Anzeichen von Deflation in Schweden

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Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon svenska-nyheter » 18. Februar 2014 15:24

In Schweden werden Anzeichen einer Deflation deutlicher: Seit 1998 hat das Land keinen derartigen Preisrückgang erlebt wie in den letzten zwei Monaten.

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(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

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BarbaraD
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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon BarbaraD » 18. Februar 2014 20:25

Moin, :D
das ist ja interessant zu lesen!
Was bedeutet das denn konkret fuer uns?

Mir sagte heute meine Bank, dass die Zinsen sehr gesunken seien.
Fuer Festgeld fuer 3 Monate gibt es nur noch 1,44 % Zinsen :x

Hejdå aus Motala
från Barbara

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon meckpommbi » 19. Februar 2014 00:01

deflation bedeutet als verbraucher erst mal positiverweise sinkende preise dann hoert das positive allerdings schon auf
deflation heisst weniger infestition viele pleiten dadurch noch weniger nachfrage weiter sinkende preise jobverluste usw eine spirale nach unten eben nicht nur fuer preise sondern fuer die gesammte gesellschaft
gruss meck

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon BarbaraD » 19. Februar 2014 09:58

MoinMoin meck,
tack så mycket!

Na, dann hoffen wir mal, dass es wieder besser wird..
Aber zu hohe Inflation ist auch nicht gut.

Hejdå aus Motala från Barbara :D

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon knut245 » 19. Februar 2014 11:39

Ja, das Gespenst der Deflation... Niemand käme auf den Gedanken, bei 1,2 % Preissteigerung eine beängstigende Inflation zu diagnostizieren. Aber wenn die Preise sich mal kurz (2 Monate Beobachtungszeitraum!) entspannen, soll das gleich ein Drama sein. Passt halt nicht zur Wachstumsgesellschaft.

Und dass die Zinsen sinken, ist natürlich positiv für die Volkswirtschaft: weniger Belastung für Investitionen, weniger Teuerung. Aber eben auch weniger leistungslose Einkommen für die Vermögenden. Daher wird das nicht so bleiben.
Hier könnte auch etwas sinnvolles stehen, zum Beispiel ein Bier.

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon meckpommbi » 19. Februar 2014 16:56

es gab keine preissteigerungen von 1,2 % sie sind gesunken um diesen betrag les noch mal nach :)

eigentlich haben wir die deflation schon länger
sie wird nur durch die immo blasen in den ballungsräumen und den konsum auf kredit verschleiert

im moment ist auch keine besserung in sicht erstens ist das wirklich nicht so einfach zweitens haben wir eine nicht wirklich handlungsfähige regierung drittens wahlkampf viertens ist schweden auch wen sie manchmal so tun nicht auf einem anderen stern und damit heben die firmen die exportieren natuerlich ihre schwierigkeiten wegen der nicht beendeten europakriese den eigentlich nicht mehr vorhandenen absätzmärkten in europa usw
gruss birgit

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon Petergillarsverige » 19. Februar 2014 17:34

Es sinken die Zinsen für Baudarlehn
schon steigen die Preise für Häuser entsprechend.

Ich sehe ganz prinzipiell nicht ein warum es Zinsen geben soll jenseits der Geldentwrtung.
Hat von euch schon mal jemand Geld arbeiten sehn?

Wenn sich ein Unternehmer 1 Mill Euro leiht und damit einen Betrieb aufbaut. Muss er 60.000 Euro jedes Jahr erwirtschaften, damit er von dem Geld leben kann. Von dem was das Finanzamt übrig lässt.

Hat er sich das Geld von einem geliehen der es von der Oma geerbt hat, der 6% Zinsen verlangt, muss er zusammen 120.000 Euro im Jahr erwirtschaften.
Damit muss er schon echt schuften und der Erbe legt sich das ganze Jahr am Strand auf die faule Haut. Geld ist gegenüber Arbeit stark überbewertet. 1% Zins fürs Leihen bei der Bank müsste reichen. 0,5% Zins für den der leiht muss auch reichen.
Warum soll eine zahlenmäßig stagnierende Gesellschaft wo jeder hat was er braucht überhaupt wachsen?
Ich weiß, ich bin ein Ketzer.
Schweden ist nicht nur ein schönes Land - das ist ein Virus!

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon vibackup » 19. Februar 2014 18:50

Petergillarsverige hat geschrieben:Warum soll eine zahlenmäßig stagnierende Gesellschaft wo jeder hat was er braucht überhaupt wachsen?


Eine gute Frage.
Tatsache ist ja, dass so ein System noch nie in großem Maßstabe verwirklicht wurde (soweit ich weiß, lasse mich aber gerne widerlegen); aber warum eigentlich nicht?

//M

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon HeikeBlekinge » 19. Februar 2014 19:22

Warum soll eine zahlenmäßig stagnierende Gesellschaft wo jeder hat was er braucht überhaupt wachsen?
Ich weiß, ich bin ein Ketzer.


Nö, biste nicht!
www.lilla-koksgarden.se


>Wer wenig weiß redet viel, wer Wissen hat wird neugierig, wer viel Wissen hat schweigt<

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Re: Anzeichen von Deflation in Schweden

Beitragvon meckpommbi » 19. Februar 2014 20:27

Petergillarsverige hat geschrieben:Warum soll eine zahlenmäßig stagnierende Gesellschaft wo jeder hat was er braucht überhaupt wachsen?
Ich weiß, ich bin ein Ketzer.


nett zu diesem thema find ich das
http://www.petrakellystiftung.de/fileadmin/user_upload/newsartikel/PDF_Dokus/Binswanger_Wachstumszwang.pdf

rein theoretisch sollte es auch ohne wachstum gehen es giebt auch denkansätze dazu nur ist meiner persoenlichen meinung nach dies mit dem kapitalismus unvereinbar und auch mit der natur des raubtieres mensch der nie genug bekommt

peter was du da denskst ist supergefährlich :goodman: das sind kommunistische thesen :twisted: nicht das ich die schlecht finde nur leider illusorisch aber wer weis was die nsa dazu meint :lol:
gruss meck


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