Hej,
bei der Kommune steht genau so viel an INformation, dass man, wenn man mit Baby daheim ist, 15 Stunden bekommt. Im fritids gibts auch was, aber ich weiss nicht wieviel. Deutlich weniger, weil da ja die Schulzeit noch gerechnet wird. Also, vielleicht 5 Stunden??? Ich weiss es nicht. Jedenfalls so doof, dass ich beide zu unterschiedlichen Zeiten bringen und abholen müsste. Das heisst dann vier mal am Tag mit Baby hin und her.

Und ich glaube auch echt nicht, dass das fair ist. Es ist doch ein Unterschied und wie man sieht, ich bin nicht die Einzige die das mcahen möchte.
Ja, ich möchte sowohl studieren als auch arbeiten. Ich weiss, dass das hart wird. Mein Vorteil: Ich studiere auf Distanz, kann den Kurs entsprechend strecken, wenn es nicht ganz so schnell klappt. Gemeinsamer Start und individueller Schluss. Natürlich im Rahmen, aber doch auch mal dehnbar, wenn nötig.
Weiterer Vorteil: Ein Teil der Arbeit ist medborgarskolan, Deutschkurse. Die dauern nicht so lange. In dem Fall müsste mein Mann (dann ist ja jemand daheim und die Kinder brauchen nicht deswegen im Kindergarten sein) das Baby nehmen oder aber eine Freundin kümmert sich in der Zeit, aber dann nur um das Baby, das ich ihr bringen würde. DIe Kurse mag ich sehr sehr ungern aufgeben. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Pause machen, bis ich mich entsprechend fühle. Aber dann geht es weiter. Wenn ich die ausfallen lasse, suchen die eine andere Lehrerin und ich bin raus. Das ist ein Verlust, den ich mir aus verschiedenen Gründen nicht leisten kann (Geld und auch Kontakte).
Weiterer Vorteil: Ich darf die Bürozeiten steuern wie ich will. Das heisst, Menge und Einteilung sind total flexibel und offen. Ich weiss, klingt komisch, ist aber wahr. Mein Chef, die Firma sind total super in der Hinsicht. Eine Kollegin aus der gleichen Firma, anderes län, arbeitet bsp. 4 Stunden in der Woche!!! Das ist doch nicht zu viel? Und sie muss die nicht mal im Büro verbringen, wenn sie nicht kann/will. Ich arbeite jetzt schon oft von daheim und das ist nie ein Problem. Das heisst, von meinem Chef aus, kann ich von Woche zu Woche schauen wie es mir geht, dem Baby geht und so weiter und dann die Arbeitszeit anpassen. Ich kann mal ne Stunde arbeiten, dann Pause machen, weil das Baby wach geworden ist, zur öppna förskola gehen oder was auch immer mit dem Baby machen und danach wieder arbeiten, wenn es wieder schläft. Das geht aber doch nicht ebenso flexibel, wenn die Grossen auch rumspringen. Die kann ich nicht alle Stunde mal zum Schlafen ablegen...
Das heisst, schläft das Kind, arbeite ich. Ist es wach, kümmere ich mich um es. So weit der Plan. Wenn wir merken, dass das zu viel ist, ich das nicht schaffe oder so, dann gehen wir natürlich runter und ändern das wieder. Aber wenn ich es gar nicht erst versuche? Wie gesagt, es gibt, in allen Bereichen (ausser dem Studium) gute Gründe weshalb ich nicht ganz raus will. Da ich keinen festen Vertrag habe (einen Nachteil muss der Bürojob bei dem flexiblen netten Boss ja haben), möchte ihc nicht das Risiko eingehen, dass meine Arbeit umverteilt wird oder gar jemand anders angestellt wird. Das wäre mehr als dumm hinterher, wenn das Baby dann Kleinkind ist und im Kindergarten sein kann. Ich finde nie wieder einen solchen Job, bei dem ich Kinder und Arbeit so bequem vereinbaren kann. Meine Nachbarin sagt nicht umsonst ich hätte världens lyxjobb. Der Preis ist eben, dass ich nur Projektangestellt bin, also wenig Sicherheit habe und weniger verdiene. Dafür darf ich kommen und gehen wie es familientechnisch passt. Für mich die perfekte Lösung.
Nur die Kommune muss noch mitspielen. Denn wenn ich so viel arbeite und studiere und die Kinder dann nicht mehr als die 15 Stunden in den Kindergarten dürfen, dann wirds eng. Oder eben, wenn sie gar weniger dürfen, weil ich womöglich nicht als föräldraledig gelte. Das von Dir beschriebene Szenario, dass ich nicht beides haben kann, sondern entweder daheim bin oder als arbeitend gelte, hatte mir auch schon eine Erzieherin geschildert.
Irgendwie blick ich da nicht durch und es scheint wirklich grosse Unterschiede zu geben. Ihc geb aber nicht auf, bis die mir das von der Kommune persönlich sagen und erklären. Ich kann ja in allen Fällen nachweisen, dass ich arbeite oder studiere. Nichts ausgedachtes oder geschummeltes.
Grüsse
Wiebke