Auschwitz-Schriftzug - Schwedischer Geheimdienst ermittelt

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frasimi74
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Auschwitz-Schriftzug - Schwedischer Geheimdienst ermittelt

Beitragvon frasimi74 » 30. Dezember 2009 14:09

Auschwitz-Schriftzug - Schwedischer Geheimdienst ermittelt

Der Diebstahl des Schriftzugs „Arbeit macht frei“ aus dem ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz (Polen) –
stecken etwa doch Neonazis dahinter? Es heißt sogar, die Verdächtigen wollten mit dem Verkaufs-Erlös Anschläge finanzieren!

Wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtet, wollte eine Nazigruppe das Schild an einen
„ausländischen Rechtsextremisten“ verkaufen – und so Anschläge auf den Reichstag in Stockholm,
das Außenministerium sowie die Wohnung von Ministerpräsident Frederik Reinfeldt finanzieren.

Der Plan – perfide, schockierend.

Der schwedische Geheimdienst Säpo ermittle bereits in der Angelegenheit, jage die Hintermänner der Aktion,
berichtet die Zeitung. Ein Säpo-Sprecher wollte nur bestätigen, dass es solche Anschlagspläne gegeben habe.

Bereits vor einer Woche hatte die Staatsanwaltschaft in Krakau (Polen) mitgeteilt, dass der Auftraggeber
des Diebstahls eine „außerhalb Polens wohnende Person ohne polnische Staatsbürgerschaft“ sei.

Das Schild mit dem menschenverachtenden Schriftzug war in der Nacht zum 18. Dezember 2009 vom Eingang
des ehemaligen KZ Auschwitz gestohlen worden. Drei Tage später wurden fünf Verdächtige im Alter
von 20 bis 39 Jahren festgenommen. Sie sitzen in U-Haft.

Das eiserne Schild, das Gefangene des Lagers auf Befehl der Nazis hatten anfertigen müssen,
wurde in einem Wald in Nord-Polen entdeckt – zerlegt in drei Teile.

Die Täter selbst sind nach Angaben der polnischen Ermittler keine Neonazis, sondern gewöhnliche Kriminelle.

Ob sie tatsächlich im Auftrag von Neonazis handelten, muss nun geklärt werden. Die polnische Staatsanwaltschaft
in Krakau hat am Dienstag einRechtshilfeersuchen an Schwedens Justizministerium angekündigt.

Quelle: Bild.de

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