Abtreibungsdebatte auf Umwegen

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svenska-nyheter
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Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon svenska-nyheter » 14. November 2014 13:13

Schweden hat eine neue Abtreibungsdebatte. Ausgelöst wurde sie von der Entscheidung einer Provinzialbehörde, doch nicht prüfen zu lassen, ob Hebammen die Mitwirkung bei Schwangerschaftsabbrüchen unter Berufung auf eine Gewissensentscheidung verweigern können.

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(Diese Schweden-Nachricht stammt von SR International. Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Radio Schweden.)

Petergillarsverige
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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon Petergillarsverige » 14. November 2014 15:06

So schön Schweden ist, in dem Punkt ist es gewissenlos.
Jeder Mensch muss nein sagen dürfen, wenn er dazu aufgefordert wird etwas zu tun was er als Mord betrachtet.
Da sind wir hier in Deutschland aufgrund unserer unseligen Vergangenheit sensibler.
Schweden ist nicht nur ein schönes Land - das ist ein Virus!

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon vinbergssnäcka » 14. November 2014 15:35

Peter, wenn ich die Problematik richtig verstanden habe, zumindest bei uns in der Zeitung, dann ist die Sache andersherum.

Wenn man nun den Hebammen die Möglichkeit geben würde, die Arbeit und in dem Fall die Abtreibung zu verweigern, dann könnten sie in einen Gewissenskonflikt kommen....gerade dann, wenn sie eben auch die Möglichkeit hätten, die Abtreibung nicht auszuführen....eben das möchten die Behörden verhindern.

Und man hat immer noch die Wahl, die Arbeitsstelle zu wechseln, dorthin wo keine Abtreibungen durchgeführt werden, eben nicht im KH.

Man mag über das eigentliche Thema denken wie man will und letztendlich trägt jeder die Verantwortung für sich selber....auch wenn Abtreibungen erlaubt sind, so wird doch keiner dazu gezwungen.
liebe Grüsse

Heike

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon meckpommbi » 14. November 2014 15:48

mann peter ich habe von deinen mordphantasien die schnausse gestrichen foll

@Für Kajsa Westlund steht dagegen fest, wer keine Abtreibungen ausführen möchte, sollte erst gar nicht Hebamme werden: „In Schweden gibt es keine Gewissensklausel und die sollen wir auch nicht haben. Die gibt es in einem völlig anderen Zusammenhang, nämlich wenn man zu etwas gezwungen wird. Aber wenn man Hebamme wird, weiß man, dass Abtreibungen zu den Berufsaufgaben gehört.“@

dem ist doch nun wirklich nichts hinzuzusetzen!

die deutsche vergangenheit ist schlimm genug und ich lehne es ab die fuer so eine debatte zu missbrauchen

vieleicht solltest du mal mehr energie fuer die vielen verhungernden kinder aufbringen *wieviele sinds pro minute momentan 1 ?* wo ist den ihr recht zu leben ?

jeder hier kennt inzwischen deine meinung ich sag dir jetzt klipp und klar meine

frauen kriegen die kinder und demzufolge haben auch die frauen das alleinige recht zu haben darueber zu entscheiden und wenn dieser staat genau dies tut den frauen dieses recht und die moeglichkeiten zu geben dann ist das eine verda... gute sache

und jetzt pack dir deine christlich fundamentalistische meinung an den hut
gruss birgit

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon vibackup » 14. November 2014 18:25

Ja, hier haben wir dann das andere Ende des Spektrums.
Und manchmal, wenn man weit voneinander entfernt ist, ist es schwer, die façon zu bewahren.
Aber mit ein bisschen Abstand kann man vielleicht sehen, dass beide Seiten Argumente für sich haben; daher finde ich es gut und gegeben, den Ansichten des anderen mit Respekt zu begegnen.
Auch und gerade, wenn man dem anderen nicht zustimmt.

//M

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon Petergillarsverige » 14. November 2014 18:48

Kann eine Hebamme in Schweden auch frei arbeiten?

Birgit, ich habe Kinder sehr gern. Die mich allerdings auch. Ich mache Kinderarbeit, Zeltlager, hab selber 4 davon und wünsche mir, dass es mir gelingt jedem Kind zu vermitteln, dass es einzigartig und angenommen ist.
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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon vibackup » 14. November 2014 19:31

Petergillarsverige hat geschrieben:Kann eine Hebamme in Schweden auch frei arbeiten?

Prinzipiell schon, wenn sie einen Vertrag mit dem Landsting hat.
Aber Hebammen können hier auch bspw. in der (Mütter-)Poliklinik arbeiten bspw. mit der Beratung zur Schwangerschaftsverhütung, oder mit der Vor- und Nachsorge um die Schwangerschaft und Geburt.
Und das ist das weitaus häufigere.

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon meckpommbi » 14. November 2014 19:59

vibackup hat geschrieben:Ja, hier haben wir dann das andere Ende des Spektrums.
Und manchmal, wenn man weit voneinander entfernt ist, ist es schwer, die façon zu bewahren.
Aber mit ein bisschen Abstand kann man vielleicht sehen, dass beide Seiten Argumente für sich haben; daher finde ich es gut und gegeben, den Ansichten des anderen mit Respekt zu begegnen.
Auch und gerade, wenn man dem anderen nicht zustimmt.

//M


natuerlich ist dies wahr aber welchen respekt bringt peter denn abtreibungsbefuerwortern endgegen keinen die sind alle moerder fuer ihn
das hat er nicht nur einmal zum ausdruck gebracht sondern tut es bei jeder sich bietenden gelegenheit und wenn die lieben kinder dann schwuhl oder lesbisch sind dann sind sie krank fuer ihn
das ist christlich fundamentalistisches gedankengut .....

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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon Petergillarsverige » 15. November 2014 18:24

Für solche Aussagen kennst du mich eigentlich nicht gut genug.
Ja, ich weise öfter darauf hin, dass ungeborene Kinder Menschen sind und es Mord ist sie zu töten. Was meinst du wohl wie oft damals die Christen die Menschenwürde der Sklaven betonen mussten, bis die Sklavengesetze endlich aufgehoben wurden und diese Menschen als solche anerkannt wurden.
Ich finde das wichtig, denn ich finde es unerträglich was da passiert. 40 Mill. Mal pro Jahr weltweit. Sehr häufig werden die Mütter dazu gezwungen.
Die Abtreiber werde ich trotzdem als Menschen betrachten und ihnen Respekt entgegenbringen.
Ebenso Menschen mit anderer sexueller Orientierung. Auch wenn deren Einstellung nicht teile und aus konkreten wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus nicht die allgemeine Meinung vertrete, es liegt mir fern ihnen keinen Respekt entgegen zu bringen.
Klar ich stehe auf einem christlichen Fundament, das ist auch gut so. Deshalb erlauben sich manche mir gegenüber keine Toleranz zu üben????

Was mache ich für die verhungernden Kinder? Ich unterstütze Menschen die in den Regionen arbeiten um diese Mißstände zu beseitigen. Ein Krankenhaus in Indien z.B. Mein Sohn hat in Afrika junge Leute ausgebildet. Ich unterstütze ihn natürlich. Er musste gerade fliehen vor den Terroristen die alle Christen umbringen wollen.
Wen Schweden den Ärzten und Hebammen nicht zugesteht ihrem Gewissen zu folgen und die Beteiligung an Abtreibungen abzulehnen, ist das ein Armutszeugnis und Alarmsignal. Damit gehört Schweden in die Liste der Staaten mit Christenerfolgung aufgenommen, zwar in der unteresten Stufe, aber als deutliches Zeichen.
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Re: Abtreibungsdebatte auf Umwegen

Beitragvon meckpommbi » 15. November 2014 19:24

Petergillarsverige hat geschrieben:Für solche Aussagen kennst du mich eigentlich nicht gut genug.

ich kenne dich aus dem was du schreibst

Ja, ich weise öfter darauf hin, dass ungeborene Kinder Menschen sind und es Mord ist sie zu töten. Was meinst du wohl wie oft damals die Christen die Menschenwürde der Sklaven betonen mussten, bis die Sklavengesetze endlich aufgehoben wurden und diese Menschen als solche anerkannt wurden.

die sklavereiaufhebung ist kein verdienst des christentums _ es hat wohl eher etwas mit wirtschaftlicher entwicklung zu tun


Ich finde das wichtig, denn ich finde es unerträglich was da passiert. 40 Mill. Mal pro Jahr weltweit.

Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 2,9 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei – mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit. (Quelle: Levels & Trends in Child Mortality, UNICEF 2013)

Sehr häufig werden die Mütter dazu gezwungen.

in schweden bestimmt nicht

Die Abtreiber werde ich trotzdem als Menschen betrachten und ihnen Respekt entgegenbringen.

ok


Ebenso Menschen mit anderer sexueller Orientierung. Auch wenn deren Einstellung nicht teile und aus konkreten wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus nicht die allgemeine Meinung vertrete, es liegt mir fern ihnen keinen Respekt entgegen zu bringen.

nein das tust du nicht ich erinner mich sehr gut an die diskussionen zu diesen thema aber ich denke das merkst du gar nicht

Klar ich stehe auf einem christlichen Fundament, das ist auch gut so. Deshalb erlauben sich manche mir gegenüber keine Toleranz zu üben????

peter ich habe lange zu dem thema geschwiegen und es tolleriert aber irgendwann leuft das fass ueber / dir als mensch bringe ich sehr wohl respekt entgegen auch weil du konsequent deine meinungen vertrittst es ist manchmal ein schmaler grad zwischen dem vertreten von meinungen und manipulationen oder auch beleidigungen und ich spreche mich da auch nicht frei von fehlern
im uebrigen bin ich zwar atheist habe aber keine aversionen gegen christen oder anderen religionen vielen menschen hilft ihre religion das ist gut fuer sie
nur dieses beharren auf die absolute richtigkeit der ansichten egal welche relegion die geht mir gegen den strich als wissenschaftler solltest du eigentlich nicht dazu tendieren aber beim glauben scheint manchmal der kopf abgeschaltet zu werden


Was mache ich für die verhungernden Kinder? Ich unterstütze Menschen die in den Regionen arbeiten um diese Mißstände zu beseitigen. Ein Krankenhaus in Indien z.B. Mein Sohn hat in Afrika junge Leute ausgebildet. Ich unterstütze ihn natürlich.

prima nun was passiert wenn die abtreibungen weltweit 0 sind und die verhuetung auch abgeschaft wird dann verhungern 100 mill kinder mehr im jahr das nenn ich aber human

Er musste gerade fliehen vor den Terroristen die alle Christen umbringen wollen.

die berufen sich warscheinlich auch auf einen gott vermutlich den mit a beginnend


Wen Schweden den Ärzten und Hebammen nicht zugesteht ihrem Gewissen zu folgen und die Beteiligung an Abtreibungen abzulehnen, ist das ein Armutszeugnis und Alarmsignal. Damit gehört Schweden in die Liste der Staaten mit Christenerfolgung aufgenommen, zwar in der unteresten Stufe, aber als deutliches Zeichen.


in schweden steht jedem dieser weg offen erstens bei der berufswahl und zweitens bei der auswahl seiner klinik byw abteilung wenn die gewissensbisse spaeter kommen als der beruf
KEIN arzt und keine hebamme und keine krankenschwester in diesem land wird gezwungen es giebt genug ausweichmoeglichkeiten
aber das weist du auch und trotzdem tust du so als waere es anders um dein ziel zu verfolgen


ja und aus all diesen sachen die ich so von dir gelesen habe im laufe einiger jahre halte ich dich fuer einen christlichen fundamentalisten
gruss Birgit


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