Arbeiten als deutsche Baufirma in Schweden

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barryxx1
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Arbeiten als deutsche Baufirma in Schweden

Beitragvon barryxx1 » 2. März 2009 13:13

Hallo Schweden-Fans, ich habe die Möglichkeit als deutsche Baufirma (Generalunternehmen) Bauleistungen in Schweden für eine große Wohnungsbaugesellschaft durchzuführen (Sanitär- und Fliesenarbeiten sowie Malerarbeiten) und muss lt. Ausschreibung ausschließlich schwedische Bauprodukte verwenden. Hat jemand Erfahrung hier im Forum im Umgang mit schwedischen Bauprojekten? Was muss ich beachten, auch aus steuerlich-rechtlicher hinsicht ? Kann mir jemand Großhändler (Sanitär/Heizung + Baustoffe) benennen ? Wie ihr seht, bin ich völlig unerfahren, auch im Umgang mit der schwedischen Mentalität. Über Erfahrungsberichte etc. wäre ich Euch sehr dankbar. Grüße

blueII
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Re: Arbeiten als deutsche Baufirma in Schweden

Beitragvon blueII » 2. März 2009 14:25

ich denke, da stellst Du wirklich eine ziemlich schwere/umfassende Frage.
Fakt ist dass sich einiges an der arbeitsweise und Produkten im Innenbau unterscheidet, aber dazu braucht es einen Fachmann der sich in der schwedischen Baukultur auskennt.
Gerade im Fliesenbereich bist Du auch verantwortlich als ausführender Handwerker den Badezimmerbereich wasserdicht auszukleiden, mit Materialien, die ich erst hier in der Andwendung gesehen habe.
Wir haben mit einer deutschen Firma hier in Schweden ein Haus gebaut.
Den Innenausbau haben schwedische Handwerker übernommen.
DIe deutschen Monteure haben sich über einiges gewundert (positiv wie negativ). Art der Versorgungsleitungen zu legen, Steckdosen montieren, Abwasserleitungen für Spüle oder Waschmaschine im Boden statt in der Wand....mir fallen viele kleine Details ein; es gibt bestimmt noch weitere eklatante Unterschiede.

Meiner Einschätzung nach, hast Du nur eine Chance, wenn Du sonst noch keine Erfahrungen mit schwedischen Bauunternehmen hast, Dir jemanden ins Boot zu holen, der hier als Handwerker/Unternehmer arbeitet.
Letzendlich wird wohl auch Dein erstes Angebot dieser Art merh zum Lernen für Dich geeignet sein als wirklich Hoffnung auf einen Auftrag zu haben.
Ich glaube ein Mitglied "stavre" hat Kontakt zu einem schwedischen Hausmonteur...falls ich mich nicht irre.
Wenn Du eine Kooperation suchst schreib ihr doch mal eine PN. Fragen kostet ja nix

Viel Glück
Heike

rollohraale

Re: Arbeiten als deutsche Baufirma in Schweden

Beitragvon rollohraale » 2. März 2009 17:40

Hej Barryxx1,
Ohne einen Einblick in die hiesige Bauwirtschaft zu haben wird es ein grosses Risiko fuer dich. Du musst ebenso einen langen Atem haben wenn unklarheiten auftreten.Mit den Malerarbeiten wird es wohl keine schwierigkeiten geben.
Hast du dir bei deiner Kalkulation ueberlegt wie und mit welchen Leuten du das ausfuehren willst, ich glaube nicht das du da mit 10 Polen( ich habe nichts gegen sie) anruecken kannst.Dann das nächste Problem sind Gewerke die dir das Leben schwermachen können. Hat der Elektriker mal keine Zeit kommt er eben 1 Woche nicht. Diesbezueglich gehen hier die Uren etwas anders.Wo willst du deine Leute unterbringen?Sind es gelernte, denn hier wird auch qualität verlangt, nicht immer aber.Probleme wirst du mit den Bädern bekommen wenn du keine Einheimische Firma hast die den Befähigungsnachweiss hat die Abdichtungen im Fussboden und Wandbereich herzustellen.Das sin alles versicherungstechnische Gruende.Musst du einen Ursprungsnachweis der Baustoffe fuehren die du verbaust?
Wie BlueII sagte, ohne eine einheimische Fa die den Befähigungsnachweiss hat ist dein Vorhaben wohl nicht durchzufuehren. Oder du musst jemanden haben der unterschreibt.
Ebenso vorsicht, warum vergiebt eine WBG Auftraege nach D ??
So das erstmal vorab, wenn du mehr wissen möchtest und ich kann helfen , bitte.
gruss rollohraale


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