Auswandern!Studieren und leben in Schweden

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bibi

Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon bibi » 27. Mai 2008 12:17

Hej!

Ich habe vor, nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau im Juli 2009, nach Schweden zu ziehen, um dort zu studieren und mit meinem Freund zusammenzu Ziehen.

Leider bin ich noch Ahnungslos wie das ganze funktioniert, schulisch gesehen.
Eine Wohnung haben wir schon, da er Schwede ist. Ich habe jedoch nur die Fachhochschulreife erworben also mein Fach-Abitur im bereich Wirtschaft und Verwaltung.
Ich weiß nicht, ob ich damit überhaupt studieren kann und wie das geht, wäre super lieb, wenn mir da jmd. weiterhelfen könnte

Wie seihts es mit den Berufen aus, finde ich etwas in meiner Richtung?
Wie sieht es mit den Verdienstmöglichkeiten aus?


...Wäre auch für tipps sehr dankbar.


MfG

bibi

Manty

Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon Manty » 28. Mai 2008 19:20

teilweise wird auch Fachhochschulreife anerkannt, das ist aber von Uni zu Uni verschieden
für ein Vollstudium in Schweden mußt du den Tisus-Test machen, mit dem du deine schwedischen Sprachkenntnisse nachweist, er kostet in Schweden um die 2.500 Skr und ist nicht ganz leicht

weitere Infos hier:

http://www.uni-pur.de/studieren_in_schweden.php

http://www.nordiska.su.se/pub/jsp/polop ... 38&a=21255

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Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon Imrhien » 30. Mai 2008 20:23

Hallo Bibi,
ich weiss nicht wie das ist mit dem Studium in Schweden, zumindest weiss ich es nicht ganz sicher. Soweit ich weiss, muss man erst mal einen Sprachnachweis erbringen. Also quasi das Abitur im Fach Schwedisch machen mal ganz grob gesagt. Grundsätzlich müsste es aber die Möglichkeit geben von Deutschland aus ins Ausland zu gehen. Du wärst dann in Deutschland eingeschrieben. Dann gibt es Kurse die komplett auf englisch angeboten werden. Ob es das in Deinem Bereich gibt weiss ich allerdings nicht.
Mit einem schwedischen Freund wird es aber schon mal einfacher. Er kann ja schliesslich helfen und alles übersetzen. :)
Ausserdem erhälst Du damit mehr oder weniger automatisch eine Personennummer. Das ist der Schlåssel zu allem in Schweden.
Solltest Du finanziell unabhängig sein, also von den Eltern finanziert werden, ist es auch wieder einfacher.
Ein Recht auf Bafög hast Du nämlich nohc nicht in Schweden.
Erst nach 3 Jahren, oder 2 ? Weiss nicht mehr so genau. Jedenfalls ist hier eine Seite wo Du das nachlesen kannst, allerdings auf schwedisch.
http://www.csn.se/2.128/2.350/2.351/2.548/1.1690
Für Dich kommt der Abschnitt "gift eller sambo" in Frage. Also "verheiratet oder zusammenlebend".
Mehr kann ich Dir leider auch nicht sagen.
Ich wünsche aber schon mal viel Glück.

Grüße
Wiebke

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Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon Berta » 30. Mai 2008 21:41

Hej Ihr,

nur kurz:
Wiebke hat geschrieben:Solltest Du finanziell unabhängig sein, also von den Eltern finanziert werden, ist es auch wieder einfacher.
Ein Recht auf Bafög hast Du nämlich nohc nicht in Schweden.
Dazu kann ich nichts sagen, aber zu Not könntest du auch von Deutschland aus finanziell gefördert werden. Ich bin der Meinung, dass durch das im Oktober 08 in Kraft tretende neue BAFÖG auch komplett im europäischen Ausland durchgeführte Studien unter der Voraussetzung, dass die Sprache gesprochen wird, förderungswürdig werden, wenn eben der Hauptwohnsitz in Deutschland bleibt.
§5 Bafög hat geschrieben:(2) Auszubildenden, die ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben, wird Ausbildungsförderung geleistet für den Besuch einer im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte, wenn
1. er der Ausbildung nach dem Ausbildungsstand förderlich ist und zumindest ein Teil dieser Ausbildung auf die vorgeschriebene oder übliche Ausbildungszeit angerechnet werden kann oder
2. im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einer deutschen und mindestens einer ausländischen Ausbildungsstätte die aufeinander aufbauenden Lehrveranstaltungen einer einheitlichen Ausbildung abwechselnd von den beteiligten deutschen und ausländischen Ausbildungsstätten angeboten werden oder
3. eine Ausbildung an einer Ausbildungsstätte in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in der Schweiz aufgenommen oder fortgesetzt wird
und ausreichende Sprachkenntnisse vorhanden sind.
Was das für die Praxis heißen könnte, weiß ich nicht - aber am Bafög soll sowas nicht scheitern...

Gruß,
Berta (die dem Bafög für ewig dankbar bleibt).

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Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon dr_hase » 2. Juni 2008 21:13

hej bibi

hab auch industriekaufmann gelernt und bin ausgewandetr.

kannste aber knicken dass du einen job in der richtung hier bekommst.

1. kennen die diesen ausbildungsberuf nicht (auf deutsch: hastn selben status wie nen ungelernter)

2. selbst wenn du schwedisch kannst, nehmen sie lieber einen schweden im kaufmännischen bereich!

hab die erfahrung jetzt lange genug hier gemacht...

wo du vielleicht glück haben könntest, ist bei einer deutschen firma die hier in schweden nen standort hat...

bibi

Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon bibi » 3. Juni 2008 11:17

eine frage an dr_hase:


was machst du denn jetzt genau in schweden? Beruflich wenn ich fragen darf?

MfG
dr_hase hat geschrieben:hej bibi

hab auch industriekaufmann gelernt und bin ausgewandetr.

kannste aber knicken dass du einen job in der richtung hier bekommst.

1. kennen die diesen ausbildungsberuf nicht (auf deutsch: hastn selben status wie nen ungelernter)

2. selbst wenn du schwedisch kannst, nehmen sie lieber einen schweden im kaufmännischen bereich!

hab die erfahrung jetzt lange genug hier gemacht...

wo du vielleicht glück haben könntest, ist bei einer deutschen firma die hier in schweden nen standort hat...










Hey!
hab noch kurz ne frage zu dir, was machst du denn beruflich nun in Schweden?

MfG

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Re: Auswandern!Studieren und leben in Schweden

Beitragvon Imrhien » 4. Juni 2008 08:49

Hm,
mir fällt grade was ein dazu.
Eine Freundin von mir, die auch in Schweden lebt, hatte in Deutschland eine Ausbildung als Bürokauffrau gemacht. Fragt mich jetzt nicht, ich kenne die Unterschiede da überhaupt nicht. Es stimmt aber, ihr wurde diese Ausbildung auch überhaupt nicht anerkannt. Sie konnte mehr oder minder als Aushilfe da arbeiten. Aber sie hat über eine Fernuni in Skåne eine schwedische Ausbildung (Studium) angefangen und damit hat sie sehr gute Chancen auf eine Stelle, sie spricht auch, nach mehr als 8 jahren fliessend schwedisch, wenn auch, wie sie selbst meint, mit Akzent. Das kann ich nicht so beurteilen.
Was ich sagen wollte, erkundige Dich nochmal wegen der Möglichkeiten zum Bafög. Oder schau ob Du sonst in so ein Aubildungsfach reinkommst. Wenn ich dran denke frage ich sie mal nach der Fernuni.
Ob ihr da die deutsche Ausbildung anerkannt wurde, weiss ich jetzt nicht mehr. Aber sie meinte, dass sie den Vorteil hat alles schon mal gemacht zu haben und dadurch schneller zu sein. Ausser dem Bereich Steuerrecht. Der ist ja natürlich ganz neu, da es ja das schwedische Recht ist.
Es kann halt nur sein, dass Du erst mal 2 Jahre hier leben musst, um Bafög zu bekommen. Wenn Du dich anders finanzieren kannst, über deutsches Bafög oder Familie, dann ist nur noch zu klären ob Du an so einer Fernuni angenommen wirst. Einen Versuch ist es aber wert.

Grüße
Wiebke


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