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Schweden
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Schweden und Norwegen - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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 Betreff des Beitrags: Auswandern
BeitragVerfasst: 30. April 2011 11:58 
Hallo ihr lieben Schwendenauswanderer und Schweden Fans!

Auch ich träume schon lange davon irgendwann einmal nach Schweden auszuwandern. Ich habe jetzt die Frage an euch, gibt es da für eine Erzieherin und einen Verfahrensmechaniker überhaupt Job chancen??
Und wo lebt es sich in Schweden denn am besten??

Würde mich über Antworten freuen.

Liebe Grüße Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 13. Mai 2011 19:22 
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Mira hat geschrieben:
Ich habe jetzt die Frage an euch, gibt es da für eine Erzieherin und einen Verfahrensmechaniker überhaupt Job chancen??
Und wo lebt es sich in Schweden denn am besten??

Hej Mira,

also, um in Schweden einen Job zu finden sollte man die Sprache schon einigermaßen können. Wir haben durch den Kontakt mit vielen anderen Auswanderern die Erfahrung gemacht das, wenn man ohne die Sprache zu können nach Schweden kommt es sehr schwer, wenn nicht unmöglich ist einen Job zu finden. Oder man lernt die Sprache vor Ort im SFI Kurs, dafür sollte man aber ca. ein Jahr einplanen und für die Zeit einen dementsprechenden finanziellen Rückhalt haben. Kann man aber die Sprache schon einigermaßen hat man eigentlich in jedem gänigen Job gute Chancen.

Ja, wo lebt es sich in Schweden am besten, ich denke das liegt an jedem selbst und seinen Bedürfnissen. Ich z.B. möchte nicht in einer der teuern Großstädte wie Göteborg oder Stockholm leben. Wir leben auf dem Land sehr gut, ruhig und günstig, brauchten aber auch nur einen Job für meine Frau da ich Rentner bin. Auf dem Land sieht es dafür wiederum mit der Arbeit nicht so gut aus wie in der Nähe von Großstädten. Wir haben hier in Småland eigentlich eine gute Mischung aus Ruhe und Arbeit.
Wenn man natürlich Ruhe und Einsamkeit sucht zieht man am besten in den hohen Norden. :wink:

Viele Grüße aus Småland :flagge:
Harald

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Man muss dem Leben nur gelassen folgen und ihm ein Höchstmaß an Freude entnehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 14. Mai 2011 12:47 
Hey
Vielen lieben dank für deine Antwort.
Ich hab mir schon so lange vorgenommen hier bei uns einen Schwedisch sprchkurs zu belegen, aber leider kam mir immer was dazwischen. Ich hoffe das ich es jetzt wirklich in der nächsten Zeit schaffe und dann werde ich hoffentlich mal zum Urlaub nach Schweden kommen.
Liebe Grüße Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 14. Mai 2011 20:48 
Neuling
Neuling

Registriert: 11. Mai 2011 19:51
Beiträge: 7
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Was hat das eigentlich mit den Sprachkursen genau aufsich? Bekommt man als Einwanderer 'nur' einen und wird man (hoffentlich) nach seinen Vorkenntnissen sinnvoll eingestuft?
Hat da jemand Erfahrung?

Gruß Laeufer


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 14. Mai 2011 22:42 
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Hallo Laeufer,

jeder Einwanderer kann in Schweden einen kostenlosen Sprachkur SFI genannt machen. Der Kurs wird von den Kommunen kostenlos angeboten. Der SFI Kurs besteht aus A, B, C und D Stufe.
Man kann sich so wie man die Personennummer hat dort anmelden und macht dann einen Einstufungstest. Wir hatten in Deutschland schon zwei Kurse an der VHS gemacht konnten aber dort nicht weiter machen weil der Lehrer, ein Maschinenbaustudent aus Schweden den Stress in Deutschland nicht mehr mitmachen wollte wieder nach Schweden zurück gegangen ist. Als wir in Schweden waren haben wir noch drei Wochen Privatunterricht gehabt und sind im SFI Kurs direkt in die B Stufe eingestuft worden. 4 Monate später sind wir in die C Stufe gekommen. Dort mussten wir dann leider zwischenzeitlich den Kurs abbrechen weil meine Frau Arbeit gefunden hatte und es zeitlich nicht mehr klappte. Mittlerweile bietet unsere Kommune aber auch einen Abendkurs einmal die Woche für berufstätige an den wir auch wieder besuchen. :wink:

Viele Grüße aus Småland :flagge:
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 15. Mai 2011 20:39 
Alter Schwede
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Hej,
mein Empfinden war, dass der SFI ganz nett, aber bei weitem nicht ausreichend ist. Jedenfalls nicht für alle Berufe. Oder für alle Ansprüche. Ich wurde damals gleich nach einem Test in den D Kurs eingetuft. War auch ok. Einige Male bin ich im C Kurs gewesen, weil ich selber dachte, ich bräuchte noch Vokabeln. Das war aber so dermassen langweilig... Ich habe die Vokabeln heute immer noch nicht drauf, aber cih brauch auch kein Küchengerät auf Schwedisch. Danach hab ich dann, die für mich spannenderern Kurse, SAS (svenska som andraspråk) und SAS A und SAS B gemacht. SAS A und B entsprechen dem Gymnasiumskurs, Svenska A und B, den jeder Schwede an der Schule zum Abitur macht. Der SAS Kurs davor ist auf alle Fälle noch ein Muss, für mcih jedenfalls. Da lernt man noch deutlich mehr Grammatik und auch die Anwendung der Sprache. Ausserdem fallen immer mehr Schüler weg, die langsamer sind oder es gar nicht lernen wollen (gibts leider auch). Das bremst sonst echt aus. Im SAS A und B lernt man dann auch noch sehr viel über Land und Leute und die Kultur. Literatur, Musik, Kunst... Ich habe in der Zeit, neben der privaten Lektüre, 4 Bücher gelsesen und eine Rezension darüber geschrieben. Das war schon spannend, zumal es teils altes Schwedisch war.
Will man eine Umschulung hier machen, bzw. sich weiter bilden, ist der SAS B, bzw. der Svenska B oft unabdingbar. Für viele Dinge wird er verlangt, vor allem wenn man studieren möchte.
Alle diese Kurse kann man kostenlos bekommen. Man muss sich nur bei der für die eigene Kommune, zuständigen Stelle melden. Das kann von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein. Bei uns ist es das VUC, Vuxenutbildningscentrum. Manchmal ist es Komvux, oder eben eine ganz andere Stelle.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 18. Mai 2011 10:42 
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Imrhien hat geschrieben:
Hej,
mein Empfinden war, dass der SFI ganz nett, aber bei weitem nicht ausreichend ist. Jedenfalls nicht für alle Berufe. Oder für alle Ansprüche.

Hejsan Wiebke,

gut, da hast Du recht, es hat ja jeder andere Ansprüche oder benötigt aus beruflichen Gründen mehr oder weitergehende Schwedischkenntnisse, ich denke aber für den Großteil der Einwanderer reicht der SFI Kurs als Grundlage um hier leben zu können.
So viel ich weiß ist aber der SFI Kurs sowieso die Grundlage für weiterführende Bildungsmaßnahmen. Eine Bekannte von uns wollte nämlich weil Sie auch ohne SFI Kurs gut in der schwedischen Sprache war Konvux machen. Das wurde Ihr aber verwehrt mit der Begründung das Sie erst im SFI Kurs die Abschlußprüfung machen müsse und danach erst weiter Konvux machen könne. Ich weiß jetzt nicht ob es da vielleicht kommunale Unterschiede gibt, wenn jemand da was genaueres weiß lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Viels Grüße aus Småland :flagge:
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 18. Mai 2011 12:44 
Schweden Guru
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Hej Wiebke und Haro,
das ist wirklich so - es gibt riesige regionale Unterschiede! Im Prinzip ist es aber schon so, dass jeder Berufstätige gut daran tut, weiterführende Kurse zu belegen, wie Wiebke ganz richtig sagte ...
Auf die Frage, wo es sich in Schweden "am besten" leben lässt, gibt es sicher so viele verschiedene Antworten, wie unser Forum Mitglieder hat.
Da Mira diese Frage angesprochen hat, will ich Dir/Euch einen Rat geben, der uns sehr geholfen hat: Seht Euch Schweden an, bereist möglichst viele Teile dieses grossen (und schönen) Landes und versucht, Euch "einzufühlen", dann findet Ihr sicher "Euer" Plätzchen. In Euren Berufen sollte es möglich sein, auch wenn Ihr im Anfang vielleicht auch weniger qualifizierte Jobs berücksichtigen solltet.
Wie immer gilt: Sich selbst vorstellen ist oft besser als eine schriftliche Bewerbung.
Auf jeden Fall viel Glück bei Eurem Vorhaben - und lasst Euch Zeit ...
Jörg :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 19. Mai 2011 10:56 
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Hej,
Jörg hat recht. Wir hatten damals auch die Wahl zwischen drei verschiedenen Orten in Schweden. Gut, für einen Schweden ist das alles nicht sooo weit auseinander, aber für uns ist der Unterschied schon gross. Ich meine ein Dorf im Nichts in der "Nähe" von Bollnäs oder Uppsala oder Västerås... nicht gerade gleich. Und doch immerhin ein paar Stunden Weg. Wir haben uns alles angeschaut und sind dann nach dem Gefühl gegenagen, wobei da auch die neuen Kollegen eine Rolle gespielt haben. Viele hätten sich nämlich eher für Uppsala entschieden, weils schöner ist. Aber wir mochten die Leute hier mehr.
Sicherlich kann man sagen, dass ein Grossteil der Einwanderer nur mit SFI klarkommt. Manche machen sogar gar gar keinen Kurs. Aber das hängt auch stark vom Beruf ab. Bis auf die Deutschstunden, muss ich aber sagen, dass ich keine interessanten Angebote hatte, bevor ich nicht den SAS A angefangen hatte. Eine Stelle, die ich heute habe, hatte ich damals nicht bekommen, weil ich mit dem SFI einfach nicht gut genug war. Da hatte ich gerade mit dem SAS angefangen. Das Vorstellungsgespräch lief super, wir haben toll geredet. Alles auf Schwedisch. Aber sie meinten, dass es einfach noch nicht reicht. Heute, nach dem SAS B, ist das kein Problem und sie haben mich eingestellt. Und auch bei meiner anderen Stelle, im Büro, merke ich immer wieder, dass ich das nach dem SFI nicht geschafft hätte. Wie gesagt, es hängt stark vom Jobb ab. Und von den Leuten mit denen man zusammen ist.
Für Komvux Ausbildungen ist der SFI oft Vorraussetzung. Manchmal reicht es aber auch, mit jemandem zu sprechen, damit die sehen wie gut man ist. Für viele Berufsausbildungen reicht aber der SFI gar nicht mal aus. Da muss man die Gymnasiumszulassung haben, und das ist nun mal Svenska B oder SAS B. Diese Kurse werden ja auch von Schweden belegt, die den Kurs in der Schule nicht hatten oder zu schlecht waren. Daher ist die Zusammensetzung der Kurse dann oft auch wieder etwas mehr schwedischer. Hat auch was für sich nicht nur ausschliesslich mit anderen Ausländern zusammen zu sein. Man ist ja selber einer und will gerne auf Einheimische treffen :)

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 29. Mai 2011 22:23 
Neuling
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Hey ihr lieben,
das hört sich schon alles mal sehr spannend an, was ihr so zu berichten habt, auch wenn es mit viel lernerei zusammen hängt, aber das gehört ja auch dazu.
Wenn ich glück habe besteht für mich im nächsten Ausbildungsjahr die Chance ein 10 Wöchiges praktikum in Schweden in einer sozialpädagogischen Einrichtung zu absolvieren, dass wäre natürlcih eine sehr tolle Erfahrung. Da kann ich dann sicherlich auch etwas von dem Land kennen lernen.

Liebe Grüße Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 08:33 
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Ich hätte da mal ne Frage zu SFI oder SAS:
Wir arbeiten mit dem Lehrmittel Rivstart. Momentan sind wir in der Hälfte vom A1+A2. Danach möchten wir noch B1+B2 machen.
Kann man ungefähr sagen auf welchem Niveau man danach ist? Wir möchten so in 2-3 Jahren nach Schweden gehen und ich möchte dann auch in Schweden einen Job suchen/finden.

über die SFi Kusre hört man ja von super toll bis grottenschlecht so ziemlich alles. Sind die SAS Kurse auch so?

Gruss Pierre


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 10:15 
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Hej,
ich weiss nicht ganz genau welchen Stand man dann hat, wenn man B1 oder 2 hat. Aber da sollte man, wenn ich es richtig erinnere, schon recht gut frei reden können. Du musst hier trotzdem einen Test belegen, damit das anerkannt wird. Versteh mich nicht falsch, die kennen hier die Einteilung nach A und B auch. Die ist ja in Europa gleich. Trotzdem reicht das nicht aus, um als "Schulabschluss" anerkannt zu werden. Du kannst damit vermutlich trotzdem Arbeit finden, wenn Dein Arbeitgeber mit Dir redet und merkt, wie gut Du bist. Aber wenn Du studieren willst oder auch nur eine Weiterbildung machen willst, sei es auch einen weiteren Schwedischkurs, musst Du in sehr vielen Kommunen einen Test machen. Mal sehr "anständig" und mal einfach nur im Gespräch. Abhängig von kommune und Person, die es entscheidet.

Aber mach die Kurse, wenn Du kannst und magst. B2 ist schon recht weit. Damit hast Du eine super Basis hier in Schweden. Eventuell brauchst Du nicht mehr viel oder gar nichts mehr machen, wenn Du Arbeit findest. Manche machen auch nur den SFI. Mir hat das nicht gereicht, aber ich mag auch gerne Sprachen lernen.

Die SAS Kurse sind meist schon besser als die SFI. Das liegt daran, dass die ganz faulen, die keine Lust haben und nur kommen, damit sie Feld bekommen, da nicht drin sitzen. Ausserdem sind bis da hin alle so weit, dass es ein ungefähr gleich schnelles Lernen gibt. Denn selbst wenn jemand aus einem Land kommt, wo die Sprache so ganz anders ist, hat er bis zum SAS ja einen gewissen Wissensstand und kann dann in ähnlicherem Tempo mitarbeiten.
So haben es wohl Thailänder schwer, da sie eine ganz andere Grammatik haben, oder gar keine? Weiss nicht mehr genau. Jedenfalls waren die bei uns aber auch eher die fleissigeren, wenn auch langsam, einfach weil es für sie schwerer war.
Unsereins hat es einfach leichter, da Schwedisch und Deutsch so ähnlich ist. Wir haben immerhin schon mal was von Ackusativ und Dativ gehört. Ähnlich leicht fällt es den meisten Europäern und den Polen. Zumindest war das meine Erfahrung in meinen Kursen.
Je weiter man kommt, desto eher trifft man Leute, die es für die Arbeit brauchen oder auch immer mehr Schweden. Und dann ist das Lerntempo schon angenehmer als im SFI. Oder man macht, wie ich dann, einen Distanzkurs und lernt im eigenen Tempo. Prüfung nur noch via webcamera. Das erleichtert das Ganze dann, da man lernen und lesen kann, wann man will. Sprechen muss ich im Alltag eh schon genug Schwedisch, da brauchte ich das am Ende nicht mehr im Kurs. Das ist eher für den Anfang wichtig.

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 11:29 
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Der Unterschied zwischen SFI und SAS ist schon enorm. Nicht ohne Grund ist SFI Grundschulniveau und SAS Gymnasiniveau.
Während sich der SFI überwiegend auf neue Vokabeln und etwas Grammatik beschränkt, geht es dann beim SAS ans eingemachte.
Wir habe viele Werke aus unterschiedlichen Epochen gelesen, mündliche Präsentationen abgeliefert, Berichte, Nacherzählungen, Aufsätze, Kroniken und fiktive Zeitungsberichte geschrieben. Dabei natürlich jede Menge Hintergrundinformationen bekommen und uns die Vokabeln selbst herausgesucht.

Ich hatte das Glück SAS A & B in einem Termin zu machen, war zwar sehr stressig aber Gelegenheit das ganze zu vertiefen hatte gefehlt.

Und ich fand meinen Deutsch Grundkurs in der Oberstufe schon zum ...

:smt006 Freddy


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 13:42 
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Ich hab grad gesehen dass eine Engländerin in ihrem Blog schrieb dass sie SFI D gemacht habe und dabei mit rivstart B1 gerabeite hat.
Danach bie SAS sie wohl auch rivstart B1+B2 zum Einsatz gekommen.

Gruss Pierre


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 14:58 
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Hej!

...bin auch gerade dabei, mich über Sprachkurse/tests zu informieren, um dann ab Sommer einen möglichst guten Start in Schweden zu haben.
Mein Problem ist: Ich klinge wohl schon recht gut auf Schwedisch, allerdings kann ich mich schlecht selbst einschätzen, da ich nie einen richtigen Kurs gemacht habe. Habe daher keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Schwedischlernern/TISUS-Absolventen.

Habe Anfang April bei Komvux Stockholm nach Kursen (Sfi) gefragt. Und die haben mich gleich weggeschickt, an die Uni verwiesen. SFI wäre nichts für mich, ich wäre schon zu gut. Hm.

Um an der Uni ab Herbst einen Intensivkurs (der schnell zum TISUS-Test führt) zu machen, hätte ich mich gleich im April anmelden müssen, incl. Bescheinigungen über bisher absolvierte Schwedischkurse (habe ich ja nicht) und ich hätte zum Inträdesprov (Aufnahmeprüfung) am 24. Mai antreten müssen (jobbedingt für mich leider unmöglich).

Daraufhin habe ich mich über SAS im Internet informiert... und bin etwas erschrocken: Eigentlich wollte ich doch "nur" einen Schwedischtest machen, und nicht noch vorneweg massenhaft schwedische Literatur "fressen".

Mein neuer Plan sieht daher nun so aus: Werde versuchen, bis Herbst noch möglichst viel Schwedisch zu "tanken" (Bücher lesen, 4 Monate in Schweden, etc.) und dann am 1. November auf gut Glück zum TISUS in Stockholm antreten. Hoffe, das ist nicht völlig blödsinnig. Es scheint mir aber einfacher (und vor allem weniger zeitaufwendig) zu sein, "nur" den sicher sehr heftigen Sprachtest zu probieren als für SAS auch noch jede Menge Literatur lesen/bearbeiten zu müssen.
Wie seht Ihr das?

Många hälsningar
Regina


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 17:18 
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Beiträge: 102
Wohnort: Närke/Schweden
Hej Regina,

das hört sich doch nach einem guten Plan an! Wenn Du Dich direkt zum TISUS anmeldest, sparst Du Dir auf jeden Fall eine Menge bürokratischer Abläufe. Denn es ist gut möglich, dass Du, wie Du schon schreibst den Unikurs wegen der fehlenden Kurse nicht belegen kannst. Was Du allerdings versuchen kannst, ist den Prof direkt anzumailen und ihm zu schildern, warum Du zum Aufnahmetest nicht erscheinen konntest und fragen, ob Du den Test nachholen kannst. Erfahrungsgemäß kann man auf dem kurzen Dienstwege eine Menge erreichen in Schweden.

Es gibt eine Reihe Beispieltests im Internet, guck Dich doch da schon mal um und überprüfe Deinen Wissenstand. Du kannst dann auch herausfinden, wo Du noch Schwächen hast und dann gezielt lernen.

Einen Beispieltest findet Du hier:

http://www.hum.su.se/pub/jsp/polopoly.jsp?d=2570

Viel Glück!

_________________
http://schwedenblog.bestofscandinavia.se - Leben in Schweden


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 17:31 
Schweden Guru
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Registriert: 10. Februar 2009 20:40
Beiträge: 1396
Ja, Regina, warum nicht...Jeder lernt ja auf unterschiedliche Weise, und viele können es sich im Selbststudium sicherlich auch auf hohem Niveau beibringen (ich selbst war und bin da zu wenig diszipliniert...)
Mir selber machte der Sprachunterricht am Abend (VHS und SFI) eigentlich viel Spaß, vermutlich gerade weil das Lernen von Vokabeln und Grammatik im kompletten Gegensatz zu meiner sonstigen Arbeit steht und es daher (trotz ein bisschen Arbeit) doch recht entspannend war. Mit SAS habe ich aber (noch) keine Erfahrung. Sollte es mich aber noch einmal nach Schweden verschlagen, stünde dies sicherlich auf meiner Liste für abendliche Freizeitaktivitäten, einfach aus Spaß :-)
Meine persönliche Erfahrung war die, dass man durch das Leben im Land zwar unheimlich viel an Redewendungen mitbekommt und das freie Sprechen übt, grammatikalische Fragen konnte ich aber eigentlich nur über den Schwedisch-Kurs klären. Denn viele Schweden sind einfach zu nett, um einen ständig zu korrigieren. Da muss man dann schon konkret nachfragen, ob man Dinge wirklich so ausdrücken kann und ob es grammatikalisch korrekt ist oder eben nicht.

Also, mit netten und hilfreichen Schweden an Deiner Seite klappt das sicherlich mit dem 'selbstorganisierten 4-Monate-Intensivkurs' in Schweden :smt006

Viel Erfolg! :smt006


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 18:37 
Schweden Guru
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Registriert: 25. September 2006 20:15
Beiträge: 1430
Wohnort: jämtland
hej regina

frag doch bitte bei der vhs-oldenburg nach.zu meiner zeit konnte man da einen zertifizierten abschluß machen. frag nach eivor wichmannund und grüße sie von mir.

https://www.vhs-ol.de/?id=29

gruß elke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 31. Mai 2011 21:38 
Schwedenfreund
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Registriert: 16. April 2007 23:03
Beiträge: 572
Wohnort: D/Kreis Pinneberg
Was alle Oldenburger immer gern vergessen:

Handelt es sich um Oldenburg/Holstein oder Oldenburg/Niedersachsen?

Fragt sich
Rüdiger


Die gleiche Frage gilt auch für Kleve/Niederrhein oder Kleve/Holstein.
Oder Schenefeld/Pinneberg oder Schenefeld/Steinburg.

Ich habe mal einen Gastronomen aus Kleve/Holstein gesprochen; der hat es mehrfach erlebt, daß ein Lieferant in Kleve/Niederrhein gestanden und die Adresse in Kleve/Holstein gesucht hat. Das Abendessen für die Gäste fiel aus...


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 1. Juni 2011 02:51 
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Registriert: 11. Dezember 2010 22:51
Beiträge: 180
Wohnort: Stockholm
Tack så hemskt mycket för alla svar och tips!
Vielen Dank für alle Antworten und Tips!

Nun bin ich ja wieder an der Reihe:

@Rüdiger: Oldenburg in Niedersachsen... manchmal wünsche ich, mir es wäre das andere Oldenburg: Das hätte mir manche Stunde auf der deutschen Autobahn auf dem Weg nach Sverige erspart. ;-)

@Elke: Du kennst Dich also mit vhs-Schwedisch in Oldenburg aus! Verrückte Zufälle gibt´s!
Leider hatte ich keine Chance, an einem solchen Kurs teilzunehmen, da ich meistens abends arbeite. Ich hätte bei 10 Kursabenden vielleicht 3 mal teilnehmen können. Da habe ich es gleich gelassen. Eine Freundin von mir war dort aber mal und fand es leider nicht sehr gut... Das waren gleich mehrere Gründe, ohne Kurs mit Buch und Astrid Lindgren (Bücher/Hörbücher) draufloszulernen. Ich habe direkt nach den letzen Sommerferien versucht, an einer Swedex-Prüfung (kleiner Schwedisch-Test, leider nicht unitauglich) teilzunehmen. Vielleicht wurde der ja mal an der vhs in OL angeboten? Vielleicht meintest Du den? Leider gibt es den im Moment nicht hier in der Nähe. Ich hätte an den betreffenden Wochenenden frei haben müssen (keine Chance) und in HH zum Test antreten müssen. Und das ging dann eben mal wieder nicht. Hm. Schade! Aber jetzt (ab Juli) werde ich mein Urlaubsjahr ganz gewaltig nutzen d. h. in Schweden verbringen, Sprachtests u.a. machen und vielleicht dableiben, wer weiss...

@Sams: Jaja, das stimmt. Die Schweden sind einfach zu nett und zu höflich. Aber es gibt da seit letztem Sommer eine Ausnahme: Er schickt meine schwedischen Mails ROT korrigiert zurück, und er antwortet natürlich auch sonst so gut es geht auf alle meine dummen und weniger dummen Fragen nach der schwedischen Sprache. Manchmal bräuchte ich aber trotzdem mal einen richtigen Sprachlehrer, der die etwas komplizierteren Grammatikfragen beantworten kann. Vielleicht kann ich mich aber auch so irgendwie durchschlagen... mal sehen. Habe jedenfalls viiiiel gelernt seit letztem Sommer. :-)

@Lussekatt: Danke für den Tip. Diesen TISUS-Typprov hab ich mir auch schon runtergeladen... und war erst mal schockiert. Was für ein Zeitdruck!! Es scheint aber so zu sein, dass ein gewisser (nicht so sehr hoher) Prozentsatz an richtigen Antworten reicht. Habe von einer gehört, die den Test vor Jahren gemacht hat. Keine Ahnung wieviel Schwedisch sie damals konnte: nach 1 Jahr Erasmus-Austausch in Schweden war´s sicher nicht wenig! Sie war sich erst sicher, durchgefallen zu sein, hatte dann aber doch bestanden. Das YouTubeVideo von der mdl. Prüfung macht dann schon wieder mehr Mut... Ich glaube ich muss es einfach ausprobieren.

Vielen Dank nochmal für alle Euren netten aufmunternden Kommentare!
...ich werde dann mal berichten, ob der Plan funktioniert hat... Hoffe, ich blamiere mich nicht... und wenn schon... naja... :-)))

Många hälsningar,
Reg


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 1. Juni 2011 11:26 
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Beiträge: 180
Wohnort: Stockholm
PS @elke:

Habe eben mal bei der Vhs OL nachgefragt: Die bieten nur ganz selten die Swedex-Prüfung an. Da besteht einfach wenig Interesse, da die meisten bloss aus Spass für den Urlaub Schwedisch lernen.
Aber es war ja wirklich den Versuch wert. Es wäre ja schonmal gut gewesen, den Swedex zu haben, um zum Stockholmer Uni-Intensivkurs zugelassen zu werden...
Danke nochmal für den Tip. Ich hatte bisher bloss das Internet durchforstet, und die Dame von der Vhs hatte noch ein paar weiterführende Tip. Mal sehen was sich machen lässt.

Ha en trevlig helg!
Reg


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 9. Juni 2011 13:03 
Hallo Mira,

ich wohne seit 7 Jahren in Schweden, bin zwar Selbstständig, aber menkan ja fast alles in Schweden machen. Die Schweden sind da nicht so festgefahren wie wir Deutsche :-). Ich kenne eine Menge Schweden die so zeimlich alles schon in ihrem berufsleben gemacht haben.... ist auch eine Art Land der unbegrensten Möglichkeiten, aller dings solltet Ihr die Sprache schon einigermassen sprechen, aber das lernt ihr im SFI kurs, der völlig ausreichend ist, der rest kommt von alleine.
Man denkt hier nicht so stark in bahnen wie in Deutschland, das ist für den der es freier mag schön, aber für den der gerne "angeleitet" werden will kanns problematisch werden, jedenfalls hab ich die Erfahrung gemacht alles ist möglich, kenne eine Schwedin die Krankenschwester ist, ein Beerdigungsinstitur hat, nebenbei auch catering macht und noch Problemkinder betreut.... das sagt wohl alles :-)

Willkommen in Schweden
Gruss Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 5. August 2011 20:54 
Neuling
Neuling

Registriert: 8. Mai 2011 10:24
Beiträge: 5
Hallo Klaus

vielen lieben dank für deinen Erfahrungsbericht. Wenn ich so etwas lese, bekomme ich gleich mehr Mut den Schritt nach Schweden zu kommen zu wagen. Erst heute habe ich wieder einen wunderschönen Bericht im Fernsehn gesehen und da packt einen schon das Fehrnweh und man will nur noch weg aus Deutschland.
Ich werde wohl noch meine Ausbildung abschließen und mich dann schleunigst auf den Weg zu euch machen =)

Liebe Grüße Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 5. August 2011 21:27 
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Registriert: 26. April 2008 22:05
Beiträge: 270
Wohnort: Rosenfors (Småland)
Kopparkittel hat geschrieben:
aller dings solltet Ihr die Sprache schon einigermassen sprechen, aber das lernt ihr im SFI kurs, der völlig ausreichend ist, der rest kommt von alleine.

Hejsan Mia und Klaus,

da hat Klaus Recht, für jemanden der nur in Schweden leben will und sich auf der Firma oder zu Hause mit Schweden normal unterhalten will und nicht irgendwelche speziellen Sachen machen will für den reicht der SFI Kurs vollkommen aus. Sicher gibt es Berufe, wo ein SFI Kurs halt nicht ausreicht und man sich noch weiterbilden sollte. Es gibt natürlich die typisch Deutschen Perfektionisten die meinen alles hundertprozentig machen zu müssen, die sollen sich ruhig hinsetzen und lernen. Ich hab auch die Erfahrung gemacht wie Klaus das schreibt das die Schweden nicht so festgefahren sind und ich sage immer "Formatiert" sind wie die Deutschen. Die Schweden sehen vieles lockerer, auch die Sprache und Sie freuen sich, wenn man sich Mühe gibt und Schwedisch lernt. Es gibt genug Deutsche die nach Schweden gehen, die Sprache garnicht lernen wollen und sich sagen es gibt genug Deutsche hier die Schwedisch können und lassen sich immer von denen helfen.

Viele Grüße aus Småland :flagge:
Harald

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Man muss dem Leben nur gelassen folgen und ihm ein Höchstmaß an Freude entnehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 6. August 2011 00:23 
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Haro hat geschrieben:
Sicher gibt es Berufe, wo ein SFI Kurs halt nicht ausreicht und man sich noch weiterbilden sollte


Ja, in etwa 80 % der Berufen ist dies wohl der Fall ....

Haro hat geschrieben:
Ich hab auch die Erfahrung gemacht wie Klaus das schreibt das die Schweden nicht so festgefahren sind und ich sage immer "Formatiert" sind wie die Deutschen. Die Schweden sehen vieles lockerer, auch die Sprache und Sie freuen sich, wenn man sich Mühe gibt und Schwedisch lernt.


Gerade die Sprache sehen viele meiner Erfahrung nach NICHT so locker. Die Schweden sind auch recht schlecht darin, den Sinn von inkorrekten Sätzen aus dem Kontext zu entnehmen, man kann als Deutscher schon einmal in Situationen kommen, wo man meint dass das schwedische Gegenüber einen absichtlich Mißverstehen möchte. Dies ist jedoch nicht der Fall - tatsächlich nehmen die Schweden das Gesagte viel wörtlicher als wir Deutschen, welche eher Dinge im Zusammenhang sehen und darauf abstellen, was man eigentlich sagen wollte.
Letztendlich wird die Königin Silvia liebend gern von vielen Schweden wegen ihres schlechten Schwedisch kritisiert (obwohl dies mit Sicherheit wesentlich besser ist als das eines frischgebackenen SFI-Absolventen)...... so locker sehen es die Schweden also nicht! Es kommt eben immer auf die einzelne Person an.

Viele Grüße,

Paul


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 9. August 2011 19:58 
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Hej,
wollte auch anmerken, dass erstens der SFI nicht immer reicht und zweitens es genug Schweden gibt, die nicht so tolerant sind, wie man immer meint mit der Sprache. Zu beginn hört man noch oft, dass man jätte duktig ist. Aber das kann sich dann schon auch mal ändern. Und das ist doch auch logisch. Genauso wie wir auch reagieren und gestresst sind, wenn jemand schlecht unsere Sprache spricht, so kann es auch einem Schweden gehen. Ein starker Akzent oder massenweise Fehler sind auch für die anstrengend. Und einen richtig guten Job bekommt man so auch nicht. Man sollte mit der Zeit schon mehr können. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass manche Schweden, auch Lehrer im Sprachkurs sehr genervt waren. Natürlich nicht offen und deutlich. Aber hinten rum konnte man schon mal das eine oder andere Wort hören. Wobei dann natürlich, sofern sie merken, dass man es mitbekommt, sofort unterstrichen wird, dass man ja selber nicht gemeint ist. Und dass die Deutschen ja keine richtigen Ausländer seien. Eine Rektorin in einer Schule hier bei uns hat aber auch davon gesprochen, dass es ja so gut wäre, dass an der Schule eigentlich nur ein Kulturkreis wäre... Sagte sie zu einer Deutschen, einer Japanerin und einem Ami, die alle ihre Kinder an der Schule hatten... Tja, kommt halt immer drauf an wie man es sieht.

Wir persönlich haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, die offen waren. Wie gesagt, mal am Rande, hinter vorgehaltener Hand. Und was die Sprache angeht, ich gehöre zu den Perfektionisten. Aber ich lerne nicht wirklich genug dafür. Dafür bin ich wieder zu faul. Neben Arbeit und Familie bleibt oft keine Zeit mehr. Aber mich nerven meine Fehler schon selber...

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 10. August 2011 09:40 
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Mira hat geschrieben:
Hey ihr lieben,
das hört sich schon alles mal sehr spannend an, was ihr so zu berichten habt, auch wenn es mit viel lernerei zusammen hängt, aber das gehört ja auch dazu.
Wenn ich glück habe besteht für mich im nächsten Ausbildungsjahr die Chance ein 10 Wöchiges praktikum in Schweden in einer sozialpädagogischen Einrichtung zu absolvieren, dass wäre natürlcih eine sehr tolle Erfahrung. Da kann ich dann sicherlich auch etwas von dem Land kennen lernen.


Hej Mira,

wenn Du diese Möglichkeit auch nur annähernd nutzen kannst, solltest Du alles dafür tun, um da ran zu kommen. Auch in Schweden ist es nicht leicht, an eine Arbeit zu kommen, wenn nicht wenigstens eine schwedische Referenz benannt werden kann. Will sagen, hat man noch nicht in Schweden gearbeitet, so ist es i.d.R. so, dass man als Nichtschwede deutlich im Nachteil ist ggü. einem Mitbewerber, der bereits über Erfahrungen auf dem schwedischen Arbeitsmarkt verfügt. Dieses Problem stellt sich hier sogar einheimischen Jugendlichen, die es sehr schwer haben, eine feste Anstellung zu bekommen mit der Begründung: 'Ohne Erfahrung können wir Sie leider nicht einstellen'.
Hast Du einen pädagogischen Abschluss in D erworben, sollte es für Dich (zumal wenn Du dann bereits hier ein Praktikum gemacht hast) nicht allzu schwer sein, eine Arbeitsstelle zu bekommen. Grundvoraussetzung dürfte aber auch hier die ausreichend sichere Beherrschung der Sprache sein. Viele Kommunen suchen sogar Lehrer für Deutsch in der Vorschule, da Kommunen verpflichtet sind, ausländischen Kindern eine Förderung in Ihrer Muttersprache ab dem Kindergarten zu ermöglichen (so die Eltern dies wünschen). Es gibt zwar gewisse Einschränkungen, wie eine Mindestanzahl von 5 Kindern mit gleicher Sprache, aber im Wesentlichen gilt diese Pflicht für alle Kommunen.
Dein Mann sollte am ehesten in Firmen um Arbeit nachsuchen, die eine Verbindung nach Deutschland haben. Viele Firmen vertreiben hier z.B. deutsche Maschinen und benötigen somit Fachkräfte, die auch der deutschen Sprache mächtig sind. Als Verfahrenstechniker hat er da ganz gute Aussichten. Wichtig ist bei Bewerbungen der persönliche Kontakt. Man kann sich schriftlich bewerben, sollte aber unmittelbar danach den persönlichen Kontakt zum Personalverantwortlichen oder dem zuständigen Vorgesetzten suchen und sich mit Ihm/Ihr unterhalten (hier schliesst sich der Kreis hinsichtlich der Grundvoraussetzung Sprachkenntninsse). Die Namen und Telefonnummern findet man entweder auf der Homepage der Firma oder in der Stellenausschreibung.
Regionsmäßig sind wohl alle Ecken von Schweden zu empfehlen, letztlich dürfte die Aussicht auf einen Arbeitsplatz wohl dazu führen, sich in einer der Großstadtregionen oder zumindest in der Nähe von größeren Städten anzusiedeln. Landschaftlich sehr reizvoll ist auch Jämtland oder Norrbotten, aber man wird sich schwer tun, in Ragunda, Berg oder Vilhelmina Arbeit zu finden.
Und auch in den Großstadtregionen findet man sehr schöne Wohngebiete mit mehr ländlichem Charakter, wenn man dies möchte.
Und bei Kontakt zu Schweden solltet Ihr immer daran denken, dass fast alle Schweden deutsch sehr wohl verstehen können, auch wenn sie dies nicht immer signalisieren!

Hälsningar
Dirk

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 1. September 2011 21:47 
Neuling
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Registriert: 8. Mai 2011 10:24
Beiträge: 5
Hallo noch mal an alle,

Ich weis das hat hier nix mit dem eigentlichen Thema zu tun aber vielleicht bekomme ich ja trotzdem von einem Von euch eine antwort.
Und zwar würde mich interessieren, ob es in Schweden mit der Helligkeit im Sommer und der Dunkelheit im Winter wirklich so schlimm ist wie man hier in deutschland immer sagt oder ob ihr euch mittlerweile schon dran gewöhnt habt. Oder ist es gar nicht so??

Liebe Grüße Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 1. September 2011 22:17 
Schwedenfreund
Schwedenfreund
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Registriert: 15. März 2008 14:28
Beiträge: 312
Wohnort: Borås
Ich bin zwar kein Biologe , aber unser Körper braucht das Sonnenlicht.

Klar und wenn es früher draußen dunkel wird macht ein Waldspaziergang nicht unbedingt Spaß.
Im Winter ist das Wetter natürlich oder auch nur gefühlt schlechter.
Aber mit Kerzenlicht und sog. Wärmelampen kann man dieser Winterdepression entgegenwirken.
Gesellige Abende mit der Familie oder Freunden tun ein übrigens dagegen. Und wenn nichts mehr geht dann halt ab nach Thailand :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 1. September 2011 22:30 
Stiller Beobachter

Registriert: 20. August 2011 19:29
Beiträge: 2
Hallo Mira,

die Frage ist sehr berechtigt. Ich wohne seit 2 Jahren in Stockholm und muss sagen, dass es schon eine seltsame Sache ist mit der Helligkeit/Dunkelkeit. Im Sommer wird es nur fuer ein paar Stunden dunkel, aber dann auch nicht richtig dunkel... Wenn man keine richtige Verdunkelung hat (wie es in Schweden fast ueblich ist) finde ich es unerträglich mit der Helligkeit nachts. Aber wir haben uns eine gute Verdunklung fuer die Fenster im Schlafzimmer besorgt. So, das ist eigentlich kein Problem. Im Herbst/Winter geht es dann halt in die andere Richtung. Ich glaube im Dezember ist es in Stockholm dann so, dass um halb 4 mittags die Sonne schon wieder untergegangen ist obwohl Sie gerade mal ein paar Stunden da erst rausgeschaut hat... :-) Wobei Stockholm nicht so weit nördlich liegt wie Kiruna... Dort ist ja sicher fast die ganze Zeit dann dunkel im Winter bzw. hell im Sommer. :-) Aber eigentlich muss ich sagen, dass ich mit der Umstellung keine grossen Probleme hatte, es ist halt immer wieder lustig, wenn es schon so frueh am Tag dunkel wird.. :-) Auf manche kann es sicher eine depressive Einwirkung haben, dass es so frueh dunkel wird im Winter, aber ich habe davon nichts bisher gemerkt. Jedoch habe ich mir, um es mir im Winter leichter zu machen aufzustehen, ein Wake up light (Wecker mit Licht zum Wecken) neulich angeschafft. Hilft vielleicht um die innere Uhr bzw. die draussen herrschende Nacht, trotz Tageszeit herein zu legen... Mal sehen.. :-) Aber ich wuerde dir vielleicht empfehlen im Winter hierher zu kommen bzw. dahin wo du vielleicht hinziehen möchtest -sei es nur ein Wochenendtrip, um es einfach mal mit der Dunkelheit erlebt zu haben. Da kann man vielleicht ein eigenes Gefuehl dafuer bekommen, ob man es mit der Dunkelheit im Winter aushalten kann.

Ha det bra!

Andrea
¨
schwedischerschwabe.spotlife.se


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 2. September 2011 07:04 
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Hej Mira!

Ein wichtiger Punkt ist gerade im Winter das Wetter. Nun hatten wir die letzten 2 Jahre Glück und es war oft aufgeheitert und sonnig bzw. der frühe und andauerndde Schnee-Einfall tat dann sein übriges, um den Winter gut zu überstehen. Denn durch den Schnee wird es doch draussen gleich deutlich schöner und freundlicher / heller. Hast Du allerdings, wie uns dies gleich am Anfang passiert ist, 8 Wochen so gut wie durchgehend Regenwetter und es wird draussen eigentlich gar nicht mehr hell, dann kann das schon in eine Depression führen.
Dies kann man auch wiederum nicht mit Norrland vergleichen, da es dort i.d.R. zeitig Schnee gibt und dies die Dunkelheit dann doch deutlich abmildert. Je nachdem, wo man hinzieht, sollte man die Temperaturen im Winter auch nicht ganz ausser acht lassen. -25 Grad über einen längeren Zeitraum sind für viele eine Herausforderung, auch das Auto oder das Haus müssen damit klar kommen können. Das ist nicht automatisch der Fall. Aber auch ein anderes Kapitel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 2. September 2011 07:42 
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Beiträge: 176
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Gegen die Auswirkungen der lang anhaltenden Dunkelheit im Winter sollen ja sogenannte "Tageslichtleuchten" helfen, deren Lichtspektrum weitestgehend dem des Tageslichtes enspricht.

Hat das jemand schon mal ausprobiert?

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CU Karsten :smt006

Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches. (Mark Twain)


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 2. September 2011 08:08 
Alter Schwede
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Guten Morgen,
ich lebe seid 4 Jahren in Schweden und jeder Winter macht mir zu schaffen. Die Zeit bis zum Jahreswechsel ist in Ordnung, da ist man sowieso komplett im Stress mit Weihnachtsvorbereitungen, Lucia-Festen in den Schulen der Kinder, Nikolaus ect....aber ab Januar geht die Kurve steil bergab und ich zähle jede Minute, die es täglich heller bleibt. Der Schnee der letzten 2 Jahre hat geholfen, aber irgendwann bekommt man einen Schnee-Koller und man kann ihn einfach nicht mehr, will nur noch endlich Frühling haben. Auch nach 4 Jahren schaltet mein Körper ab Mitte-Ende Februar auf Frühling um und alles sehnt sich nach Sonne und Wärme. Jeder grüne Halm, jede Knospe wird bejubelt. Ich habe eigentlich auch schon alles probiert, was helfen könnte:Solarium und auch 2 Wochen Urlaub in Ägypten haben wir schon gemacht, wobei letzteres zwar richtig schön war, aber die Rückkehr ins kalte Schweden war heftig und endete in einer dicken Grippe.

Nächstes Jahr fliegen wir deshalb mit unserer Tochter, während Sportlov, nicht in den Süden, sondern fliegen 4 Tage nach London, da ist der Temperaturunterschied nicht soo schlimm, aber man kann schon mal Frühling schnuppern. Den Sommer, inkl. heller Nächte, liebe ich überalles. Schlafen macht mir keine Probleme mehr, wir haben auch keine besondere Verdunkelung, sondern normale Rollo´s, die aber nicht extra dunkel machen. Nur bei meinem Sohn wird komplett verdunkelt, weil er keinen eigenen Schlafrythmus hat und dann die ganze Nacht wach wäre, unsere Tochter schläft ohne jegliche Verdunkelung und auch im Sommer ohne Probleme weiter, wenn um 4.00 Uhr die Sonne scheint.
Ich denke, es kommt darauf an, wie und ob man sich auf den Winter einstellen kann, ich habe eine Freundin, welche bereits über 20 Jahre in Schweden lebt, und bis heute sagt, dass sie jeder Winter Lebensjahre kostet, weil einfach das Tageslicht fehlt, meinem Mann macht er kaum etwas aus.
Es ist rein persönliche Erfahrenswerte und kann wahrscheinlich kaum von einem auf den anderen übertragen werden.

Grüsse JANA

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 2. September 2011 16:19 
Neuling
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Registriert: 8. Mai 2011 10:24
Beiträge: 5
Halli Hallo, :smt006

Dann ist es wohl einfach das beste für mich wenn ich selber die Erfahrung mache. :)
Wenn ich ganz viel Glück habe dann habe ich von der Schule aus die Chance im Januar genauer vom 17.01.2012 für 5 wochen die Chance nach Schweden zu fahren. Das wäre dann nach Südschweden, den genauen ort habe ich leider vergessen. Aber von 23 Schülern haben leider nur 10 diese Chance also muss ich eine gute Begründung haben warum ich nach Schweden möchte und dort in einer Vorschule arbeiten möchte.

Liebe Grüße
Mira


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 6. September 2011 20:43 
Alter Schwede
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Hej Jana,
Du hast es mal wieder treffend geschrieben. Mir geht es ganz genau wie Dir. Ab März ist bei mir Ende mit Winter, jedenfalls hätt ich das gern. Und dann ist jeder weiterer Schneefall nicht mehr schön und romantisch und was weiss ich. Sondern nur noch nervend und anstrengend, weil man schon wieder die Einfahrt frei halten muss und der Schneeschieber schon wieder die Autos zugepackt hat. Macht der nämlich immer, wenn man nicht gerade daneben steht und zusieht. Dann schaufelt er schön ordentlich frei und macht bei den Nachbarn dicht... Nervig.
Ich mag den Winter ganz gern, aber eben nicht so lange. Das kostet mich auch immer Nerven. Im Sommer ist es dafür um so schöner :)

Grüsse
Wiebke


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 7. September 2011 09:20 
Alter Schwede
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Registriert: 5. Oktober 2006 10:29
Beiträge: 2204
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Hej Wiebke,
wir müssen mal wieder telefonieren:-) Aber mal wieder fehlt vorn und hinten die Zeit (ätz)..wie sieht es in den nächsten Tagen oder am WE bei dir aus??
Kram JANA :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Auswandern
BeitragVerfasst: 24. November 2011 22:54 
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Beiträge: 180
Wohnort: Stockholm
Hej alla!

Wollte nur schnell noch was zu dieser Diskussion (S. 2, da ging´s um Sprachkurse und -tests) hinzufügen:
Mittlerweile bin ich seit über 4 Monaten in Schweden und habe wie geplant mir meinen "Schwedisch-Intensivkurs" weitgehend selbst zusammengebaut. Allerdings hat sich dann doch noch in allerletzter Minute die Möglichkeit zu einem 5-wöchgen SAS B Kurs ergeben, von dem immerhin drei Wochen noch vor dem TISUS-Termin lagen. Dieser Schwedisch-Kurs hat echt Spass gemacht (Aufsätze schreiben, Literatus lesen, Buch-Rezension schreiben, kl. Vortrag halten) und sicher für den TISUS auch noch etwas gebracht.
Mittlerweile habe ich beide Ergebnisse: SAS B hat "mycket väl godkänd" ergeben, TISUS hat auch funktioniert!

An alle Schwedisch-Lerner: Lasst Euch also nicht entmutigen, wenn´s mal schwierig ist, an einen geeigneten Kurs zu kommen. Man kann sehr viel erreichen, wenn man schwedische Bücher liest und sich hier im Land möglichst viel unter die Schweden begibt.
Ich habe natürlich ganz grosse Vorteile gehabt: Bin schon immer Leseratte gewesen und vor gut einem Jahr ist mir mein schwedischer Freund "passiert"... da war´s natürlich nicht ganz so schwer.
Ein weiterer Vorteil ist, dass hier in Schweden wohl nicht ganz so streng bewertet wird wie ich das von Deutschland kenne. Ich mache nach wie vor eine ganze Menge Fehlerchen oder drücke mich merkwürdig aus (meine Texte kommen heftigst korrigiert zurück, wenn mein Freund den Rotstift schwingt), aber komischerweise war´s trotzdem immer auf mvg-Niveau bei SAS B.

Wünsche allen viel Erfolg bei Sfi, SAS und TISUS!
Många hälsningar,
ekorre


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