Nun ehrenwert kann ich im weitesten Sinne noch nachvollziehen aber das Wort "rechtschaffend", mmh
aus dem Bauchgefühl heraus empfinde ich es nicht undbedingt positv belegt.
Was ist denn eigentlich rechtschaffend?
Recht schaffen? Recht schaffen für Menschen denen Unrecht angetan wird? nach dem Recht leben??
Recht schaffen...geht ja heute nicht mehr legitim, außer man sitzt in der entsprechenden Behörde
Recht schaffen für andere...im Sinne von in Schutz nehmen...nun wird jeder in kleinen oder großen Rahmen machen, aber ob es jetzt den jeweiligen Mitmenschen sodermaßen aufffällt, dass sie es als Rede hervorheben?? mmh ich weiß nicht
Nach dem recht gelebt....

nun da gehen wir mal von aus, wenn nicht bliebe es wohl auch unerwähnt
ich assoziere mit diesem Wort mehr...es allen recht gemacht zu haben....und das wäre eine Eigenschaft die ich für mich persönlich nicht gerne hören würde.
Das Wort rechtschaffend symbolisiert für mich Angepaßtheit.
Wenn ich auch nicht renitänt durch Leben gehen will, möchte ich unter anderem von mir Rückblickend sagen, mich nicht über allen Maßen verbogen zu haben, um es ALLEN recht gemacht zu haben, nicht aus der Rolle gefallen zu sein und ist somit für mich nicht erstrebenswert.
Ehrenwert ist auch so ein GROSSES Wort
Ich kannte einen Menschen der verstorben ist.
Er tat sich hervor durch seine Vielfätligkeit, Kreativität, Intellegenz und Wissen, soziale Kompetenz, Engagement im diversen Bereich.
Wenn ich über diesen Menschen spreche, rede ich von Achtung und Bewunderung, ehrenwert ist mir dabei nicht in den Sinn gekommen.
Also ehrenwert ist eine Beschreibung der Superlativen.
Damit will ich natürlich in keinster Weise, das Gedenken an diese alte Damen oder die gewählten Worte herabwürdigen, aber es ist mit diesen doch mittlerweile sehr ungebräuchlichen Worte, eine ziemlich persönlcihe Auslegungssache, wie man diese Worte versteht.
Lg
Heike