auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

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sommen

auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon sommen » 25. Oktober 2009 19:17

hallo freunde!

seit 17 jahren komme ich nach schweden und habe dort schwedische freunde, die ich jeden sommer besuche!
beide sind lehrerehepaare mit einem bauernhof, kanucenter und holzwirtschaft!
seit jahren wird uns schmackhaft gemacht auszuwandern!
wir waren schon nahe dran!!!
aber...noch sind wir hier!
wenn man vergleiche zieht, muß man durchs land fahren!
das haben wir oft gemacht!
jetzt komme ich zum kernpunkt!!!!
ich fange mit schweden an!
die leute leben oft einsam in ihren sommerhäusern ohne die neuesten möbel!
man geht zur arbeit, wobei die fahrt einfach schon mal 80 km sein kann!
im vergleich zu deutschland ist der standart nicht ganz do hoch!
sommerhäuser sind je nach lage und ort schon abn 25 ooo euro zu haben!
ortschaften, in dem bauerhöfe zusammenfallen die stillgelegt sind, findet man häufig!!
die jugendlichen hauen ab in der stadt,weil es oft auf dem land keine arbeit gibt!!
das sozialsystem ist nicht so gut wie das deutsche!
operationen können schon mal dauern!!!

deutschland...ach du scheiße...wir deutsche sind soooooooooooo blöd :smt064.... :evil: ..warum?
wir arbeiten ein leben lang für so eine scheiß bude...bauplatzpreis beu uns im ort 280 euro der quadratmeter...das haus drauf...300000 euro los.....!!!!!
aber..naja...man sieht ja zum nachbarn...ohh..der fährt einen mercedes...also..mindestens ein audi muß her...bank gehen..geld aufnehmen...schon ist man gleichgestellt!!!!!
neid ohne ende....
ich habe ein schuldenfreies haus, daher bin ich noch in deutschland!

aber..hätte ich kein haus...ich würde nach schweden gehen....sommerhaus für 25000 euro kaufen, schön herreichten...auch 60km zur arbeit fahren..und nicht ein lebenlang schulden haben!

ich erwäge, ein sommerhaus zu kaufen und das zu vermieten!
in deutschland zu leben, öfters nach schweden im jahr zu kommen ist für mich im moment die optimale situation!

sommen

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon sommen » 25. Oktober 2009 19:23

hi!

ich füge noch hinzu, das jeder lebensstandart von einem selbst abhängt sowie die lebenssituation!
ruhiger leben, die natur verstehen...weniger stress...da ist man in schweden richtig....
ach ja..meine schwedenfreunde kauften in der nähe von jonköpping ein nordeeutsches steinhaus am stadtrand....135000 euro für 180 quadratmeter...bei uns in deutschland...das zweieinhalbfache!!
und,,,,arbeiten lohnt sich in schweden, in deutschland schon lange nicht mehr!
das macht die leute unzufrieden!!!!!!!!!!!!
ich habe auch die schnauze voll hier,,,aber mein haus hält mich hier!!!

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon DomDom » 25. Oktober 2009 19:48

:roll: :roll: :roll:

In Kiruna werden noch Friseure gesucht :idea:

:smt006

PS versuchs auch mal mit nem . am Satzende .
Lycka till

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon sommen » 25. Oktober 2009 19:52

hi domdom!

woher weißt du noch meinen beruf?

kiruna...ja..habe ich gehört!
glaube, die stadt muß umziehen!!

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon Haui » 25. Oktober 2009 20:08

sommen hat geschrieben:,,,aber mein haus hält mich hier!!!


Hauser kann man verkaufen.
Zufriedenheit kann man nicht kaufen.
Ok, ja, Geld kann viel ermöglichen aber nicht alles.
Gruß Haui
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aber man muss Wissen wer einen die Aussicht beschreibt

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon sommen » 25. Oktober 2009 21:58

hi schwedenfreund!

kannst du einwenig ojektiv etwas über das alltägliche leben in schweden berichten?
wäre interessant, wie du die lage siehst!

sommen

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon Haui » 26. Oktober 2009 00:42

Ich bin der Meinung dass sich für uns durch den Umzug nach Schweden vieles zum positiven entwickelt hat. Was die Zukunft bringt weis ich nicht vorher zu sagen. Wäre die Krise vor unserem Umzug gekommen hätte ich dieses Abenteuer wahrscheinlich nicht gewagt. Aber vom heutigen Standpunkt aus haben wir alles richtig gemacht. Wir leben jetzt ruhiger obwohl ich mehr arbeite und allen geht es besser. Die Kinder wollen nicht wieder zurück nach Deutschland und fühlen sich Sauwohl. Wichtig war für unseren Schritt dass ich vor dem Umzug eine Arbeitsstelle hatte und genügen Startkapital. Schwedisch habe ich mit meiner Frau in Abendkursen auf der Volkshochschule gelernt. Zumindest reichte es für den Anfang. Was haben wir gelacht als Batian Pastevka immer sagte:,, Du kaufen wollen Rose,,. Heute sind wir sprachlich diese Rosenverkäufer und werden bestimmt genau so belächelt. Wichtig ist auch zu wissen das man alles in Deutschland zurück lässt und völlig neu anfängt und zuerst ein Fremder ist der sich das Vertrauen der Nachbarn gewinnen muss. Auch das gesamte Kulturgut wird aufgegeben. Aus dem Radio kommt nicht mehr Heino, Truckstop oder Peter Maffai oder auch Rolf Zukowski sondern schwedische Größen von denen man vorher nicht gehört hat. Das mag sich alles ein wenig wehmütig anhören ist es aber nicht. Wir haben an Lebensqualität gewonnen. Die Familie ist auf Jeden angewiesen und hält in beachtlicher Weise zusammen. Wir haben viele neue Menschen kenne gelernt und Kontakte aufgebaut. Wir leben in einer schönen Landschaft mit Freiheit und Raum zum Leben. Wir ermöglichen uns viele Dinge die wir uns in Deutschland nicht ermöglichen konnten. Es ist nicht alles Gold was glänzt aber dennoch hat alles seinen Wert. Diesen Werte haben wir für uns gefunden.
Gruß Haui
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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon Sumac » 26. Oktober 2009 06:06

ich finde es albern, deutschland mit schweden vergleichen zu wollen oder auch umgekehrt...
ich kann ja auch nicht die klassichen einwanderungsländer mit deutschland vergleichen. das wäre ungefähr wie birnen mit äpfeln im geschmack zu vergleichen.
jedes land hat seine reize und vorzüge, aber wo etwas gutes ist, da muss es auch was negatives geben....leider.
wenn wir davon sprechen, das es in schweden mehr freiraum gibt, dann sollte sich jeder mal die nackten zahlen ansehen... größe des landes und die einwohnerzahl des landes... schon dadurch ergeben sich deutliche unterschiede...
schweden hat im vergleich zu deutschland 450.295 km²/357.104 km² fläche,
die einwohnerzahl beträgt 9,2 mio/ 82 mio, das sind 21 E./km²/230 E/km², das sind fakten, die man vergleichen kann, aber die mentalität und andere gefühlte dinge zu vergleichen muss scheitern, jedenfalls für den anderen, denn das sind die eigenen gefühle und die bringen einen dahin, entweder das land zu lieben und sich hier seine existenz neu aufzubauen oder eben im eigenen lande bleibt und sich dort redlich ernährt.
da ja schweden nicht weit von deutschland entfernt ist, hat man beste chancen, das land erstmal vorher etwas kennen zu lernen (aber bitte nicht aus der urlauberperspektive), anders als mit ausralien z.B., da kann man nicht erstmal so vorbeisehen.

auch die musik... auch in DE gibt es sender mit verschiedenartiger musik... ich glaube kaum, das sich ein 60jähriger eine musiksendung die für jugendliche gedacht ist, anhört, aber auch umgekehrt... also was soll das vergleichen...
jeder einzelne für sich sollte es vergleichen, es mit den seinigen durchsprechen und sehen, was das ergebnis ist.. aber man sollte sich nicht auf die subjektiven meinungen anderer verlassen, sie sind und bleiben subjektiver natur.....

wenn ich dann noch, wie hier in diesem fall, die ausgangssituation so vorfinde, wie sie von sommen geschildert wird, dann frag ich mich, was er/sie will/wollen... wie schon mal geschrieben, soll er doch in DE arbeiten und jährlich seinen urlaub in SE verbringen.. das bringt unserem (SE) land devisen und die braucht jedes land.

in diesem sinne ein freundliches

hej då

sommen

Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon sommen » 27. Oktober 2009 12:27

hallo!

viele deutsche haben den traum, auszuwandern nach schweden!
meist reicht ein inga lindström film...

ich glaube, der traum vom auswandern hat auch den grund, daß man meint, im ausland ist alles besser als in deutschland!

ich gehe immer von dem aus...brauche ich ein großes haus...zwei autos vor dem haus( audi, mercedes), dreimal urlaub im jahr...
dann ist klar , daß das geld nicht reicht....

die meisten schweden wohnen einfacher und sind zufriedener!
dazu die wälder, natur und seen......

wenn man meiner meinung viel geld mitbringt, kann man in schweden gut starten!
für mich persönlich ist schweden ein tolles urlaubsland...viell. sogar zweite heimat...

ich bin froh, in einer situation zu sein, für beide länder zu "leben"!!

gruß
sommen

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Re: auswandern nach schweden/vergleich mit deutschland

Beitragvon stavre » 27. Oktober 2009 14:16

hej sommen

wenn du denkst ,daß die schweden nur EIN auto haben,irrst du dich

setz doch mal die rosarote brille ab.

elke


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