Als Arzt nach Schweden

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vibackup
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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 10. Februar 2016 20:39

jörgT hat geschrieben:Tja Michael, ich sass direkt am PC und hatte Deine Signatur Eine Weile nicht gesehen ... :lol:
Jörg

Diesmal war ich schneller :lol:
Aber @ Karo0815:
Jörgs Link oben ist gut.

//M

Karo0815
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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 13. Februar 2016 14:27

Hey vibackup, vielen Dank für die ausführlichen Informationen! Da bin ich schonmal deutlich schlauer als vorher.

Ich würde allerdings ganz gerne nochmal zu der Sache mit Sprache und Berufserfahrung etwas präziser nachhaken:

1) Dass A2 nicht dauerhaft reicht, ist mir natürlich klar. Ich halte aber den Vorschlag, erstmal ein Art "Pre-ST" zu machen oder als Arztassistent zu arbeiten, durchaus für eine gute Alternative, wenns mit den Sprachkenntnissen etc.. noch nicht reicht. Daher meine Frage: Was meinst du, wären die Voraussetzungen, um daran zu kommen? Würde da A2 erstmal reichen oder würdest du sagen, auch dafür solltes schon mindestens B1 sein?
Das Problem ist eben, dass Kurse, mit denen man hier in Deutschland in akzeptabler Zeit B2-Level erreicht, echt schwer zu bekommen sind (würde ich natürlich sofort machen, wenn ich da dran käme....). Andererseits hat es halt eben auch keinen Sinn, schon nach Schweden zu ziehen und dort die fehlenden Sprachkurse zu machen, wenn ich halt noch nicht weiß, wo ich überhaupt ne Stelle kriege.

2) Ja, Doktorarbeit hab ich, werde ich nächste Woche abgeben.... :) Bis sie dann begutachtet ist und ich den Disputationstermin habe, kann allerdings auch noch etliche Monate dauern.
Es sind 2 Publikationen auf Kongressen erwähnt, es kann gut sein, dass auch noch eine Publikation in einer Fachzeitschrift draus wird (da feilt mein Doktorvater gerade dran....). Naja, mal sehen...

Das Hauptproblem ist halt eben, dass ich (außer dem PJ) halt noch keine Berufserfahrung habe und es deswegen natürlich auch mit den Referenzen in der Bewerbung schwierig wird... Dass das in Kombination mit den (noch) fehlenden Sprachkenntnissen besonders ungünstig ist, weiß ich natürlich.
Daher meine 2. Nachfrage: Hältst du es unter diesen Bedingungen generell für realistisch, ne Stelle (als Pre-ST oder Arztassistent) zu bekommen oder meinst du, dass man auch dafür zumindest entweder etwas Berufserfahrung oder die vollen Sprachanforderungen mitbringen sollte?

Viele Grüße aus dem schönen Düsseldorf! Il

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 13. Februar 2016 15:46

Um die Frage mit der Fachrichtung zu beantworten:
Mein Traum ist Hämatologie. Mir ist alldings klar, dass das recht spezialisiert und darum nicht ganz leicht zu bekommen ist.
Ich bin der Inneren aber generell zugetan und würde durchaus auch in anderen Fachrichtungen wie Kardio, Nephro, Pneumo, oder Rheumatologie sicher auch nicht Nein sagen.

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 13. Februar 2016 18:24

Karo0815 hat geschrieben:1) Dass A2 nicht dauerhaft reicht, ist mir natürlich klar. Ich halte aber den Vorschlag, erstmal ein Art "Pre-ST" zu machen oder als Arztassistent zu arbeiten, durchaus für eine gute Alternative, wenns mit den Sprachkenntnissen etc.. noch nicht reicht.

Nun stelle ich keine Leute mehr ein, und habe das in der Hämatologie noch nie getan (bin Psychiater).
Ein Pre-ST setzt natürlich Sprachkenntnisse voraus, denn da sollst du als Arzt arbeiten. Was es von einem normalen ST unterscheidet, ist, dass du die Chance hast, eine Art AT nachzumachen, so dass du die anderen Bereiche (Chirurgie, Psychiatrie, Allgemeinmedizin) kennenlernen kannst. Sprechen können musst du.
Du suchst dir leider eine Richtung aus, die viele wollen... du kannst dir nicht vorstellen, Allgemeinmedizin oder Psychiatrie zu machen? Da sähe die Lage für dich besser aus...
Was ev deine Lage verbessern kann, wäre, wenn du bereit bist, wohin zu gehen, wo die Konkurrenz geringer ist; also nach Norrland statt nach Stockholm... aber Hämatologi gibt es halt auch nicht überall...
Ich glaube nicht (weiss es aber nicht) dass die Hämatologen so etwas wie Arztassistent machen; das haben die nicht nötig, weil sie genug Leute haben, die alles mitbringen, AT in Schweden gemacht haben und schwedisch können.
Aber was ich glaube ist irrelevant; Versuch macht kluch... probier es einfach. Das einzige, was garantiert ist, ist dass du es nicht bekommst, wenn du es nicht versuchst...

Karo0815 hat geschrieben:2) Ja, Doktorarbeit hab ich, werde ich nächste Woche abgeben.... :) Bis sie dann begutachtet ist und ich den Disputationstermin habe, kann allerdings auch noch etliche Monate dauern.
Es sind 2 Publikationen auf Kongressen erwähnt, es kann gut sein, dass auch noch eine Publikation in einer Fachzeitschrift draus wird (da feilt mein Doktorvater gerade dran....). Naja, mal sehen...


Du solltest damit auf jeden Fall die "Selbständige Arbeit nach wissenschaftlichen Prinzipien" anerkannt bekommen; ob das hier als Doktorarbeit durchgeht, wirst du sehen... kann klappen... du kannst nicht ein Pek irgendwo anders unterkriegen, oder?

Karo0815 hat geschrieben:Daher meine 2. Nachfrage: Hältst du es unter diesen Bedingungen generell für realistisch, ne Stelle (als Pre-ST oder Arztassistent) zu bekommen oder meinst du, dass man auch dafür zumindest entweder etwas Berufserfahrung oder die vollen Sprachanforderungen mitbringen sollte?


Tja... Prognosen sind schwer, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen...
Meine Tips:
  • lern schwedisch, so gut du nur kannst.
  • überleg dir, ob auch andere, weniger exklusive Richtungen in Frage kommen
  • bewirb dich - dann bekommst du Antwort von denen, die so etwas entscheiden

Dein Doktorvater kann dir als Referenz dienen.... oder?
Was die fehlende Erfahrung betrifft: jeder weiß, dass ein neuexaminierter Arzt keine Berufserfahrung hat, das liegt in der Natur der Sache. Dein PJ kommt dem schwedischen AT nahe (wenn es noch so ist, wie es bei mir war: Medizin, Chirurgie, Wahlfach, je 4 Monate?). Deine Nachteile (aus Sicht des schwedischen Arbeitgebers sind:
  1. Ausbildung im Ausland, also andere implizite Konventionen, andere Sozialisierung, mangelnde Kulturkompetenz
  2. Keine Erfahrung mit dem hiesigen Gesundheitssystem
  3. Mangelnde Sprachkenntnisse
Du selbst machst es dir mit deiner Wahl schwerer, denn du wählst ein recht spezialisiertes Fach, das es eben nicht an so vielen Stellen hier gibt, was wiederum die Anzahl der für dich in Frage kommenden Häuser begrenzt. Zudem sind das dann oft Unikliniken, wo eben auch viele kompetente AT durchlaufen... und die populär sind.
1 und 2 kannst du erst ändern, wenn du hier arbeitest; das kann man sich nicht anlesen, und das weiß der Chef auch. An 3 würde ich so hart arbeiten wie du nur kannst, und wenn du reden kannst und es schaffst, ein Interview zu bekommen, dann spielt das intyg eine geringere Rolle. Es geht um die faktische Sprachkompetenz...
das intyg kann man ordnen, wenn man denn auf dem Niveau sprechen kann.

Handelt deine Doktorarbeit denn von hämatologischen Fragen?
Das könnte ein Vorteil sein...

Wie gesagt: arbeite an deinem Schwedisch, das ist das, was du hier tun kannst.
Lies, hör schwedisch, besorg dir schwedische Bücher, abonniere die DN, dagens industri oder welche Zeitung dir gerade nahesteht, hör auf SR die Nachrichten oder überhaupt das schwedische Programm... überflute dein Gehirn mit schwedisch, so dass du den Klang reinbekommst.
Hast du eine deutsch-schwedische Vereinigung bei dir in der Nähe?
Schließ dich ihr an.
Und rede schwedisch mit den Leuten dort (hoffen wir, dass es Schweden und nicht ausschließlich sich für Schweden interessierende Deutsche sind), egal wie albern es klingt.

Das wären meine Tips.
Und dann ein paar Sachen, die ich gesehen habe, und die den Eindruck beeinflussen:
Wenn du ein Interview hast, dann bereite dich gut vor (nichts ist so peinlich, wie ein Bewerber, der sich "seit Jahren für das Fach interessiert", aber nichts davon oder von der Klinik weiß).
Schreib deine Bewerbung so, dass der Leser weiß, dass diese Bewerbung an genau diese Klinik geht.
Und mach dich über die Klinik schlau.
Komm pünktlich zum Interview.
Jetzt bin ich kein Hämatologe, aber ich kam zu meinem ersten Interview hier in Anzug und Krawatte, so wie es damals in D üblich war... naja, das war... ungewohnt für die Schweden. ;-)
Nun wussten alle, dass ich Ausländer war, so das war wohl nicht so schlimm.
Komm gepflegt angezogen, aber vielleicht nicht im dunklen Anzug.
Und, wenn du kannst:lass dir Zeit mit den Vorbereitungen, versuch nicht, es übers Knie zu brechen.
Und vermeide Löcher im Lebenslauf, aber das weißt du ja schon.
Dann sage ich mal:
Lycka till!

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 14. Februar 2016 11:17

Yoa, Allgemeinmedizin könnte ich mir durchaus auch vorstellen...Ich sagte ja Hämatologie wär ein Traum, aber sicher kein Ausschließlichkeitskriterium...Im Endeffekt muss man halt das nehmen, wo sich dann ne Möglichkeit auftut...das wird schon irgendwie....ich bin da ganz optimistisch. :wink:

Ich bedanke mich nochmals für die vielen guten Ratschläge! :danke:

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Lukä » 14. Februar 2016 21:14

Wir suchen händeringend Allgemeinmediziner.

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 15. Februar 2016 20:17

Lukä hat geschrieben:Wir suchen händeringend Allgemeinmediziner.

Nun weiss ich nicht, wer "wir" sind, aber generell herrscht ein Mangel an Psychiatern und Allgemeinmedizinern in Schweden, während es gleichzeitig (zu) viele andere Spezialisten gibt... so wenn Allgemeinmedizin eine Option wäre, dann mach es so:
  • Versuch, Hämatologie zu bekommen (in Linköping kann das ev interessant sein; die haben einen deutschen VC)
  • Falls das nicht klappt: mach Plan B (Allgemeinmedizin). Hier ein Tipp: such dir nicht die Stellen, wo der größte Mangel herrscht, sondern geh an Stellen, wo du vernünftige Anleitung (handledning) bekommen kannst. Das ist ziemlich wichtig, und dazu brauchst du verantwortungsvolle Studierektoren, die sowohl die Notwendigkeit sehen als auch Einfluss haben. Die Webseiten der jeweiligen landstingen können da hilfreich sein; wie stark ist die ST- oder Pre-ST-Ausbildung vertreten? Einige landstingen haben da einiges an effektiver Arbeit niedergelegt, in anderen ist das weniger ausgeprägt... google mal bspw nach "studierektor ST" "Pre-ST" oder schaust mal auf den Seiten der dich interessierenden Spezialistvereinigung, woher die Akteure dort kommen...
    Wenn du in die Allgemeinmedizin gehst, dreht sich die Situation; du wirst immer noch deine ST machen müssen, aber hier bist du der, den die Leute haben wollen, vor allem, wenn du dann Allgemeinmediziner bist. Aber eben auch: du wirst viel mehr arbeiten müssen...
Lycka till!

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon jörgT » 16. Februar 2016 08:34

vibackup hat geschrieben:Außer den Referenzen sollte die Bewerbung auf schwedisch geschrieben sein, Referenzen sind ok auf englisch; falls in einer der anderen nordischen Sprachen: kein finnisch, falls du nicht in den äußersten Norden willst...


Michael hat Dir ja wie immer umfangreich und fundiert geantwortet, aber in diesem Punkt hier muss ich ihm widersprechen: Wenn Du Schwedisch auf A1-Niveau "beherrscht", rate ich dringend davon ab, Bewerbungen auf Schwedisch zu schreiben. Das gibt ein völlig falsches Bild von Dir und fällt spätestens beim Interview auf! Englisch funktioniert als Kommunikation mit potentiellen Arbeitgebern ausgezeichnet und hat den Vorteil, dass Du nichts vorspiegelst, was nicht vorhanden ist.
Wenn Du angenommen wirst, bekommst Du in den meisten Landsting eine "massgeschneiderte" Sprachausbildung, die Dich mindestens auf B2-Niveau führt - vorher lässt Dich eh niemand auf Patienten los!
Natürlich sucht man in Zeiten knapperer Resourcen möglichst Fachärzte, aber in der Allgemeinmedizin solltest Du gute Möglichkeiten haben. Die Hämatologie würde ich (zumindest im Anfang) nicht einmal erwähnen - zu gross ist der Abstand zwischen den beiden Fachrichtungen.
Wenn Du eine Region gefunden hast, die Dir zusagt - bitte um die Möglichkeit eines Studienbesuches und sieh Dir alles vor Ort an. Viele Landsting haben einen speziellen Beauftragten für Auslandsrekrutierung - das ist eine bessere Anlaufstelle als allgemein die Personalabteilung oder gar der Abteilungschef (der in Schweden in vielen Fällen kein Arzt ist).
Ansonsten wünsche ich Dir/Euch viel Glück bei Eurem Vorhaben - Ihr werdet es brauchen! Aber mit etwas "Stehvermögen" baut Ihr Euch eine Zukunft mit deutlich mehr Lebensqualität auf ... :wink:
Jörg (seit 13 Jahren als Oberarzt/Internist in Mora/Dalarna)

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon vibackup » 16. Februar 2016 20:11

jörgT hat geschrieben:Michael hat Dir ja wie immer umfangreich und fundiert geantwortet, aber in diesem Punkt hier muss ich ihm widersprechen: Wenn Du Schwedisch auf A1-Niveau "beherrscht", rate ich dringend davon ab, Bewerbungen auf Schwedisch zu schreiben.

Das ist ein guter Punkt.

//M
BTW: das hatte ich nicht so klar, dass du in Mora bist; dann habt ihr unsere Studenten bei euch, oder?
Wie machen die sich?
Oder habt ihr nur Uppsala?
DS

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Re: Als Arzt nach Schweden

Beitragvon Karo0815 » 25. Februar 2016 13:20

Ich mache jetzt ab März einen Schwedisch-Knüppelkurs. Damit sollte ich wesentlich schneller sein und bis Sommer zumindestens B1 erreichen, bzw. bis Ende Sommer hoffentlich B2.

Ein Problem ist ja, dass die Anerkennung meiner Approbation noch bis ca. Mai dauern wird. Meint ihr denn, es macht Sinn, sich überheupt vorher schon zu bewerben? Oder sollte ich damit lieber warten, bis ich meine Anerkennung vom Socialstyrelsen in der Hand habe?


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