Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon hmmm » 20. September 2009 10:22

Fischkopf hat geschrieben: en EES-medborgare



Dann ist min einer von euch kein EU Bürger? Vielleicht auch daher die ablehnungen?
Hej

Fischkopf
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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon Fischkopf » 20. September 2009 10:33

Hej!

Wir sind alles gebürtige Deutsche und soviel ich informiert bin gehört Deutschland zur EU oder :confused:

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HeikeBlekinge
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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon HeikeBlekinge » 20. September 2009 17:50

Skälen för beslut: Av 3 a kap.3§ 1-4 utlänningslagen (2005:716) framgår att en EES-medborgare har uppehållsrätt om han eller hon har tillräckliga för sin och sina familjemedlemmars försörjing."


Das war der Beschluss/Absage den ihr erhalten habt?
Entschuldige fischkopf, dann solltest du schleunigst besser schwedisch lernen!
Evtl. nicht beim Sfi oder diesem Lehrer da? Förlåt...

Uebersetzt heisst das schlicht das EU-Buerger das Aufenthaltsrecht haben wenn sie ausreichende Mittel vorweisen können!
Wo ist da die Absage??

NOCHMAL:
Du wirfst wiederholt uppehållstillstand mit uppehållsrätt durcheinander.
Das ist NICHT dasselbe! Du kannst soviel Anträge nach uppehållstillstand stellen wie du willst. Du wirst "nur" uppehållsrätt bekommen.

CSN, also studiestöd, wuerdet ihr ohne Aufenthaltsrecht NICHT bekommen!
Meines Erachtens also ein Zeichen dafuer, das ihr längst das Recht zum Aufenthalt habt, da aber einige Begriffe durcheinander werft. Und: Nach dem Einkommen wird grundsätzlich beim studiestöd gefragt, da sich danach auch die Berechtigung zu diesem richtet!

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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon Samweis » 20. September 2009 18:05

Hallo,
HeikeBlekinge hat geschrieben:Dann messen die mit zweierlei Massstab!
Na, selbstverständlich. Auf der Seite, von der ich zitiert habe, geht es ja darum, wie Schweden die Sozialsysteme anderer EU-Mitgliedsstaaten mit Hilfe des EU-Rechts ausnützen. Das bedeutet ja noch lange nicht, dass der schwedische Staat auf dieselbe Weise ausgenutzt werden möchte.
Genauso arbeiten ja viele Schweden im europäischen Ausland und nehmen dort die soziale Absicherung in Anspruch oder nutzen das Gesundheitssystem auf einer Auslandsreise - gleichzeitig wird aber durchaus auch öffentlich argumentiert, dass die ganzen arbeitslosen Ausländer (die in S Sozialabgaben bezahlt haben) doch "nach Hause" gehen sollen, um dort Sozialleistungen zu empfangen.

HeikeBlekinge hat geschrieben:Fragt man sich nur warum!!?
Wenn ich mich in die Position des schwedischen Staates versetze und ganz amerikanisch frage: "What's in it for me?", dann stelle ich doch auch ohne Taschenrechner fest, dass es hier nicht um - ökonomisch betrachtet - "wertvolle" Neuzugänge zur schwedischen Gesellschaft geht.
Die 80.000 Euro bringen bei 5% gerade mal 4000 Euro im Jahr (wenn das Geld nicht schon in einer Immobilie verbuttert ist). Dazu die 24000 Euro aus der Rente. Da kommt bei 6 Personen (also 4 abhängigen Minderjährigen) nicht viel an Steuereinnahmen zusammen. Genau genommen gar nix. "Rente" macht außerdem deutlich, dass da keine besondere berufliche Zukunft mehr lockt - es wird also nicht mehr besser werden.
Dem gegenüber steht aber der Anspruch auf Eingliederungshilfe, Sprachkurse, freien Schulbesuch, Gesundheitsversorgung, Grundversorgung mit dem Existenzminimum...
Für den Sachbearbeiter ist also ganz klar: "Da kommen welche mit leeren Händen und wollen einen Haufen Leistungen. Abwimmeln!" Das wird er dann auch machen. Dabei wird er sich nicht schlecht fühlen. Ganz im Gegenteil, denn er hat soeben seinem Vaterland einen großen Dienst erwiesen.

Das hat also nichts mit einer "Unübersichtlichkeit" der Gesetze zu tun, das EU-Recht ist da ganz klar. Aber "Hilfe" kann man von Migrationsverket in der Situation wohl nicht unbedingt erwarten. Da muss man schon selbst den Beweis antreten, dass die zur Verfügung stehenden Mittel das Niveau der Sozialhilfe übersteigen. Das kann bei 28000 Euro/6 Personen/12 Monate = 390 Euro im Monat etwas schwierig werden. Da muss die Teilzeitstelle schon ordentlich etwas hergeben.

Viele Grüße

Samweis

+caro+
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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon +caro+ » 20. September 2009 18:30

"Skälen för beslut: Av 3 a kap.3§ 1-4 utlänningslagen (2005:716) framgår att en EES-medborgare har uppehållsrätt om han eller hon har tillräckliga för sin och sina familjemedlemmars försörjing.



so ist es doch auch, solange du dich selber versorgen kannst ist alles ok und es wird dich niemand rauswerfen.

was anderes ist es mit der Arztversorgung. Meine frage wäre:
hattet ihr schon mal einen Arzttermin und was musstet Ihr dafür bezahlen?

die kinder dürften frei sein von den kosten /Schule/Arzt............und wenn mich nicht alles täuscht könnt ihr für die kinder auch den Barnbidrag in anspruch nehmen.

Was will man mehr?

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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon Fischkopf » 20. September 2009 19:25

Hallöchen!

Wir erhalten kein schwedisches Kindergeld, da sich die Försäkringskassan
beim Migrationsverket nach der Registrierung gekundigt. Da diese aber nicht
vorliegt gibt es auch kein Kindergeld und es somit nicht alles in Ordnung.

Da ja einige hier besser schwedisch sprechen, bitte übersetzen:

Beslut: Migrationsverket beslutar att
-avslå din begäran om registrering av uppehållsrätt


Dieser Text stand auf dem Deckblatt, anschließend folgte die Erklärung wie oben bereits geschrieben.
Arztbesuche hatten wir bisher nur einen und der lief Reibungslos, ich habe die Praxisgebühr bezahlt und bin behandelt worden.

Ist schon etwas komisch oder? Leider wissen wir auch nicht wo der Hase begraben liegt.

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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon Fischkopf » 20. September 2009 19:40

Danke an Samweis, das beantwortet so einige Fragen.


Fischkopf

anous

Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon anous » 18. November 2009 17:03

hiiiii

ich bin ein tunesier und lebe in D seit 3 Jahren.....bin hier wegen studium...
ich würde gern nach schweden auswandern,ich darf aber mit meiner Aufenthalsgenehmigung nur 3 Monate dort aufhalten...
würde gerne wissen ob es schwer würde,einen job zu finden,um da weiter aufhalten zu können
wäre es auch besser hinzufahren und dort zu suchen oder am besten von hier
MfG

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Freddy
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Re: Arbeitslosengeld in Schweden....und Aufenthaltsrecht....

Beitragvon Freddy » 18. November 2009 20:04

JA! Es sei den Du studierst etwas, was die Schweden händeringend suchen!
Bevor Du in D alles abbrichst würde ich Dir empfehlen in den Semesterferien einfach mal nach Schweden zu fahren und sich dort umzusehen.

:smt006 Freddy


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