|
Hej, was Sprache angeht, kann ich mich anschliessen. Lernt so viel es geht, das erleichtert es auf alle Fälle. Es ist aber kein Beinbruch, wenn Ihr es in 2 Jahren nicht perfekt und fehlerfrei könnt. Sollte das mit der Arbeit und der Aufenthaltsgenehmigung geklärt sein, bekommt Ihr da auch Hilfe mit der Sprache und in der Schule Deiner Tochter. Stockholm ist Dir zu hektisch, das kann ich verstehen, leben möchte ich auch nicht drinnen in der Innenstadt. Jobmässig gibt es aber vermutlich genau da die besten Chancen. Oder in Göteborg... aber da Ihr in Stockholm schon jemanden kennt, würde ich da anfangen. In den Randbezirken wohnt man recht ländlich (für deutsche Verhältnisse). In Schweden gibt es auch Rassismus. Das muss Euch klar sein. Deppen gibt es überall... Aber die Schweden sind zum Einen daran gewöhnt viele unterschiedliche Nationen im Land zu haben und zum Anderen sind sie zu freundlich um was zu sagen. Ich meine damit, die meisten werden sich nicht an Deinem Mann oder Deiner Tochter stören, der ein oder andere könnte es doch tun, vermutlich wird es im Alltag aber doch angenehmer werden als in Deutschland. Man achtet hier strenger darauf, dass es keine Benachteiligung gibt. Was den Job angeht, kannst Du englisch? Das könnte für Dich die Chancen erhöhen. Aber ausserhalb der großen Städten glaube ich kaum, dass Du im Callcenter arbeiten kannst, ohne perfekt schwedisch zu sprechen. Und das dauert länger als 2 Jahre, von Deutschland aus. Dein Mann müsste den Führerschein wohl noch in Deutschland machen und selber finanzieren, oder über das Arbeitsamt, wenn es sowas gibt. Es gibt genug LKW-Fahrer die einen Job suchen... Hier im Forum wird hin und wieder mal eine Stelle angeboten. Such mal danach... Aber auch da braucht man den Führerschein. Ansonsten würde ich Euch empfehlen, schaut Euch das Land an, bereitet Euch vor, sucht Stellen. Wenn in 2 Jahren dann etwas mehr Klarheit herrscht, steht der Aus/Einwanderung nichts mehr im Wege. Viel Erfolg
Wiebke
|