Bär in Mora

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amarok
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Bär in Mora

Beitragvon amarok » 21. November 2008 23:12

Für Angelica Johansson und drei ihrer Freundinnen kam es am Dienstagabend zu einem abrupten Ende eines Spazierganges. Auf dem Gehweg im Wohngebiet Rödmyren in Mora unweit der Straße RV 70 stand ein Bär und "hinderte" sie am weiter gehen. ...http://www.dt.se/nyheter/mora/article373547.ece

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Der Wald lebt, er kann atmen und sprechen und erzählt die Sage von der Urmutter allen Lebens. (jakutisch)

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Re: Bär in Mora

Beitragvon Blåbärtroll » 21. November 2008 23:51

amarok hat geschrieben:Für Angelica Johansson und drei ihrer Freundinnen kam es am Dienstagabend zu einem abrupten Ende eines Spazierganges. Auf dem Gehweg im Wohngebiet Rödmyren in Mora unweit der Straße RV 70 stand ein Bär und "hinderte" sie am weiter gehen. ...http://www.dt.se/nyheter/mora/article373547.ece

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Da hat er sich verlaufen ... der Arme und bestimmt ´nen riesen Schreck bekommen. :bear: :bear: :sagnix: :zwinker:
Man vet ju aldrig riktig säkert ... ;)

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amarok
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Re: Bär in Mora

Beitragvon amarok » 22. November 2008 00:11

Hauptsache der Bär endet dann nicht so:

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Re: Bär in Mora

Beitragvon Fanny » 22. November 2008 00:14

Ich hoffe, er konnte sich retten, der arme.

Ist ja für so ein Tier sicherlich auch ein Kulturschock.
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Re: Bär in Mora

Beitragvon jörgT » 22. November 2008 01:23

Der Bär wurde wahrscheinlich aus dem Winterschlaf geweckt - von Waldarbeitern oder Jägern. Bei der Suche am nächsten Tag wurde nichts gefunden ...
Jörg (dessen Arbeitsplatz ca. 400 m Luftlinie entfernt liegt!)

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amarok
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Re: Bär in Mora

Beitragvon amarok » 22. November 2008 10:27

Hej Jörg,

danke für die Info aus "heißer" Quelle vor Ort.

Übrigens zum Thema "Winterschlaf". Braunbären halten eine Winterruhe. Der Unterschied: Bei der Winterruhe wird lediglich der Energiebedarf des Körpers herab gesetzt, aber die Körpertemperatur bleibt nahezu gleich. Braunbären befinden sich dabei in einer Art Dämmerzustand. Geben während dieser Zeit keinen Kot oder Urin ab und leben nur von ihren Fettreserven. Wechseln aber zum Beispiel hin und wieder ihre Schlafposition. Verantwortlich für diesen Zustand ist das Winterruhehormon "Hibernation Induction Trigger" (HIT). Erstaunlich ist, dass die Braunbären während dieser Zeit keine Muskelmasse verlieren. Beim Winterschlaf hingegen befinden sich die Tiere in einem absoluten energetischen Sparzustand, die Körpertemperatur wir drastisch nach unten gefahren. Das Herz schlägt bei einigen Tieren nur noch 2-3 mal pro Minute und sie benötigen nur einen Atemzug in der Stunde.
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Re: Bär in Mora

Beitragvon Rwitha » 22. November 2008 11:03

amarok hat geschrieben:...Das Herz schlägt bei einigen Tieren nur noch 2-3 mal pro Minute und sie benötigen nur einen Atemzug in der Stunde.
:shock:

Hab letzt auch mal einen Bericht über eine Froschart gesehen, die im Winter einfrieren und wenn es taut hopsen sie weiter! :smt045
Darüber, wer die Welt erschaffen hat, läßt sich streiten. Sicher ist nur, wer sie vernichten wird. (George Adamson)

bieber

Re: Bär in Mora

Beitragvon bieber » 22. November 2008 13:34

krass ,
daß mit dem Frosch finde ich viel späktakulärer.

ob man dem auch beachtung schenkt, wenn der trotz frost, spontan in der fußgängerzone auftaucht? HÖH HÖH

hälsning Bieber

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Re: Bär in Mora

Beitragvon Lapplandinfiziert » 22. November 2008 13:40

@ amarok

Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag Winterruhe / Winterschlaf – man lernt nie aus.
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Re: Bär in Mora

Beitragvon Sápmi » 22. November 2008 19:33

amarok hat geschrieben:Übrigens zum Thema "Winterschlaf". Braunbären halten eine Winterruhe. Der Unterschied: Bei der Winterruhe wird lediglich der Energiebedarf des Körpers herab gesetzt, aber die Körpertemperatur bleibt nahezu gleich. Braunbären befinden sich dabei in einer Art Dämmerzustand. Geben während dieser Zeit keinen Kot oder Urin ab und leben nur von ihren Fettreserven. Wechseln aber zum Beispiel hin und wieder ihre Schlafposition. Verantwortlich für diesen Zustand ist das Winterruhehormon "Hibernation Induction Trigger" (HIT).


Das ist genau das Hormon, das sich scheinbar auch in meinen Organismus eingeschlichen hat :lol: (hab vor vielen Jahren mal eine Reportage im TV darüber gesehen und mir nur die Abkürzung HIT gemerkt :wink: )

amarok hat geschrieben: Beim Winterschlaf hingegen befinden sich die Tiere in einem absoluten energetischen Sparzustand, die Körpertemperatur wir drastisch nach unten gefahren.


Wie z. B. Murmeltiere. Hab aber mal gehört, dass diese - zumindest am Anfang - auch nach 3-4 Wochen halbwegs wach werden, zur Urinausscheidung.
Murmeltiere gehören übrigens auch zu meinen Lieblingstieren. Ist wohl kein Zufall, dass ich mich insbesondere solchen Tieren verbunden fühle, die sich über die ganze dunkle Zeit des Jahres verkriechen. :wink:

Zurück zum Thema: Schön, dass der Bär sich retten konnte. :D
"Keiner, der nur einen Sommer Lapplands Sonne trank, kann anderswo glücklich sein."
(aus A.O. Schwede: Lars Levi Laestadius - Der Lappenprophet)


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