schuldner dann auch zusätzlich tragen.

In Schweden ist es so: Man zahlt zuerst den geforderten Betrag und fängt erst dann an zu prozessieren -versucht sein Recht zu bekommen. Stellt es sich im Nachhinein raus, dass das Unternehmen dir Geld zurückzahlen muss, dann erhält man es zurück. In bestimmten Fällen kann man das Geld auf ein gesondertes Konto (ich glaube/bin mir jetzt nicht sicher) auch bei Kronofogden hinterlegen, so lange bis der Streit entschieden ist.

S-nina

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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Aelve » 18. Mai 2009 12:09

Hallo S-Nina,

das ist in Deutschland mit Behörden genauso, wie Du es berichtest. Wenn behördliche Verfügungen kommen, dann muß Du erstmal bezahlen, egal ob es stimmt oder nicht. Dann liegt es bei Deinen Heizkosten daran, dass die Kommune dahinter steht. Ich bin aber der Auffassung, dass man gerade in Schweden, wo fast nie jemand muckt, bei berechtigten Beschwerden schneller und leichter an sein Ziel kommt, wenn man beharrlich ist und sein Recht auch kennt. Leute machen Fehler, die mußt Du finden und ihnen nachweisen, dann werden sie es auch einsehen müssen. Wenn alles stimmig ist, dann will man ja auch nicht weiter dagegen vorgehen, das ist ja auch normal. Man kann schon, wenn offensichtlich in Zeiten, in denen normalerweise die Heizkosten gefallen sein müssen, nachprüfen, ob es schlüssig ist, dass dann eine Steigung angehen kann. Oft genug genügt es schon, wenn man schreibt, man möchte in alle Unterlagen Einblick gewährt bekommen, da man sie anzweifelt.

Du möchtest zwar nicht mit Deutschland vergleichen, aber Du lebst nicht auf einem Stern, wo man keine Probleme irgendwelcher Art hat.
Beschwerden werden überall anfallen und damit Probleme auftauchen. Ich bin überzeugt, dass man die am besten lösen kann, wenn man sachlich bleibt, zunächst auch einräumt, dass es normal ist, dass Fehler passieren, aber dass man diese - auch im Hinblick auf die Zukunft - gerne gelöst haben will, damit es eben später dann nicht wieder zu Nachfragen kommen muß. Also immer so argumentieren, dass man demjenigen, der Fehler gemacht hat, auch damit entlasten und helfen will. Wenn man selber auch so eingestellt ist, dass es einem nur um die Sache geht und dass es zur Zufriedenheit aller erledigt wird, dann kommt man sicher mit einer Beschwerde weiter als wenn man seine Unzufriedenheit allzu deutlich anfangs zeigt. Also erstmal sachliche Klärung ohne direkte Schuldzuweisung, um das System auch optimal zu gestalten und Fehler auszumerzen. Ich selber habe jahrelang andere Mitarbeiter buchhaltungsmäßig überprüft und bin damit immer bestens gefahren. Freundlich, aber bestimmt und um der Sache zu dienen, eine Aufklärung herbeiführen.

Grüße Christa
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nysn

Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon nysn » 18. Mai 2009 12:20

Hier noch ein Link - wie die allgemeine Rechtslage bei "normaleren Reklamationen" ist - also nicht nur in Zusammenhang mit Behörden:

http://www.arn.se/bevisning_bevisborda/

Vem skall bevisa att det finns ett fel?
En vanlig situation i de tvister som nämnden prövar är att köparen/konsumenten anser att den vara han köpt är felaktig medan säljaren förnekar detta. I ett sådant fall är det köparen som skall bevisa att det finns ett fel. Det räcker alltså inte bara med ett påstående om att det finns ett fel. Köparen måste också komma med någon utredning eller något annat som stöder påståendet. Samma sak gäller om konsumenten hävdar att det är fel i en tjänst medan näringsidkaren hävdar att tjänsten har utförts på det sätt man kommit överens om.

Hier eine schnelle Übersetzung:
Wer muss beweisen, dass ein Mangel vorliegt?
Eine gewöhnliche Situation in den Streitfällen, die das Amt für allgemeine Reklamationen prüft, ist, dass der Käufer/Verbraucher der Meinung ist, dass eine von ihm gekaufte Ware mangelhaft ist, der Verkäufer dies aber verneint. In einem solchen Fall muss der Käufer beweisen, dass ein Fehler/Mangel vorliegt. Es reicht also nicht aus, nur zu behaupten, dass es einen Mangel gibt. Der Käufer muss auch eine Art Untersuchung veranlassen oder auf andere Weise nachweisen, dass seine Behauptung stimmt. Das Gleiche gilt, wenn der Verbraucher behauptet, dass eine mangelhafte Dienstleistung erbracht wurde, der Kaufmann/Gewerbetreibende aber behauptet, dass die Dienstleistung ordnungsgemäß wie vereinbart ausgeführt worden ist.

In Schweden hat also immer zuerst der KÄUFER/VERBRAUCHER die Beweispflicht!
Zieht man als Käufer zur Beweiserbringung einen Sachverständigen hinzu, muss man den zuerst auch selber bezahlen - denn in Schweden gilt - derjenige, der einen anderen mit etwas beauftrag - zahlt.

Vem betalar för en besiktning?
Den som har beställt en besiktning betalar normalt också kostnaden för denna. Är det konsumenten som är beställare, kan han eller hon hos nämnden begära att besiktningskostnaden skall ersättas av näringsidkaren. Får konsumenten rätt i tvisten brukar nämnden också rekommendera näringsidkaren att betala denna kostnad.


Wünsche allen in Schweden ein "beschwerdefreies" Leben!

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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon HeikeBlekinge » 18. Mai 2009 15:45

Ich finde auch nicht, das das jetzt wieder auf einen Vergleich mit D herauslaufen sollte. Klar ist jawohl, das die in Schweden Lebenden mit dem schwedischen System zurechtkommen, bzw. es verdauen können muessen. Da juckt einen nicht die Bohne was in D abläuft!
Und da kann ich S-Nina nur zustimmen!
Beschwerdestellen/oder angebliche -möglichkeiten erscheinen mir hier manchesmal nurmehr als Makulatur.
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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Aelve » 18. Mai 2009 17:28

[
Tja, liebe Aelve,

wir sind hier in Schweden und nicht in Deutschland.

Nicht ich bin auf den Vergleich Deutschland - Schweden gekommen, sondern sobald man hier irgend etwas zum Thema beiträgt, wird sofort reklamiert, dass wir uns nicht in Deutschland befinden. Also wer bringt laufend D aufs Trapez? Ich kann mich genauso gut in Schweden durchsetzen wie in Deutschland, sogar besser in Schweden als in D, deshalb weiß ich, dass man in S sich sehr wohl beschweren kann und darf. Denn ich bin auch sehr oft in Schweden und habe dort auch Reklamationen und finde Fehler in Abrechnungen oder bei Einkäufen.

Wie gesagt, wenn Ihr nicht mit D vergleichen wollt, dann tut es auch nicht.

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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Tulipa » 18. Mai 2009 20:51

Oft kann ich mich aber nur wundern, daß sich hier kaum mal jemand zu beschweren scheint. So z.B. über die vielen FEHLER, besonders was Daten (also Tag, Uhrzeit) angeht.

Wenn immer wieder die Hallandsposten mit falsch aufgedrucktem Tag oder dem Wetterbericht von letzter Woche oder nächstem Jahr ins Haus flattert, kann man damit wohl leben. Aber gar zu oft haben alle möglichen Einladungen und Terminvereinbarungen den falschen Wochentag, fehlerhafte Uhrzeit usw. Oder sind in meinen Augen einfach schlampig, z.B. Elternabend-Einladungen ohne Absender, so daß man sich selbst zusammenreimen muß für welches Kind, unklares Antwortformular usw.

Ich bin eh kein Freund der schwedischen Gelassenheit. Aber daß man das toll finden kann, wenn die Zeitangabe nicht so genau gesehen wird, werde ich wohl nie verstehen :roll:

LG
Tulipa

Ach ja, beschweren tue ich mich wegen so etwas natürlich auch nicht. Aber ich halte es, wenn möglich, demonstrativ fragend dem Verfasser vor die Nase :)
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Re: Beschweren in Schweden

Beitragvon Samweis » 19. Mai 2009 06:34

Hallo,

sorry, da habe ich diesen Thread losgetreten und mich selber eine Zeit nicht drum gekümmert. Mit ist der Holzstapel über den Kopf gewachsen. :wink: (Ich stelle gerade von einjähriger auf zweijährige Bevorratung um - das macht etwas Arbeit...)
Aber der :wink: Thread ist ja auch so ganz prächtig gediehen
Interessant finde ich zunächst, dass an mehreren Stellen anklang, dass man sich hier ja nie Bechweren müsse, da hier keine Fehler gemacht werden.
Das deckt sich mit der Reaktion, die ich ernte, wann immer ich einen Schweden sozusagen "in flagranti" erwische und mit der (noch überaus) freundlichen Feststellung der völlig offenkundigen und eigentlich unbestreitbaren Tatsache konfrontiere, dass da vielleicht etwas nicht ganz richtig war.
Fehler gemacht? Etwas beschädigt? Etwas ohne Wissen und Zustimmung des Eigentümers, ähem, ausgeliehen?
"Jag?? Helt omöjligt!"
Und das mit einem ehrlich entrüsteten Ton und einem sooo treuherzigen Augenaufschlag, der einen fast vergessen lässt, dass man damit ja gerade als Lügner und Vollidiot bezeichnet worden ist.

Viele Grüße

Samweis


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