Die so genannte Etablierungsreform für die schnellere Integration von Asylbewerbern hat nicht den gewünschten Effekt. Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, gelingt etlichen Asylbewerbern vielfach trotz Aufenthaltsgenehmigung nicht der Umzug von ihrer Erstunterkunft der Einwanderungsbehörde in eine eigene Wohnung. Demnach wohnen derzeit rund 2.600 Personen in einer Asylunterkunft, obwohl sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Im vergangenen Jahr waren es nur 1.000. Hintergrund ist die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in den Ballungsgebieten.
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