auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

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Adamski

auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Adamski » 30. Juni 2010 09:28

Hallo

Ich möcht auch gerne nach Schweden. Das wichtigste Arbeit finden dann Arbeiten und dann schön Leben. Ich mag die Natur ein wunder schönes Land ist das. Ach ja lerne Schwedisch, ich hoffe es klappt alles wie ich es mir vorstelle. Hat jemand Tipps für mich??? :danke:

MFG

Adam

:schwedentor2:

scanvia
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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon scanvia » 30. Juni 2010 12:24

Hej Adam,

auf Deine doch sehr allgemeine Frage nach nem Tipp zum Auswandern - hier mein Ratschlag:

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scanvia


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http://www.schweden-service24.de

Adamski

Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Adamski » 30. Juni 2010 18:42

Hallo

Ich habe noch paar Fragen. Wie lange braucht man so Schwedisch zu lernen? Ich lerne mit Schwedisch Aktiv Program am Rechner bin erst bei Lektion 2 gebe mir mühe. Möchte im August Urlaub machen weiß aber noch nicht wo??? :roll: Ferien Haus muss ich auch noch Mieten. Meine wichtigste Frage ist (wie kann ich Arbeit finden in Schweden, das Problem ist ich kann kaum Schwedisch!) Im früh Jahr so April will ich Auswandern. Ich hoffe es klappt :D .

PS. Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten! Ach ja ihr seid Klasse!! :lol:

MFG

Adam

Tommy3

Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Tommy3 » 30. Juni 2010 20:56

Hej,

erstmal viel Glück mit deinen Plänen.
Du willst wissen, wie schnell man Schwedisch lernt. Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Das Lernen am Computer ist die schlechteste Möglichkeit. Lernen bei Sprachkursen wie bei der VHS ist etwas besser, aber sehr langwierig, viele brauchen 2-3 Jahre, bis sie sich unterhalten können. Am schnellsten lernt man natürlich in Schweden, im alltäglichen Leben.
Wenn du Deutsch als Muttersprache hast, und Englisch kannst (und vielleicht noch Plattdeutsch oder Holländisch), geht es sehr viel schneller, als wenn du eine südeuropäische Muttersprache hast.
Ich hatte gute Vorraussetzungen und konnte nach 3 Monaten einfache Gespräche führen.
Mein Tipp: schwedische Zeitungen über Internet lesen, schwedisches Radio hören, auch wenn man nichts versteht, und möglichst Urlaube in S verbringen.

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gubbe
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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon gubbe » 30. Juni 2010 22:35

Hej Adam,

in diesen Punkten schließe ich mich Tommy3 ausnahmslos an. Sprachkurs in der VHS zwecks der Aussprache (hatte das Glück, eine schwedische Lehrerin zu haben) und viel lesen und hören. Lycka till!

Gruß aus Unterfranken :schwedentor2:
gubbe

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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Freddy » 30. Juni 2010 23:39

Wenn Du nicht gerade ein dickes Bankkonto hast würde ich Dir empfehlen erst dann umzuziehen wenn Du einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast. Allerdings ist es auch sehr schwer aus der Ferne einen Job zu finden. Nutze daher Deine freie Zeit so oft wie möglich nach Schweden zu kommen, sich unters Volk zu mischen und bei Firmen vorzusprechen.

Welche berufliche Qualifikation bringst Du den mit? Erster Anlaufpunkt ist natürlich das schwedische Arbeitsamt

:smt006 Freddy

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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Imrhien » 1. Juli 2010 11:16

Hej,
ich stimme zu. Erst mal ist es wichtig die Sprache zu erlernen und einen Job zu finden. Ansonsten wird es ein teures Unterfangen und kann schief gehen.
Die Sprache zu erlernen geht unterschiedlich schnell. Ich persönlich sagen, mir ging es wie Tommy3. Aber ich habe auch schon menschen getroffen die meinten, dass sie nach 3 Monaten fliessend waren... Naja, ich vermute, dass es da auch ganz schön starke Abweichungen in den Erwartungen gibt. Klar kann man nach drei Monaten im Land kleinere und vor allem einfachere Unterhaltungen führen. Aber fliessend? Und vor allem richtig? Ich traue mir jetzt, nach fast 3 Jahren und vielen Kursen und täglichem Umgang mit der Sprache auf der Arbeit zu zu sagen, dass ich es fliessend, wenn doch noch nicht fehlerfrei behersche. Wie gesagt, die Erwartungen sind halt unterschiedlich. Zum Arbeiten reicht oft (je nach Arbeit) ein oder zwei Kurse und wer das Glück hat, dass Arbeitssprache englisch ist, bräuchte es in Theorie gar nicht können. Praktisch ist es aber sehr empfehlenswert. Was willst Du arbeiten? Wenn Du nach dem Motto: ich hab nichts gelernt, mach aber alles suchst, wird es leider schwer. Von der Sorte gibt es hier auch viele auf dem Markt und leider können die besser schwedisch. Aber selbst wenn Du da was findest, meist werden gerade diese Stellen sehr mies bezahlt. Als Handwerker hast Du wohl gute Chancen, wer es kann arbeitet hier gerne mit Hausbau und Holz. Die haben wirklich zu tun, vor allem ab Frühling und im Sommer. Man findet kaum einen Handwerker der noch Zeit für neue Arbeit hat, jedenfalls bei uns.

Viel Erfolg
Imrhien

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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Infosammler » 1. Juli 2010 19:20

hej hej,
schau mal auf diese Seite, ich lasse mir da manchmal die Nachrichten vorlesen. Es hilft ein wenig beim hörverstehen. www.8sidor.lattlast.se/
Gruß Claudia
Var inte för optimistisk, ljuset i slutet av tunnel kan vara ett tåg. Franz Kaffka

Adamski§:-)

Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Adamski§:-) » 2. Juli 2010 18:51

Hallo

Schon vielen Dank für eure Hilfe. Ich bin gelernter Holzfachwerker, aber möchte nicht in diesem Beruf weiter Arbeiten. Ich hoffe wenn ich eine andere Arbeit finde wie z.b Maschienenführer oder Produktion, das ich nicht schlecht bezahlt werde weil ich einen anderen Beruf habe?. Ach ja ich hoffe auch es gibt nicht so viele Leihfirma wie ihn Deutschland.

:schwedentor2:

MFG

Adam

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Re: auch Auswandern bin 26 Jahre alt.

Beitragvon Imrhien » 7. Juli 2010 10:57

Hej,
Dein anderer Beruf wird nicht unbedingt zu einem höheren Gehalt führen. Du arbeitest ja nicht in diesem Beruf. Da wird das kaum helfen, oder tut es das inzwischen in Deutschland?? Ungelernt, und das wärst und in dem Beruf in dem Du arbeiten willst, erhälst Du niedrigen Lohn. Du wirst als Aushilfskraft eine Stelle bekommen, als Hilfsarbeiter. Da verdient man eher weniger. Sooo schlecht ist die Bezahlung vielleicht nicht in den Bereichen, im Vergleich, aber man lebt auch nicht besonders gut davon.
Ach ja, es gibt hier (gefühlt) fast mehr von diesen Leihfirmen. Es ist meiner Meinung nach weniger verpöhnt als in Deutschland und daher mehr verbreitet. Dass sich Firmen zeitweise jemanden ausleihen ist hier völlig normal. Selbst "normale" Firmen verleihen ihre Angestellten an andere Firmen. Einerseits ist das natürlich toll, aber viel mehr Sicherheit hat man dadurch nicht. Manpower ist hier recht gross. Kannst ja mal da schauen und Dich bewerben, falls es doch in Frgae kommen sollte.
Aber dazu solltest Du schwedisch sprechen. Wenigstens in Grundzügen.
Als Holzfachwerker kannst Du allerdings versuchen hier als snickare unterzukommen. Offiziell ist das woh, so was wie ein Schreiner. Aber ich habe das Gefühl, dass sich jeder snickare nennt, der irgendwas im/am Bau macht. Jedenfalls wenn es mit Häusern und annähernd mit Holz zu tun hat. Ich kannte da ein paar, die keine gelernten Schreiner waren, so aber eine Stelle bekommen haben. Die haben sich, mit ein wenig schwedisch auf einer Baustelle beim Chef vorgestellt und um Probearbeiten gebeten. Einige sind so zu ihrer Arbeit gekommen. Snickare verdienen auch gar nciht mal sooo schlecht. Handwerker allgemein verdienen in Schweden recht gut. Allerdings kann es gut sein, dass Du am Anfang eher wenig bekommst, da Du nicht gut schwedisch kannst und eventuell als ungelernt gilst. Das müsstest Du testen, erfragen oder so. Grösste Chancen hast Du wenn Du persönlich hingehst und beweist was Du kannst. Schriftlich aus Deutschland bewerben bringt in der Branche eher weniger.

Grüsse


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