Als Arzt nach Schweden

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 7. März 2016 19:50

Karo0815 hat geschrieben:Hey, ich muss euch nochmal mit 2 Fragen nerven:

1) Das Socialstyrelsen hat sich heute bei mir gemeldet und geschrieben, dass sie noch das "Certificate of good standing" von mir brauchen.
Weiß jemand von euch, woher man sowas kriegt? Von der Bezirksregierung, vond er ich auch die Approbation bekommen hab? Vond er Ärztekammer?


Das heißt heutzutage "Certificate of current professional status".
Woher du das kriegst? Von der zuständigen Aufsichtsbehörde, oft die, die auch die Approbation erteilt.
In Berlin:
https://www.berlin.de/lageso/gesundheit ... 218107.php
In Oberbayern:
https://www.regierung.oberbayern.bayern ... pro/08971/
In B-W:
https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen ... icate.aspx
Karo0815 hat geschrieben:2) Was genau habe ich mir unter den Referenzen vorzustellen, die man ja für Bewerbungen braucht?
Wären das zum Beispiel Empfehlungsschreiben von Oberärzten bei denen man gearbeitet hat? (In meinem Fall als PJ-ler)
Oder irgendetwas anderes?

Referenzen sind Personen, die bereit sind, sich befragen zu lassen oder dir eine schriftliche Empfehlung ausstellen.
Da es sich in deinem Fall ja um Ausländer handelt, ist wohl die Schriftform vorzuziehen, im besten Fall (wenn der OA das mitmacht) auf englisch.
Das Problem kann sein, dass der OA ev. den deutschen Code verwendet, den hier niemand versteht, aber wenn sich das nicht grundsätzlich geändert hat, ist das jedenfalls kein Nachteil für dich.
Hier in S wählt man oft verschiedene Berufsgruppen; der Ex-Chef sollte dabei sein, wenn nicht gute Gründe dagegen sprechen.
Mvh

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon jörgT » 8. März 2016 07:39

Die Frage der Referenzen würde ich nicht so eng sehen, weil Du ja noch recht wenig klinische Erfahrung hast - die Bedeutung steigt, wenn Du erst in Schweden ein paar Jahre gearbeitet hast. Ansonsten kannst Du auch Deinen Mentor an der Uni fragen ...
Übrigens "PJler": Ich denke, das hat man schon vor Jahren abgeschafft?
Lass´Dich nicht verrückt machen von diesem Papierkram - die Hauptsache ist, dass Du einen Personalmitarbeiter neugierig machst und ein Interview bekommst!
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen!
Jörg

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 8. März 2016 18:19

jörgT hat geschrieben:Die Frage der Referenzen würde ich nicht so eng sehen, weil Du ja noch recht wenig klinische Erfahrung hast - die Bedeutung steigt, wenn Du erst in Schweden ein paar Jahre gearbeitet hast.


Das sehe ich auch so.

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 18. März 2016 09:37

Joa, also 2 Empfehlungsschreiben von den Oberärzten bei denen ich im PJ gearbeitet hab (jeweils von den Hämatologen und den Allgemeinchirurgen) hab ich auch inzwischen (+ meinen Doktorvater natürlich). Das sollte ja als Referenz eiegentlich verwendbar sein, oder?

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 18. März 2016 18:05

Karo0815 hat geschrieben:Joa, also 2 Empfehlungsschreiben von den Oberärzten bei denen ich im PJ gearbeitet hab (jeweils von den Hämatologen und den Allgemeinchirurgen) hab ich auch inzwischen (+ meinen Doktorvater natürlich). Das sollte ja als Referenz eigentlich verwendbar sein, oder?


Ja, das sollte es.
Ich hoffe das PJ ist nicht abgeschafft?
Hier will man das AT abschaffen (ist wohl nur noch eine Zeitfrage) und auch wenn Stefan Lindgren das nicht will, versuchen wir, eine PJ-ähnliche Periode stattdessen in einen zukünftigen Vorschlag hineinzubringen.

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 26. März 2016 17:47

Nee, das PJ gibt´s noch. Im Augenblick sieht es auch nicht so aus als ob es irggendjemand abschaffen will.
Es wird inzwischen sogar bezahlt. :)
Wenn auch mit angersichts der aktuellen Lebenshaltungskosten unverschämt niedrigen 600 Euro..... :x

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 27. März 2016 15:03

Karo0815 hat geschrieben:Nee, das PJ gibt´s noch. Im Augenblick sieht es auch nicht so aus als ob es irggendjemand abschaffen will.

Das ist gut.
Karo0815 hat geschrieben:Es wird inzwischen sogar bezahlt. :)
Wenn auch mit angersichts der aktuellen Lebenshaltungskosten unverschämt niedrigen 600 Euro..... :x

Hmmm... das gibt wohl ein Problem, oder?
Denn dann ist man ja kein Student mehr, sondern Arbeitnehmer und kann kein BaFöG mehr bekommen (oder wie das jetzt heißt?). Oder doch?

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 28. März 2016 12:35

Nein, im PJ gibt´s so weit ich weiß kein Bafög mehr. De facto heißt das, dass PJ-ler in der Regel entweder noch einen Kredit aufnehmen müssen oder aber für das eine Jahr weiterhin auf eine gewisse Unterstützunh von Eltern, etc... angewisen sind.
Wenn man Glück hat und ne sehr günstige WOhnung hat, kan das Geld sogar knapp reichen. Aber bei mir in Düsseldorf kommt man mit 600 Euro nicht weit, das reicht da gerade für die Miete und Lebensmittel....

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 28. März 2016 16:08

Karo0815 hat geschrieben:Nein, im PJ gibt´s so weit ich weiß kein Bafög mehr. De facto heißt das, dass PJ-ler in der Regel entweder noch einen Kredit aufnehmen müssen oder aber für das eine Jahr weiterhin auf eine gewisse Unterstützunh von Eltern, etc... angewisen sind.
Wenn man Glück hat und ne sehr günstige WOhnung hat, kan das Geld sogar knapp reichen. Aber bei mir in Düsseldorf kommt man mit 600 Euro nicht weit, das reicht da gerade für die Miete und Lebensmittel....

Hier steht, wie es berechnet wird:
http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/baf ... praktikums
Mvh

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 1. April 2016 15:53

Hey, weiß jemand von euch ob man schon eine schwedische Personennummer beantragen kann, wenn man noch nicht in Schweden lebt und arbeitet?
Und falls ja, wo?


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