Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutschland

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jms

Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutschland

Beitragvon jms » 24. Januar 2011 13:00

um Hilfestellung zu geben hier die gesetzlichen Grundlagen

wenn die Auswanderung misslungen ist und nichts anderes übrig bleibt als wieder zurück nach Deutschland zu gehen, dann ist dies keine Schande sonder zeugt von Mut es wenigstens versucht zu haben !

Damit niemand von euch dabei vor dem Nichts steht hier die gesetzlichen Grundlagen zum Neuanfang in Deutschland :

http://bundesrecht.juris.de/sgb_2/__7.html

damit ist jeder in der Lage neu zu starten !


Grüßle

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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon Envis » 24. Januar 2011 19:16

Hier nur den § 7 des SGB 2 bringt für die meisten überhaupt nichts. Darin ist nur angegeben, wer grundsätzlich berechtigt ist Sozialhilfe zu beziehen.
Vorher wird jedoch noch ganz vieles geprüft, nämlich: Ist noch eigenes Vermögen vorhanden, Grundbesitz der veräußert werden kann, Barvermögen, sind Kinder vorhanden, die zunächst für den Unterhalt ihrer Eltern herangezogen werden, sind Eltern vorhanden die evtl. zum Unterhalt herangezogen werden können.
Es gibt also zunächst ganz viele, für Angehörige oft nicht so erfreuliche, Überprüfungen.
Kinder und Eltern der Rückwanderer müssen ihr gesamtes Vermögen und ihre Einkünfte offenlegen!
So einfach ist es nicht Sozialhilfe zu bekommen! :mrgreen:

:smt006 Envis

jms

Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon jms » 24. Januar 2011 20:04

Enivis - sorry da liegst du falsch

Das SGB II hat nix mit der Sozialhilfe zu tun sondern regelt ausschließlich den Grundbedarf

weder die Kinder noch die Eltern werden herangezogen und eine Immobilie nur dann wenn sie in Deutschland gelegen ist und selbst dann hat derjenige noch Anspruch darauf wenn diese angemessen ist... selbst Selbständige die ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten könne haben Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II und im Alter heißt das Ganze
Grundsicherung im Alter......

SGB II http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/

http://www.sozialhilfe24.de/grundsicherung-sozialhilfe/grundsicherung.html

alles weiter ist schlicht weg falsch !

Grüßle

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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon Infosammler » 24. Januar 2011 20:10

Hej jms,
du scheinst dich ja um alle Belange der Anderen hier im Forum schon im Voraus zu kümmern bevor diese Eintretten. Studierst du Jura und liest deshalb so viele Gesetze? Ob jemand Hilfe vom Staat bekommt und wieviel ist immer noch eine KANN Sache und der Staat muß gar nichts. Es entscheidet nun mal der Sachbearbeiter und sonst keiner. Du liest immer irgendwelche Gesetztestexte und so bald du nur der Meinung bist das es positiv ist dann schreist du ganz laut, hier Leute ich weis das und das ist richtig. So langsam gehst du mir mit deiner Besserwisserei auf den Keks.
Viele Grüße Claudia
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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon Infosammler » 24. Januar 2011 20:13

Übrigens, auch Immobilien im Ausland werden zum Vermögen mit angerechnet. Also, wenn du mal diese Hilfe in Anspruch nehmen musst, dann musst du deine *SCHNÄPPCHENHÄUSER* in Schweden auch angeben.
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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon jms » 24. Januar 2011 20:48

Sorry aber ich arbeite ehrenamtlich in der Sozialberatung

und wer es anders besser weiß der sollte erstmal das hier lesen :

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/default.aspx

und hier die dementsprechenden Urteile dazu :

http://www.my-sozialberatung.de/baseportal/my-sozialberatung.de/baseportal.pl?htx=/my-sozialberatung.de/entscheidungen&sort=-Datum%5C%20des%5C%20Eintrags

und ja ich berate ehrenamtlich SGB II Antragsteller Rentner und Hilfebedürftige um deren Rechte zu sichern !

Denke mal nicht das Du zu der Fraktion gehörst die lieber Menschen verrecken lässt als zu helfen oder ?

Es gibt genügend Auswanderer und auch Rentner die gerne wieder nach Deutschland zurück gehen würden aber nicht wissen wie sie das machen sollen und ein Forum wie dieses sollte auch diesen Punkt klären ohne gleich anderen irgendwelche unlauteren Praktiken zu unterstellen . Nicht jeder nutzt den Sozialstaat aus nur weil er /sie arbeitslos ist .....
oder bist du ein Freund von Stammtischparolen ?


Grüßle

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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon blueII » 24. Januar 2011 22:19

jms hat geschrieben:Sorry aber ich arbeite ehrenamtlich in der Sozialberatung



"huestel" :pfeif:

förlåt, hab mich wohl gerade verschluckt vor..:smt043 :smt043 :razz:

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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon HeikeBlekinge » 24. Januar 2011 23:54

.... irgendwie erinnert mich das grad an "Dschungelkamp".
Und - förlåt - jms an Sarah K. .... även huestel ;-)

Nicht allzu morbide Träume wuenscht
Heike
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>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

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Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon Envis » 25. Januar 2011 11:02

@ jms

Selten lese ich solch einen gesammelten (Entschuldigung) Unsinn! :mrgreen:

Es ist natürlich möglich, aus dem SGB alles Entlastende herauszusuchen und dabei Belastendes einfach unterschlagen. Dabei dann die beiden völlig unterschiedlichen Formen der Grundsicherung ( für Arbeitssuchende, für Alte oder Erwerbsunfähige ) außer acht lassen und dann noch das BGB vergessen. Darin gibt es nämlich so etwas wie die Pflicht zum Kindes- oder Elternunterhalt.

Nach meiner Kenntnis gibt es aber wirklich genügend Foren, die sich ausschließlich mit den Feinheiten und Schlupflöchern des Sozialrechtes befassen. Dort wäre solch ein Thread wesentlich besser aufgehoben als in einem Schwedenforum!

:smt006 Envis

hansbaer

Re: Auswanderung gescheitert - was nun - zurück nach Deutsch

Beitragvon hansbaer » 25. Januar 2011 11:12

Infosammler hat geschrieben:Ob jemand Hilfe vom Staat bekommt und wieviel ist immer noch eine KANN Sache und der Staat muß gar nichts. Es entscheidet nun mal der Sachbearbeiter und sonst keiner.


Ein interessantes Verständnis von Rechtsstaat, wenn ich das mal anmerken darf.

Ein Rechtsstaat ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht ein Staat, in dem es gerecht zugeht, sondern einer, in dem sich der Staat an die Spielregeln hält. Ein Beamter hat Gesetze auszuführen und nicht nach Lust und Laune zu entscheiden. Tut er dies nicht, gibt es dafür Gerichte. Das garantiert nicht immer, dass alles ordentlich zugeht, aber ein besseres System ist bislang nicht erfunden wurden.

Keine Ahnung, ob das nun so ist, wie jms es beschrieben hat, oder nicht. Aber wenn das Gesetz einem etwas zuspricht, dann hängt es nicht von der Laune eines Sachbearbeiters ab, ob man es kriegt.

In Deutschland und Schweden würde es besser zugehen, wenn die Menschen die Gesetze, die ihre Vertreter machen, auch lesen würden. Die meisten sind nämlich ganz gut lesbar.

Zugegebenermaßen sind Sozialgesetzbücher nicht gerade ein Schmöker für zwischendurch, aber die Juristen müssen ja auch von etwas leben :-)


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