Als Sozialarbeiter oder -pädagoge nach Schweden?

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Stephan schlitz@web.de

Als Sozialarbeiter oder -pädagoge nach Schweden?

Beitragvon Stephan schlitz@web.de » 6. Mai 2004 19:46

Hej hej,<p>gibt es vielleicht jemanden hier im Forum, der als Soz-Arb. oder Soz.Päd. nach Schweden gegangen ist und dort über Erfahrung verfügt? <p>Vielen Dank im vorraus<br>Stephan

Gast

Re: Als Sozialarbeiter oder -pädagoge nach Schweden?

Beitragvon Gast » 7. Mai 2004 15:19

<br>Hej,<br>ich (30) bin Diplompädagogin und Sonderschullehrerin und habe vor eineinhalb Jahren in Schweden für ein halbes Jahr gearbeitet. ALlerdings war das in Nordschweden (Lappland)und es war erstmal in der ambulanten Pflege und der Schule.<br>Meine Erfahrung und Erfahrungen von Freunden war es aber, daß es (insbesondere im Norden Schwedens) kein Problem gewesen wäre, auch andere STellen zu bekommen (Altenpflege war mein Wunsch, da Sprachunsicher und EIns-zu-Eins-Situation).<br>Ich bin z. B. gerade dabei eine STelle in Nordschweden (Lulea) ab 1.10.oder 1.11. zu suchen....schau mal unter Platsbanken.se nach, dort kannst du alle Regionen, Berufe usw. eingeben und es werden dir die momentan freien STellen angezeigt - Pädagogen werden recht häufig gesucht und wenn du halbwegs flexibel bist bezüglich des "ersten" Jobs, ist das bestimmt kein Problem...<br>Gruß Imke

Stephan schlitz@web.de

Re: Als Sozialarbeiter oder -pädagoge nach Schweden?

Beitragvon Stephan schlitz@web.de » 9. Mai 2004 12:25

Hej Imke,<p>danke für deine Antwort. Die Stellenangebote des Arbeitsamtes kenne ich, deswegen frage ich mich ja, ob es sich nicht lohnen könnte, denn der Bedarf in verschiedenen Bereichen ist da, besonders im Süden (Skåne) werden "zahlreiche" Stellen als socionom, kurator oder familjrådgivare angeboten. Meine Frage zielte eher auf Erfahrungen. Zum Beispiel Sprache: Ich spreche zwar soviel schwedisch, dass ich mich einigermaßen unterhalten kann, stelle mir aber vor, dass schon wesentlich mehr erwartet wird, wenn man Sprache als "Handwerkszeug" braucht. Ich könnte mir im Moment jedenfalls nicht vorstellen, ein Beratungsgespräch auf schwedisch zu machen... (schluck...) <br>Ausserdem würde es mich interessieren, ob man die Chance auf einen adäquaten Job hat, oder dann nur Assistentenjobs bekommt. Ich habe hier zB. 10Jahre lang die päd. Notaufnahme des Jugendamtes geleitet. Eine Leitungsfunktion strebte ich ja nicht direkt an, aber so als Aktenschlepper möchte ich ja dort auch nicht enden... grins.<p>Was hast du denn in der Schule gemacht? Wie sind deine Sprachkenntnisse gewesen, als du dort anfingst? Das sind die Dinge, die mich interessieren. Vielleicht hast du Lust mir davon etwas mehr zu erzählen?? Gerne auch direkt an meine email: schlitz@web.de <p>dank dir och ha det bra så länge!<br>stephan <br>

Michael_Andresen

Re: Als Sozialarbeiter oder -pädagoge nach Schweden?

Beitragvon Michael_Andresen » 9. Mai 2004 23:36

: der Bedarf in verschiedenen Bereichen ist da, <p>Zweifelsohne; allerdings wird in dem Bereich, in dem ich arbeite, oft am Bedarf vorbei geplant. So haben wir in einem Stadtteil, in dem sich (fuer schwedische Verhaeltnisse) die sozialen Probleme ballen, zwar zwei kuratoren, die aber jetzt lieber als Psychotherapeuten arbeiten, so dass sich das uebrige Personal Kenntnisse darum, wo man was wie beantragt, wie man welche Bescheinigtungen schreibt usw. selber aneignen muesste - schade eigentlich. Leider kein Einzelfall.<p>: Zum Beispiel Sprache: Ich spreche zwar soviel schwedisch, dass ich mich einigermaßen unterhalten kann, stelle mir aber vor, dass schon wesentlich mehr erwartet wird, wenn man Sprache als "Handwerkszeug" braucht.<p>Da kann ich Dich ermutigen: wenn Du etwas kannst in Deinem Fach, dann wird man Dir das nachsehen (am Anfang); und mit der Zeit lernst Du die Sprache gut, weil Du sie einfach staendig hoerst (vorausgesetzt, Du willst sie lernen; aber so wie Du klingst, wirkt das sehr wahrscheinlich...)<p>: Ausserdem würde es mich interessieren, ob man die Chance auf einen adäquaten Job hat, oder dann nur Assistentenjobs bekommt.<p>Das ist schwer zu beantworten, da ich Deine Vorstellungen von einem "adäquaten Job" nicht kenne.<br>Verhandele das mit dem potentiellen Arbeitgeber; _reden_ kann man in zumindest der gegend, in der ich wohne ueber fast alles.<p>: Eine Leitungsfunktion strebte ich ja nicht direkt an, aber so als Aktenschlepper möchte ich ja dort auch nicht enden... grins.<p>Ob eine Leitungsfunktion am Anfang gleich drin ist... aber auf lange Sicht... allerdings gibt es meiner Ansicht hier eher zu viele Chefs und zu wenige, die bereit sind, die Arbeit zu machen.<br>Das ist aber wie gesagt meine Ansicht...<p>//M


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