Auswandern nach Schweden.

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Forstjack
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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Forstjack » 22. August 2011 20:16

:danke:

Mal eine Frage nebenbei, ist Schwedisch schwer zu erlernen?
Wie rechnet man das jetzt in deutsche Euros um?

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Henrik der Wikinger
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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Henrik der Wikinger » 22. August 2011 21:43

Forstjack hat geschrieben:Wie rechnet man das jetzt in deutsche Euros um?


Hej!
Ganz einfach: teile es durch den Kurs. Den erfährst du z.b. auf http://www.eurofx.de/cgi-bin/index.pl . Im Moment ist er 9,1. Um aber langfristig richtig zu liegen und leichter rechnen zu können schlage ich den Faktor 9 vor. :smt006

Henrik
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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon November » 22. August 2011 22:29

Forstjack hat geschrieben::danke:

Mal eine Frage nebenbei, ist Schwedisch schwer zu erlernen?
Wie rechnet man das jetzt in deutsche Euros um?


Nein.
http://www.umrechnungstabelle.de/

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon stavre » 23. August 2011 10:15

Mal eine Frage nebenbei, ist Schwedisch schwer zu erlernen?


kommt 1. drauf an,ob du aus norddeutschland kommst.....plattdeutsch kannst.....dann geht es schneller

ob du 2. ein mensch bist der ,schnell sprachen lernt

dann kannst du innerhalb ,bei intensivem unterricht innerhalb eines jahres schwedisch sprechen können und schreiben.
aber wer hat schon das geld und die zeit ,jeden tag ca. 4-5 std. eine sprache zu lernen

hier bei uns ,z.b. waren polnische erdbeerpflücker. nach zwei saisonen wollten die eine andere arbeit machen, konnten nur ein paar brocken schwedisch.bekamen von einem hiesigen entreprenör eine anstellung und sind nun fest drin....der entreprenör ist sogar einen schritt weiter gegangen,hat einen teil seines unternehmens einem der polen verkauft und nächstes jahr hört er ganz auf .schätze derjenige pole hat dann die chance,den rest der firma zu kaufen. und bis heute spricht nur der eine pole,der den teil des unternehmens hat ,gut schwedisch. die anderen 4 polen radebrechen immer noch....trotz sfi-kurses....naja sind ja sowieso die meiste zeit im wald und unter sich

gruß aus jämtland

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Imrhien » 23. August 2011 15:57

Hej,
auf die Frage wie schnell man schwedisch lernt, weiss ich nun auch langsam keine Antwort mehr.
Irgendwie gibt es da alles, von in drei Monaten bis zu in 10 jahren... Ich habe schon alles getroffen und erlebt und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass es auch davon abhängt welche Erwartungen man hat. Manche, die ich getroffen hatte, dachten, dass sie fliessend und perfekt schwedisch sprechen; naja, ich war anderer Meinung. Wieder andere sagen, dass sie ganz schlecht sind, haben aber kaum Fehler, aber vielleicht einen deutlicheren Akzent. Gegen den kann man eh nicht sooo viel machen. Trainieren ein wenig. Aber manche kriegen den einfach nicht los. Macht aber auch nicht so viel aus. Schlimmer ist, wenn man sonst schlecht redet und sich nicht verbessert.
Leider haben manche schon nach 2 Monaten das Gefühl, dass sie es wunderbar können und sind überzeugt, dass sie so auf alle Fälle eine Arbeit bekommen. Qualifiziert, hochbezahlt und mit Traumarbeitszeiten natürlich. Man kommt ja immerhin aus Deutschland, wo man noch richtig gute Fachkräfte ausbildet... Aber die Schweden warten nicht auf uns und man muss die Sprache schon etwas besser beherrschen. Es gibt Naturtalente, die in 3 Monaten gut sprechen. Ich wohne seit vier Jahren hier, arbeite sehr viel und habe viele schwedische Freunde und Kontakte. Ausserdem mache ich Touristenführungen auf Schwedisch. Also, eigentlich spreche ich viel und ich hab die SAS B Prüfung mit VG abgeschlossen (hehe, man darf ja mal angeben). Trotzdem mache ich immer noch Fehler und habe selbst manchmal das Gefühl, dass ich noch in 10 Jahren nicht wirklich flüssig und gut sein werde. Aber ich setze meine Ansprüche an mich auch recht hoch.... Ich brauche aber auch die Sprache viel und möchte daher mehr als nur radebrechen. Leider gehen mir manche Sache immer noch nicht flüssig von der Lippe, wie en eller ett in kombi mit Adjektivendungen... Das ist meine Achillesferse.

Vielleicht sollte ich noch sagen, dass die Meisten ja schon schnell die SPrache lernen, dass ich aber derzeit einfach ein wenig gefrustet bin... also, nicht alles allzu ernst nehmen. Lernen und trainieren und vor allem viel sprechen, dann wird das schon.

Grüsse
Wiebke

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon irni » 23. August 2011 17:32

Wiebke du scheinst nur in einer diese Downperioden zu sein. Es ist nämlich so, dass man, wenn man auch noch so gut drauf ist immer wieder in eine Phase schlittert, wo man das Gefühl hat am Ende seiner Fähigkeiten angelangt zu sein. Man merkt sich keine neuen Vokabel mehr, man mischt alles durcheinander, man macht Fehler, die man sich schon lange abgewöhnt hatte und überhaupt...........Das geht vorüber!!! Aber die nächste Mulde kommt bestimmt, die Frage ist nur wann.

Ich behaupte, dass ich nach ca drei Monaten im Land, nur unter Schweden, die Sprache so gut beherrschte, dass ich im Kindergarten als extra Aushilfskraft durchkam. Ich brachte etwas Grundkenntnisse mit, immerhin hatte ich ja einen halben Selbstlernkurs durchgemacht. Ich habe kein besonderes Sprachentalent, aber ich bin unheimlich dickköpfig. Und so ganz nebenbei, Kinder sind sehr gute Sprachlehrer.

Als deutschsprachig hat man einen unheimlichen Lernvorteil, aber man muss immer noch viel üben und wird in den meisten Fällen nie fehlerfrei.

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Bjoern82 » 23. August 2011 18:24

Wir hatten auf unserem Ausbildungsbetrieb mehrmals brasilianische Praktikanten die, als sie nach D kamen keine Wort deutsch konnten.
Nach 2-3 Monaten konnte man sich mit denen fliessend unterhalten.
Es ist immer eine Frage wie intensiv man lernt...

Elke hat Recht, Plattdeutsch ist ein guter Grundbaustein.
Zumindest kann ich es aus meiner Erfahrung sagen. Nicht nur das einige Wörter ähnlich sind, wer Plattdeutsch kann hat schon eine gute Vorraussetzung bei der "Sprachrythmik" und bei der Betonung.

Ich habe mit dem Programm "Schwedisch Aktiv" angefangen und finde es eine sehr gute Möglichkeit. Dazu noch schwedisches Fernsehen um das Hörverstehen zu entwickeln, dann kommt man nach ner Zeit eigentlich überall gut durch.

Nur habe ich seitdem ich schwedisch lerne das Problem das ich ständig mit mir selbst rede, und deutsche Sätze ins schwedische übersetze. Ist zwar eine sinnvolle Sache, da man den Satzbau fördert, aber mir gehts so langsam selbst auf den Sack...

Manchmal habe ich das Gefühl ich rede mit meinem "unsichtbaren schwedischen Freund..." :?

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Forstjack » 23. August 2011 19:26

Danke danke für die vielen Antworten.

Also ich komm aus NRW, und da sogar noch aus einem Gebiet wo wir unsere eigenen Wörter haben. :D

Ich sag mal so, in Englisch war ich nicht der Held aber auch keine Niete. Obwohl ich denke das Englisch bestimmt ein ticken schwerer ist. :?: :!:

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon stavre » 23. August 2011 20:16

wie wäre es einfach zu probieren?

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Re: Auswandern nach Schweden.

Beitragvon Imrhien » 24. August 2011 18:19

Hej,
Danke Irni. Ich glaube, Du hast Recht. Eigentlich kenne ich die Phasen ja auch... Und ich muss schon sagen, dass es derzeit wirklich stimmt. Keine Ahnung woran es liegt. Glaube fast, daran, dass ich gerade so viel Schwedisch sprechen muss. Irgendwie ist das dann zweiseitig. Ich habe natürlich die Gewöhnung und kann es besser; aber gleichzeitig merke ich, dass ich wieder dumme Fehler mache und das ärgert mich. Dadurch, dass ich gerade so viel reden muss, fällt es mir aber eben besonders auf. Das fuchst mich so dolle. Als ich meine Fehler noch nicht bemerkt hatte, war das Leben leichter :) Nun kann ich aber schon so viel, dass ich selber höre, wenn es falsch ist. Mist. Gerade bei den Touristenführungen fällt mir das eben auf. Besonders lustig wirds dann immer, wenn ich schwedisch/englisch hab. Dann fang ich irgendwann an, die Vokabeln zu mischen. Naja, bisher hat sich noch niemand beschwert und alle haben mich verstanden :)

Bin wohl einfach nur etwas müde. War wohl doch zu viel Arbeit im SOmmer...

Grüsse
Wiebke


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