Hallo liebe Forumsteilnehmer!
Heute komme ich leider mal mit einem Problem, welches mein Lieblingsland Schweden in einem nicht so demokratischen Licht erscheinen lässt.
Mein Freund Hartmut ist vor gut 4 Monaten nach Schweden in die nähe von Solleftea ausgewandert.
Haus gekauft, Firma wird gegründet, man versteht sich gut mit den Nachbarn,
man lernt sehr schnell die Sprache. Also eigentlich alles wölkchen.
Man wundert sich zwar, das das oft geprisene Begrüßungskommitee ausbleibt (Flyer,Einladungen,Clubleben etc.), aber was solls.
Doch ein großes Problem hat der Hartmut, nemlich seine Frau.
Die heißt Sina und kommt gebürtig aus einem Nicht-EU-Land

um genau zu sein aus Sibirien.Sie hat dort ein Krankenhaus geleitet und würde in Schweden gern als Krankenschwester arbeiten.
Sie könnte auch sofort im örtlichen Krankenhaus anfangen.
Ja wenn da nicht die Immigrationsbehörde wäre.
Der erste Antrag wurde ohne Begründung abgelehnt.
Bei hartneckiger Nachfrage räumte man die Möglichkeit ein den Fall nochmal zu überdenken, wenn der Hartmut das schlappe Sümmchen von 20000,- EUR auf ein Extrakonto hinterlegt, damit die böse Sina (vielleicht KGB?) dem Staat auch nicht auf der Tasche liegt.
Dies tat der Hartmut auch schön brav.
Mit dem Erfolg, das erneut eine Ablehnung der Immigration erfolgte.
Und wieder ohne jegliche Angabe von Gründen.
Einen Nachfrage seinerseits ob die hinterlegte Geldsumme noch nicht reichen würde blieb unbeantwortet.
Jetzt ist der Hartmut natürlich traurig und verzweifelt, weil seiner Ehefrau die dauerfate Abschiebung droht.
Wer hätte das von den so liberalen Schweden gedacht?
Wenn jemand in diesem Forum noch einen Lösungsschritt weiß oder nützliche Links senden kann, dann wäre ich allen sehr dankbar.
:YYAU:
LG Ralf!