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 Betreff des Beitrags: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 26. Februar 2008 20:24 
Hat das schonmal Jemand gemacht? Muß man irgendetwas besonders beachten in Schweden?
Und allgemein: Gibt es besondere Modelle, die man bevorzugen sollte?
Das ganze wäre für den Sommer und eine dreiköpfige Familie (Kind 2 1/2 Jahre).


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 26. Februar 2008 21:12 
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Registriert: 8. Januar 2008 13:10
Beiträge: 282
Wohnort: Schweden/Småland
Das Wichtigste, was Du beachten musst, ist wohl, dass Deim Führerschein für das Gewicht gültig ist :D
Je nachdem, was Du für einen hast.

Bei blocket sind Richtung Frühjahr immer Womos zu vermieten drin, ansonsten gibt es einige Händler, die vermieten.

Schaut Euch das Auto vorher grundlich an, haltet Mängel zusammen mit dem Vermieter schriftlich (und evtl sogar bildlich) fest, damit es hinterher keinen Ärger gibt.

So spontan wäre das das Einzige was mir einfällt ;)
Aber es kommen bestimmt noch mehr gute (bessere) Tips :)

Wo wollt Ihr hin?

Mit Kindern haben wir die Vorteile eines Wohnwagens zu schätzen gelernt, obwohl wir im Herzen Womo-Liebhaber sind :) . Würde es heute auch nicht anders haben wollen, zu umständlich wäre es mir, jedesmal alles wegzuräumen, einzuräumen usw. Ist schon ok mit Wowa, ich bin also gar nicht neidisch auf Euch :mrgreen:
Aber wenn der Jüngste aus dem Haus ist, DANN kommt hier wieder ein Womo auf den Hof :lol:

Nanna


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 28. Februar 2008 12:49 
So richtig haben wir uns noch nichts überlegt. Wir wollten uns einfach erst einmal erkundigen, wie das so ist mit Wohnmobil. Wir haben noch nie eins gemietet und sind auch keine Camper, nur Ferienhausbucher. :D

Ostern gehts jetzt erst einmal auf den Bauernhof in Dalsland.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 07:47 
Wenn der Geldbeutel mitspielt kannst du mit dem Womo nichts falsch machen, von der Philosophie hergesehen.
Denke bei der Größe daran , dass es manchmal Tagelang regnet , also nicht zu klein mieten.Welcher Unterschied bei der Vermietung zu Deutschland besteht, kann ich dir nicht sagen, aber bei praktischen Tipps kann ich die schon helfen. Frage nur.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 11:49 
nobse hat geschrieben:
aber bei praktischen Tipps kann ich die schon helfen. Frage nur.


Ja, ich hab auch gleich ein paar, du hast es so gewollt. :)

Wie funktioniert das mit dem WC? Wo kippt man das aus? Gibts da irgendwelche Stationen? Also in den Wald kann ich das ja nun nicht kippen. Oder?

Und wie oft muß man Wasser nachfüllen. Wo bekomme ich das her? Einfach von der Tanke? Oder Campingplatz? Müssen wir dafür bezahlen?

Also du siehst, wir haben absolut keine Ahnung. Ist ein Womo überhaupt was für Ahnungslose?

Mit was für Kosten muß man eigentlich rechnen, wenn man so auf einem Campingplatz für eine Nacht parkt? Wäre mir lieber wegen Sicherheit und so.
Oder ist auch eine Tankstelle als Parkplatz empfehlenswert oder überhaupt erlaubt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 12:23 
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Registriert: 8. Januar 2008 13:10
Beiträge: 282
Wohnort: Schweden/Småland
Ein paar Antworten kommen hier :)

Ein Campingklo enthält Chemikalien, die darfst Du nur an den dafür vorgesehenen Stellen entsorgen. Sprich beim Campingplatz, dort gibt es immer Entleerungsstellen. An manchen Raststätten kann man auch entsorgen.

Wenn man mietet, muss man sich erkundigen, ich gehe davon aus, dass die Chemikalien mit zur Ausrüstung gehören. Hat man ein eigenes Klo :D dann kann man ja mehr Einfluss auf die Wahl der Chemikalien haben. Wir haben z.B. etwas, dass man in jedes normale Haushaltsklo entleeren darf, das erfordertt dann aber meistens auch, das man etwas öfter entleert. Aber das war uns wichtig, dass es keine totale Chemiebombe ist, das wir das Klo meistens das letzte Mal auch zu Hause entleeren müssen.

Wie oft Du Wasser nachkippen musst, hängt davon ab, wie gross der Tank ist. Und wieviel ihr verbraucht. Übernachtet man auf einem Campingplatz, nimmt man ja vermutlich die Duschen dort in Anspruch, macht vielleicht sogar in den dort vorhandenen Küchen Essen und benutzt damit nicht so viel Bordwasser. Abre alle 2-3 Tage kann es nicht schaden, Wasser nachzufüllen, dann ist man vermutlich auf der sicheren Seite.
Wasser kannst Du bei den Campingplätzen tanken, aber auch an Tankstellen. Kontrollier aber, dass es auch wirklich gutes Wasser ist, was da rauskommt, wir hatten auf Öland mal eine gelbe Plörre aus dem Frischwasserhahn an einer Tankstelle, das haben wir dann nicht getankt. Mal musst Du einen Obulus entrichten, mal darfst Du umsonst Wasser nehmen. Aber immer schön fragen ;)
Gut ist, wenn ein Wasserschaluch zur Bordausrüstung gehört, oder eine Giesskanne. Nicht alle Tankstellen haben so was. Und es ist etwas schwierig, den Einfüllstutzen in die rechte Position zu bringen sonst :lol:

Kosten für ampingplätze varieren sehr, je nach Standard. Schau mal bei http://www.camping.se rein. Grober Durchschnitt für Plätze mit ab 3 Sternen sind vielleicht 200 kr und aufwärts. Strom kommt noch dazu, nochmal ungefähr 30 kr.

Im Juli sind manche Plätze gut belegt. Gerade auf Öland und bei Euch um die Ecke. Daher ist eine Platzbuchung nicht verkehrt, oder zumindest muss man dafür sorgen, dass man früh am Tag beim Campingplatz ankommt. Dann hat man die besten Chansen. In Böda Sand (auf Öland) steht meistens eine lange Schlange und wartet am Nachmittag. Und nicht alle bekommen einen Platz.

Übernachten würde ich nicht frei, es sei denn weit oben im Norden. Das Risiko, dass was passiert, wäre mir einfach zu gross. An den Raststätten entlang der E6 und teilweise auch E4 stehen Warnschilder. Dort sind Strassenpiraten unterwegs, die ein Narkosegas ins Auto sprühen und es dann in Ruhe ausräumen. Und dann mit Kleinkind, das eine bedeutend niedrigere Dosis verträgt? :? Nein, wir stehen mit den Kindern nach Möglichkeit nicht frei, wir suchen einen Campingplatz auf, dort gibt es Spielplatz, Spielkameraden und man schläft auch gut :)

So, ich hoffe, einige Fragen geklärt zu haben :)


Nanna


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 15:02 
Die Nanna war ja schneller und hat dir schon richtig geantwortet.
Toilette bitte nicht wegkippen,das Versorgungsnetz ist ziemlich dicht und wenn ich auf einen kleinen Campingplatz fahre um zu Entsorgen,bleibe ich auch die kommende Nacht ,tanke Wasser nach und dusche.Für das Duschen brauchst du in den meisten Fällen Kronenstücke.So haben alle etwas davon . Größere kannst du so anlaufen,dort ist die Ver-und Entsorgungsstelle gleich so gebaut , dass du keine Gewissensbisse haben brauchst . Trotzden frage ich vorher.
Nach Toilette immer Umschau halten und am Besten notieren. Wir machen es in unserem Autorouter. Wenn deine Toilette Abends schon dreiviertel voll ist, stehst du am nächsten Morgen garantiert auf dem "Schlauch". Es braucht mir keiner erzählen, dass seine Toilette schon mal voll war und er wusste nicht wohin damit. Gerade bei wärmeren Temperaturen entsteht ein unangenehmer Greruch.Eine stärkere Erdschicht suchen , Loch ausheben und reinkippen,sauber nach dem Versickern wieder zu machen. Aber Vorsicht ,es darf keiner sehen ,weil alle über einen Kamm geschert werden und es heißt ,du und alle Womofahrer machen es immer so. Im Notfall ist dagegen nichts einzuwenden. Aber eben nicht zur Gewohnheit werden lassen .Bitte nicht oberflächlich Entsorgen ,denn diese Stelle findest du noch nach Jahren.
Ich arbeite jetzt weiter an deinen Fragen , stelle neue mal bitte einzeln.Die Antworten werden sonst zu groß.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 15:21 
Zum Übernachten ist der Campingplatz erschwinglich ,Wir kennen vom Norden so den Preis mit Strom um die 15 €. Manchmal hat man sogar noch eine Kulanz drin, wenn du länger bleibst.Einmal brauchten wir das Boot nicht bezahlen ,ein anderes mal ,den Strom (früher brauchtest du den gar nicht bezahlen,)manchmal schenken sie dir eine Nacht ,ein anders mal gehört der See dazu und sie kassieren dir die Fiskekort nicht ab und das verpflichtet uns natürlich diesen Platz beim nächsten Mal wieder anzulaufen. Warum auch nicht? Aber alles nur im Norden.
Der Süden ist zum Übernachten ein heißes Pflaster. Bitte stehe dort nur auf Campingplätzen.
Du tust sowieso gut daran, nicht alles das zu machen, was in den Reiseführern steht. Nimm Kontakt zu anderen Campern , noch besser zur Bevölkerung auf. Dies weitet sich von Jahr zu Jahr aus ,denn Skandinavien ist überall schön .


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 15:30 
Womo für Ahnungslose? Gibt es ein Haus für Ahnungslose? Nur für faule...Die meisten die in den Norden fahren sind der gleiche Schlag an Menschen ,haben die gleichen Interessen ,Fragen und Ziele. Der größte Teil davon wird dir sofort helfen und dir gerne Auskünften erteilen. Denn sie wissen,: Allein bist du dort aufgeschmissen in der Not !. In unseren Breiten kannst du ja alles bezahlen, dort oben hilft dir manchmal auch ein Haufen Geld nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Anmietung Wohnmobil in Schweden
BeitragVerfasst: 1. März 2008 17:21 
Geht weiter.
Wichtig ist eine generelle Arbeitsteilung ,ansonsten denkt der eine nicht an etwas ,zum Schluß haben sie es beide vergessen.
Bei uns läuft es so. Alles technische vom Fahrzeug,tanken,Wasser,Abwasser,Strom obliegt mir. Für das leibliche Wohl ist meine Frau zuständig. Es geht etwa so . Wir kommen am Schlafplatz an,gemeinsam wird der Platz gewählt.
Dann habe ich mich sofort um die Hunde zu kümmern und das Gas anzustellen. Meisten suchen wir Plätze wo wir die Hunde laufen lassen können, auf Campingplätze muss ich ihnen die Nachbarn vorstellen und den Bereich, den sie nicht verlassen dürfen.
Stromversorgung sichern ,bei Campingplätzen Wasser und Abwasser(auf alle Fälle bei der Abfahrt)In der Zeit hat die Frau das Essen zubereitet.
Planungen zur Weiterfahrt werden Abends genacht. Für das Intakte Angelzeug bin ich zuständig, die Frau für das tägliche Aufraumen und säubern. Natürlich hilft der andere bei Bedarf.
Abfahrt ebenso , die Frau hat die Küche (Wenn da zwei wirtschaften ,findet keiner mehr etwas), und alles andere fest wegzustellen. Ich für die Fahrtüchtigkeit ,Fenster,Dachluken(!),Fahrräder ,Türen und Luken zuschliessen,ect..
Beim der Fahrt hat immer der Fahrer das "oberste Komando". Er wird versorgt mit kleinen Häppchen , Obst,Getränke ,Zigarretten.Die Navigation obliegt dem jeweiligen Beifahrer.
Bei den ersten Ermüdungserscheinungen ,sofort wechseln oder nächste Parkplatz und kurz schlafen.Spielt sich alles mit der Zeit schön ein.Eingekauft wir gemeinsam.
Willst du noch mehr wissen?


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