auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

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auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon hannelore » 9. Dezember 2010 17:09

wer hat erfahrung worauf man achten muß um als rentner nach schweden zu ziehen wir wollen in deutschland noch einen wohnsitz angemeldet lassen ludwig

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Haro » 2. Januar 2011 19:27

hannelore hat geschrieben:wer hat erfahrung worauf man achten muß um als rentner nach schweden zu ziehen wir wollen in deutschland noch einen wohnsitz angemeldet lassen ludwig

Hejsan,

ich bin auch als Rentner nach Schweden ausgewandert, schau mal bei uns auf der HP unter "Die Formalitäten" rein da steht alles wichtige drin was man wissen sollte.

Warum willst Du unbedingt einen Wohnsitz in Deutschland behalten? Das hat eigentlich keine Vorteile. :wink:

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Envis » 8. Januar 2011 18:23

Hej,

wir haben uns vor über 20 Jahren ein Haus in Schweden gekauft. Seit fast 10 Jahren sind wir nun Rentner und halten uns in Deutschland und in Schweden auf. Unser erster Wohnsitz ist in Deutschland. In Schweden halten wir uns 40 - 50 % unserer Zeit auf. Auf dieser Basis haben wir auch, völlig im Einklang mit schwedischem Recht, unsere Personennummer bekommen!

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Haro » 8. Januar 2011 20:08

Envis hat geschrieben:Auf dieser Basis haben wir auch, völlig im Einklang mit schwedischem Recht, unsere Personennummer bekommen!

Hej Envis,

das kann ich aber irgendwo nicht nachvollziehen denn wir wissen aus Erfahrung da wir oft Leuten in Schweden mit Ferienhäusern und Einwanderern helfen das vom Skatteverket eine Aufenthaltsdauer von mindestens 75 % des Jahres in Schweden für die Erteilung der Personennummer vorausgesetz wird. Man kann natürlich herkommen und den Mittarbeitern auf dem Skatteverket das erzählen was Sie hören wollen um die Personennummer zu bekommen (haben wir auch schon mal gemacht :wink: ) aber ob das im Einklang mit dem schwedischen Recht ist bleibt fraglich. Man sollte sich aber auf jeden Fall nicht dabei erwischen lassen, denn ich weiß das einem die Personennummer auch wieder entzogen werden kann.

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Sumac » 9. Januar 2011 06:51

Envis hat geschrieben:Auf dieser Basis haben wir auch, völlig im Einklang mit schwedischem Recht, unsere Personennummer bekommen!

auch ich halte diese aussage für recht fragwürdig.
soweit mir bekannt ist, müssen personen ihren wohnsitz in SE haben, wenn sie eine p-nr. beantragen, aber wie sagt der Volksmund so schön: Wo kein kläger ist, ist auch kein richter. aber zu sagen, im einklang mit geltendem recht?

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Envis » 9. Januar 2011 15:27

Hej,

ich versuche es einmal zu erklären: Jeder kann es auch nachlesen. Ich schreibe hier bewusst nur die deutschen Begriffe, man muss sich dann schon die Mühe machen und den schwed. Gesetzestext nachlesen.

Im schwedischen Steuerrecht gibt es den Begriff des "Doppelten Wohnsitzes". Dieser Begriff kann auch im schwedischen Melderecht herangezogen werden! ( Vor etwa 2 Jahren wurde dieser Begriff auch beim Migrationsverk verwendet ).
Wir haben zunächst unser Aufenthaltsrecht als EU - Bürger beim Migrationsverk registrieren lassen. Damit waren wir im Volksbuch geführt. Dies ist die Vorbedingung zum Erhalt der PN. Mit dem schriftlichen Nachweis dieser Registrierung gingen wir zum Skatteverk und beantragten dort unsere Personennummer. Dort "erzählten" ( ich halte das für eine blödsinnige Unterstellung! ) wir nicht irgendetwas, sondern wir füllten die erforderlichen Vordrucke aus. Darin gaben wir an, dass wir ca. 40 - 50 % unserer Zeit in Schweden leben würden, und so ist es auch. Wir hatten es nicht nötig, irgendetwas zu erzählen. Beim Skatteverk wurde offensichtlich darauf Wert gelegt, dass wir in Schweden einen Briefkasten haben, der auch regelmäßig nachgesehen wird. Damit können Briefe in Schweden zugestellt werden, bei denen eine Frist einzuhalten ist. ( Deutscher Begriff: Ladungsfähige Anschrift ). Unser Antrag ging zur Personennummereinheit des Skatteverkes nach Malmö. Von dort bekamen wir etwa eine Woche später unsere PN. Da wir unsere Anträge schriftlich bei den schwedischen Behörden stellten, gehen wir davon aus, dass unsere Anträge auch nach schwedischem Recht genehmigt wurden und damit "völlig im Einklang mit schwedischem Recht" sind!
Mir ist auch bekannt, dass weitere Personen genau auf diese Art ihre PN bekamen.

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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon HeikeBlekinge » 9. Januar 2011 16:20

Mit der Registrierung beim Migrationsverk ist man NICHT folkbokförd!
Das ist man erst mit Erhalt der Personnummer und das geschieht durch das SKATTEVERKET!
http://www.skatteverket.se/4.18e1b10334 ... 00039.html

Hier ein Link zur Sache, auf schwedisch natuerlich und somit recht verbindlich fuer alle die Fragen dazu haben.
http://www.notisum.se/rnp/sls/lag/19910481.htm

Den Begriff des doppelten Wohnortes (dubbelt bosättning) gibt es in Schweden eigentlich nur im Hinblick auf den Arbeitsplatz, d.h. steurerrechtlich können in so einem Fall Erstattungen fuer damit verbundene Kosten beantragt werden. Zumeist wird aber als Hauptwohnsitz der Mittelpunkt angesehen wo man sich bei der Familie aufhält. Damit verbunden ist ein regelmässiger Aufenthalt bei der Familie, mind einmal pro Woche oder auch im Monat. Längere, zusammenhängende Aufenthalte (Monate) im anderen Land betrifft dies nicht!
>
http://www.skatteverket.se/privat/folkb ... 02966.html

Also nicht verallgemeinern! 4-5 Sommarmonate am Stueck sind etwas anderes! Kein Rentner hat dadurch das Recht auf die PN!

Ich wuere jedem empfehlen sich seine Auskuenfte direkt beim Skatteverket zu holen! Es gibt deutschsprachige Mitarbeiter. Mit der Registrierung beim Migrationsverket ist es nicht getan! Die bekommt ein EU-Buerger mittlerweile ohne grosse Probleme. Und die ist völlig ausreichend, auch fuer einen längeren Urlaubsaufenthalt von Rentnern in Schweden. Was man machen kann: Eine Org.-Nummer beim Skatteverket beantragen. Die wird als Ersatz zur PN benutzt.

Also nicht auf die Erfahrungen anderer setzen. Auch Mitarbeiter beim Skatteverket können Fehler machen (allein rein sprachlich bedingt) und das man mit der Aufenthaltsdauer mogelt ist nicht zu empfehlen!

Aber wer schwedisch beherrscht, liest eben oben die Angaben in den Links durch und ist damit schon mal um einiges schlauer ;-)

Und dran denken: Mit Erhalt der PN muss man dann auch in Schweden deklarieren ...

mhv
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Re: auswandern als rentner wer ha erfahrung mit schweden

Beitragvon Envis » 9. Januar 2011 19:36

Hej, Heike,

ich habe meine Benachrichtigung des Skatteverkes über die zugeteilte Personennummer herausgesucht.
Unter dem Text steht dort als Erläuterung:
Uppgifterna är hämtade ur folkbokföringsregistret.

Dadurch gehe ich davon aus, dass die Daten im Volksbuch bereits durch das Migrationsverk eingetragen wurden.
Aber wie es auch sei, ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht. Erzählen brauchte ich beim Skatteverk nichts. ( Nur darüber habe ich mich geärgert! ) Ich bin in der Lage Vordrucke zu lesen und auszufüllen.

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