als deutscher unfall in schweden

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quantal
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als deutscher unfall in schweden

Beitragvon quantal » 26. August 2010 08:45

hej ihr lieben.

ich wollte mal fragen was eigentlich passiert bzw. wie es vonstatten geht, wenn man in schweden als urlauber einen autounfall baut?
war noch nie in so einer situation.wäre lieb wenn ihr mir da bissel was sagen könntet.

lg katja

Sumac
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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon Sumac » 26. August 2010 20:33

gibt es da unterschiede zu anderen urlaubsländern, wie z.B. spanien, frankreich oder italien?

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quantal
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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon quantal » 26. August 2010 20:52

es klingt blöd, aber ich war seit meiner kindheit nich mehr im ausland..daher bin ich neuling sozusagen...

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Freddy
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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon Freddy » 26. August 2010 21:33

Was dann genau passiert kann ich Dir auch nicht sagen, bin seit über 20 Jahren unfallfrei 8)

Ich weiß nur, das man/frau sich bei seiner AUtoversicherung vor Antritt der Reise eine grüne Versicherungskarte aushändigen lassen soll. Die kann aber schon längst wieder hinfällig sein, wenn sich die Bürokraten in Brüssel was neues haben einfallen lassen. :?

:smt006 Freddy

tommy3

Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon tommy3 » 26. August 2010 21:44

Hej,

Sei vorbereitet und habe einen Unfallberichtvordruck dabei (gibts bei der Versicherung, ist international genormt), sowie eine Kamera. Immer Ruhe bewahren. bei allen Schäden immer die Polizei anrufen, 112. Kann ein paar Stunden dauern. Zur Identifizierung des Gegners, einer Versicherung usw. reicht es, das Kennzeichen des Autos zu notieren, alles andere ist in Datenbanken erfasst. Mach reichlich Fotos von der Unfallstelle, und wenn möglich, vom Fahrer. Nichts unterschreiben.
Irgendwelche deals am Wegesrand (um z.B. Rabatte nicht zu verlieren) werden in S nicht gemacht.
Die Polizei muss wissen, wohin die das Protokoll schicken sollen, genu aufschreiben. Danach gleich deiner eigenen Versicherung melden.
Ist alles eigentlich ganz einfach, keine Panik, ruhig bleiben und nicht stressen.

Viel Spas!

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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon Imrhien » 27. August 2010 07:37

Tommy hat recht. Fotos und Ruhe. Allein aufgrund von Sprachmissverständnissen nie Abmachungen machen.
Der ADAC hilft übrigens auch im Ausland, solltet Ihr da Mitglied sein, denn es kann ja auch ein Unfall sein, bei dem man einfach nur liegen bleibt... Das geht unkompliziert. Einfach anrufen und erklären wo man steht. Am Besten so gut wie möglich, also nicht einfach: Ich steh im Nirgendwo in Schweden. Die brauchen so viele Daten wie möglich. Strassennummer, Richtung in die Ihr fahrt, vielleicht Angaben wie lange Ihr vom Ziel oder vom Abfahrtsort (oder letzten Ort hinter Euch) entfernt seid. Dann rufen die beim schwedischen Partner an und der schickt einen Abschleppwagen. Hinterlasst dafür eure mobilnummer und bittet den ADAC darauf hinzuweisen, dass der Abschleppwagen sich bitte melden soll, damit IHr wisst ob es nur eine oder vier Stunden dauert bis er kommt. Seid Ihr in der Nähe eines Ortes, kann der sogar in den Ort kommen, den Schlüssel abholen und Euch den Wagen dann ohne Euch abschleppen. Kann hilfreich sein, wenn es zu kalt oder unbequem ist im Auto zu warten. Dann muss man entweder laufen oder einen netten Schweden finden, der einen mitnimmt. Im Gasthaus wartet es sich besser :) Solltet Ihr beim ADAC sein, nicht einfach selber einen Mechaniker kommen lassen, wegen der Kostenübernahme. Die haben da überall ihre Partner, da wirds billiger für Euch. Bis zu einem gewissen Betrag zahlt der ADAC, danach man selber. Hängt wohl auch vom Schaden ab. Ich habe hinterher nie wieder was von denen gehört. Der Abschleppwagen hatte den Schlüssel geholt, das Auto vor meine Haustür gebracht und ist dann mit einem unterschriebenen Papier wieder weg. Sehr sehr bequem und für mich in dem Fall kostenlos (ausser ADAC mitgliedschaft).

Krankenversicherung: Für das Normale reicht die EU-karte Eurer Versicherung. Aber wenn Ihr wirklich was ernsteres haben solltet, wo man gerne heim möchte oder so, dann ist es gut eine Auslandskrankenversicherung zu haben. Da muss man mal schauen was es an günstigen und sinnvollen Angeboten gibt. Der ADAC hat da was, aber ich weiss nicht wer der günstigste Anbieter ist. Für uns gibts das leider nicht mehr so einfach, jedenfalls nicht aus Deutschland raus...

Grüße
Wiebke

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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon quantal » 27. August 2010 10:34

hallo wiebke,


vielen dank für deine ausführlichen infos.das is genau das was ich wissen wollte.

danke dir :) :danke:

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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon Skogstroll » 27. August 2010 14:24

Vielleicht noch ein Zusatz:
Bei ALLEN Wildunfällen muss grundsätzlich die Polizei informiert werden. Tut man das nicht, begeht man Fahrerflucht. Man muss - nach Rücksprache mit der Polizei - nicht unbedingt an der Unfallstelle bleiben, muss diese aber deutlich kennzeichnen, damit ein später eintreffender Jäger das evtl. verletzte Tier findet. Es gibt sogar spezielle orange Bänder zu dem Zweck, eine an einen Zweig gebundene Plastetüte tut's aber auch.
Hat man das Pech, einen Bären anzufahren, sollte man natürlich tunlichst im Auto bleiben.
Liebe Cabriofahrer: Viel Glück!

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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon blueII » 27. August 2010 16:20

Imrhien hat geschrieben: Für uns gibts das leider nicht mehr so einfach, jedenfalls nicht aus Deutschland raus...

Grüße
Wiebke



Brauchen wir auch hier nicht, weil Schweden ueber eine ganz super funktionierende Auslandsversorgung verfuegt. Sobald man eine Hausversicherung hat, ist sie normalerweise inclusive.
Die sogenannte SOS International ist eine Zentrale fuer (alle?) nordischen Versicherungen, die innerhalb von wenigen Stunden Ärtzekontakt, Taxi und Fluege organisiert ohne dass man in Vorkasse treten muss

Ich wusste das bis her auch nicht, bis mein Mann die Kapriole einlegte und sich bei einem Heimbesuch in D eine derartige Infektion einfing, dass er sich in D ins Krankenhaus einweisen lassen musste.
Er konnte auch nach Entlassung nicht eigenständig Autofahren und ein kurzfristig gebuchter und damit ueberteuerter Rueckflug musste auch organisiert werden.
SOS uebernahm alles und hielten mich täglich auf dem laufenden was die Ärzte in D berichteten.
Ich war schwer beeindruckt.

Sorry fuers offtopic...das ist ja der umgekehrte Fall...wenn wir "Schweden" im Ausland ein Problem haben

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Re: als deutscher unfall in schweden

Beitragvon Imrhien » 28. August 2010 09:34

Danke Heike, das stimmt. Hatte nicht dran gedacht. Aber auch bei den Hausversicherungen gibt es da Unterschiede in der Deckung. Bei unserer hab ich noch nicht ganz verstanden was darunter fällt. Wir werden es vielleicht noch erfahren...
Ich war in Deutschland im Juni beim Arzt und warte ich darauf was die FK dazu sagt. Der Versicherungsmensch sagte, dass ich mit der Rechnung zu ihm soll, wenn die FK nicht zahlt. Dann werden sie schauen wieviel die Hausversicherung davon abdeckt. Aber da scheint es unterschiedliche Pakete zu geben. Als wir damals das Haus gekauft haben, haben wir das Standard normalo Programm genommen, bzw. es war sogar der Makler der das netterweise für uns machte, da wir noch in Deutschland waren. Und dann haben wir nie mehr intensiv geschaut... Das Haus war versichert, was da noch drin ist, wussten wir lange nicht. Erst mit der Zeit haben wir verstanden, dass die Hausversicherung hier mehr umfasst als in Deutschland. Werd also mal nachfragen was genau die abdecken.

Grüße
Wiebke


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